7,5 Prozent erwartete Rendite, täglich gutgeschrieben, ab 10 Euro Einstieg und ohne Bindungsfrist. Damit ist der Einstieg bei Monefit SmartSaver bewusst niedrigschwellig gehalten. Wir haben die Plattform selbst im Portfolio und zeigen dir, wie sie funktioniert, was sie kostet und worauf du vor dem Start achten solltest.
Was ist Monefit SmartSaver?
Monefit SmartSaver ist eine Investmentplattform aus Estland, gestartet im November 2022. Das Prinzip ist bewusst einfach gehalten: Du zahlst Geld ein, Monefit gibt es an die Creditstar Group weiter, die daraus Konsumkredite vergibt, und ein Teil der Zinsen fließt als Rendite an dich zurück.
Der Unterschied zu klassischen P2P-Plattformen ist der Komfort. Du suchst dir keine einzelnen Kredite aus und baust kein Portfolio zusammen. Du zahlst ein, und die Erträge werden dir laufend gutgeschrieben. Nach eigenen Angaben nutzen inzwischen über 48.000 Investoren die Plattform, eingezahlt wurden mehr als 450 Millionen Euro, rund 30 Millionen Euro wurden als Rendite ausgezahlt.
Wir haben Monefit selbst im Portfolio, bewusst als eine von mehreren Plattformen. Den kompletten Test siehst du hier im Video:
7,5 Prozent flexibel oder bis 10,52 Prozent mit Vaults

Monefit trennt sauber zwischen zwei Wegen, und du kannst beide parallel nutzen.
Das Hauptkonto bringt 7,50 Prozent erwartete Rendite pro Jahr, ganz ohne Bindungsfrist. Die Zinsen werden dir täglich gutgeschrieben, du siehst dein Guthaben also jeden Tag wachsen. Der Einstieg ist ab 10 Euro möglich, das macht es angenehm niedrigschwellig zum Ausprobieren.
Die Vaults bringen mehr, dafür bindest du dein Geld. Auf der Preisseite standen am 5. September 2026 9,42 bis 10,52 Prozent erwartete Rendite pro Jahr, wählbar für 12 Monate, 24 Monate oder eine individuelle Laufzeit. In unserem Video ist noch von drei festen Stufen mit 12, 18 und 24 Monaten die Rede, auf der Seite steht heute die flexiblere Variante. Die Mindestanlage liegt hier bei 100 Euro. Auf Wunsch verlängern sich Vaults automatisch, wahlweise mit dem gesamten Guthaben oder nur mit dem Kapital.
Ein Hinweis zur Einordnung, den Monefit selbst gibt und der wichtig ist: Es handelt sich um erwartete Renditen. Auf der Seite steht dazu am 5. September 2026 als Fußnote: "Auszahlungen sind an Bedingungen geknüpft und werden nicht garantiert. Dein Kapital ist einem Risiko ausgesetzt."
Ab 10 Euro starten, Zinsen werden täglich gutgeschrieben.
Hauptkonto und Vaults im Direktvergleich
Der schnelle Überblick, wenn du wissen willst, welcher Weg zu dir passt. Renditen und Laufzeiten haben wir am 5. September 2026 auf monefit.com geprüft, Gebühren und Mindestbeträge am 19. Juli 2026.
Flexibel Hauptkonto | Vaults | |
|---|---|---|
| Erwartete Rendite pro Jahr | 7,50 % | 9,42 % bis 10,52 % |
| Bindungsfrist | keine | 12 oder 24 Monate, auch individuell |
| Mindestanlage | 10 € | 100 € |
| Zinsgutschrift | täglich | monatliche Auszahlung möglich |
| Sofort auszahlbar | bis 1.000 € im Monat | vorzeitig möglich, Rendite verfällt |
| Automatische Verlängerung | ||
| Kontoführung | 0 € | 0 € |
Tipp: Scrolle horizontal, um alle Spalten zu sehen
So startest du bei Monefit
In der Praxis sind es vier Schritte, und keiner davon kostet etwas.
