C24 gegen ING: Beide Girokonten führst du für 0 Euro im Monat, C24 ohne jede Bedingung, die ING ab 1.000 Euro Geldeingang oder unter 28 Jahren. Der Unterschied steckt in vier Punkten: 0,75 Prozent Zinsen p. a. bei C24 auf bis zu 50.000 Euro, bis zu 3 Millionen Euro Einlagenschutz bei der ING, 50 Euro Mindestabhebung dort und vier Freiabhebungen hier. Alle Werte von c24.de und ing.de, Stand 2. September 2026.
Zwei kostenlose Konten, zwei Wege dorthin
Beide Banken haben eine deutsche Banklizenz, beide Konten laufen komplett digital, und beide kannst du für 0 Euro im Monat führen. Nur der Weg dorthin ist ein anderer.
Das C24 Smartkonto kostet 0,00 Euro im Monat, ohne Mindestgeldeingang und ohne Altersgrenze. Im Paket stecken die C24 Mastercard, die C24 girocard, die Pockets samt Tagesgeldpocket, Multibanking, Umsatzkategorisierung und Mobile Payment. Eine Voraussetzung nennt C24 dabei ausdrücklich: Das Konto ist mit einem Mobiltelefon verknüpft, und dieses Telefon ist gleichzeitig dein Authentifizierungsgerät. Wer sein Banking lieber am Desktop erledigt, sollte das vorher wissen. Eine Mindestvertragslaufzeit gibt es nicht, der Girovertrag läuft unbefristet.
Das ING Girokonto ist kostenlos, wenn im Kalendermonat mindestens 1.000 Euro Geldeingang ankommen, und für alle unter 28 Jahren ohne weitere Voraussetzung. Bleibt der Geldeingang darunter, sind es 4,90 Euro im Monat, also 58,80 Euro im Jahr, und dieses Kontoführungsentgelt greift ab dem dritten Monat, in dem weniger als 1.000 Euro eingehen. Als Geldeingang rechnet die ING dabei Wertpapierumsätze, eigene Überträge und Gutschriften aus Rücklastschriften nicht mit. Für die Nachhaltigkeits-Erweiterung Girokonto Future kommt unabhängig vom Geldeingang 1 Euro im Monat dazu, gebucht wird dieses Entgelt laut ING erstmals drei Monate nach der Kontoeröffnung.
Praktisch heißt das: Wenn Gehalt, Rente oder eine feste monatliche Überweisung von mindestens 1.000 Euro im Kalendermonat auf dem Konto landet, ist die Schwelle bei der ING keine Hürde. Eigene Überträge von einem anderen eigenen Konto zählen dabei ausdrücklich nicht mit, und du bekommst dafür die VISA Card ohne Aufpreis. Wenn dein Geldeingang schwankt, du mehrere Konten parallel führst oder das Konto nur als Zweitkonto nutzt, ist C24 der ruhigere Weg, weil dort keine Bedingung am Geldeingang hängt.
Zum Start legt C24 aktuell 75 Euro obendrauf, und die Bedingung dafür ist präzise formuliert. Du musst Neukunde sein, ein C24 Konto eröffnen und dein altes Konto über den digitalen CHECK24 Kontoumzug automatisiert schließen lassen. Kontoeröffnung und Schließung müssen dabei beide innerhalb von 90 Tagen ab Antragstellung abgeschlossen sein, das Beauftragen allein genügt nicht. Einen Mindestumsatz oder einen Gehaltseingang verlangt C24 dafür nicht, der Gutschein gilt einmal je Person. Der zweite Teil ist der entscheidende: Der Umzug der Zahlungspartner allein reicht nicht, die automatisierte Schließung des alten Kontos gehört dazu. Beauftrage sie also gleich mit und behalte im Blick, dass die Schließung binnen 90 Tagen auch wirklich durchläuft. Alle Details dazu stehen im C24 Gutschein Artikel.
Den Wechsel selbst nehmen dir beide Banken ab. C24 führt den Kontoumzug in vier Schritten in der App durch, die ING bietet einen kostenlosen Kontowechselservice an und veranschlagt dafür rund 10 Minuten.
Kontoführung 0,00 Euro ohne Mindestgeldeingang. Für Neukunden 75 Euro beim Kontoumzug, Bedingungen im Text.
Die Konditionen im direkten Vergleich
Diese Übersicht ist der schnellste Weg zur Entscheidung. Alle Werte stammen aus den Preis- und Leistungsverzeichnissen beider Banken sowie von c24.de und ing.de. Maßgeblich sind bei C24 das Preisverzeichnis mit Stand 8. Juli 2026 und bei der ING das mit Stand 1. Juni 2026, unser Stand ist der 2. September 2026.
