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VR Banking App: die Volksbank App im Rundgang

Unser Rundgang durch die VR Banking App der Volksbank mit eigenem Konto: Einrichtung per SecureGo plus, Kosten laut Preisverzeichnis, Apple Pay und Wero.

Aktualisiert: 11.9.2026
Die VR Banking App der Volksbank auf dem Smartphone mit Kontoübersicht, Umsätzen und Freigabe über VR SecureGo plus

Die VR Banking App ist die kostenlose Banking-App aller Volksbanken Raiffeisenbanken, und wir führen darin unser eigenes Girokonto blauorange der Berliner Volksbank. In diesem Rundgang zeigen wir die Einrichtung mit Aktivierungscode per Post, die Freigabe über VR SecureGo plus, alle Entgelte rund um die App aus dem Preis- und Leistungsverzeichnis und was sich seit unserem Video geändert hat, Stand 11. September 2026.

Was die VR Banking App ist und was sie kostet

Die VR Banking App ist die gemeinsame Banking-App der Volksbanken Raiffeisenbanken, sie kostet 0,00 Euro, und du richtest sie mit deinen Online-Banking-Zugangsdaten und einem Freigabeverfahren wie VR SecureGo plus oder Sm@rt-TAN plus ein. Im Apple App Store und bei Google Play heißt sie "VR Banking - einfach sicher", Herstellerin ist die Atruvia AG, die IT-Dienstleisterin der genossenschaftlichen FinanzGruppe. Das erklärt, warum die App bei jeder Volksbank gleich aussieht. Der Funktionsumfang ist bundesweit derselbe, nur einzelne Mehrwertfunktionen gelten laut vr.de "nur bei teilnehmenden Volksbanken Raiffeisenbanken". Was rund um die App kostet, legt dagegen jede Bank selbst fest, und deshalb rechnen wir hier mit dem Preis- und Leistungsverzeichnis der Berliner Volksbank mit Stand 1. September 2026.

Wir schreiben über diese Bank, weil wir dort unser eigenes Konto führen: ein Girokonto blauorange, das wir in der App im Dezember 2025 für unser Video Bildschirm für Bildschirm durchgegangen sind. Die Berliner Volksbank nimmt Kundinnen und Kunden aus ganz Deutschland an, Voraussetzung ist ein Wohnsitz in Deutschland. Unser Link führt auf die Antragsstrecke genau dieses Kontos.

Drei Werte ordnen die App vorab ein: 0,00 Euro kostet jede Direktfreigabe über VR SecureGo plus, drei Briefe schickt dir die Berliner Volksbank für die Einrichtung, wenn du den Online-Banking-Zugang neu beantragst, und 4,7 von 5 Sternen geben ihr über 533.000 Bewertungen im Apple App Store, Stand 11. September 2026.

Zum Start brauchst du ein iPhone oder iPad ab iOS 17.6 oder ein Android-Gerät ab Android 10. Fürs mobile Bezahlen in der App verlangt die Bank mehr, nämlich iOS 18.2 beziehungsweise Android 11. Die App gibt es auf Deutsch und Englisch, die iOS-Version belegt 167,5 MB, und ohne Internetverbindung läuft sie nicht. Ein neues Konto eröffnest du nicht in der App, sondern auf der Website der Bank, die App kommt danach dazu. Wie das Konto selbst aufgebaut ist, steht im Volksbank Girokonto.

200 € Bonus

Die App gibt es nur mit einem Volksbank-Konto. Unser Link führt zum Girokonto blauorange der Berliner Volksbank: Kontoführung 0,00 Euro bis 30, 200 Euro Bonus nach den Teilnahmebedingungen, unter anderem fünf Monate je mindestens 400 Euro Geldeingang ab dem zweiten Monat.

Girokonto blauorange eröffnen

VR Banking App einrichten: Zugangsdaten, Briefe, erster Login

Die Einrichtung beginnt nicht im Store, sondern bei der Bank. Die App setzt einen Online-Banking-Zugang voraus, und der besteht bei der Berliner Volksbank aus drei Teilen: dem VR-NetKey, einer Nummer, die als Benutzername dient und die du später durch einen eigenen Alias ersetzen kannst, der PIN und einem zweiten Faktor, also VR SecureGo plus oder Sm@rt-TAN plus.

