Kreditkarten
0 € Debit Mastercard
Virtuelle Mastercard Debit im kostenlosen N26 Standard enthalten, weltweit ohne Zuschlag von N26 bezahlen.
Jetzt starten*

N26 Mastercard: Kosten, Limits und Bargeld

N26 Mastercard: Debitkarte mit 0 Euro Zuschlag beim Bezahlen weltweit, 2 Freiabhebungen im Standard, 10 Euro Plastikkarte. Limits, Kaution, Stand 14.09.2026.

Aktualisiert: 14.9.2026
N26 Mastercard Debit: Kosten je Kontomodell, Freiabhebungen in der Eurozone, Kartenlimits und Kaution

Die N26 Mastercard ist eine Debitkarte, mit der du weltweit und in allen Währungen ohne Zuschlag von N26 bezahlst, im kostenlosen Standard zweimal je Kalendermonat in der Eurozone gebührenfrei Bargeld abhebst und die Plastikkarte für einmalig 10 Euro dazubestellst, Stand 14. September 2026. Wir ordnen ein, was die Karte in den vier Kontomodellen kostet, welche Limits gelten, wie N26 eine Mietwagen-Kaution abwickelt und was sich seit unserem Video geändert hat.

N26 Mastercard: Debitkarte mit Kreditkarten-Reichweite

Nein, die N26 Karte ist keine Kreditkarte, sondern eine Mastercard Debit. N26 schreibt es selbst in den FAQ der Mastercard-Seite: Alle N26 Bankkarten sind Mastercard Debits, mit denen du weltweit bezahlen und Geld abheben kannst. Jede Zahlung wird direkt von deinem N26 Girokonto abgebucht. Einen Kreditrahmen mit Monatsabrechnung gibt es nicht. Auf der Seite zur Ratenzahlung heißt es ergänzend, dass N26 derzeit keine Kreditkarten anbietet, Stand 14. September 2026.

Für den Alltag heißt Debit vor allem: Du gibst aus, was auf dem Konto liegt. Die Reichweite ist trotzdem die einer Kreditkarte, weil die Karte im Mastercard-Netz läuft. Bezahlen kannst du überall dort, wo Mastercard angenommen wird. Nur als Kautionsmittel entscheidet der Anbieter, ob er eine Debitkarte nimmt, dazu unten mehr. Die Karte gibt es ausschließlich zusammen mit einem N26 Konto. Die Kontoführung haben wir im N26 Girokonto Position für Position durchgerechnet, hier geht es um die Karte selbst.

Drei Zahlen bestimmen, was dich die Karte kostet. Beim Bezahlen berechnet N26 0 Euro Zuschlag, weltweit und in allen Währungen, umgerechnet zum Devisenmittelkurs von Mastercard. Im kostenlosen Standard hast du 2 Freiabhebungen in Euro je Kalendermonat, gültig in der gesamten Eurozone. Und die Plastikkarte kostet 10 Euro einmalig, wenn du sie zur virtuellen Karte dazubestellst. Wer das kostenpflichtige Go oder Metal wählt, bekommt die physische Karte inklusive und hebt auch in Fremdwährung ohne Gebühr von N26 ab.

Eine Ausnahme beim Bezahlen steht im Preisverzeichnis: Für Mastercard-Umsätze in Casinos, bei Lotterien und in Wettbüros berechnet N26 3 Prozent des Betrages, ausgenommen sind Bestandskunden mit Anmeldung vor dem 12. März 2020. Wer nicht wettet, zahlt beim Bezahlen keinen Aufschlag von N26, in Lissabon genauso wie in Bangkok.

0 € Debit Mastercard

Virtuelle Mastercard Debit im kostenlosen Standard enthalten, weltweit ohne Zuschlag von N26 bezahlen.

N26 Konto mit Mastercard eröffnen

Was die Karte kostet, je Kontomodell

Alle Preise stammen aus dem Preis- und Leistungsverzeichnis von N26 in der Version 4.4 vom 26. Juni 2026, ergänzt um die Kartenübersicht und das Support-Center, Stand 14. September 2026.

Die erste virtuelle Karte ist in jedem Kontomodell enthalten. Sie liegt direkt nach der Kontoeröffnung in der App. Für die Aktivierung nennt N26 im Standard eine Bedingung: ein einmaliges Mindestguthaben von 10 Euro auf dem Konto. Das Geld bleibt dein Guthaben, es ist keine Gebühr. Jede weitere virtuelle Karte kostet im Standard 2,59 Euro, N26 nennt dafür bis zu fünf zusätzliche Karten. In Smart, Go und Metal sind weitere virtuelle Karten kostenlos.