1. Konto eröffnen. Die Registrierung läuft komplett online.
2. Geld einzahlen. Per SEPA-Überweisung ist die Einzahlung gebührenfrei. Nur wer per Kreditkarte einzahlt, zahlt 1 Prozent.
3. Aufteilung wählen. Entweder flexibel auf dem Hauptkonto mit 7,50 Prozent erwarteter Rendite oder in einen Vault mit fester Laufzeit und höherem Zielwert. Beides parallel geht auch.
4. Laufen lassen. Auf dem Hauptkonto werden die Erträge täglich gutgeschrieben. Wer möchte, richtet zusätzlich einen Sparplan ein, täglich, wöchentlich oder monatlich.
Ein Extra kommt über unseren Link dazu: 0,25 Prozent Cashback, berechnet auf dein Nettoguthaben am 90. Kalendertag nach der Identitätsbestätigung. Einen Code musst du dafür nicht eingeben, der Link übernimmt das. Wie die beiden Bonus-Kampagnen von Monefit zusammenspielen, haben wir im Monefit Bonus im Detail aufgeschlüsselt.
0,25 Prozent Cashback auf dein Guthaben am 90. Kalendertag, ohne Code.
Was Monefit kostet
Hier ist die Antwort erfreulich kurz: für die meisten Anleger fällt gar nichts an.
Kostenlos sind Kontoführung, Einzahlungen per Banküberweisung, Auszahlungen und auch Inaktivität. Es gibt keine Depotgebühr, keine Verwaltungspauschale und keine Gebühr fürs Nichtstun.
Die einzige Ausnahme: Zahlst du per Kreditkarte ein, berechnet Monefit 1 Prozent. Wer das vermeiden will, nutzt einfach die SEPA-Überweisung, die ist gratis. Diese Konditionen stammen aus unserer Prüfung vom 19. Juli 2026.
Unterm Strich heißt das: Was an Erträgen anfällt, wird nicht vorher durch Gebühren abgeschmolzen. Das ist einer der Punkte, die Monefit im Vergleich angenehm machen.
Kontoführung, SEPA-Einzahlung und Auszahlung kosten nichts.
Wie schnell du an dein Geld kommst
Das ist der Punkt, an dem sich Flexibilität entscheidet, und Monefit legt die Wege dafür offen.
Vom Hauptkonto kannst du dir bis zu 1.000 Euro pro Monat sofort auszahlen lassen. Willst du mehr auf einmal herausnehmen, läuft das über die Standardauszahlung, die laut Nutzungsbedingungen innerhalb von zehn Werktagen erfolgt. Alternativ kannst du ein Datum zwischen 11 und 365 Tagen festlegen. Die Mindestauszahlung liegt bei 50 Euro.
Ein Punkt aus den Nutzungsbedingungen gehört dazu, damit du die Flexibilität richtig einschätzt: Reicht das verfügbare Guthaben einmal nicht aus, können alle fälligen Auszahlungen ausgesetzt und danach in täglichen, anteiligen Teilzahlungen geleistet werden. Im Ernstfall kann sich eine Auszahlung damit deutlich verzögern. Monefit gibt an, dass bisher alle Auszahlungen erfolgreich waren.
Bei den Vaults ist das Kapital regulär bis zum Laufzeitende gebunden. Ein vorzeitiger Ausstieg ist möglich, du bekommst dein eingesetztes Kapital zurück, sofern Monefit auszahlen kann, die für diesen Zeitraum aufgelaufene Rendite verfällt dabei. Wer einen Vault wählt, sollte das Geld also wirklich für die Laufzeit entbehren können.
Die beiden Wege lassen sich kombinieren: Das Hauptkonto bleibt flexibel, die Vaults bringen mehr erwartete Rendite bei fester Laufzeit. Wie du das aufteilst, hängt davon ab, wie lange du dein Geld entbehren kannst.
Wer hinter Monefit steht
Hinter der Plattform steht die Creditstar Group, gegründet 2006. Das Unternehmen vergibt Konsumkredite in acht Ländern und hat nach eigenen Angaben rund 1,4 Millionen Kunden. Monefit ist damit keine Neugründung ohne Substanz, sondern das Anleger-Frontend eines etablierten Kreditgebers.