Wer den Zugang noch nicht hat, beantragt ihn so: Du lädst die "Vereinbarung über die Nutzung von ServiceDirekt" herunter, füllst sie aus, unterschreibst und schickst sie im Original per Post an die Berliner Volksbank eG, 10892 Berlin. Danach kommen VR-NetKey und Start-PIN in separaten Briefen, der Aktivierungscode für VR SecureGo plus in einem dritten Brief. Das ist der langsamste Schritt der ganzen Einrichtung, dafür liegt der Code danach ausschließlich bei dir und nicht in einer E-Mail. Der Zugang selbst kostet nichts, ServiceDirekt führt das Preis- und Leistungsverzeichnis als kostenfrei.

Mit den Briefen in der Hand geht es schnell. Du lädst die App aus dem Apple App Store oder von Google Play, wählst deine Bank über die Bankleitzahl 10090000 oder über den Namen aus und meldest dich einmalig mit VR-NetKey und Online-Banking-PIN an. Beim ersten Login fordert dich die Bank auf, die Start-PIN in eine Wunsch-PIN zu ändern, bestätigt wird das über VR SecureGo plus. Danach legst du ein App-Passwort fest, die Bank verlangt dafür einen Großbuchstaben, einen Kleinbuchstaben, eine Ziffer und 8 bis 20 Zeichen. Ab dem zweiten Start öffnest du die App wahlweise mit diesem Passwort oder per Fingerabdruck, Touch ID beziehungsweise Face ID.

Zwei Regeln der Bank gehören noch dazu. Pro Bank lässt sich in der App nur ein VR-NetKey hinterlegen. Und nach der fünften falschen Passworteingabe musst du die App zurücksetzen, also löschen, neu laden und ein neues Passwort vergeben. Fehlt nach dem Login ein Konto in der Übersicht, hat die Bank es laut ihrem FAQ noch nicht fürs Online-Banking freigeschaltet, dann hilft ein Anruf beim Kundenservice.

VR SecureGo plus oder Kartenleser: so gibst du frei

Freigabepflichtige Bankaufträge wie Überweisungen und Daueraufträge bestätigst du über ein Freigabeverfahren. Dafür empfiehlt die Berliner Volksbank die zweite App VR SecureGo plus, ebenfalls kostenlos und ebenfalls von der Atruvia AG. Sie arbeitet mit Direktfreigabe: Du tippst in der Banking-App auf Senden, wechselst kurz in VR SecureGo plus, bestätigst per Freigabe-Passwort oder Biometrie, fertig. Eine TAN tippst du dabei nicht mehr ab, nur bei Banking-Software über FinTS erzeugt die App noch eine klassische TAN. Auch Online-Zahlungen mit Mastercard oder Visa bestätigst du in dieser App.

Die Aktivierung läuft über den Code aus dem dritten Brief. Es ist ein QR-Code, alternativ tippst du die 20-stellige Zahl ein. Der Code gilt nur einmal und nur für ein Gerät. Bis zu drei Geräte kannst du parallel nutzen, jedes mit eigenem Aktivierungscode. Wenn du das Handy wechselst, bereitest du den Umzug auf dem alten Gerät mit der Funktion "Gerätewechsel vorbereiten" vor und scannst auf dem neuen einen Übertragungscode. Ein Backup über iCloud überträgt die App-Daten dabei nicht. Ohne altes Gerät forderst du einen neuen Aktivierungscode an, in der Banking-App unter "Mein Profil" und "SecureGo plus".

Zwei technische Bedingungen stellt die Bank: VR SecureGo plus funktioniert nur im Mobilfunknetz oder WLAN, nicht über VPN, und das Gerät darf weder gerootet noch per Jailbreak verändert sein. Wer ein VPN dauerhaft laufen hat, schaltet es für die Freigabe kurz ab, das ist der einzige Umweg. Die App zeigt dir die letzten 100 Aufträge oder die letzten 90 Tage, und mit ihr kannst du dich auch am Telefon bei der Bank legitimieren.

Wer die Freigabe lieber ohne zweite App erledigt, nimmt Sm@rt-TAN plus. Dafür brauchst du einen TAN-Generator, deine girocard, VR-NetKey und PIN. Der Sm@rt-TAN-photo-Kartenleser kostet in den Geschäftsstellen der Berliner Volksbank 20,00 Euro, jede TAN gilt nur für eine Transaktion und nur wenige Minuten. Ein SMS-TAN-Verfahren führt die Berliner Volksbank weder auf ihren Verfahrensseiten noch im Preis- und Leistungsverzeichnis auf. Für die App ist VR SecureGo plus der bequemere Weg, der Kartenleser bleibt die Wahl, wenn du das Smartphone bewusst aus der Freigabe heraushalten willst.

