Depot bei der Bank, Krypto auf einer Börse, dazu vielleicht noch Gold und Cash: Am Ende weiß kaum jemand, wie viel Vermögen er wirklich hat. Parqet will genau diese Lücke schließen. In diesem Test klären wir, was Parqet 2026 kostet, was die kostenlose Basis-Version kann, wie sicher deine Daten sind und für wen sich das Plus-Abo lohnt. Basis ist unser eigener Praxis-Test aus dem Video auf @finanz-vorteile.
Was ist Parqet?
Parqet ist ein Vermögens-Tracker aus Hamburg. Die Idee dahinter: Du verbindest deine Depots, Konten und Kryptobörsen mit der Plattform und siehst danach in einem einzigen Dashboard, wie dein gesamtes Vermögen dasteht. Aktien, ETFs, Krypto, Edelmetalle, Immobilien und Cash laufen dort zusammen.
Eines vorweg: Parqet ist kein Broker. Du kaufst dort nichts und verwahrst dort nichts. Die Plattform liest die Daten deiner bestehenden Depots aus und wertet sie aus. Dein Geld und deine Wertpapiere bleiben da, wo sie sind.
Hinter dem Produkt steht die Parqet Fintech GmbH mit Sitz am Ballindamm 27 in Hamburg, eingetragen unter HRB 164995. Gegründet und geführt wird sie von Sumit Kumar. Wer den Namen nicht kennt: Der Dienst hieß früher Tresor One und wurde später in Parqet umbenannt.
Wir nutzen Parqet selbst mit dem Plus-Abo und haben den Tracker für diesen Test noch einmal komplett durchgespielt: Konten verbunden, Analysen geöffnet, Preise nachgerechnet. Wie groß der Dienst ist, gibt Parqet mit über 350.000 Anlegern an. Als wir am 4. August 2026 selbst im App Store nachgesehen haben, stand die App dort bei 4,6 von 5 Sternen bei 7.834 Bewertungen.
Den kompletten Test siehst du hier im Video, alles Weitere lesen wir unten der Reihe nach durch:
Was kostet Parqet? Alle Tarife im Überblick

Fangen wir mit dem Punkt an, der die meisten interessieren dürfte. Parqet arbeitet nach dem Freemium-Prinzip: Es gibt eine dauerhaft kostenlose Version und zwei kostenpflichtige Abos. Die Monatspreise und den Plus-Jahrespreis haben wir am 28. August 2026 auf der offiziellen Preisseite geprüft.
Basis: 0 Euro. Dauerhaft kostenlos, ohne Zeitlimit. Du bekommst 1 Portfolio, 1 Watchlist, unbegrenzt viele Wertpapier-Holdings, 5 zusätzliche Assets für Cash, Krypto, Edelmetalle oder Immobilien sowie 2 Integrationen. Dazu die Basis-Analyse, über 40 Währungen und Community-Support. Datei-Import und Autosync sind auch hier schon dabei.
Plus: 11,99 Euro pro Monat oder 99,99 Euro pro Jahr. Parqet selbst markiert diesen Tarif auf der Preisseite als "Am beliebtesten". Du bekommst 5 Portfolios, 5 Watchlists, unbegrenzt zusätzliche Assets, 5 Integrationen und vor allem die vollen Analyse-Features: Parqet X-Ray, Dividenden-Prognose, Performance-Vergleich und Steuer-Dashboard. Support läuft per E-Mail.
Investor: 29,99 Euro pro Monat. Für Anleger mit vielen Depots: 15 Portfolios, 15 Watchlists, 20 Integrationen und Priority-Support. Bei jährlicher Zahlung wirbt Parqet mit einem Gratis-Monat. Der Jahrespreis lag bei unserer letzten Prüfung am 4. August 2026 bei 329,99 Euro, abgelesen direkt in der Preisumschaltung.
Der Unterschied zwischen monatlicher und jährlicher Zahlung ist deutlich. Bei Plus zahlst du monatlich 143,88 Euro im Jahr, jährlich nur 99,99 Euro. Das sind 43,89 Euro Ersparnis, von Parqet als "3 Monate gratis" beworben. Wenn du dich für Plus entscheidest, ist das Jahresabo also die klar günstigere Variante.
Alle kostenpflichtigen Tarife kannst du 14 Tage kostenlos testen. Danach ist das Abo jederzeit ohne Kündigungsfrist kündbar, entweder in den Account-Einstellungen oder per E-Mail.