Wirtschaftlich lief 2025 stark: Der Gewinn stieg auf 13,465 Millionen Euro, ein Plus von rund 86 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahlen stammen aus dem von KPMG geprüften Konzernabschluss 2025. Deine Erträge speisen sich aus den Zinsen der vergebenen Konsumkredite.
Zwei Kennzahlen daraus solltest du trotzdem kennen, weil sie das Bild vervollständigen: Die Eigenkapitalquote sank von 19,2 auf 15,6 Prozent, und der Verschuldungsgrad stieg von 4,11 auf 4,86. Creditstar wächst also profitabel, finanziert dieses Wachstum aber überwiegend über Fremdkapital. Für dich als Anleger ist das relevant, weil eine höhere Verschuldung des Kreditgebers das Risiko im Krisenfall erhöht.
Was du vor dem Start wissen solltest
Damit du die Rendite richtig einordnest, gehören ein paar Punkte dazu. Sie entscheiden vor allem darüber, mit welchem Anteil deines Vermögens du hier sinnvoll dabei bist.
Es ist kein Sparkonto. Auf der SmartSaver-Seite stand am 29. August 2026 wörtlich: "Da es sich um eine Investmentplattform handelt, greift keine staatliche Einlagensicherung. Dein Kapital ist einem Risiko ausgesetzt." Die 100.000 Euro Einlagensicherung, die du von der Bank kennst, gibt es hier nicht. In den Nutzungsbedingungen steht ergänzend, dass nichts darin eine Zusage auf Gewinn, eine bestimmte Rendite oder die Rückzahlung des eingesetzten Kapitals darstellt.
Die Plattform selbst unterliegt keiner Finanzaufsicht. Creditstar ist als Kreditgeber in sieben seiner acht Märkte lizenziert oder registriert, in Spanien ist laut Geschäftsbericht keine Lizenz vorgeschrieben. Das schützt aber die Kreditnehmer und nicht dich als Anleger. Eine Wertpapierfirmen-Lizenz für die Anlageplattform gibt es nicht.
Creditstar finanziert sein Wachstum stark über Fremdkapital. Im KPMG-geprüften Konzernabschluss 2025 stehen kurzfristigen Verbindlichkeiten von 356,7 Millionen Euro kurzfristige Vermögenswerte von 159,7 Millionen Euro gegenüber. Anleihegläubiger können bei einem Bruch der Covenants die sofortige Rückzahlung verlangen. Der Konzern hat die Anfang 2026 fälligen Anleihen nach eigener Darstellung überwiegend refinanziert, einzelne Anleihegläubiger haben Laufzeiten zu neu verhandelten Konditionen verlängert. Für dich heißt das: Deine Rendite hängt daran, dass diese Refinanzierung weiter funktioniert.
Die Plattform ist jung. Monefit ist seit Ende 2022 am Markt und hat damit noch keine ausgewachsene Finanzkrise als Anlegerplattform durchlaufen.
Beim Mutterkonzern gab es in der Vergangenheit Verzögerungen. Bei der Schwesterplattform Lendermarket kam es in den Jahren nach 2022 vermehrt zu Zahlungsverzögerungen, und auch auf dem unabhängigen Marktplatz Mintos gab es bei Creditstar-Krediten zeitweise Probleme. Monefit selbst gibt an, dass bis heute alle Auszahlungen erfolgreich waren, und auf Trustpilot steht die Plattform bei 4,7 von 5 Sternen. Ein Bewertungsschnitt ist allerdings kein Beleg für Auszahlungsfähigkeit. Unsere Einordnung: Monefit funktioniert aktuell, die Entwicklung im Hintergrund solltest du trotzdem im Blick behalten und dazu gehört, die Creditstar-Bilanz gelegentlich anzuschauen.
Die Steuer liegt bei dir. Monefit führt keine deutsche Abgeltungsteuer ab. Deine Erträge gibst du selbst in der Anlage KAP deiner Steuererklärung an, fällig werden dort in der Regel 25 Prozent Abgeltungsteuer plus Solidaritätszuschlag, zusammen rund 26,375 Prozent. Das ist keine Steuerberatung, für deinen Einzelfall sprich mit deinem Steuerberater oder Finanzamt.