Funktionen und Kosten im Überblick

Die Funktionen im Überblick, Stand 11. September 2026.

Laut Bank
Kosten
Zugang und Freigabe
ServiceDirekt-ZugangInternet-, Telefon-, Electronic- und MobileBankingkostenfrei
DirektfreigabeVR SecureGo plus, bis zu 3 Geräte0,00 € je Freigabe
Push-TANVR SecureGo plus, bei Banking-Software0,00 € je TAN
KartenleserSm@rt-TAN photo, in der Geschäftsstelle20,00 € einmalig
Zahlungen
Überweisung onlineauch als Termin- und Fotoüberweisunginklusive
Echtzeitüberweisungmax. 10 Sekunden, eigenes Limit einstellbarinklusive
Wero privatbis 100.000 € je Transaktion, nur Eurokeine Wero-Entgelte
Wero-PROfür Kleingewerbe, eingehende Zahlungen0,60 % vom Umsatz
Apple Paynur Mastercard und Visa, nicht die girocardkostenlos
Digitale girocardin der App, nur für Zahlungen in DeutschlandKartenlimits gelten
Karte digitalisierenKreditkarte in der App hinterlegen0,00 €
Übersicht und Service
MultibankingKonten anderer Banken über das Stift-Symbolin der App enthalten
BenachrichtigungenPush und E-Mail, nach Betrag oder Kontostand0,00 €
Postfachelektronische Auszüge, 10 Jahre gespeichertinklusive
Umsatz-ExportPDF oder CSV, neu seit Version 9.2.1 (August 2026)in der App enthalten
DepotHandel und Depot, auch Union Investmentnach Depotkonditionen
KontaktNachricht, Termin, Chat, Rückrufin der App enthalten

Tipp: Scrolle horizontal, um alle Spalten zu sehen

Unser Rundgang: Startseite, Konto und Umsätze

Nach dem Login landest du auf der Startseite, und dort haben wir im Dezember 2025 mit unserem Rundgang begonnen. Oben rechts sitzt die Glocke. In unserer App-Version vom Dezember 2025 lagen dahinter die Benachrichtigungseinstellungen (heute liegen sie hinter dem Zahnrad, dazu unten mehr), in denen du je Thema festlegst, wozu die App dich anschreiben darf. Die Bank beschreibt den Dienst als Push-Nachrichten "über alle wichtigen Bewegungen, wie Umsätze ab oder bis zu einem bestimmten Betrag, regelmäßige Kontostandsinformationen oder Wero-Transaktionen", und laut Preis- und Leistungsverzeichnis kosten Push-Nachricht und E-Mail 0,00 Euro. In unserer App hatten wir die Push-Nachrichten in den Systemeinstellungen abgeschaltet, das lässt sich jederzeit umdrehen.

Daneben steht der Gesamtkontostand. In unserer App-Version im Dezember 2025 lag rechts davon ein Auge, mit dem wir den Betrag mit einem Tipp ausgeblendet und wieder eingeblendet haben. In der Bahn ist das die Funktion, die man am ehesten anfasst. Der Stift daneben öffnet die Verwaltung der Übersicht: externe Bankkonten hinzufügen oder wieder löschen, die Ansicht anpassen, Einträge umbenennen. Die Bank nennt das Multibanking und beschreibt den Weg im FAQ genauso, über das Stift-Symbol und "Externe Konten hinzufügen". Ein Hinweis der Bank dazu: Mit fremden Konten in der App fragt sie dich häufiger nach einer TAN.

Darunter listet die App die eigenen Konten, bei uns das Girokonto blauorange, plus die Wero-Kachel, die wir hinzugefügt und damals noch nicht genutzt hatten. Ein Tipp auf das Konto öffnete in unserer Version vom Dezember 2025 die Kontoansicht mit dem Kontostand, allen Umsätzen und den erwarteten Buchungen. Weiter unten lagen die Kontodetails: Kontoname ändern, Kontodokumente und der Zinssatz für den Dispokredit, bei unserem blauorange laut Preisaushang 9,309 Prozent p. a.

