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N26 Standard ohne Kontoführungsgebühr und ohne Mindestgeldeingang, Eröffnung direkt in der App.
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N26 Girokonto: 0 € im Monat, das kostet extra

Das N26 Standard Girokonto kostet 0,00 Euro im Monat. Wir zeigen alle Stellen, an denen doch Gebühren anfallen: Karte, Bargeld, Guthaben über 50.000 Euro.

Aktualisiert: 5.9.2026
Das kostenlose N26 Girokonto mit Mastercard Debit und den Gebühren aus dem Preisverzeichnis

Das N26 Standard Girokonto kostet 0,00 Euro im Monat, verlangt keinen Mindestgeldeingang und keine Mindesteinlage. Kostenlos ist damit die Kontoführung, nicht jede Handlung auf dem Konto. Fünf Handlungen kosten trotzdem Geld, und genau die entscheiden, ob es bei null bleibt: die Karte aus Plastik, jede Abhebung ab der dritten im Monat, jede Bargeldeinzahlung, Guthaben über 50.000 Euro und der Dispo. Wir gehen die fünf Punkte einzeln durch, mit den Zahlen aus dem Preis- und Leistungsverzeichnis in der Fassung vom 26. Juni 2026. Stand: 5. September 2026.

Die kurze Antwort: kostenlos, bis diese fünf Punkte kommen

Ja, das N26 Standard Girokonto ist wirklich kostenlos. Die Kontoführung liegt bei 0,00 Euro im Monat, es gibt keinen Mindestgeldeingang, keine Mindesteinlage und keine Bedingung, die du monatlich erfüllen musst. Kartenzahlungen kosten weltweit und in jeder Währung nichts, N26 rechnet zum Devisenmittelkurs ohne Fremdwährungszuschlag ab. Die einzige Ausnahme sind Glücksspielumsätze mit 3 Prozent.

Kostenlos ist damit die Kontoführung. Fünf Handlungen kosten trotzdem Geld, und genau die entscheiden bei den meisten, ob das Konto am Monatsende bei null bleibt:

  1. Die physische Karte kostet einmalig 10,00 Euro inklusive Versand.
  2. Ab der dritten Abhebung in Euro im Kalendermonat werden 2,00 Euro je Abhebung fällig, in Fremdwährung sind es 1,7 Prozent ab der ersten.
  3. Bargeld einzahlen kostet 1,5 Prozent des Betrags, und N26 nimmt Einzahlungen erst ab 50 Euro an.
  4. Guthaben über 50.000 Euro kostet bei Konten ab dem 20. Oktober 2020 ein Verwahrentgelt von 0,5 Prozent im Jahr.
  5. Der Dispo kostet 13,4 Prozent im Jahr.

Das Preisverzeichnis kennt weitere Positionen, etwa 2,59 Euro für jede zusätzliche virtuelle Karte, 3,00 Euro für eine mangels Deckung zurückgegebene Lastschrift oder 3 Prozent für die Kontoaufladung über eine gespeicherte Karte. Die fünf oben sind die, die im normalen Gebrauch tatsächlich vorkommen, und alle fünf lassen sich umgehen oder klein halten, wenn du sie kennst. Die Zahlen in diesem Artikel stammen aus dem Preis- und Leistungsverzeichnis von N26 in der Version 4.4 mit Datum 26. Juni 2026, aus den Produktseiten von N26 und aus dem N26 Support-Center, alles am 5. September 2026 geprüft.

Was der N26 Standard ohne Zusatzkosten leistet

Bevor wir zu den Kostenpunkten kommen, gehört die andere Seite auf den Tisch. Der Leistungsumfang, den du für 0,00 Euro bekommst, ist der eigentliche Grund, warum das Konto so verbreitet ist.

Die erste virtuelle Mastercard Debit ist enthalten und sofort nach der Eröffnung nutzbar. Du kannst sie in Apple Pay oder Google Pay hinterlegen und damit im Laden mit Handy oder Smartwatch bezahlen, bevor überhaupt eine Karte aus Plastik im Briefkasten liegt. Für Onlinezahlungen brauchst du ohnehin nur die Kartennummer.