0 € ohne Bedingung C24 Smart | ING Girokonto | |
|---|---|---|
| Kontoführung im Monat | 0,00 €, ohne Bedingung | 0 € ab 1.000 € Geldeingang oder unter 28 Jahren, sonst 4,90 € |
| Debitkarte | C24 Mastercard, 0,00 € | VISA Card inklusive Partnerkarte, im Kontoführungsentgelt enthalten |
| girocard | 0,00 € im Monat | 1,49 € im Monat |
| Virtuelle Karte | 1 kostenlos, mit Gemeinschaftskonto eine zweite gratis, jede weitere einmalig 1,99 €, bis zu 20 | auf den ING Seiten nicht ausgewiesen |
| Zahlen in Fremdwährung | 0,00 % Bankentgelt, Umrechnung zum Mastercard-Kurs | 2,20 % Auslandseinsatzentgelt, im EWR zum EZB-Referenzkurs |
| Abheben in Deutschland | 4 x kostenlos im Monat, danach 2,00 € | kostenlos ohne Kontingent, ab 50 € je Abhebung |
| Mindestabhebebetrag | von C24 nicht ausgewiesen | 50 €, darunter mit Kleinbetrags-Option für 10 € im Monat oder wenn weniger auf dem Konto liegt |
| Bargeld einzahlen | 1,75 % im Partnergeschäft, 7,50 € über die ReiseBank bis 5.000 € | 1,5 % an Partnerkassen, 1 % am ING Automaten (min. 2,50 €, max. 7,50 €) |
| Zinsen auf dem Girokonto | 0,75 % p. a. bis 50.000 € | keine, dafür Extra-Konto mit 3,20 % für 4 Monate bis 250.000 €, mit Girokonto-Kombi bis 30.09.2026 3,75 % |
| Unterkonten | 4 Pockets mit eigener IBAN, inklusive Tagesgeldpocket | laut ING keine Unterkonten, dafür mehrere Extra-Konten |
| Dispozins | 7,49 % bis 11,49 % p. a. nach Bonität, geduldet 11,49 % | 9,14 % p. a., eingeräumt und geduldet gleich |
| Cashback | 0,05 % auf Mastercard-Umsätze, Aktionen bis 2,50 % | DealWise über das Online-Banking, Höhe je Shop |
| Einlagensicherung | gesetzlich bis 100.000 € | gesetzlich bis 100.000 €, dazu Fonds bis 3 Mio. € je Kunde |
| Depot | C24 führt kein eigenes Depot | Direkt-Depot, 0 € Depotführung, Order 4,90 € plus 0,25 % |
| Kundenservice | Mo bis Fr, 8 bis 20 Uhr | Mo bis Sa, 8 bis 19 Uhr |
| Vorteil für Neukunden | 75 € für Neukunden, wenn das alte Konto binnen 90 Tagen über den CHECK24 Kontoumzug geschlossen wird | 200 € Gutschrift bei Eröffnung bis 30.09.2026, Bedingungen im Text |
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Karten: Mastercard gegen VISA Card
Beide Konten kommen mit einer kostenlosen Debitkarte, und beide funktionieren mit Apple Pay und Google Pay. Der Unterschied liegt in der Auswahl und in der zweiten Karte.
Bei C24 bekommst du die C24 Mastercard für 0,00 Euro, die C24 girocard ebenfalls für 0,00 Euro im Monat und dazu eine virtuelle Mastercard gratis. Weitere virtuelle Karten sind möglich, bis zu 20 Stück, jede weitere kostet einmalig 1,99 Euro. Wer ein Gemeinschaftskonto nutzt, bekommt laut Preisverzeichnis eine zusätzliche virtuelle Karte gratis dazu. Eine individuell personalisierte Karte gibt es im Smartkonto für 3,99 Euro. Praktisch ist die freie Zuordnung: Du kannst selbst bestimmen, mit welchem Konto oder Pocket deine Mastercard verknüpft ist. Kontaktlos ohne PIN zahlst du bis 50 Euro. Eine klassische Kreditkarte führt C24 nicht, in der Entgeltinformation steht dieser Dienst als nicht verfügbar.
Bei der ING ist die VISA Card einschließlich Partnerkarte im Kontoführungsentgelt enthalten, Apple Pay und Google Pay laufen ausschließlich über sie. Die girocard kostet 1,49 Euro im Monat, also 17,88 Euro im Jahr, und lässt sich direkt bei der Eröffnung oder jederzeit später in der App dazubuchen. Der Verfügungsrahmen liegt je Karte bei 4.000 Euro pro Woche, eine Ersatzkarte kostet 10 Euro, die Wunsch-PIN ist kostenlos. Eine virtuelle Karte weist die ING auf ihren Seiten nicht aus.
So gehst du damit um: Wenn du regelmäßig in Läden zahlst, die keine VISA akzeptieren, buchst du die girocard bei der ING einfach dazu und rechnest die 17,88 Euro im Jahr als Preis für die Abdeckung ein. Bei C24 ist die girocard von Haus aus dabei, dafür fehlt dort die Kreditkarte im Portfolio. Für virtuelle Karten, etwa für Abos und Onlinekäufe, ist C24 die Adresse.
Kostenlos ab 1.000 Euro Geldeingang monatlich oder unter 28 Jahren, VISA Card im Kontoführungsentgelt enthalten.
Fremdwährung: 0,00 Prozent gegen 2,20 Prozent
Hier treffen zwei völlig verschiedene Preismodelle aufeinander.