Über das QR-Symbol in der Kontoansicht haben wir in unserer Version den GiroCode geöffnet. Die App zeigt deine Kontodaten als QR-Code, den jemand mit seiner eigenen Banking-App scannt und damit die Empfängerdaten übernimmt. Andersherum scannst du einen QR-Code für eine Zahlung, und diesen Teil dokumentiert die Bank auch im Store, als Fotoüberweisung mit Scan von Rechnungen, Überweisungsträgern und QR-Codes. Die Lupe über den Umsätzen sucht einen einzelnen Umsatz oder filtert nach Kriterien, das Drei-Punkte-Menü sortiert um und führt zum Benachrichtigungsservice. Seit Version 9.2.1 vom August 2026 lassen sich die Umsätze außerdem drucken und als PDF oder CSV exportieren, das gab es in unserer Version noch nicht.

Das Postfach ist der letzte Punkt auf der Startseite und je Produkt getrennt. Wir haben nur das Girokonto, entsprechend nur ein Postfach, in dem die Kontoauszüge und alle weiteren Dokumente liegen. Die Bank speichert die elektronischen Auszüge 10 Jahre. Über den blauen Button schreibst du dem Support eine Nachricht mit Betreff und Text.

Multibanking inklusive

Konten anderer Banken in einer App, Push-Nachrichten nach Betrag oder Kontostand für 0,00 Euro, dazu 200 Euro Neukundenbonus beim blauorange, Bedingungen im Artikel.

Konto für die App eröffnen

Geld senden: Echtzeit, Wero und Daueraufträge

Der mittlere Reiter trägt ein Euro-Symbol und bündelt alles, was Geld bewegt. Der erste Punkt ist die Überweisung: Empfängerdaten eintippen, alternativ die Fotoüberweisung mit einer abfotografierten Rechnung oder eine gespeicherte Vorlage. Unten setzt du den Haken für die Ausführung als Echtzeitüberweisung. Bei der Berliner Volksbank ist das ohne Aufpreis. Das Preis- und Leistungsverzeichnis nennt die Echtzeitoption ausdrücklich als "mit keinen zusätzlichen Kosten verbunden", der Preisaushang führt die online beauftragte Echtzeit-Überweisung als kostenfrei. Die Ausführungsfrist beträgt laut Bank maximal 10 Sekunden, Annahmefristen gibt es nicht, und du kannst dir im Rahmen deiner Limits einen eigenen Höchstbetrag für Echtzeitüberweisungen setzen, pro Kalendertag oder pro Auftrag.

Der zweite Punkt ist Wero. Damit sendest du Geld an eine Handynummer oder E-Mail-Adresse, ohne IBAN, laut Bank "in unter 10 Sekunden". Die Obergrenze liegt bei 100.000 Euro je Transaktion, es geht nur in Euro, ein Konto je Wero, ab 18 Jahren oder ab 14 mit Einverständnis. Für die private Nutzung fallen keine Wero-spezifischen Entgelte an, für Kleingewerbe berechnet die Bank bei Wero-PRO 0,60 Prozent vom Umsatz auf eingehende Zahlungen. Oben in der Wero-Ansicht wählst du QR-Code scannen, deinen eigenen QR-Code anzeigen oder Geld per QR-Code anfordern. Hinter Wero steht die EPI Company, ein Zusammenschluss europäischer Zahlungsdienstleister und Banken, gestartet in Deutschland, Frankreich, Belgien und den Niederlanden. Kündigen kannst du Wero jederzeit, und für Online-Käufe gibt es einen Käuferschutz mit Reklamation.

Der dritte Punkt sind die Daueraufträge. In unserem Konto war die Liste leer, über das Plus legst du einen neuen an: Empfänger, Betrag, Rhythmus und Startdatum. Die Bank beschreibt zusätzlich die Terminüberweisung für einmalige Zahlungen an einem festen Tag. Der vierte Punkt sind die Vorlagen, also gespeicherte Empfänger für Leute, denen du regelmäßig Geld schickst. Wer Wero nutzt, braucht für diese Personen keine Vorlage mehr, wer klassisch überweist, spart sich mit den Vorlagen das Abtippen der IBAN.

Karten, Apple Pay und die digitale girocard

Im Menü liegt der Punkt Karten, und dort listet die App alle Karten zum Konto. In unserer App-Version im Dezember 2025 gab es unter jeder Karte die Kartendetails, den Punkt Karte sperren, die Anzeige des Limits und die Registrierung für Click to Pay. Oben rechts ließ sich eine weitere Karte bestellen, bei uns wurde die GoldCard Mastercard mit ihren Vorteilen angezeigt. Die Bank dokumentiert die Kartensperre in der App nicht, sie nennt für Verlust oder Diebstahl den Sperr-Notruf 116 116 oder den Weg über die Bank. Merk dir also beide Wege, der Anruf funktioniert auch dann, wenn das Handy mit der App selbst weg ist.