Kartenzahlungen sind weltweit kostenlos. Das Preis- und Leistungsverzeichnis formuliert es so: bargeldlose Zahlungen mit Mastercard und Maestro Karte weltweit und in allen Währungen kostenlos, Umrechnung zum echten Devisenmittelkurs ohne Fremdwährungszuschlag. Eine Ausnahme gibt es: Für Mastercard-Transaktionen in Casinos, bei Lotterien und in Wettbüros berechnet N26 3 Prozent des Betrages, wobei Bestandskunden ausgenommen sind, die sich vor dem 12. März 2020 angemeldet haben. Wer nicht wettet, zahlt im Ausland tatsächlich null.

Dazu kommen Überweisungen im EWR und in die Schweiz in Euro, eingehend wie ausgehend kostenlos, ein Gemeinschaftskonto mit eigener IBAN in allen Modellen, die Ausgabenanalyse Insights mit monatlichen Budgets und ein Depot mit 0,90 Euro pro Transaktion für Aktien, ETFs und ETCs. Wie sich das alles in der App anfühlt, haben wir im Rundgang durch die N26 App Bildschirm für Bildschirm beschrieben.

0,00 € im Monat

Kontoführung 0,00 Euro, kein Mindestgeldeingang, erste virtuelle Mastercard sofort nutzbar.

N26 Konto kostenlos eröffnen

Alle Konditionen im Überblick

Die Preise stehen im Preis- und Leistungsverzeichnis, Version 4.4 mit Datum 26. Juni 2026. Wir haben die Positionen herausgezogen, die ein normales Girokonto im Alltag berühren.

PLV 4.4 vom 26.06.2026
N26 Standard
Einschränkung
Kontoführung0,00 Euro im Monatkein Mindestgeldeingang, keine Mindesteinlage
Erste virtuelle Karteim Konto enthaltenjede weitere virtuelle Karte 2,59 Euro
Physische Mastercard10,00 Euro einmaligVersand enthalten, Express 25,00 Euro
Kartenzahlungweltweit 0,00 Euro3 Prozent bei Glücksspiel, außer Bestandskunden vor dem 12.03.2020
Abheben in Euro2 mal im Monat freidanach 2,00 Euro je Abhebung
Abheben in Fremdwährung1,7 Prozent vom UmsatzAutomatenbetreiber kann extra berechnen
Bargeld einzahlen1,5 Prozent des BetragsEinzahlung erst ab 50 Euro möglich
Über 50.000 Euro0,5 Prozent im Jahrnur Konten ab dem 20.10.2020
Dispokredit13,4 Prozent im Jahrgilt auch für geduldete Überziehung
Überweisung EWR in Euro0,00 EuroSWIFT eingehend 12,50 Euro plus 0,1 Prozent, frei bis 150 Euro
Zinsen auf dem GirokontokeineTagesgeldkonto separat mit 0,25 Prozent
Einlagensicherung100.000 Eurogesetzlich, deutsche Entschädigungseinrichtung

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Kostenpunkt 1: die Karte aus Plastik

Die erste physische Mastercard Debit kostet 10,00 Euro einmalig, und der Versand ist darin enthalten. Eine zweite Liefergebühr kommt nicht dazu. Expressversand kostet 25,00 Euro, eine Ersatzkarte nach Verlust oder Diebstahl 10,00 Euro und im Express 30,00 Euro. Bis zu vier zusätzliche Mastercards sind möglich, jede weitere zu 10,00 Euro.

Brauchst du die Karte überhaupt? Für Onlinezahlungen und für alles, was über Apple Pay oder Google Pay läuft, reicht die kostenlose virtuelle Karte. Die Plastikkarte brauchst du an drei Stellen: an Geldautomaten ohne NFC, an Kassen ohne kontaktlose Zahlung und überall dort, wo eine Karte physisch vorgelegt wird, etwa bei einer Mietwagenübernahme. Wer regelmäßig am Geldautomaten Bargeld zieht, braucht sie deshalb, für Bargeld an der Ladenkasse über CASH26 dagegen nicht: Dort entsteht der Barcode in der App.