Die physische Karte kostet im Standard 10,00 Euro einmalig, Versand enthalten. N26 nennt den Betrag auf der Kartenseite Liefergebühr. Eine zweite Gebühr für den Postweg kommt nicht dazu. Auch für die Bestellung der Plastikkarte verlangt N26 ein einmaliges Mindestguthaben von 10 Euro auf dem Konto. Die Standardlieferung dauert laut Support-Center bis zu 10 Werktage. Der Expressversand schafft es in bis zu 3 Werktagen und kostet 25,00 Euro.

In den drei kostenpflichtigen Modellen ist die erste physische Karte enthalten. Bei N26 Smart für 4,90 Euro im Monat ist das eine Mastercard in fünf Farben. N26 Go für 9,90 Euro bringt eine World Mastercard in sechs Farben mit. N26 Metal für 16,90 Euro liefert eine World Elite Mastercard aus Edelstahl, 16 Gramm schwer, in drei Farben. Die Smart- und Go-Karten kommen ohne Prägung, die Kartendaten stehen auf der Rückseite. Alle vier Karten bleiben Debitkarten, am Kartentyp ändert der Monatsbeitrag nichts.

Weitere physische Mastercards kosten in jedem Modell 10,00 Euro, das Preisverzeichnis erlaubt bis zu vier zusätzliche Karten. Eine zweite Metal-Karte schließt N26 aus. Eine Ersatzkarte nach Verlust kostet 10,00 Euro, per Express 30,00 Euro. Bei der Metal-Karte sind es 45,00 Euro und im Express 65,00 Euro.

Ein Termin gehört noch dazu, denn die Maestro Karte läuft aus: N26 stellt keine neuen Maestro Karten mehr aus, bestehende Karten funktionieren bis zu ihrem Ablaufdatum oder bis zum 1. Juni 2027. Wer heute eröffnet, bekommt die Mastercard Debit.

Ob du die 10,00 Euro überhaupt ausgibst, hängt von deinem Alltag ab. Wer mit Handy oder Smartwatch bezahlt und Bargeld über CASH26 an der Kasse holt, kommt mit der virtuellen Karte aus. Die Plastikkarte bestellst du dann erst, wenn du sie brauchst, etwa für einen Geldautomaten ohne NFC-Feld.

Die Kontomodelle und ihre Karten nebeneinander

N26 Smart für 4,90 Euro im Monat liegt zwischen den beiden Spalten: physische Karte enthalten, 3 Freiabhebungen in Euro je Kalendermonat, in Fremdwährung wie im Standard 1,7 Prozent. Alle Werte aus dem Preisverzeichnis 4.4 vom 26. Juni 2026 und der Kontoübersicht von N26, Stand 14. September 2026.

PLV 4.4 vom 26.06.2026
Standard
9,90 € / 16,90 €
Go / Metal
Physische Karte10,00 € einmaliginklusive
Bezahlen weltweit0 € Zuschlag0 € Zuschlag
Freiabhebungen Euro2 je Kalendermonat5 (Go) / 8 (Metal)
Danach je Abhebung2,00 €2,00 €
Bargeld Fremdwährung1,7 % des Umsatzes0 %
CASH26 abhebenkostenloskostenlos
CASH26 einzahlen1,5 %, ab 50 €1,5 %, ab 50 €
Reiseversicherungnicht enthaltenAllianz, inklusive
Kontopreis im Monat0,00 €9,90 € / 16,90 €

Tipp: Scrolle horizontal, um alle Spalten zu sehen

Bargeld: Eurozone, Fremdwährung und CASH26

Beim Bezahlen sind alle vier Modelle gleich. Beim Bargeld trennen sie sich, und zwar an zwei Stellen: an der Zahl der Freiabhebungen und an der Währung.