Beim Bezahlen mit dem Handy trennt die Bank nach Karte und System. Apple Pay funktioniert mit der Mastercard oder Visa Karte der Berliner Volksbank, kostenlos, im Geschäft, online und in Apps. Für die girocard gilt der Satz der Bank wörtlich: "Die girocard kann derzeit nicht für Apple Pay aktiviert werden." Genau das haben wir im Video erlebt, wir hatten nur die girocard, und der Punkt Apple Pay blieb bei uns ohne Karte. Das ist die Einschränkung, die du am ehesten merkst, und sie hat einen Ausweg: Im Girokonto blauorange ist ab 18 eine ClassicCard oder GoldCard nach Wahl inklusive, Bonität vorausgesetzt, und die läuft in der Apple Wallet.

Seit iOS 18.2 gibt es außerdem einen zweiten Weg direkt in der VR Banking App: die virtuelle girocard, mit der du am iPhone kontaktlos zahlst. Auf Android läuft das mobile Bezahlen ohnehin über die VR Banking App, entweder mit der virtuellen girocard oder mit einer digitalisierten Visa- beziehungsweise Mastercard, die App legst du dafür als Standard-Zahlungs-App fest. Eine Grenze nennt die Bank für die digitale girocard: Sie "kann aktuell nur für Zahlungen in Deutschland genutzt werden". Im Ausland nimmst du die digitalisierte Kreditkarte oder die Plastikkarte. Einen Höchstbetrag fürs mobile Bezahlen gibt es nicht, es gelten die Limits deiner Karte. Google Pay führt die Berliner Volksbank auf ihren Seiten nicht, die Bezahlfunktion auf Android ist die App selbst.

Kreditkarte inklusive

Im blauorange ist ab 18 eine ClassicCard oder GoldCard inklusive, damit läuft Apple Pay, dazu 200 Euro Bonus, Bedingungen im Artikel.

Zum Girokonto blauorange

Service, Depot und Extras im Menü

Der Reiter Kundenservice zeigt in unserer App die Wege zur Bank: anrufen, Nachricht schreiben, Termin vereinbaren, Rückruf anfordern, Chat öffnen. Die Bank nennt für ihren Kundenservice die 030 3063-3300, erreichbar Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr und am Wochenende von 9 bis 14 Uhr, und die Servicezeit des Tages blendet die App direkt ein. Im Video war dort noch ein Sprachassistent gelistet, dazu weiter unten mehr.

Im Menü sitzt oben dein Profil: die Bank, die Kontoart, die persönlichen Einstellungen und der Bereich Sicherheit. Dort änderst du die Online-Banking-PIN direkt in der App und wechselst zur VR SecureGo plus App, um zum Beispiel ein neues Gerät hinzuzufügen. Darunter listet der Punkt Banking noch einmal alle Funktionen, von der Überweisung über die Daueraufträge bis zu den Vorlagen.

Unter Wertpapiere liegt der Bereich Handel und Depot. Die Bank beschreibt ihn so: Märkte im Blick behalten und Wertpapiere handeln, für ein Depot bei der Berliner Volksbank oder bei Union Investment, kaufen und verkaufen mit wenigen Klicks. In unserem Konto gab es kein Depot, deshalb blieb dieser Bereich im Rundgang leer. Wer sein Depot bereits bei der Bank hat, sieht es hier neben dem Girokonto.

Unter Produkte und Angebote schließen Bestandskunden neue Produkte direkt in der App ab. Unter Services lagen in unserer Version der Serviceauftrag, das Aufladen von Handyguthaben, die Suche nach Geldautomaten und Filialen sowie ein Punkt für Steuern und Finanzbehörden, und laut Store-Beschreibung erteilst du in der App auch einen Freistellungsauftrag. Für die Automatensuche fragt die App nach deinem Standort, für die Fotoüberweisung nach Kamera und Galerie, für Wero nach den Kontakten. Das sind laut Bank die Berechtigungen, die sie braucht, dazu Face ID und Push.