Gerechnet auf ein Jahr sind 10,00 Euro rund 0,83 Euro im Monat, und die Karte läuft mehrere Jahre. Das ist der kleinste der fünf Kostenpunkte, und anders als die übrigen fällt er nur an, wenn du die Karte tatsächlich bestellst.

Seit dem 26. Juni 2026 bietet N26 zusätzlich eine Confetti Card als Sonderedition an, verfügbar bis zum 31. Dezember 2026 und nach eigener Angabe nur solange der Vorrat reicht. Am Preis der ersten physischen Karte ändert das nichts.

Kostenpunkt 2: Bargeld am Automaten

Das ist der Punkt, an dem das kostenlose Konto für Vielabheber teuer wird. Im N26 Standard sind zwei Abhebungen pro Kalendermonat kostenlos, und zwar in Euro in der gesamten Eurozone, nicht nur in Deutschland. Jede weitere kostet 2,00 Euro. Die Grenze zählt Abhebungen, nicht Beträge: Wer viermal 100 Euro zieht, zahlt 4,00 Euro, wer zweimal 200 Euro zieht, zahlt nichts.

Mastercard Debit
Maestro Karte
Frei im Monat2 Abhebungenkeine
In Eurodanach 2,00 Euro je Abhebung2,00 Euro je Abhebung weltweit
In Fremdwährung1,7 Prozent vom Umsatz2,00 Euro plus 1,7 Prozent
An der Ladenkassekostenlos über CASH26kostenlos über CASH26
Automatenbetreiberkann eigenes Entgelt verlangenkann eigenes Entgelt verlangen

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So bleibt Bargeld im Standard trotzdem kostenlos

Es gibt zwei Wege an den 2,00 Euro vorbei, und beide kosten nichts.

Der erste ist rechnerisch: seltener abheben, dafür größere Beträge. Wer seinen Bargeldbedarf auf zwei Termine im Monat legt, bleibt dauerhaft bei null. Wem das zu eng ist, findet in den kostenpflichtigen Modellen mehr Spielraum: drei Freiabhebungen bei Smart, fünf bei Go und acht bei Metal, jeweils mit 2,00 Euro für jede weitere.

Der zweite ist CASH26, und der ist im Alltag der praktischere. In der App erzeugst du einen Barcode, gehst in ein Partnergeschäft und lässt ihn an der Kasse scannen. Das Abheben ist kostenlos, maximal 200 Euro je Vorgang und 900 Euro innerhalb von 24 Stunden. Für Abhebungen und Einzahlungen zusammen gilt zusätzlich ein Deckel von 999 Euro in 24 Stunden. In der Praxis heißt das: Wer beim Wocheneinkauf ohnehin an der Kasse steht, holt sich sein Bargeld dort und rührt den Geldautomaten gar nicht an.

Der Betreiber des Geldautomaten kann unabhängig von N26 ein eigenes Entgelt verlangen. Das steht als Fußnote im Preisverzeichnis und gilt für jede Bank, nicht nur für N26. Bei einer Abhebung im Ausland siehst du dieses Entgelt vor der Bestätigung am Automaten.

Kostenpunkt 3: Bargeld einzahlen

Hier liegt die klarste Grenze des Kontos. Bargeld einzahlen kostet 1,5 Prozent des Betrags, und einzahlen kannst du erst ab 50 Euro je Vorgang. Für Einzahlungen und Abhebungen zusammen gilt ein gemeinsames Limit von 999 Euro innerhalb von 24 Stunden.

Auf 500 Euro sind 1,5 Prozent genau 7,50 Euro. Das ist kein Randbetrag, sondern ein spürbarer Abzug, und es ist der Punkt, an dem das Konto für bestimmte Berufe schlicht nicht passt. Wer regelmäßig Trinkgeld oder Bargeldeinnahmen einzahlt, zahlt hier jeden Monat mit.