In Euro gilt ein Kontingent je Kalendermonat. Der Standard hat 2 Freiabhebungen, Smart 3, Go 5 und Metal 8. Jede weitere Abhebung kostet 2,00 Euro. Das Kontingent gilt in der gesamten Eurozone. N26 schreibt im Support-Center, dass seit 2025 alle Euro-Abhebungen zum selben monatlichen Gratis-Kontingent zählen, egal ob im Herkunftsland oder im restlichen Euroraum. Am ersten Tag des nächsten Monats setzt N26 das Kontingent zurück. Gezählt werden Abhebungen, nicht Beträge: Zweimal 300 Euro kosten im Standard nichts, viermal 50 Euro kosten 4,00 Euro.

In Fremdwährung rechnet N26 nach Prozent. Standard und Smart zahlen 1,7 Prozent des Umsatzes, Go und Metal zahlen nichts. Diese Abhebungen zählen nicht zum Euro-Kontingent, du verbrauchst damit also keine Freiabhebung. Bei 200 Euro Gegenwert sind 1,7 Prozent genau 3,40 Euro. Ein Detail für die Schweiz: Abhebungen in Franken gelten laut N26 als Fremdwährungsabhebungen mit 1,7 Prozent, obwohl das Land direkt nebenan liegt. Unabhängig von N26 kann der Betreiber des Geldautomaten ein eigenes Entgelt verlangen, das steht so als Fußnote im Preisverzeichnis.

Die virtuelle Karte reicht am Automaten aus, wenn er ein NFC-Feld hat. N26 nennt das ausdrücklich: Mit der Virtual Card hebst du an einem NFC-fähigen Bankautomaten Bargeld ab, über das Handy in der Wallet.

CASH26 ist der zweite Weg zu Bargeld, und er läuft ohne Karte. In der App erzeugst du einen Barcode, ein Partnergeschäft in Deutschland scannt ihn an der Kasse und zahlt dir den Betrag aus. Das Abheben ist kostenlos, begrenzt auf 200 Euro je Vorgang und 900 Euro innerhalb von 24 Stunden. Einzahlen kostet 1,5 Prozent des Betrags ab 50 Euro je Einzahlung, bei 100 Euro sind das 1,50 Euro. Für beides zusammen gilt ein Deckel von 999 Euro in 24 Stunden, und CASH26 zählt nie zum Kontingent für Geldautomaten.

Im Kartenangebot von N26 stehen ausschließlich Mastercard-Produkte, die auslaufende Maestro ist laut N26 nicht in das deutsche Girocard-System eingebunden. Wo eine Kasse nur die Girocard nimmt, zahlst du bar. Die Maestro selbst kostet 2,00 Euro je Abhebung und zählt nicht zum Kontingent.

So bleibt Bargeld im Standard bei null: Du legst deinen Bedarf auf zwei größere Abhebungen im Monat und holst Kleinbeträge über CASH26 beim Einkauf. Für Reisen außerhalb der Eurozone hilft unsere Rechnung: 9,90 Euro Monatsbeitrag für Go entsprechen 1,7 Prozent von 582,35 Euro. Wer in einem Monat mehr als das in Fremdwährung abhebt, fährt in diesem Monat mit Go günstiger, zahlt den Beitrag aber auch in Monaten ohne Reise. Wie ein reines Reisekonto Bargeld bepreist, liest du im Revolut Girokonto und im Vergleich C24 gegen Revolut.

2 bis 8 Freiabhebungen

Freiabhebungen in Euro gelten in der gesamten Eurozone, CASH26 an der Ladenkasse kostenlos.

Zum N26 Konto

Vor- und Nachteile auf einen Blick

Preisverzeichnis, Kartenseite und Support-Center ergeben zusammen dieses Bild, Stand 14. September 2026.

Wofür die Karte gemacht ist

  • Virtuelle Mastercard Debit in jedem Kontomodell enthalten, Aktivierung im Standard mit 10 Euro Mindestguthaben
  • Bezahlen weltweit und in allen Währungen ohne Zuschlag von N26, Umrechnung zum Devisenmittelkurs von Mastercard
  • 2 bis 8 Freiabhebungen in Euro je Kalendermonat, gültig in der gesamten Eurozone
  • Go und Metal heben auch in Fremdwährung ohne Gebühr von N26 ab
  • CASH26: Bargeld an der Ladenkasse kostenlos, bis 200 Euro je Vorgang und 900 Euro in 24 Stunden
  • Apple Pay, Google Pay, Samsung Pay und Garmin Pay, Karte schon vor der Lieferung im Wallet
  • Tageslimits für Zahlungen und Automaten in der App anpassbar, die Änderung gilt sofort
  • Mietwagen-Kaution wird laut N26 mit der Karte geblockt und nach maximal 30 Tagen freigegeben
  • Deutsches Kreditinstitut, Einlagen gesetzlich bis 100.000 Euro gesichert