Was heute anders aussieht als im Video

Wir haben die App im Dezember 2025 in unserem eigenen blauorange-Konto einmal komplett durchgeklickt, von der Glocke auf der Startseite bis zu den Services im Menü:

Neun Monate liegen zwischen Aufnahme und diesem Artikel, und allein zwischen Ende März und September 2026 listet der App Store sieben Versionen, von 8.7.2 bis 9.3.1. Entsprechend gibt es Stellen, an denen das Video und die heutige App auseinanderlaufen.

Die "Verofunktion", von der wir im Video sprechen, heißt Wero. Und Wero ist nicht die deutsche Alternative zu PayPal, sondern eine europäische: Hinter Wero steht die EPI Company, das Verfahren ist in Deutschland, Frankreich, Belgien und den Niederlanden gestartet. Seit dem Video ist Wero im Verbund ausgebaut worden. Die Volksbank pur, eine andere Genossenschaftsbank mit derselben Atruvia-App, führt in ihren Neuerungen für die erste Jahreshälfte 2026 unter anderem das Teilen des eigenen QR-Codes, das Geldsammeln und Rückbuchungen auf.

Zur Echtzeitüberweisung sagen wir im Video, sie sei "ab dem 1. Oktober kostenlos". Das richtige Datum ist der 9. Oktober 2025: Seit diesem Tag müssen Banken laut Bundesbank ihren Kundinnen und Kunden anbieten, Echtzeitüberweisungen selbst zu beauftragen, und die Kosten dürfen nicht höher sein als bei einer herkömmlichen Überweisung gleicher Art. Bei der Berliner Volksbank ist die Echtzeitoption laut Preis- und Leistungsverzeichnis ohnehin ohne Aufpreis.

Im Kundenservice-Reiter zeigt das Video einen Sprachassistenten. Der hieß kiu und ist laut den Neuerungen der Volksbank pur zum 28. April 2026 abgeschaltet worden. Die übrigen Kontaktwege, also Anruf, Nachricht, Termin, Rückruf und Chat, dokumentiert die Berliner Volksbank weiterhin. Die Kachel "Gold als Geschenk" auf der Startseite war ein saisonaler Vorschlag zu Weihnachten und gehört nicht zum Dauerzustand der App.

Am Ende des Videos nennen wir 150 Euro Bonus bis 30 Jahre und 250 Euro darüber. Diese Aktion ist vorbei. Heute zahlt die Bank 200 Euro in beiden Kontomodellen, bei 400 Euro Geldeingang im blauorange und 700 Euro im regulären Girokonto, Stand 11. September 2026.

Mehrere Dinge sind seit dem Video neu dazugekommen oder umgebaut. Die Umsätze lassen sich seit Version 9.2.1 vom 11. August 2026 drucken und als PDF oder CSV exportieren, so steht es in den Versionshinweisen im App Store. Die Glocke auf der Startseite bündelt laut Volksbank pur seit dem 26. Mai 2026 alle wichtigen Informationen und persönlichen Aufgaben, die Einstellungen sind ins Zahnrad gewandert. Click to Pay führt Volksbank pur in ihrem Änderungsblock vom Juli 2026 für die Kreditkarte im OnlineBanking und in der App auf, in unserem Konto war die Registrierung allerdings schon im Dezember 2025 sichtbar. Und in der Kontoübersicht erscheinen laut Volksbank pur seit Juni 2026 Disporadar-Hinweise, außerdem lassen sich seitdem auch am iPhone Kreditkarten in der App digitalisieren.

Das Konto hinter der App

Die App ist nur so gut wie das Konto darunter, und die Konditionen dazu haben wir im Volksbank Girokonto komplett durchgerechnet. Kurzfassung: Das Girokonto blauorange kostet bis zur Vollendung des 30. Lebensjahres 0,00 Euro im Monat, ohne Mindestgeldeingang, das reguläre Girokonto 3,95 Euro. Beide bringen eine girocard mit, im blauorange ist ab 18 zusätzlich eine ClassicCard oder GoldCard nach Wahl inklusive.

Dazu kommt der Neukundenbonus von 200 Euro für die Online-Eröffnung, Stand 11. September 2026. Unser Link führt auf die Antragsstrecke des blauorange. Laut Teilnahmebedingungen verlangt die Bank ab dem zweiten Monat nach der Eröffnung fünf Monate lang mindestens 400 Euro Geldeingang in jeweils einer Zahlung, ausgezahlt wird spätestens im achten Monat. Beim regulären Girokonto liegt die Schwelle bei 700 Euro. Innerhalb der ersten vier Wochen musst du außerdem der Kommunikation per Telefon und E-Mail zustimmen, diese Einwilligung darf bis zum Erhalt des Bonus nicht widerrufen werden. Erteilen kannst du sie nachträglich in der App unter Menü, Services, Serviceaufträge und Kontakteinwilligung. Alle weiteren Bedingungen, darunter der Ausschluss einer Kundenverbindung in den vorherigen 24 Monaten und die Auszahlungsfrist, stehen im Volksbank Bonus.