Einen zweiten Weg für physisches Bargeld weist N26 nicht aus. Neben CASH26 nennt N26 nur Wege, die von digitalem Geld ausgehen: die Aufladung über eine gespeicherte Karte, wofür das Preisverzeichnis 3 Prozent des Betrags über den Dienstleister Stripe ausweist, klassische SEPA-Überweisungen und MoneyBeam zwischen N26 Kunden. Für alles, was als Schein in der Hand anfängt, ist CASH26 damit der einzige von N26 ausgewiesene Weg.

Was daraus folgt: Wer Bargeld einzahlen muss, hält ein zweites Konto bei einer Bank mit Filialnetz oder Einzahlautomaten. Wer nur digital Geld empfängt, merkt von diesem Kostenpunkt nie etwas.

Kostenpunkt 4: Guthaben über 50.000 Euro

Der am leichtesten übersehene Posten steht im Preisverzeichnis unter einer eigenen Zeile: Verwahrentgelt für Kontoguthaben über 50.000 Euro, 0,5 Prozent im Jahr. Die Fußnote schränkt ein, dass es nur Kunden trifft, die ihr Konto nach dem 19. Oktober 2020 eröffnet haben, und dass es für das N26 Flex Konto nicht anfällt.

Auf 80.000 Euro Guthaben fällt das Entgelt auf die 30.000 Euro oberhalb der Grenze an, also 150 Euro im Jahr. Wer sein Gehaltskonto normal führt, kommt nie in die Nähe dieser Zahl. Wer aber nach einem Hausverkauf, einer Erbschaft oder vor einem Immobilienkauf kurzfristig eine größere Summe parkt, sollte sie kennen.

Der Ausweg liegt bei N26 selbst. Das Tagesgeldkonto ist ein separates Konto, und dort weist N26 kein Verwahrentgelt aus, sondern seit dem 11. Juni 2025 einen Zins von 0,25 Prozent im Jahr für Standard und Smart. Wer Guthaben oberhalb der Grenze parken will, verschiebt es dorthin. Das ist eine Umbuchung in der App und kostet nichts.

Kostenpunkt 5: der Dispokredit

N26 bietet im Standard einen Dispokredit an, und der ist mit 13,4 Prozent im Jahr teuer. Derselbe Satz gilt für die geduldete Überziehung, also für den Fall, dass das Konto ohne eingeräumten Dispo ins Minus rutscht.

Beim Zinstyp widersprechen sich zwei Quellen von N26. Das Preis- und Leistungsverzeichnis bezeichnet den Satz als variabel und definiert ihn als 8,9 Prozentpunkte über dem EZB-Zinssatz für Hauptrefinanzierungsgeschäfte, mit quartalsweiser Abrechnung. Die Produktseite nennt denselben Satz dagegen fest. Für dich zählt die Zahl, die du zahlst: 13,4 Prozent. Ob und wann sich der Satz bewegt, sagen die beiden Seiten unterschiedlich.

Zur Einordnung: 1.000 Euro drei Monate lang im Minus kosten bei diesem Satz rund 33,50 Euro. Ein Dispo ist damit eine teure Art, eine Lücke zu überbrücken, bei N26 wie bei fast jeder anderen Bank. Wenn du absehbar länger im Minus bleibst, lohnt der Vergleich mit einem Ratenkredit, dessen effektiver Jahreszins von Laufzeit und Bonität abhängt. Die Konditionsspannen haben wir im Verivox Kreditvergleich aufgeschlüsselt.

Was im Standard nicht enthalten ist

Im kostenlosen Modell fehlen drei Bausteine, und alle drei überraschen regelmäßig.