Wo eine echte Kreditkarte vorne liegt

  • Kein Kreditrahmen mit Monatsabrechnung, jede Zahlung geht sofort vom Konto ab
  • Eine Kaution blockiert dein Kontoguthaben, bis zu 30 Tage lang
  • Physische Karte im Standard 10,00 Euro einmalig
  • Ab der dritten Euro-Abhebung im Monat 2,00 Euro im Standard
  • 1,7 Prozent bei Fremdwährungsabhebungen in Standard und Smart
  • Reiseversicherung nur in Go und Metal
  • Keine Girocard im Kartenangebot, an reinen Girocard-Kassen zahlst du bar
  • 3 Prozent auf Umsätze in Casinos, bei Lotterien und in Wettbüros

Limits und Kaution

N26 nennt im Support-Center vier Limits, zwei davon kannst du selbst verschieben.

Für Zahlungen im Geschäft und online gelten 30.000 Euro pro Karte und Tag. Dieses Tageslimit passt du in der App an. Dazu kommt ein Monatslimit von 80.000 Euro, und das ist ein fester Betrag, der sich nicht ändern lässt. Am Geldautomaten gelten 1.000 Euro pro Karte und Tag, ebenfalls in der App anpassbar, sowie 2.500 Euro pro Woche als festes Wochenlimit in den EU-Ländern, mit zwei Ausnahmen laut N26: In Frankreich sind es 1.050 Euro, in Italien 2.000 Euro je Woche. Das Tageslimit von 1.000 Euro gilt laut N26 unter anderem für Deutschland und die meisten EU-Länder, in einigen afrikanischen Ländern sind es 400 Euro.

Der Weg in der App: Karten, dann die Karte auswählen, dann Kartenlimits. Die Änderung gilt sofort. Der Kundenservice kann die Höchstlimits nicht erhöhen, die festen Wochen- und Monatswerte bleiben also stehen. Wer im Ausland zahlen will, aktiviert außerdem unter Kartenfunktionen die Auslandszahlungen, sonst lehnt die Karte dort ab.

Die Kaution für Mietwagen wickelt N26 mit der Mastercard ab, und beschreibt den Ablauf selbst. Im Support-Center steht: Du bezahlst die Mietwagengebühr mit deiner N26 Mastercard, der abgebuchte Betrag fällt jedoch höher aus, weil die Autovermietung auch die Kaution autorisiert, also geblockt hat. Nach der Rückgabe erlischt die Autorisierung, und der Betrag ist laut N26 nach maximal 30 Tagen wieder voll verfügbar. An der Tankstelle passiert dasselbe im Kleinen: Die Sperre liegt laut N26 in der Regel zwischen 100 und 150 Euro, abgerechnet wird spätestens nach 48 Stunden. Ob ein Vermieter die Debitkarte als Kautionsmittel annimmt, entscheidet der Vermieter, dazu sagt N26 nichts.

Für alle, die nachträglich Zeit brauchen, gibt es die N26 Ratenzahlung. Käufe aus den letzten vier Wochen zwischen 20 Euro und laut Produktseite bis zu 3.000 Euro lassen sich in 3 bis 6 Monaten abzahlen, zu einem effektiven Jahreszins zwischen 8,99 und 10,49 Prozent je nach Bonität. Einrichtungs-, Service- oder Strafgebühren schließt N26 ausdrücklich aus, eine vorzeitige Rückzahlung ist ohne Vorfälligkeitsgebühr möglich. Das Angebot gilt laut Produktseite nur für qualifizierte Kunden mit Konto in Deutschland. Daneben steht der Dispokredit mit bis zu 15.000 Euro Rahmen zu 13,4 Prozent im Jahr, gültig seit dem 26. Juli 2024, quartalsweise abgebucht. Beides sind Kredite mit Zinsen, kein Ersatz für eine zinsfreie Kreditkartenabrechnung.

Mit einer Debitkarte blockiert eine Kaution echtes Guthaben. Wer einen Mietwagen plant, hält deshalb neben dem Mietpreis die Kaution als Puffer auf dem Konto, dann scheitert die Übernahme zumindest nicht am Guthaben. Ob der Vermieter eine Debitkarte als Kaution nimmt, klärst du vorab.