C24 verlangt 0,00 Prozent Bankentgelt, egal ob du in Euro oder in Fremdwährung mit der Mastercard zahlst. Die Umrechnung übernimmt allerdings die Kartenorganisation. C24 schreibt dazu selbst, dass in der Regel der von Mastercard festgesetzte Kurs gilt und ausdrücklich nicht der Referenzkurs der Europäischen Zentralbank. Als Stichtag nennt das Preis- und Leistungsverzeichnis den Tag, an dem die Transaktion bei der Kartenorganisation eingeht, das Hilfe-Center den Zeitpunkt der Autorisierung. Für die Größenordnung macht das wenig aus, für den Cent bei schwankenden Kursen schon. Die Bank verlinkt sogar eine Übersicht, in der du beide Kurse und die Differenz einsehen kannst, und hält fest, dass sie auf diese Differenz keinen Einfluss hat. Die 0,00 Prozent sind also korrekt als Bankentgelt, sie sind nur nicht automatisch der Gesamtpreis.
Die ING verlangt 2,20 Prozent Auslandseinsatzentgelt auf den Betrag in Euro, wenn du mit der VISA Card in einer Fremdwährung zahlst. Für Länder des Europäischen Wirtschaftsraums mit eigener Währung benennt sie den Umrechnungskurs im Preisverzeichnis ausdrücklich: den letzten verfügbaren Euro-Referenzwechselkurs der Europäischen Zentralbank. Für Währungen außerhalb des EWR nennt das Preisverzeichnis nur das Entgelt, nicht den Kurs. Bei der girocard gilt eine kleine, aber praktische Ausnahme: Zahlungen in schwedischen Kronen und rumänischen Leu sind dort laut Preisverzeichnis kostenlos, sonst kommt zu den 2,20 Prozent noch ein Mindestentgelt von 1 Euro je Zahlung dazu.
In Zahlen: 2,20 Prozent auf 1.000 Euro Kartenumsatz im Urlaub sind 22 Euro. Bei C24 steht an dieser Stelle eine Null im Preisverzeichnis. Eine Prozentzahl für die Kursdifferenz nennt keine der beiden Banken, deshalb bleibt es bei der Mechanik: Bei der ING siehst du den Aufschlag als eigene Position auf der Abrechnung, bei C24 steckt der Unterschied im Umrechnungskurs.
Für die Praxis heißt das: Wer mehrmals im Jahr in Fremdwährung zahlt oder viel in Dollar bezahlt, hat bei C24 kein Bankentgelt auf der Rechnung, während bei der ING auf jede Fremdwährungszahlung 2,20 Prozent abgehen. Wer dafür auf den Cent planen und jede Position nachrechnen können will, hat bei der ING den benannten Kurs plus den benannten Aufschlag. Beides ist nachvollziehbar, nur eben auf verschiedenen Wegen.
Zwei Hinweise, die für beide Karten gelten. Am Geldautomaten im Ausland lässt du die Umrechnung immer von der Kartenorganisation erledigen und nicht vom Automatenbetreiber, C24 empfiehlt genau das im eigenen Hilfe-Center und begründet es mit den in der Regel schlechteren Konditionen des Betreibers. Und Umsätze bei Lotterien, Casinos und Wettanbietern behandeln beide Banken gesondert: C24 schlägt 3,00 Prozent des Umsatzes auf, die ING 3,00 Prozent mit mindestens 3,90 Euro.
Geld abheben: 50 Euro Mindestbetrag gegen vier Freiabhebungen
Beim Bargeld unterscheiden sich die beiden Konten grundsätzlich, und für viele entscheidet genau dieser Punkt die Kontowahl. Beide Banken lassen dich kostenlos abheben, sie ziehen die Grenze nur an unterschiedlichen Stellen.
Die ING lässt dich mit der VISA Card ohne Kontingent kostenlos abheben, in Deutschland an nach eigener Angabe 97 Prozent aller Geldautomaten und in allen Ländern mit Euro-Währung. Der Preis dafür steht im Preisverzeichnis: Mindestabhebebetrag 50 Euro. Liegt weniger auf dem Konto, geht auch ein kleinerer Betrag. Wer regelmäßig 20 oder 30 Euro ziehen will, bucht die Kleinbetrags-Option für 10 Euro im Monat, also 120 Euro im Jahr, und zwar telefonisch. Mit der girocard hebst du an den rund 900 eigenen ING Automaten kostenlos ab, an fremden Automaten erhebt der Betreiber sein eigenes Entgelt.
C24 weist im Preisverzeichnis keinen Mindestabhebebetrag aus, dafür ein Kontingent: vier kostenlose Abhebungen je Kalendermonat, danach 2,00 Euro pro Abhebung. Wichtig dabei ist die Fußnote im Preisverzeichnis: Inland und Fremdwährung teilen sich dasselbe Kontingent. Das Tageslimit liegt bei 2.500 Euro und lässt sich in der App anpassen, das Monatslimit bei 20.000 Euro. Automatenbetreiber können bei beiden Banken zusätzlich ein eigenes Entgelt verlangen, das siehst du vor der Auszahlung am Automaten.