Zum Rabatt: Über unseren Link sind 15 Prozent auf das erste Jahr Parqet Plus hinterlegt. Er gilt nur für Neukunden und nicht für den Investor-Tarif.
15 Prozent Rabatt auf das erste Jahr Parqet Plus, gültig für Neukunden.
Basis, Plus und Investor im direkten Vergleich
Wenn du nur wissen willst, was du in welchem Tarif bekommst, reicht diese Tabelle. Die Preise haben wir am 28. August 2026 auf der offiziellen Preisseite geprüft, den Tarif-Umfang am 4. August 2026.
Basis | Am beliebtesten Plus | Investor | |
|---|---|---|---|
| Preis pro Monat | 0 € | 11,99 € | 29,99 € |
| Bei jährlicher Zahlung | entfällt | 99,99 € im Jahr, 3 Monate gratis | 1 Monat gratis |
| Portfolios | 1 | 5 | 15 |
| Watchlists | 1 | 5 | 15 |
| Wertpapier-Holdings | unbegrenzt | unbegrenzt | unbegrenzt |
| Weitere Assets (Cash, Krypto, Immobilien) | 5 | unbegrenzt | unbegrenzt |
| Autosync-Integrationen | 2 | 5 | 20 |
| Datei-Import, über 50 Broker | |||
| Volle Analyse: X-Ray, Steuer-Dashboard | |||
| Support | Community | Priority | |
| 14 Tage kostenlos testen | entfällt |
Tipp: Scrolle horizontal, um alle Spalten zu sehen
Lohnt sich das Plus-Abo wirklich?
Kurze Antwort: Es kommt darauf an, wie viele Depots du hast und ob du die Analyse-Tools wirklich nutzt.
Die kostenlose Basis-Version reicht länger, als viele denken. Unbegrenzte Wertpapier-Holdings, Autosync und Datei-Import sind bereits enthalten. Wenn du ein Depot hast und einfach nur sehen willst, wie es läuft, kommst du damit gut zurecht. Die Grenze sind die 2 Integrationen und die 5 zusätzlichen Assets.
Eng wird es, wenn du viele Konten automatisch anbinden willst. Depot bei der Bank, Zweitdepot beim Neobroker, Krypto auf einer Krypto-Börse, Tagesgeld daneben: Da sind die 2 Integrationen schnell aufgebraucht. Wichtig zur Ehrlichkeit: Das heißt nicht, dass du mit mehreren Depots zwingend zahlen musst. Der Datei-Import für über 50 Broker bleibt auch in Basis nutzbar, du pflegst die Abrechnungen dann eben selbst ein. Plus kaufst du dir vor allem die Bequemlichkeit und die Analyse-Tools.
Der zweite Grund für Plus sind die Analyse-Features. Parqet X-Ray ist das stärkste Argument, weil es dir zeigt, was wirklich in deinen ETFs steckt. Wer zwei oder drei ETFs hält, kann hier sehen, ob sich dieselben Konzerne über mehrere Fonds hinweg summieren.
Damit du es richtig einordnest: 99,99 Euro im Jahr entsprechen bei einem Depot von 10.000 Euro rund einem Prozent pro Jahr, zusätzlich zu den Kosten deiner ETFs. Je größer und je verstreuter dein Vermögen, desto klarer rechnet sich Plus. Bei einem kleinen Einzeldepot fährst du mit der kostenlosen Basis-Version dagegen besser.
Unser Tipp: Nimm die 14 Tage Testphase und probier die Analyse-Tools in Ruhe aus. Danach weißt du genau, ob sich Plus für dich lohnt, und zahlst erst, wenn du überzeugt bist.
Erst 14 Tage kostenlos testen, dann in Ruhe entscheiden.
Die wichtigsten Funktionen im Test

Das Herzstück ist das Portfolio-Dashboard. Dort siehst du Portfoliowert, Kursgewinn, Rendite und den Verlauf über die Zeit, zusammengeführt über alle verbundenen Konten hinweg.
Parqet X-Ray ist die Funktion, die im Alltag am meisten bringt. Sie schaut in deine ETFs hinein und schlüsselt auf, wie du wirklich nach Ländern, Branchen und einzelnen Aktien gewichtet bist.
Ohne X-Ray besteht dein Depot aus wenigen großen ETF-Blöcken, mit X-Ray zerfallen diese Blöcke in die einzelnen Aktien dahinter. Wer zwei ETFs hält, die sich überschneiden, sieht hier zum ersten Mal, wie stark ein einzelner Konzern in seinem Depot wirklich gewichtet ist.