Wie die Karte im Alltag abschneidet

Bei Trustpilot steht N26 am 14. September 2026 bei 4,2 von 5 aus 42.651 Bewertungen. Das ist eine Drittquelle, und die Zahl bewertet das Unternehmen, nicht die Karte allein. Für die Karte selbst zählt, was in der App steckt.

Die Karte liegt in vier Wallets. Apple Pay, Google Pay, Samsung Pay und Garmin Pay nennt N26 auf der Wallet-Seite. Die Karte lässt sich laut Support-Center bereits hinzufügen, während sie noch per Post unterwegs ist. Google Pay richtest du über die N26 App mit dem verknüpften Gerät ein. Für Onlinekäufe kommt Mastercard Click to Pay dazu.

Steuern kannst du die Karte komplett aus der App. N26 beschreibt es auf der Mastercard-Seite so: Karte sperren, Ausgabelimits setzen, PIN ändern, einzelne Transaktionsarten aktivieren oder deaktivieren. Nach jeder Transaktion kommt eine Push-Nachricht. Wer die Karte selten im Ausland braucht, lässt die Auslandszahlungen aus und schaltet sie nur für die Reise frei. Den kompletten Rundgang durch die Kartenansicht, samt der Spaces-Unterkonten mit eigener Karte in Smart, Go und Metal, haben wir in unserem Artikel zur N26 App beschrieben.

Go und Metal bringen eine Reiseversicherung mit, versichert über Allianz Assistance. Die Kontoübersicht nennt unter anderem medizinische Notfälle bis 1 Million Euro, Reiserücktritt bis 10.000 Euro mit 20 Euro Selbstbehalt je Begünstigtem, Reiseabbruch bis 10.000 Euro und Gepäck bis 2.000 Euro. Der Schutz gilt für Reisen ab 100 Kilometern vom Wohnsitz und bis 90 Tage. Metal legt eine Handyversicherung bis 2.000 Euro und eine Einkaufsversicherung bis 2.500 Euro je Schadensfall drauf. Standard und Smart haben in der Übersicht keinen Haken bei der Versicherung.

Das Gesamtbild: Die Karte ist ein Bezahlwerkzeug, das im Handy liegt, sich aus der App steuern lässt und beim Bezahlen weltweit keinen Zuschlag von N26 kostet.

Apple, Google, Samsung, Garmin Pay

Virtuelle Karte sofort nach der Eröffnung im Wallet, Limits und Sperren direkt in der App.

Mastercard in der App aktivieren

Was sich seit unserem Video geändert hat

In unserem Video gehen wir die Karte entlang derselben Stationen durch: Konto, virtuelle und physische Karte, Bezahlen, Bargeld, CASH26 und Bewertungen.

Drei Aussagen aus dem Video haben sich seitdem verschoben, eine davon zugunsten der Karte.

Das Alter. Im Video heißt es, das Standardkonto sei unabhängig vom Alter gebührenfrei. N26 nennt heute in den FAQ der Kontoübersicht ein Mindestalter von 18 Jahren für das eigene Konto. Für Kinder von 7 bis 17 Jahren gibt N26 eine eigene Mastercard Debit aus, die Eltern über ihre App verwalten: im Standard 10,00 Euro für eine Karte, in Smart und Go bis zu zwei Karten kostenlos, in Metal bis zu fünf, laut Preisverzeichnis 4.4 und der N26 Seite für unter 18-Jährige, Stand 14. September 2026.

Die Freiabhebungen. Im Video sprechen wir von kostenlosem Abheben in Deutschland an Mastercard-Automaten, ohne Zahl. Heute gilt laut Preisverzeichnis ein klares Kontingent: 2 Abhebungen je Kalendermonat im Standard, und zwar in der gesamten Eurozone, danach 2,00 Euro. Wer in Spanien oder Italien abhebt, verbraucht dieselben zwei Freiabhebungen wie zu Hause.

Die Bewertungen. Im Video nennen wir über 38.000 Trustpilot-Bewertungen mit 3,9 von 5. Am 14. September 2026 sind es 42.651 Bewertungen mit 4,2 von 5. Die Zahl ist also nach oben gegangen.