Spaces sind im heutigen Standard nicht mehr dabei. Die Unterkonten, für die N26 jahrelang bekannt war, gehören inzwischen zu den Premium-Modellen. Der Support-Artikel zu Spaces beginnt mit der Aufforderung, für die Nutzung auf eine Premium-Mitgliedschaft zu wechseln. Eine Ausnahme gilt für Konten, die vor dem 18. März 2021 eröffnet wurden, dort sind bis zu zwei Spaces möglich. Mit den Spaces hängen auch Einkommensverteiler, Sparregeln und Aufrundungsregel am Upgrade. Erhalten bleibt im Standard die Ausgabenanalyse Insights.

Eine Girocard gibt es nicht. N26 gibt ausschließlich Debitkarten von Mastercard aus, und die Maestro Karte ist nach eigener Angabe von N26 nicht in das deutsche Electronic-Cash- oder Girocard-System eingebunden. Im Alltag heißt das: Beim Arzt, in kleinen Gaststätten und bei manchen Handwerkern, wo nur die Girocard akzeptiert wird, kommst du mit N26 nicht weiter.

Telefonischen Support gibt es im Standard nicht. N26 schreibt es deutlich: Um telefonisch zu kontaktieren, brauchst du ein N26 Premiumkonto. Im Standard läuft der Kontakt über den Chat, den N26 im Support-Center mit täglich 07:00 bis 23:00 Uhr angibt, auch an Sonn- und Feiertagen. Auf der Kontoseite wirbt N26 im Kopf mit 24/7 Chat-Support, in der Fußnote derselben Seite steht 11:00 bis 19:00 Uhr. Rund um die Uhr erreichbar ist damit der Chatbot, nicht ein Mitarbeiter. Eine Filiale gibt es nicht, und N26 sagt ausdrücklich, dass ein Besuch vor Ort nicht weiterhilft.

Zinsen: auf dem Girokonto null, auf dem Tagesgeld 0,25 Prozent

Auf dem Girokonto selbst gibt es keine Zinsen. N26 formuliert das auf der eigenen Seite so, dass das Geld dort nicht verzinst wird. Das ist bei Girokonten der Normalfall, aber es unterscheidet N26 von einigen kostenlosen Konkurrenzkonten, die auf dem Guthaben oder auf Unterkonten verzinsen.

Das Tagesgeldkonto ist ein eigenes Produkt und im Standard verfügbar. Seit dem 11. Juni 2025 nennt N26 dafür 0,25 Prozent im Jahr für Standard und Smart. Der Satz ist nicht befristet, aber wie jeder variable Tagesgeldzins jederzeit anpassbar. Voraussetzungen sind unter anderem eine deutsche IBAN, eine Steuer-Identifikationsnummer und eine Meldeadresse in Deutschland. Guthaben dort fällt unter dieselbe gesetzliche Einlagensicherung wie das Girokonto.

Als reines Zinsprodukt ist das kein Argument. 0,25 Prozent auf 10.000 Euro sind 25 Euro im Jahr vor Steuern. Der praktische Wert liegt woanders: Das Tagesgeldkonto ist der Ort, an dem Guthaben oberhalb der 50.000-Euro-Grenze kein Verwahrentgelt kostet, und es ist ein zweiter Behälter, seit die Spaces aus dem Standard verschwunden sind. Wer Tagesgeld wirklich als Anlage sucht, findet die aktuellen Spitzenkonditionen in unserer Übersicht der Tagesgeldangebote.

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Kostenloses Girokonto mit separatem Tagesgeldkonto, beides gesetzlich bis 100.000 Euro gesichert.

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Kontoeröffnung: wer das Konto bekommt

Die Eröffnung läuft komplett in der App und dauert wenige Minuten, aber sie ist an Bedingungen geknüpft, die im Video so nicht vorkommen.

Mindestalter 18 Jahre. N26 nennt als Voraussetzungen ein Mindestalter von 18 Jahren, einen Wohnsitz in einem unterstützten Land, ein kompatibles Smartphone, ein unterstütztes Ausweisdokument und dass du noch kein N26 Konto hast. Die Verifizierung ist auf Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch und Italienisch möglich. Ein Jugendkonto gibt es damit nicht.