Unsere Empfehlung ist an dieser Stelle eindeutig. Wenn du oft kleine Beträge abhebst, spricht das für C24, denn dort weist weder das Preisverzeichnis noch die Entgeltinformation einen Mindestbetrag aus, während die ING ihn mit 50 Euro ausdrücklich festlegt. Wenn du dagegen häufiger als viermal im Monat an den Automaten gehst und dabei mindestens 50 Euro ziehst, spielt das ING Modell seine Stärke aus, denn dort ist die achte Abhebung genauso kostenlos wie die erste. Und für kleine Beträge hat auch die ING eine Lösung ohne Aufpreis: ING Bargeld an der Ladenkasse startet bereits ab 10 Euro.
Bargeld an der Kasse gibt es bei beiden. Bei C24 läuft das entweder per Barcode über viacash mit maximal 300 Euro je Auszahlung, wobei 999,99 Euro innerhalb von 24 Stunden für Ein- und Auszahlungen zusammen gelten, oder beim Einkauf mit der Karte ab einem Einkaufswert von in der Regel 10 Euro und bis zu 200 Euro Auszahlung. Auszahlungen im Partnergeschäft zählt das Preisverzeichnis gegen die vier Freiabhebungen. Ob das auch für die Auszahlung an der Supermarktkasse beim Karteneinkauf gilt, legt C24 nicht ausdrücklich fest, das Hilfe-Center nennt sie schlicht kostenlos. Bei der ING ist ING Bargeld an den Kassen von Partnerunternehmen kostenlos, ab 10 Euro und bis 999,99 Euro innerhalb von 24 Stunden, angenommen wird das laut ING in mehr als 12.500 Filialen im Einzelhandel.
C24 Smart | ING Girokonto | |
|---|---|---|
| Mindestbetrag am Automaten | von C24 nicht ausgewiesen | 50 € |
| Kostenlose Abhebungen | 4 im Monat, Inland und Ausland zusammen | ohne Kontingent in Deutschland und in Euro-Ländern |
| Jede weitere Abhebung | 2,00 € | entfällt, es gibt kein Kontingent |
| Beträge unter 50 € | kein Mindestbetrag ausgewiesen | mit der Kleinbetrags-Option für 10 € im Monat, telefonisch buchbar, oder wenn weniger als 50 € auf dem Konto sind |
| Tageslimit | 2.500 € täglich, 20.000 € monatlich, in der App anpassbar | 1.000 € täglich und 4.000 € wöchentlich je Karte, einstellbar bis 5.000 € täglich und 15.000 € wöchentlich |
| Bargeld an der Kasse | per Barcode bis 300 € je Auszahlung, 999,99 € in 24 h für Ein- und Auszahlungen zusammen | ING Bargeld ab 10 €, max. 300 € je Auszahlung, 999,99 € in 24 h kombiniert, kostenlos |
| Abheben in Fremdwährung | im 4er-Kontingent enthalten, danach 2,00 € | 2,20 % Auslandseinsatzentgelt |
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Bargeld einzahlen: vier Wege gegen zwei
Beide Banken betreiben keine klassischen Filialkassen. Die ING hat immerhin eigene Einzahlungsautomaten, bei C24 läuft alles über Partner. Kostenlos ist die Einzahlung bei keinem der beiden Konten, und die Preise unterscheiden sich deutlicher als beim Abheben.
Die ING bietet vier Wege an. An einem ING Geldautomaten mit Einzahlfunktion zahlst du mit der girocard ein, das kostet 1 Prozent des Betrags, mindestens 2,50 Euro und höchstens 7,50 Euro, bei maximal 4.500 Euro im Monat und 25.000 Euro im Jahr, Münzen nimmt der Automat nicht. Über ING Bargeld an Partnerkassen sind es 1,5 Prozent, möglich zwischen 50 und 999,99 Euro. In einer Filiale der Reisebank AG berechnet die Reisebank 9,50 Euro je angefangene 5.000 Euro, bis 25.000 Euro.
Bei C24 gibt es zwei Wege. Im Partnergeschäft per Barcode über viacash kostet die Einzahlung 1,75 Prozent des Betrags, und zwar ab der ersten Einzahlung, denn das Smartkonto hat dafür kein Freikontingent. Über die ReiseBank AG sind es 7,50 Euro bis einschließlich 5.000 Euro und 15,00 Euro darüber, eingezahlt werden Scheine plus bis zu 50 Münzen. C24 empfiehlt diesen Weg für Beträge ab 500 Euro.
Als vierten Weg nennt das ING-Preisverzeichnis die Einzahlung bei einem anderen Kreditinstitut, dann allerdings zu dessen eigenem Entgelt, auf das die ING keinen Einfluss hat.
Ein Rechenbeispiel für 500 Euro: Über den Einzelhandel zahlst du bei C24 8,75 Euro und bei der ING 7,50 Euro. Bei größeren Summen gleicht sich das aus, weil beide Banken deckeln: Am ING Automaten liegt die Obergrenze bei 7,50 Euro, bei C24 kostet die Einzahlung über die ReiseBank bis 5.000 Euro ebenfalls 7,50 Euro. Ab bestimmten Beträgen fragen beide Banken nach der Mittelherkunft. C24 nennt dafür 2.500 Euro. Die ING nennt für Einzahlungen bei der ReiseBank ebenfalls 2.500 Euro und am eigenen Automaten mehr als 10.000 Euro. Halte für größere Einzahlungen also einen Beleg bereit, dann läuft es an der Kasse ohne Rückfragen durch.