Unverändert stimmen die Kernzahlen: Die virtuelle Karte ist im Konto enthalten, die physische Karte kostet einmalig 10 Euro, Kartenzahlungen sind weltweit ohne Zuschlag von N26, und der Standard zahlt 1,7 Prozent bei Fremdwährungsabhebungen. Zu Apple Pay und Google Pay sind Samsung Pay und Garmin Pay dazugekommen, und CASH26 läuft wie im Video, heute mit 200 Euro je Abhebung, 900 Euro in 24 Stunden und Einzahlung ab 50 Euro.

Im Fazit des Videos empfehlen wir, das N26 Konto mit einer Kreditkarte ohne Fremdwährungsgebühr zu kombinieren. Diese Einordnung gilt weiter, denn Bargeld in Fremdwährung ist im Standard die eine Position mit Gebühr. Welche Karten dafür in Frage kommen, haben wir bei der Bank Norwegian Kreditkarte und der awa7 Kreditkarte aufgeschrieben.

Die Bank hinter der Karte: N26 Bank SE

Herausgeber der Karte ist die N26 Bank SE, Voltairestraße 8, 10179 Berlin, eingetragen beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg unter HRB 271697 B. Das ist ein deutsches Kreditinstitut unter Aufsicht der BaFin, keine Zweigniederlassung einer ausländischen Bank.

Dein Guthaben ist gesetzlich bis 100.000 Euro geschützt. Das Preisverzeichnis schreibt es direkt hin: Die N26 Bank SE ist Mitglied der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH, und im Falle einer Insolvenz werden Einlagen in jedem Fall bis zu 100.000,00 Euro erstattet. Die Kontoübersicht nennt denselben Wert für alle vier Modelle.

Eine Position aus dem Preisverzeichnis gehört dazu: Für Kontoguthaben über 50.000 Euro berechnet N26 ein Verwahrentgelt von 0,5 Prozent im Jahr, laut Fußnote nur für Konten, die nach dem 19. Oktober 2020 eröffnet wurden, und nicht für das N26 Flex Konto. Wer größere Summen parkt, hält sie unterhalb dieser Grenze.

Die BaFin hat gegen die Bank mehrfach Maßnahmen veröffentlicht. Im Dezember 2025 wurde ein Paket aus Anordnungen bestandskräftig, darunter ein Sonderbeauftragter und zusätzliche Eigenmittelanforderungen, begründet mit gravierenden Mängeln insbesondere im Risiko- und Beschwerdemanagement. Bereits 2021 hatte die BaFin Bußgelder über 4.250.000 Euro wegen einer hohen Anzahl verspäteter Verdachtsmeldungen festgesetzt, Stand der BaFin-Liste 14. September 2026.

Wie du das einordnest: Das sind Auflagen an die Organisation der Bank unter laufender Aufsicht. Sie betreffen nicht das Guthaben der Kundinnen und Kunden, die gesetzliche Einlagensicherung bleibt davon unberührt, und die Karte funktioniert davon unabhängig. Die vollständige Aufsichtsgeschichte mit allen Daten steht im N26 Girokonto.

So bekommst du die Karte

Die Karte kommt mit dem Konto, deshalb beginnt der Weg in der N26 App. Vier Schritte, alle vom Handy aus.

Erstens: Konto eröffnen. N26 nennt als Voraussetzungen ein Mindestalter von 18 Jahren, einen Wohnsitz in einem unterstützten Land, ein kompatibles Smartphone, ein unterstütztes Ausweisdokument und dass du noch kein N26 Konto hast. Du wählst das Modell und bestätigst deine Identität in der App. Erfüllt die Bonität die Mindestanforderungen nicht, bietet N26 nach eigener Angabe gegebenenfalls das N26 Flex Konto an.

Zweitens: 10 Euro einzahlen. Das Konto lädst du per Überweisung oder über CASH26 an der Kasse. Die 10 Euro sind das Mindestguthaben, das N26 im Standard für die Aktivierung der virtuellen Karte verlangt.

Drittens: virtuelle Karte aktivieren. Sie liegt bereits in der App. Nach der Aktivierung fügst du sie Apple Pay, Google Pay, Samsung Pay oder Garmin Pay hinzu und bezahlst ab sofort mit Handy oder Uhr. Unter Kartenfunktionen schaltest du die Auslandszahlungen frei, wenn du sie brauchst.