Beim Aktionszeitraum lohnt ein zweiter Blick. Die öffentlichen Teilnahmebedingungen der Bank nennen den 5. August bis 31. Oktober 2026, das ist die maßgebliche Fassung. Die Antragsstrecke hinter unserem Link zeigte am 11. September 2026 noch den älteren Zeitraum 18. Juni bis 15. September 2026, diese Seite hat die aktuellen Teilnahmebedingungen also noch nicht nachgezogen. Die Bank behält sich Änderungen ohne Vorankündigung vor, prüf das Datum deshalb am Tag deiner Eröffnung in den Teilnahmebedingungen. Wenn du Aktionen anderer Banken daneben legen willst, findest du im Bonus-Überblick für Girokonten alle laufenden Prämien, den ING Girokonto Bonus mit ebenfalls 200 Euro haben wir einzeln beschrieben.

Sicherheit: Gerätebindung, TÜV und Sperr-Notruf

Die App öffnet sich nur mit App-Passwort oder Biometrie, und beim Login greift die Gerätebindung. Die Bank formuliert es so: "Mit der obligatorischen Gerätebindung in der VR Banking App wird die geforderte starke Kundenauthentifizierung für den Login erreicht." Der Verbund stuft die App im FAQ als "genauso sicher wie Ihr browserbasiertes OnlineBanking" ein. In Ausnahmefällen musst du eine TAN nur alle 90 Tage eingeben, etwa bei der Anmeldung, so steht es in einer Fußnote der Bank.

Der TÜV Saarland bestätigt laut Bank die Sicherheit der VR Banking App, konkret, dass die Kommunikationswege innerhalb der App sicher und die in der App gespeicherten Daten ausreichend abgesichert sind. Im Apple App Store wirbt Atruvia mit derselben Prüfung. Im Datenschutz-Label bei Apple gibt die Herstellerin an, dass Nutzungsdaten zum Tracking verwendet werden und Nutzungs- und Werbedaten mit deiner Identität verknüpft sein können. Standort, Kontakte, Fotos und Geräte-ID sind laut Label nicht mit deiner Identität verknüpft.

Für den Ernstfall gibt die Bank zwei Wege vor. Geht das Handy verloren, sperrst du das Gerät für VR SecureGo plus im OnlineBanking oder beauftragst die Bank damit. Karten und den Zugang zum OnlineBanking sperrst du über den Sperr-Notruf 116 116, rund um die Uhr. Eine Warnung der Bank gehört dazu: Eine Bestätigung in VR SecureGo plus für ein Telefonat gibst du nur dann, wenn du selbst bei der Bank angerufen hast oder einen Termin vereinbart hattest. Wer dich ungefragt anruft und um eine Freigabe bittet, ist nicht die Bank.

Wie die App in den Stores bewertet wird

Die Store-Zahlen sind hoch, und sie stammen von einer Nutzerbasis, die weit über die Berliner Volksbank hinausreicht, weil alle Volksbanken Raiffeisenbanken dieselbe App einsetzen. Im Apple App Store steht "VR Banking - einfach sicher" am 11. September 2026 bei 4,7 von 5 Sternen aus über 533.000 Bewertungen. Bei Google Play sind es 4,6 Sterne aus 217.000 Rezensionen bei mehr als 5 Millionen Downloads, die Android-Version wurde zuletzt am 7. September 2026 aktualisiert.

Die Freigabe-App VR SecureGo plus liegt im App Store bei 4,7 von 5 aus über 598.000 Bewertungen, also bei noch mehr Stimmen als die Banking-App selbst. Das passt zu ihrer Rolle: Mit ihr geben auch alle frei, die nur im Browser-Banking oder mit einer Banking-Software unterwegs sind. Für das, was du täglich in der Hand hast, sprechen die 4,7 Sterne bei über einer halben Million Bewertungen eine klare Sprache.

4,7 im App Store

Girokonto blauorange der Berliner Volksbank, Kontoführung 0,00 Euro bis 30, 200 Euro Neukundenbonus nach den Teilnahmebedingungen, unter anderem fünf Monate je mindestens 400 Euro Geldeingang ab dem zweiten Monat.