Die SCHUFA entscheidet mit. N26 schreibt in der eigenen Datenschutzerklärung, dass automatisch entschieden wird, ob nur ein Flex-Konto angeboten wird, und dass diese Entscheidung ausschließlich auf dem SCHUFA-Score basiert. Außerdem übermittelt N26 nach eigener Angabe Daten über Beantragung, Abwicklung und Beendigung der Geschäftsbeziehung an die SCHUFA Holding AG. Wer die Bonitätsanforderungen nicht erfüllt, bekommt also nicht zwingend eine Absage, sondern gegebenenfalls das N26 Flex Konto auf Guthabenbasis. Wie stark eine Kontoeröffnung deinen Score bewegt, haben wir im Beitrag zum neuen SCHUFA Score mit den offiziellen Punktwerten aufgeschlüsselt.

Der Kontowechsel ist zweigeteilt. Kostenlos ist der automatisierte Kontowechselservice über den Partner Qwist, den N26 mit fünf bis sieben Werktagen angibt. Wenn N26 die Kontenwechselhilfe nach dem Zahlungskontengesetz selbst übernimmt, stehen im Preisverzeichnis 5,00 Euro pauschal für die Benachrichtigung der Lastschriftempfänger, 5,00 Euro pauschal für die Benachrichtigung der Gutschriftenzahler und 10,00 Euro für Daueraufträge.

Unser Video zum N26 Girokonto

Das Video nimmt dieselben Stationen: die Highlights des Standardkontos, dann Karten, Bargeld und App, danach die Nachteile und zum Schluss die Einordnung.

Drei Stellen im Video sind inzwischen überholt, zwei davon betreffen den Einstieg ins Konto. Sie stehen im nächsten Abschnitt.

Was sich seit dem Video geändert hat

Das Alter. Im Video heißt es, das Konto gebe es ohne Kontoführungsgebühr, ohne Mindestgeldeingang und egal wie alt du bist. Der dritte Teil stimmt nicht mehr: N26 nennt heute ausdrücklich ein Mindestalter von 18 Jahren als Voraussetzung für die Eröffnung.

Die Maestro Karte. Das Video nennt Mastercard und Maestro als die beiden physischen Karten zur Auswahl. Der N26 Support schreibt inzwischen, dass wegen des Auslaufens der Maestro-Karten von Mastercard keine neuen Karten mehr bestellt werden können und bestehende gültige Karten noch bis Juni 2027 funktionieren. Im Preisverzeichnis steht die Maestro mit 10,00 Euro weiterhin drin, bestellbar ist sie für Neukunden nicht mehr. Wer heute eröffnet, bekommt die Mastercard Debit.

Und eine Zahl aus dem Vergleich am Ende des Videos. Dort nennen wir für das C24 Smartkonto 0,5 Prozent Zinsen auf die Unterkonten. C24 hat den Satz inzwischen auf 0,75 Prozent angehoben, zugunsten der Kundinnen und Kunden. Die aktuellen Konditionen stehen im C24 Girokonto im Test und im direkten Vergleich C24 gegen Revolut.

Was sich nicht geändert hat, sind die Kernzahlen: 0,00 Euro Kontoführung, zwei Freiabhebungen im Monat, 2,00 Euro je weitere, 1,7 Prozent in Fremdwährung, 1,5 Prozent beim Einzahlen und 13,4 Prozent im Dispo.

Aufsicht, Einlagensicherung und was die BaFin angeordnet hat

Hinter dem Konto steht die N26 Bank SE, Voltairestraße 8, 10179 Berlin, eingetragen beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg unter HRB 271697 B. Das ist ein deutsches Kreditinstitut unter Aufsicht der BaFin, keine ausländische Zweigniederlassung.

Dein Guthaben ist gesetzlich bis 100.000 Euro geschützt, über die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken. Das Preisverzeichnis schreibt es direkt hin: Im Falle einer Insolvenz von N26 werden deine Einlagen in jedem Fall bis zu 100.000,00 Euro erstattet. Der Schutz gilt für Girokonto und Tagesgeldkonto zusammen. Wertpapiere im Depot fallen nicht darunter, sie werden nach Angabe von N26 von der Upvest Securities GmbH verwahrt.