Viertens: Plastikkarte bestellen. Im Standard kostet sie 10,00 Euro inklusive Versand, in Smart, Go und Metal ist sie enthalten. Die Standardlieferung dauert bis zu 10 Werktage. Wer die Karte schneller braucht, nimmt den Express für 25,00 Euro mit bis zu 3 Werktagen. Auch die physische Karte lässt sich schon ins Wallet legen, während sie unterwegs ist.

Danach stellst du in der App die Tageslimits so ein, wie du sie brauchst, und schaltest die Push-Benachrichtigungen ein. Mehr Einrichtung braucht die Karte nicht.

In der App in vier Schritten

Konto eröffnen, 10 Euro einzahlen, virtuelle Karte aktivieren, Plastikkarte bei Bedarf dazubestellen.

Jetzt N26 Konto eröffnen

Unser Fazit: für wen die N26 Mastercard passt

Die N26 Mastercard ist eine Debitkarte, die beim Bezahlen leistet, was man von einer Kreditkarte erwartet: weltweit und in allen Währungen ohne Zuschlag von N26, im Handy sofort nach der Eröffnung, mit Limits, die du selbst setzt. Unsere Einordnung: Als Bezahlkarte für Alltag und Reise ist sie im kostenlosen Standard vollständig, und die 10,00 Euro für die Plastikkarte fallen nur an, wenn du sie bestellst.

Zwei Punkte entscheiden über das Modell. Wer in der Eurozone bleibt und mit zwei Abhebungen im Monat auskommt, bleibt im Standard bei null. Wer regelmäßig außerhalb der Eurozone Bargeld zieht oder eine Reiseversicherung mitnehmen will, rechnet die 9,90 Euro für Go dagegen, ab 582,35 Euro Fremdwährungsabhebungen im Monat ist der Beitrag nach unserer Rechnung eingespielt.

Was die Karte nicht ersetzt, ist der Kreditrahmen: Eine Kaution blockiert dein Guthaben bis zu 30 Tage, und Ratenzahlung wie Dispo kosten Zinsen. Wer bei jeder Reise einen Mietwagen übernimmt, nutzt eine Kreditkarte daneben und N26 für alles andere.

Welche Girokonten aktuell eine Prämie zur Eröffnung zahlen, siehst du in unserer Übersicht Neukundenbonus für Girokonten. Für alle, die eine kostenlose Karte im Handy wollen, die weltweit ohne Zuschlag zahlt und mit einer deutschen Bank samt gesetzlicher Einlagensicherung dahinter kommt, ist die N26 Mastercard unsere Empfehlung.

Unser Fazit

Debit Mastercard im kostenlosen Standard, weltweit ohne Zuschlag von N26 bezahlen, 2 Freiabhebungen in der Eurozone.

N26 Mastercard beantragen

Häufig gestellte Fragen

Weitere Artikel zu Kreditkarten

Disclaimer

Die Inhalte auf dieser Website wurden sorgfältig recherchiert. Als Quellen nutzen wir öffentlich zugängliche Konditionen-Verzeichnisse und Angaben der Anbieter. Trotz regelmäßiger Aktualisierung übernehmen wir keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen. Verbindliche Produkt- und Preisinformationen findest du ausschließlich auf den Webseiten der jeweiligen Anbieter. Alle Konditionen beziehen sich auf Neukunden, sofern nicht anders angegeben.

Keine Anlageberatung

Unsere Inhalte dienen ausschließlich Informations- und Vergleichszwecken und stellen keine Anlageberatung, Kaufempfehlung oder Aufforderung zum Abschluss eines Finanzprodukts dar. Bitte informiere dich eigenständig und triff Entscheidungen auf Basis deiner persönlichen Situation und Risikobereitschaft, bei Bedarf mit unabhängiger Beratung.

Risikohinweis

Investitionen sind mit Risiken verbunden. Werte können steigen oder fallen; historische Renditen bieten keine Garantie für zukünftige Entwicklungen. Ein teilweiser oder vollständiger Kapitalverlust ist möglich.

Werbe- & Affiliate-Hinweis

Diese Website finanziert sich über Werbe- bzw. Affiliate-Links. Das betrifft insbesondere die Buttons und Anbieter-Links in unseren Artikeln, Vergleichen und Bonus-Übersichten. Wenn du über einen solchen Link etwas abschließt oder kaufst, erhalten wir eine Provision, ohne Mehrkosten für dich. Auf unsere redaktionelle Bewertung hat das keinen Einfluss.

N26 Mastercard: Kosten, Limits und Bargeld | finanzvorteile