Konto für die App eröffnen

Das kann die App und das fehlt noch

Das kann die App

  • App kostenlos, Direktfreigabe und Push-TAN über VR SecureGo plus 0,00 Euro je Vorgang
  • Echtzeitüberweisung ohne Aufpreis, Ausführung in maximal 10 Sekunden, eigenes Limit einstellbar
  • Multibanking: Konten anderer Banken über das Stift-Symbol in derselben Übersicht
  • Push-Nachrichten nach Betrag, Kontostand oder Wero-Transaktion für 0,00 Euro
  • Wero ohne IBAN, bis 100.000 Euro je Transaktion, privat ohne Wero-Entgelte
  • Postfach mit elektronischen Auszügen, 10 Jahre gespeichert, je Produkt getrennt
  • Umsätze suchen, filtern und seit Version 9.2.1 als PDF oder CSV exportieren
  • Bis zu drei Geräte für VR SecureGo plus, Gerätewechsel per Übertragungscode
  • TÜV Saarland bestätigt die Sicherheit der Kommunikationswege und der gespeicherten Daten
  • 4,7 von 5 Sternen bei über 533.000 Bewertungen im Apple App Store, Stand 11. September 2026

Das fehlt noch

  • Ohne bestehenden Online-Banking-Zugang kommen VR-NetKey, Start-PIN und Aktivierungscode per Post, in drei Briefen
  • Die girocard läuft nicht in Apple Pay, dafür braucht es die Mastercard oder Visa Karte oder die virtuelle girocard in der App
  • Die digitale girocard zahlt nur in Deutschland
  • VR SecureGo plus arbeitet nicht über VPN und nicht auf gerooteten Geräten
  • Die Kontoeröffnung für Neukunden läuft über die Website, nicht in der App
  • Die Kartensperre dokumentiert die Bank über den Sperr-Notruf 116 116, nicht in der App
  • Google Pay führt die Bank auf ihren Seiten nicht, Android zahlt über die App selbst

Fazit: für wen die VR Banking App passt

Die VR Banking App ist in erster Linie eine Konto-App, Bestandskunden schließen darin aber auch neue Produkte ab. In unserer App-Version vom Dezember 2025 ließ sich der Kontostand über ein Auge ausblenden, sie holt Konten anderer Banken in dieselbe Übersicht, überweist in Echtzeit ohne Aufpreis, und freigabepflichtige Aufträge bestätigst du über VR SecureGo plus für 0,00 Euro, alternativ mit Sm@rt-TAN plus. Die Einrichtung ist der einzige Teil, der Geduld verlangt, weil VR-NetKey, Start-PIN und Aktivierungscode bei der Berliner Volksbank per Post kommen. Danach läuft der Alltag komplett vom Handy aus, und die 4,7 Sterne aus über 533.000 Bewertungen im Apple App Store passen zu dem, was wir in unserem eigenen Konto sehen.

Für wen das aufgeht: Wenn du ein Volksbank-Konto hast oder eröffnen willst und dein Banking hauptsächlich am Handy erledigst, ist die App die richtige Wahl, und Multibanking macht sie auch als Zentrale für andere Konten brauchbar. Wenn du die girocard in Apple Pay erwartest, planst du eine Mastercard oder Visa Karte ein, im blauorange ist ab 18 eine ClassicCard oder GoldCard nach Wahl inklusive. Wer eine Bank sucht, bei der schon die Kontoeröffnung in der App läuft, findet das etwa in der N26 App oder beim C24 Girokonto, die Volksbank-App holt dich erst nach der Eröffnung ab.

Unsere Empfehlung: Eröffne das Girokonto blauorange online, beantrage direkt die Online-Banking-Zugangsdaten und richte VR SecureGo plus mit dem Aktivierungscode aus dem dritten Brief ein. Dann hast du eine App, die alles kann, was ein Girokonto im Alltag braucht, und einen Neukundenbonus von 200 Euro, wenn du die Teilnahmebedingungen erfüllst, unter anderem fünf Monate lang ab dem zweiten Monat je mindestens 400 Euro Geldeingang in einer Zahlung.

Unser Fazit

Konto mit 0,00 Euro Kontoführung bis 30, die VR Banking App richtest du danach mit deinen Zugangsdaten ein.

Girokonto blauorange eröffnen

Häufig gestellte Fragen

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