Wer sein Geld überwiegend bar bekommt, sollte diesen Punkt vor der Eröffnung durchrechnen. Beide Konten sind für den Fall gebaut, dass Geld digital hereinkommt. Wer einmal im Monat einen größeren Betrag einzahlt, fährt mit dem gedeckelten Automaten- oder Reisebank-Weg günstiger als mit dem prozentualen Weg über die Ladenkasse.
Unterkonten: Pockets gegen Extra-Konten
Hier trennen sich die beiden Konten am stärksten, und zwar funktional und nicht nur preislich.
C24 bietet vier Pockets im Smartkonto, und zwar inklusive des Tagesgeldpockets. Jedes Pocket bekommt eine eigene IBAN und damit volle Zahlungsverkehrsfunktion: Du kannst von dort überweisen, Geld empfangen und Lastschriften einziehen lassen. Das Preis- und Leistungsverzeichnis zählt dabei ausdrücklich vier Unterkonten mit Zahlungsfunktion inklusive Tagesgeldpocket, es sind also nicht vier Pockets plus ein Tagesgeldpocket. Das Tagesgeldpocket dient laut Entgeltinformation der Geldanlage, die IBAN hat es trotzdem. Deine Karte lässt sich einem Pocket zuordnen, und jedes Pocket kannst du einzeln kündigen, ohne dass das Hauptkonto berührt wird. Ein Detail solltest du dabei kennen: Für Pockets gibt es keine Überziehungslinie, und C24 verrechnet Pocket-Guthaben nicht automatisch mit einer Überziehung des Hauptkontos. Halte den laufenden Puffer also auf dem Hauptkonto, dann passt das.
Die ING schreibt in ihrem FAQ, dass sie Unterkonten nicht anbietet. Als Ersatz nennt sie zwei Wege: Zu einem Einzelkonto kannst du zusätzlich ein Gemeinschaftskonto eröffnen und umgekehrt, und daneben gibt es das Extra-Konto. Das hat eine eigene IBAN für Einzahlungen und lässt sich mit Namen, Icon und Sparzielen strukturieren. Auszahlungen gehen vom Extra-Konto allerdings nur auf dein Referenzkonto, es ist damit ein Sparkonto und kein vollwertiges Zahlungskonto.
So entscheidest du: Wenn du Miete, Versicherungen oder Abos auf einem eigenen Konto bündeln willst, von dem direkt abgebucht wird, brauchst du echte Unterkonten und damit C24. Wenn du nur Rücklagen sichtbar trennen willst, Urlaub, Auto, Notgroschen, reichen die Extra-Konten der ING völlig aus, und sie werden dabei sogar verzinst.
Unterkonten mit Zahlungsverkehrsfunktion, Tagesgeldpocket inklusive, Kontoführung 0,00 Euro.
Zinsen: dauerhaft gegen befristet
Beide Banken zahlen dir Zinsen, nur an unterschiedlichen Stellen und nach unterschiedlicher Logik.
C24 verzinst das Guthaben auf dem Girokonto mit 0,75 Prozent p. a., und zwar in jedem Kontomodell, also auch im kostenlosen Smartkonto. Verzinst werden bis zu 50.000 Euro auf dem Girokonto, bis zu 5.000 Euro je Pocket und bis zu 100.000 Euro im Tagesgeldpocket. Gerechnet wird nach der Zinsmethode act/360, auf 5.000 Euro sind das über ein volles Jahr also rund 38 Euro. Gutgeschrieben wird beim Girokonto quartalsweise, beim Tagesgeldpocket monatlich. Der Satz ist dabei kein Aktionsangebot, sondern eine Formel: C24 nimmt den Zinssatz für die Einlagefazilität des Eurosystems und zieht 1,50 Prozentpunkte ab. Bei einem Referenzsatz von 2,25 Prozent kommen genau die 0,75 Prozent heraus. Die Formel hat eine Untergrenze, und die gehört zur Einordnung dazu: Liegt der Referenzsatz bei 1,50 Prozent oder darunter, wird nicht verzinst. Auf 5.000 Euro Guthaben sind 0,75 Prozent 38,02 Euro im Jahr vor Steuern, weil C24 nach act/360 rechnet.
Die ING zahlt auf dem Girokonto keine Zinsen, das beantwortet sie in ihrem FAQ mit einem klaren Nein. Dafür ist das Extra-Konto stark: 3,20 Prozent p. a. für die ersten vier Monate auf bis zu 250.000 Euro, für dein erstes Extra-Konto und unter der Bedingung, dass du in den letzten 12 Monaten keines bei der ING geführt hast. Eröffnest du Girokonto und Extra-Konto zusammen, sind es bis zum 30. September 2026 sogar 3,75 Prozent für vier Monate. Danach und für jedes weitere Extra-Konto gilt der variable Zins von 0,75 Prozent p. a., also derselbe Satz, den C24 dauerhaft auf dem Girokonto zahlt. Das Extra-Konto hat keine Laufzeit, keine Kündigungsfrist und keinen Mindestbetrag, nach einem Lastschrifteinzug ist das Geld allerdings mindestens fünf Bankarbeitstage gesperrt. Rechnerisch bringen 3,75 Prozent auf 10.000 Euro über vier Monate 125 Euro vor Steuern. Mehr dazu steht in unserem Artikel zum ING Tagesgeld.