Die BaFin hat gegen die Bank mehrfach Maßnahmen veröffentlicht, und das gehört bei einem Konto, auf dem dein Gehalt landet, offen benannt. Der Stand am 5. September 2026:

  • Anordnungen vom 2. Oktober 2025 und 10. November 2025, bestandskräftig seit dem 10. und 13. Dezember 2025: ein Sonderbeauftragter, zusätzliche Eigenmittelanforderungen, ein Verbot von Neugeschäft mit Hypothekenkrediten in den Niederlanden und ein Verbot, Forderungen aus diesem Geschäft zu verbriefen.
  • Eine Geldbuße vom 18. März 2025 über 15.000 Euro, rechtskräftig seit dem 8. April 2025.
  • Bußgelder über 4.250.000 Euro, Bescheid vom 25. Juni 2021 wegen einer hohen Anzahl verspäteter Verdachtsmeldungen, rechtskräftig seit dem 15. Juli 2021.

Wie du das einordnest: Das sind Auflagen an die Organisation der Bank unter laufender Aufsicht. Die BaFin nennt für das Paket von 2025 gravierende Mängel insbesondere im Risiko- und Beschwerdemanagement und bei der Organisation des Kreditgeschäfts, bei den Bußgeldern von 2021 ging es um verspätete Verdachtsmeldungen. Sie betreffen nicht das Guthaben der Kundinnen und Kunden, und die gesetzliche Einlagensicherung bleibt davon unberührt. Neuere Einträge als den vom Dezember 2025 gibt es nicht, wir haben die BaFin-Maßnahmenliste bis zum jüngsten Eintrag vom 26. August 2026 durchgesehen.

100.000 € gesichert

Deutsches Kreditinstitut unter BaFin-Aufsicht, Einlagen gesetzlich bis 100.000 Euro geschützt.

Konto bei der N26 Bank SE eröffnen

Eine Einschränkung bei der Quellenlage gehört dazu: Die frühere Wachstumsbeschränkung, die N26 auf eine begrenzte Zahl von Neukunden im Monat festlegte, ist nach Angaben von N26 zum 1. Juni 2024 aufgehoben worden. Die BaFin-Meldung vom 17. Juli 2023 steht dagegen unverändert online. Wir geben die Aufhebung deshalb als Angabe der Bank wieder, nicht als Aussage der Aufsicht.

Wie Kundinnen und Kunden N26 bewerten

Drei Portale, drei unterschiedliche Bilder. Der Stand vom 5. September 2026:

  • Trustpilot: 4,2 von 5 aus 42.618 Bewertungen. 63 Prozent vergeben fünf Sterne, 22 Prozent einen Stern.
  • Apple App Store: 4,8 von 5 aus 186.547 Bewertungen.
  • Google Play: 4,3 von 5 aus 162.142 Rezensionen.

Die Spreizung ist auffällig und typisch für Neobanken: Die App wird sehr gut bewertet, das Unternehmen deutlich zurückhaltender. 22 Prozent Ein-Stern-Bewertungen sind ein hoher Wert. Welche Themen dahinterstehen, wertet Trustpilot nicht aus, und wir leiten es hier nicht ab.

Für die Entscheidung heißt das nichts anderes, als was oben schon steht: Als kostenloses Alltags- oder Zweitkonto mit starker App funktioniert N26 sehr gut. Wenn du eine Bank suchst, die du im Problemfall anrufen kannst, ist der Standard das falsche Modell.