Unsere Einordnung: Monefit passt gut als ein Baustein in einem gestreuten Portfolio, nicht als Ersatz für das Tagesgeldkonto und nicht als einziger Ort für dein gesamtes Vermögen. Wie du den Überblick über mehrere Anlagen behältst, zeigen wir in unserem Parqet-Test.
Vor- und Nachteile von Monefit SmartSaver
Nach unserem Test sortiert sich das Bild klar.
Das spricht für Monefit
- 7,50 Prozent erwartete Rendite auf dem Hauptkonto, ganz ohne Bindungsfrist
- Zinsen werden täglich gutgeschrieben, nicht erst am Jahresende
- Einstieg schon ab 10 Euro, Vaults ab 100 Euro
- Bis zu 1.000 Euro im Monat sofort auszahlbar
- Keine Kontoführungs-, Auszahlungs- oder Inaktivitätsgebühren
- Bis zu 10,52 Prozent erwartete Rendite mit den Vaults
- Etablierter Mutterkonzern mit 1,4 Millionen Kunden und 13,465 Millionen Euro Gewinn 2025
- 4,7 von 5 Sternen auf Trustpilot
- Sparplan möglich, täglich, wöchentlich oder monatlich
- Konzernabschluss 2025 von KPMG geprüft
Das solltest du einplanen
- Keine staatliche Einlagensicherung, das Kapital ist einem Risiko ausgesetzt
- Renditen sind erwartete Werte und nicht garantiert
- Plattform erst seit Ende 2022 am Markt und selbst nicht von einer Finanzaufsicht beaufsichtigt
- Creditstar finanziert sich stark über Anleihen, kurzfristige Verbindlichkeiten übersteigen die kurzfristigen Vermögenswerte deutlich
- Beim Mutterkonzern gab es in der Vergangenheit Zahlungsverzögerungen, unter anderem bei der Schwesterplattform Lendermarket
- Eigenkapitalquote von Creditstar 2025 gesunken, Verschuldungsgrad gestiegen
- Kapital in Vaults ist gebunden, ein vorzeitiger Ausstieg kostet die aufgelaufene Rendite
- Steuern musst du selbst erklären
- Einzahlung per Kreditkarte kostet 1 Prozent
Fazit: Für wen sich Monefit lohnt
Unser Fazit nach dem Test: Monefit SmartSaver macht den Einstieg in P2P bequem. Du bekommst eine erwartete Rendite von 7,50 Prozent, ohne dich durch einzelne Kredite arbeiten zu müssen.
Es passt gut, wenn du dein Portfolio breiter aufstellen und einen Teil deines Vermögens in eine renditeorientierte Anlage geben willst. Die Kombination aus 7,50 Prozent erwarteter Rendite ohne Bindungsfrist, täglicher Gutschrift und dem Einstieg ab 10 Euro macht den Start leicht. Wer länger binden kann, kommt mit den Vaults auf bis zu 10,52 Prozent erwartete Rendite.
Weniger passend ist es, wenn du einen Ersatz fürs Tagesgeld für deinen Notgroschen suchst, denn dafür gehört Geld auf ein Konto mit gesetzlicher Einlagensicherung, etwa aus unserem Girokonto-Vergleich. Ebenso wenig eignet es sich, wenn du dein gesamtes Vermögen auf eine einzige Plattform legen willst.
Wir selbst haben Monefit im Portfolio, bewusst als eine von mehreren Plattformen und nicht als Alleinlösung. Wenn du starten willst, geht das schon ab 10 Euro, und über unseren Link bekommst du zusätzlich 0,25 Prozent Cashback auf dein Guthaben am 90. Kalendertag. Wie viel davon zu dir passt, hängt von deiner Risikobereitschaft ab. Weitere Plattformen findest du in unserem P2P-Vergleich. Wer über P2P hinaus streuen will, findet Einstiege im Krypto-Vergleich und Auswertungs-Tools im Vergleich der Finanz-Tools.
7,50 Prozent erwartete Rendite plus 0,25 Prozent Cashback auf dein Guthaben am 90. Tag.
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