Zur Aktionslage gehört auch die Prämie, die die ING derzeit für die Kontoeröffnung ausschreibt. Die vollständigen Bedingungen stehen im ING FAQ, und du solltest sie einmal komplett gelesen haben, bevor du planst: Du eröffnest das Girokonto bis zum 30.09.2026, es gilt der Tag der Beantragung. In den ersten vier Monaten müssen zwei aufeinanderfolgende monatliche Geldeingänge von mindestens 1.000 Euro eingehen, für alle unter 28 Jahren reichen 700 Euro, Teilbeträge sind erlaubt. Bei Eröffnungen ab dem 01.07.2026 musst du dich zusätzlich mindestens einmal in die ING App einloggen, beim Gemeinschaftskonto beide Inhaber. Und du brauchst die Einwilligung zu den persönlichen Tipps, entweder direkt im Antrag oder innerhalb von vier Wochen nach der Kontoeröffnung, und sie darf bis zur Auszahlung nicht widerrufen werden. Teilnehmen kann, wer in den letzten 12 Monaten kein Girokonto bei der ING geführt hat. Die Gutschrift überweist die ING automatisch, dafür nennt sie bis zu sieben Werktage.
Abheben an 97 Prozent aller Geldautomaten in Deutschland, VISA Card einschließlich Partnerkarte inklusive.
Einlagensicherung: 100.000 Euro und was darüber liegt
Auf den ersten Blick sind beide Konten hier gleich abgesichert. Im Detail unterscheiden sie sich, und ab einer bestimmten Summe wird das relevant.
Die gesetzliche Grundlage ist identisch: Beide Banken gehören der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken an, die je Person bis zu 100.000 Euro absichert, unabhängig davon, wie viele Konten du dort führst. Bei Gemeinschaftskonten hat jeder Inhaber einen eigenen Anspruch.
Die ING ist zusätzlich dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken angeschlossen. Dadurch sind Guthaben dort aktuell bis zu 3 Millionen Euro je Kundin oder Kunde gesichert, und dieser Schutz gilt für Girokonto, Extra-Konto, Festgeld, Sparbrief und VL-Sparen gleichermaßen. Eine Zahl solltest du dir dabei merken: Der Schutzumfang für Privatpersonen wird schrittweise abgesenkt und beträgt ab dem 1.1.2030 maximal 1 Million Euro. Wertpapiere im Depot fallen nicht darunter, sie bleiben ohnehin dein Eigentum.
Bei C24 endet der Schutz bei den gesetzlichen 100.000 Euro, einen freiwilligen Fonds weist die Bank nicht aus. Für Guthaben unterhalb dieser Grenze macht der Unterschied nichts aus. Relevant wird er an einer konkreten Stelle: C24 verzinst bis zu 50.000 Euro auf dem Girokonto und bis zu 100.000 Euro im Tagesgeldpocket. Wer beides ausschöpft, liegt über der gesetzlichen Grenze.
So gehst du damit um: Bis 100.000 Euro je Person sind beide Konten gleich abgesichert. Wenn du dauerhaft mehr als diesen Betrag bei einer Bank liegen hast, ist die ING durch den Fonds die passendere Adresse, oder du verteilst das Guthaben auf mehrere Institute. Wie die C24 Bank im Detail aufgestellt ist, welche Lizenz sie hat und was die BaFin dort 2025 angeordnet hat, haben wir im C24 Girokonto Test ausführlich aufgeschrieben.
Dispo, Cashback und Depot
Drei Punkte, die selten die Kontowahl entscheiden, aber im Jahr durchaus Geld ausmachen können.
Dispozins. Die ING berechnet 9,14 Prozent p. a., und zwar für die eingeräumte und für die geduldete Überziehung gleichermaßen. Auf Wunsch räumt sie eine Kontoüberziehung von 500 Euro ein, vorausgesetzt du bist volljährig, hast eine gute Bonität und ein regelmäßiges monatliches Einkommen, nutzt das Konto privat und wohnst und arbeitest in Deutschland. C24 arbeitet mit einer Spanne von 7,49 bis 11,49 Prozent p. a., dein persönlicher Satz kommt aus einer erweiterten Bonitätsprüfung, der Rahmen reicht bis 10.000 Euro. Für die geduldete Überziehung liegt der Satz bei C24 fest bei 11,49 Prozent. Bei sehr guter Bonität landest du bei C24 also unter dem ING Satz, bei schwächerer darüber, und die ING ist die berechenbarere Variante. Kosten fallen bei beiden nur an, wenn du den Rahmen tatsächlich nutzt.