Kostenlos im Alltag, und wo es doch Geld kostet

Kostenlos, solange du im Rahmen bleibst

  • Kontoführung 0,00 Euro im Monat, ohne Mindestgeldeingang und ohne Mindesteinlage
  • Kartenzahlungen weltweit und in allen Währungen zum Devisenmittelkurs ohne Fremdwährungszuschlag
  • Erste virtuelle Mastercard Debit enthalten und sofort in Apple Pay oder Google Pay nutzbar
  • Zwei Abhebungen im Kalendermonat kostenlos, und zwar in der gesamten Eurozone
  • Bargeld an der Ladenkasse über CASH26 kostenlos, bis 200 Euro je Vorgang
  • Überweisungen im EWR und in die Schweiz in Euro kostenlos, ein- und ausgehend
  • Gemeinschaftskonto mit eigener IBAN in allen Modellen ohne Zusatzgebühr
  • Tagesgeldkonto mit 0,25 Prozent im Jahr auch im Standard verfügbar
  • Deutsches Kreditinstitut unter BaFin-Aufsicht, Einlagen gesetzlich bis 100.000 Euro

Ab hier kostet es doch

  • Physische Mastercard einmalig 10,00 Euro inklusive Versand
  • Ab der dritten Abhebung im Monat 2,00 Euro je Abhebung, in Fremdwährung 1,7 Prozent
  • Bargeld einzahlen kostet 1,5 Prozent des Betrags, möglich erst ab 50 Euro je Einzahlung
  • Verwahrentgelt von 0,5 Prozent im Jahr auf Guthaben über 50.000 Euro bei Konten ab dem 20.10.2020
  • Dispokredit und geduldete Überziehung mit 13,4 Prozent im Jahr
  • Spaces gehören zu den Premium-Modellen, im heutigen Standard sind keine enthalten
  • Keine Girocard, N26 gibt ausschließlich Mastercard Debitkarten aus
  • Telefonischer Support erst ab einem kostenpflichtigen Konto
  • 3 Prozent Gebühr auf Mastercard-Umsätze in Casinos, bei Lotterien und in Wettbüros

Fazit: für wen der N26 Standard aufgeht

Das N26 Standard Girokonto ist genau das, wonach es aussieht: ein kostenloses Alltagskonto mit einer sehr guten App und ohne Bedingungen, die du monatlich erfüllen musst. Die Kontoführung kostet 0,00 Euro, Kartenzahlungen kosten weltweit nichts, abgesehen von 3 Prozent auf Glücksspielumsätze, und für die meisten Menschen bleibt es damit tatsächlich bei null im Monat.

Ob es für dich aufgeht, entscheiden zwei Gewohnheiten. Wie oft hebst du Bargeld ab, und zahlst du Bargeld ein? Wer zweimal im Monat in Euro am Automaten steht oder ohnehin an der Supermarktkasse über CASH26 geht, zahlt nichts. Wer viermal abhebt, zahlt 4,00 Euro im Monat, und wer regelmäßig Bargeld einzahlt, zahlt 1,5 Prozent auf jeden Schein. Für Berufe mit Bargeldeinnahmen ist das Konto allein deshalb kein Hauptkonto.

Klar empfehlen würden wir es als Zweit- und Reisekonto. Weltweit ohne Fremdwährungszuschlag zahlen, die virtuelle Karte sofort im Handy, eine Ausgabenanalyse, die tatsächlich hilft, und eine deutsche Bank mit gesetzlicher Einlagensicherung dahinter: Diese Kombination gibt es selten für 0,00 Euro. Wenn du zusätzlich Unterkonten mit eigener IBAN brauchst, rechnest du die 4,90 Euro im Monat für N26 Smart dagegen oder du kombinierst N26 mit einem zweiten kostenlosen Konto, das Unterkonten mitbringt.

Vergleichen lohnt sich in beide Richtungen. Wie sich das Konto gegen ein zinsstarkes Alltagskonto schlägt, siehst du im C24 Girokonto im Test, und wer viel im Ausland unterwegs ist, findet in C24 gegen Revolut die Reisekonto-Perspektive. Den kompletten Rundgang durch die Bedienung liefert unser Test der N26 App.

0,00 € im Monat

Kontoführung 0,00 Euro, weltweit gebührenfrei zahlen, Eröffnung in wenigen Minuten in der App.

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