Dividenden, Steuern und Benchmarks im Blick
Das Dividenden-Dashboard mit Kalender zeigt dir erhaltene und angekündigte Ausschüttungen und rechnet bis zu 24 Monate in die Zukunft. Für Anleger mit Dividendenstrategie ist das eine der nützlichsten Ansichten.
Das Steuer-Dashboard sammelt gezahlte Steuern auf Verkäufe, Dividenden und Quellensteuern im Jahresüberblick. Das ersetzt keine Steuererklärung, hilft aber bei der Einordnung.
Der Performance-Vergleich stellt dein Portfolio neben Benchmarks wie den FTSE All World oder den S&P 500. Das ist unbequem und genau deshalb wertvoll: Du siehst schwarz auf weiß, ob deine Einzelauswahl den breiten Markt schlägt oder eben nicht.
X-Ray, Dividenden-Prognose, Performance-Vergleich und Steuer-Dashboard gehören zu den vollen Analyse-Features und sind damit erst ab Plus verfügbar.
X-Ray, Dividenden-Prognose und Steuer-Dashboard gibt es ab dem Plus-Abo.
Autosync und Datei-Import: So kommen deine Depots rein
Damit Parqet überhaupt etwas anzeigen kann, müssen deine Daten hinein. Dafür gibt es zwei Wege.
Autosync ist der bequeme Weg: eine direkte Verbindung zu deinem Broker oder deiner Bank. Transaktionen werden danach automatisch abgeglichen. Wie diese Verbindung technisch und rechtlich abgesichert ist, schauen wir uns im nächsten Abschnitt genauer an, denn das ist der Punkt, an dem die meisten Fragen offen bleiben.
Der Datei-Import ist der Weg für alles, was Autosync nicht abdeckt. Du lädst PDF-Abrechnungen oder CSV-Exporte hoch, Parqet liest die Transaktionen daraus aus. Unterstützt werden über 50 Broker. Beides, Autosync und Datei-Import, ist bereits in der kostenlosen Basis-Version enthalten. Was sich zwischen den Tarifen unterscheidet, ist nur die Anzahl der Integrationen: 2 bei Basis, 5 bei Plus, 20 bei Investor.
In der Praxis heißt das: Bis zu zwei Autosync-Integrationen kannst du auch kostenlos nutzen. Wer mehr automatische Verbindungen will, braucht ein Abo. Der Datei-Import ist davon nicht betroffen, der steht in jedem Tarif offen.
Wie sicher sind deine Daten bei Parqet?
Das ist der Punkt, an dem wir am genauesten hingeschaut haben. Denn wer eine App mit seinem Depot verbindet, gibt Einblick in sehr persönliche Zahlen.
Der wichtigste Befund vorweg: Parqet selbst hat keine eigene BaFin-Lizenz. Das klingt zunächst beunruhigend, ist aber erklärbar. Die Kontoanbindung läuft nämlich nicht über Parqet, sondern über einen spezialisierten Partner.
Zuständig ist die QPLIX GmbH aus München. Sie ist ein von der BaFin zugelassenes und beaufsichtigtes Zahlungsinstitut mit Erlaubnis als Kontoinformationsdienst. QPLIX ruft die Kontoinformationen ab und leitet sie an Parqet weiter. Parqet baut auf dieser Infrastruktur sein Produkt auf. Nach demselben Muster arbeiten auch andere Finanz-Apps, etwa Finanzguru.
Für dich heißt das konkret: Der regulierte Teil, also der eigentliche Kontozugriff, liegt bei einem beaufsichtigten Institut. Die Auswertung und Darstellung liegt bei Parqet. Wer wissen will, worauf er sich einlässt, sollte diese Zwei-Teilung kennen, statt pauschal von einer "BaFin-regulierten App" auszugehen.
Beim Datei-Import gilt das sogenannte Null-Klick-Prinzip. Aus deinen hochgeladenen PDFs werden ausschließlich Transaktionsdaten ausgelesen: Typ, Datum, Broker, ISIN oder WKN, Anteile, Kurs, Steuern und Währung. Weitere persönliche Daten aus den Dokumenten werden laut Parqets Datenschutzseite nicht gespeichert.
Zum Geschäftsmodell wird Parqet auf der eigenen Datenschutzseite deutlich. Dort steht wörtlich: "Parqet finanziert sich niemals durch deine persönlichen Daten." Als Einnahmequelle nennt das Unternehmen den Verkauf seiner Produkte.