Cashback. Die beiden Systeme sind nicht direkt vergleichbar, weil sie unterschiedlich funktionieren. C24 zahlt 0,05 Prozent auf Umsätze mit der C24 Mastercard als Smily Punkte, ein Punkt entspricht einem Cent, gedeckelt bei 100 Euro im Monat. Bei Käufen über CHECK24 Shopping sind es 2 Prozent, bei Aktionspartnern bis zu 2,50 Prozent. Ausgenommen sind unter anderem Überweisungen, Lastschriften, Abhebungen, Einzahlungen, Wertpapierkäufe und Aufladungen von Zahlungsdiensten. Auf 1.000 Euro Kartenumsatz im Monat sind 0,05 Prozent gerade einmal 0,50 Euro, der Hebel liegt also klar bei den Aktionspartnern. Für die kostenpflichtigen Modelle Plus mit 5,90 Euro und Max mit 9,90 Euro im Monat lohnt ein zweiter Blick, weil C24 dort zwei unterschiedliche Zahlen führt: Die Produktseite nennt 0,5 Prozent bis 12 Euro im Monat für Plus und 1 Prozent bis 24 Euro im Monat für Max, das Preis- und Leistungsverzeichnis führt als Basis-Cashback dagegen 0,1 Prozent für Plus und 0,2 Prozent für Max. Beide Angaben stehen am 2. September 2026 gleichzeitig online. Wenn du wegen des Cashbacks auf ein bezahltes Modell wechseln willst, frag den Wert vorher im Chat ab, beim Smartkonto stellt sich die Frage nicht.
Die ING setzt stattdessen auf DealWise, den Cashback-Service ihrer Muttergesellschaft ING Bank N.V., den du über das Online-Banking betrittst. Die Höhe hängt vom jeweiligen Shop ab, im September 2026 nennt die ING bis zu 12 Prozent, aufgeteilt nach Kategorien wie Fashion mit 12 Prozent, Baumarkt mit 6 Prozent sowie Computer und Audio mit je 4 Prozent. Gutgeschrieben wird automatisch aufs Girokonto, nachdem die Rückgabefrist abgelaufen ist. Dazu kommt Kleingeld Plus: Bei jeder Kartenzahlung wandert das digitale Wechselgeld aufs Extra-Konto, bei Abhebungen am Automaten greift die Funktion nicht. Kurz gesagt bekommst du bei C24 einen kleinen Betrag auf alles und bei der ING einen größeren Betrag auf ausgewählte Onlinekäufe.
Depot. Die ING hat ein eigenes Direkt-Depot mit 0 Euro Depotführungsgebühr, die Ordergebühr liegt bei 4,90 Euro plus 0,25 Prozent vom Kurswert und höchstens 69,90 Euro, Wertpapier-Sparpläne gibt es ab 1 Euro. Eine Order über 1.000 Euro kostet dort also 7,40 Euro. C24 bietet stattdessen Festgeld von 1.000 bis 100.000 Euro an, führt aber kein eigenes Depot und darf das Wertpapiergeschäft nach den eigenen vorvertraglichen Informationen auch nicht betreiben. Stattdessen vermittelt die Bank über die CHECK24 Vergleiche Angebote anderer Banken, und fremde Depots lassen sich per Multibanking in der App anzeigen. Eigene Anlageprodukte sind bei C24 das Tagesgeldpocket und Festgeld ab 1.000 Euro mit Laufzeiten von einem Monat bis zu einem Jahr.
Unser Video zum Vergleich
Wir haben beide Konten in einem eigenen Video gegenübergestellt, mit Karten, Bargeld, Cashback, Zinsen, Unterkonten und Dispo.
Vier Dinge liegen heute anders als zum Zeitpunkt der Aufnahme, und einen Punkt korrigieren wir dabei ausdrücklich. Im Video ist von bis zu fünf Extra-Konten bei der ING die Rede. Die ING selbst schreibt in ihrem FAQ, dass sie Unterkonten nicht anbietet, und nennt für die Extra-Konten keine Obergrenze, sondern nur, dass es neben dem ersten weitere geben kann. Zweitens liegt der C24-Zins inzwischen bei 0,75 Prozent statt bei den im Video genannten 0,5 Prozent. Drittens haben mittlerweile alle Pockets eine eigene IBAN, im Video sprechen wir noch von dreien. Und viertens zahlt die ING auf das erste Extra-Konto in Kombination mit einer Girokonto-Eröffnung 3,75 Prozent für vier Monate, im Video sind es 3,20 Prozent ohne die Kombination.
Ein Detail aus dem Video ordnen wir heute genauer ein. Bargeld an der Ladenkasse ist bei der ING über ING Bargeld ab 10 Euro kostenlos. Bei C24 zählt das Preisverzeichnis Auszahlungen im Partnergeschäft dagegen gegen die vier Freiabhebungen im Monat, danach kostet jede weitere 2,00 Euro. Für die Auszahlung beim Karteneinkauf an der Supermarktkasse trifft C24 keine eigene Aussage. Für den Alltag ändert das wenig, für die Rechnung im Urlaub durchaus.
Wofür du welches Konto nimmst
Wofür du C24 nimmst
- Kontoführung 0,00 Euro ohne Mindestgeldeingang und ohne Altersgrenze
- 0,75 Prozent Zinsen auf dem Girokonto bis 50.000 Euro, auch im kostenlosen Smartkonto
- 0,00 Prozent Bankentgelt beim Bezahlen in Fremdwährung
- Kein ausgewiesener Mindestabhebebetrag, anders als bei der ING mit ihren 50 Euro
- girocard für 0,00 Euro im Monat zusätzlich zur Mastercard
- 4 Pockets mit eigener IBAN und Zahlungsverkehrsfunktion, das Tagesgeldpocket ist eines davon
- Eine virtuelle Mastercard gratis, bis zu 20 möglich
- 0,05 Prozent Cashback auf Mastercard-Umsätze, bis 2,50 Prozent bei Aktionspartnern, mit Ausschlussliste
- 75 Euro für Neukunden, wenn das alte Konto binnen 90 Tagen über den digitalen CHECK24 Kontoumzug geschlossen wird
- Kundenservice montags bis freitags bis 20 Uhr
Wofür du die ING nimmst
- Kostenlos ab 1.000 Euro Geldeingang im Monat und für alle unter 28 Jahren
- VISA Card einschließlich Partnerkarte im Kontoführungsentgelt enthalten
- Abheben ohne Kontingent, laut ING an 97 Prozent aller Geldautomaten in Deutschland
- Extra-Konto mit 3,20 Prozent für vier Monate bis 250.000 Euro, mit Girokonto-Kombination 3,75 Prozent bei Kombi-Eröffnung bis 30.09.2026, wenn in den letzten zwölf Monaten keines bestand
- Einlagensicherung bis 3 Millionen Euro je Kunde über den Fonds des Bankenverbandes
- Dispozins von 9,14 Prozent, für eingeräumte und geduldete Überziehung gleich
- Eigenes Direkt-Depot mit 0 Euro Depotführung und Sparplänen ab 1 Euro
- DealWise-Cashback mit im September 2026 bis zu 12 Prozent je Kategorie
- ING Bargeld an der Kasse ab 10 Euro kostenlos, in mehr als 12.500 Filialen
- Kundenservice montags bis samstags, also auch am Wochenende
Fazit: kostenlos ist nicht gleich beliebig
Beide Konten kosten dich im Regelfall nichts, und trotzdem ist die Wahl zwischen ihnen keine Münzwurf-Entscheidung. Die Preislisten unterscheiden sich genau dort, wo dein Alltag stattfindet.
C24 Smart ist das Konto für Flexibilität. Es ist ohne jede Bedingung kostenlos, zahlt 0,75 Prozent p. a. auf bis zu 50.000 Euro Guthaben, nimmt kein Bankentgelt für Zahlungen in Fremdwährung, weist keinen Mindestabhebebetrag aus und bringt vier echte Unterkonten mit eigener IBAN mit. Wer viel reist, wechselnde Geldeingänge hat oder sein Geld strukturiert auf mehrere Töpfe verteilen will, ist damit gut bedient. Dazu kommen 75 Euro, wenn der Kontoumzug über CHECK24 läuft und das alte Konto dabei geschlossen wird.
Das ING Girokonto ist das Konto für Substanz. Die VISA Card ist inklusive, abgehoben wird ohne Kontingent, das erste Extra-Konto zahlt in den ersten vier Monaten 3,20 Prozent und in Kombination mit dem Girokonto bis zum 30.09.2026 sogar 3,75 Prozent, jeweils bis 250.000 Euro und nur, wenn du in den letzten zwölf Monaten keines geführt hast, der Einlagenschutz reicht über den Fonds des Bankenverbandes bis 3 Millionen Euro je Kunde, und mit dem Direkt-Depot hast du Konto und Wertpapiere unter einem Dach. Der Preis dafür sind 1.000 Euro Geldeingang im Monat, 2,20 Prozent in Fremdwährung und 50 Euro Mindestabhebung. Wer ein festes Gehalt hat, erfüllt diese Bedingungen ohne Aufwand.
Unsere Einschätzung: Wenn du dich für eines entscheiden musst, entscheidet dein Reiseverhalten und dein Geldeingang. Regelmäßig viel in Fremdwährung unterwegs und ohne festes Gehalt: C24. Festes Gehalt, größere Guthaben und Interesse an Wertpapieren: ING. Und weil beide Konten kostenlos zu führen sind, ist die Kombination aus beiden für viele die sauberste Lösung, mit der ING als Gehaltskonto und C24 als Reise- und Zweitkonto. Ein Detail dazu: Die 75 Euro hängen am alten Konto, das über den Kontoumzug geschlossen wird, nicht an einem der beiden neuen. Wer parallel fahren will, braucht also trotzdem ein drittes, altes Konto, das wirklich zugeht.
Weitere kostenlose Konten stehen im Girokonto-Vergleich, die laufenden Aktionen im Bonus-Überblick für Girokonten, und wie ein drittes gebührenfreies Konto mit Zinsen aussieht, zeigt das BBVA Girokonto. Und wenn du statt einer Direktbank lieber ein zweites Konto mit Fremdwährungskonten dabeihast, tritt C24 im Vergleich C24 vs Revolut gegen ein Multiwährungskonto an.
0 Euro Kontoführung ohne Bedingung, 0,75 Prozent Zinsen p. a., dazu 75 Euro beim Kontoumzug.
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