Vor- und Nachteile von Parqet
Nach unserem Test lässt sich das Bild klar sortieren.
Das spricht für Parqet
- Alle Depots, Konten und Kryptobörsen in einer einzigen Übersicht
- Kostenlose Basis-Version mit unbegrenzten Wertpapier-Holdings, dauerhaft und ohne Zeitlimit
- Parqet X-Ray deckt versteckte Klumpenrisiken in ETFs auf
- Dividenden-Prognose über bis zu 24 Monate und Steuer-Überblick im Jahr
- Kontoanbindung über ein BaFin-reguliertes Zahlungsinstitut
- 14 Tage kostenlos testen, danach ohne Kündigungsfrist kündbar
Das spricht dagegen
- Die interessantesten Analyse-Tools stecken hinter dem Plus-Abo
- 99,99 Euro im Jahr sind bei kleinen Depots ein spürbarer Kostenblock
- Parqet selbst ist nicht BaFin-reguliert, nur der Kontozugriff über QPLIX
- Nur 2 Integrationen in der kostenlosen Version
- Kein Broker: Du kannst hier nichts kaufen oder verkaufen
- Parqet übernimmt laut eigenem Disclaimer keine Gewähr für die Richtigkeit der dargestellten Daten
Der letzte Punkt braucht eine Erklärung. Parqet schreibt selbst im Footer, dass es für Genauigkeit und Vollständigkeit der dargestellten Informationen keine Gewährleistung übernimmt. Für deine Steuererklärung solltest du dich deshalb auf die Abrechnung deines Brokers stützen und nicht allein auf das Dashboard.
Mit der kostenlosen Basis-Version starten und erst danach über ein Abo entscheiden.
Parqet Terminal: Das neue Produkt daneben
Wer sich aktuell auf der Seite umsieht, stolpert über Parqet Terminal. Das sorgt für Verwirrung, deshalb kurz zur Einordnung.
Terminal ist ein eigenständiges neues Produkt für professionelle Aktienanalyse und ausdrücklich nicht Teil deines Portfolio-Tracker-Abos. Zum Zeitpunkt unserer Prüfung am 28. August 2026 war es noch nicht frei verfügbar: Auf der Seite kannst du dich lediglich auf eine Warteliste eintragen.
Für die Frage, ob sich Parqet als Vermögens-Tracker lohnt, spielt Terminal damit aktuell keine Rolle. Einen Preis dafür haben wir auf der Seite nicht gefunden.
Fazit: Für wen lohnt sich Parqet?
Unser Fazit nach dem Test: Parqet löst ein echtes Problem, aber nicht für jeden.
Es lohnt sich, wenn dein Vermögen über mehrere Depots, Broker und Krypto-Börsen verstreut ist und dir der Überblick über das Gesamtbild fehlt. Genau dann spielt die Plattform ihre Stärke aus. Kommen Dividendenplanung, Steuerüberblick und eine ehrliche Portfolio-Analyse dazu, rechtfertigt das den Preis.
Wie sich der Tracker über einen längeren Zeitraum schlägt, behandelt dieser Langzeitbericht: Parqet Erfahrungen nach 12 Monaten.
Es lohnt sich eher nicht, wenn du nur ein einziges Depot hast. Die Übersicht deines Brokers reicht dann meist aus. Auch wenn du bereits ein Analyse-Tool nutzt oder dein Depot klein ist, steht das Abo in keinem guten Verhältnis zum Nutzen.
Zu den Tarifen: Basis reicht zum Ausprobieren und deckt ein Depot solide ab. Plus lohnt sich ab mehreren Portfolios oder wenn du die vollen Analyse-Tools wirklich nutzen willst. Der Investor-Tarif ist ein Spezialfall für Anleger mit sehr vielen Depots.
Und wenn du dich für Plus entscheidest: Nimm das Jahresabo. Gegenüber der monatlichen Zahlung sparst du 43,89 Euro, und über unseren Link kommen als Neukunde 15 Prozent Rabatt auf das erste Jahr dazu. Weitere Anbieter und Depots findest du in unserem Broker-Vergleich, andere Auswertungs-Tools im Vergleich der Finanz-Tools und aktuelle Aktionen im Bonus-Bereich für Broker.
15 Prozent Rabatt auf das erste Jahr Plus für Neukunden, automatisch im Checkout.
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