Der neue SCHUFA Score zeigt dir zum ersten Mal, aus welchen zwölf Bausteinen deine Bewertung besteht und wie viele Punkte jeder einzelne davon bringt. Die Skala reicht von 100 bis 999 Punkten, und die Summe der zwölf Maximalwerte ergibt exakt 999. Wir schlüsseln jedes Kriterium mit seinen Punktestufen auf, ordnen die Score-Klassen ein und zeigen, was der kostenlose SCHUFA-Account leistet. Stand 3. September 2026.
Was der neue SCHUFA Score anders macht
Seit dem 17. März 2026 kannst du deinen neuen SCHUFA-Score im SCHUFA-Account einsehen. Das ist der eigentliche Unterschied zu allem, was es vorher gab: Du siehst nicht nur eine Zahl, sondern auch, wie sie zustande kommt.
Der neue Score läuft auf einer Skala von 100 bis 999 Punkten. Er setzt sich aus zwölf Kriterien zusammen, und für jedes einzelne davon veröffentlicht die SCHUFA, wie viele Punkte es mindestens und höchstens bringt. Damit ersetzt er den alten Basisscore und die sechs Branchenscores für Banken, Sparkassen, Genossenschaftsbanken, Telekommunikation, Handel sowie Versandhandel und E-Commerce.
Eine Sache räumt die SCHUFA dabei selbst ausdrücklich ab, und sie ist der Grund für einen guten Teil der Verwirrung: "Die Punkte lassen sich nicht mit den Prozentwerten des Basisscores vergleichen, deshalb sind 98,5 Prozent nicht gleich 985 Punkte." Wer also noch einen Wert wie 93 oder 98 im Kopf hat, denkt in der alten Prozent-Welt. Zum Basisscore schreibt die SCHUFA außerdem: "Er wurde von der SCHUFA jedoch nie an Unternehmenskunden weitergegeben. Er hat also nie in einem Entscheidungsprozess eine Rolle gespielt."
Für die meisten ändert sich durch die Umstellung inhaltlich wenig. Laut SCHUFA bleibt der Score für 83 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher in derselben Score-Klasse wie beim bisherigen Bankenscore, neun Prozent landen in einer besseren Klasse, acht Prozent in einer geringeren. Von diesen acht Prozent liegen 7,4 Prozentpunkte nur eine einzige Klasse tiefer.
Warum die SCHUFA überhaupt umgestellt hat, begründet sie mit dem Wunsch nach mehr Transparenz und Datenkontrolle und mit dem Alter der Vorgänger: "Außerdem stammen die SCHUFA-Scores der 3. Generation aus dem Jahr 2016. Seitdem hat sich das Konsumverhalten der Menschen verändert. So ist zum Beispiel die Zahl der Minikredite deutlich gestiegen und es werden immer mehr Vergleichsplattformen genutzt." Vor diesem Hintergrund steht auch das Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom 7. Dezember 2023 (Rechtssache C-634/21), das Scoring als eine von der DSGVO grundsätzlich verbotene automatisierte Entscheidung im Einzelfall einordnet, "sofern die Kunden der SCHUFA, wie beispielsweise Banken, ihm eine maßgebliche Rolle im Rahmen der Kreditgewährung beimessen".
Ein Punkt, den du kennen solltest, bevor du dich über deine Zahl freust oder ärgerst: Unternehmen haben bis Ende 2028 Zeit, auf den neuen Score umzustellen. Zum Stand 3. Juli 2026 nutzten ihn nach Angaben der SCHUFA mehr als 25 Prozent der Unternehmenskunden und 14 der Top-100-Unternehmen. Deine Bank kann also heute noch den alten Bankenscore vor sich haben, während du im Account bereits den neuen siehst.
Die Score-Klassen und wo du damit stehst
Die SCHUFA ordnet jeden Score in eine von fünf Klassen ein. Die Punktebereiche und die Anteile der Bevölkerung stammen von der SCHUFA selbst, Stand 3. September 2026.
Stand 03.09.2026 Punktebereich | Risiko laut SCHUFA | Anteil der Bevölkerung | |
|---|---|---|---|
| Hervorragend | 776 bis 999 | geringes Risiko für Zahlungsausfälle | rund 62 Prozent |
| Gut | 709 bis 775 | durchschnittliches Risiko für Zahlungsausfälle | rund 20 Prozent |
| Akzeptabel | 642 bis 708 | leicht erhöhtes Risiko für Zahlungsausfälle | rund 8 Prozent |
| Ausreichend | 100 bis 641 | erhöhtes bis deutlich erhöhtes Risiko | rund 2 Prozent |
| Ungenügend | kein Score | offene Zahlungsstörung, es wird kein Score berechnet | rund 8 Prozent |
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Was die Klassen praktisch bedeuten
Die spannendste Zahl in dieser Tabelle steht ganz rechts oben. Rund 62 Prozent der Bevölkerung liegen in der Klasse "Hervorragend". Das verschiebt die Messlatte, und zwar deutlicher, als die Bezeichnungen vermuten lassen.
Ein Beispiel: Mit 720 Punkten landest du in der Klasse "Gut". Das klingt nach einer soliden Note, bedeutet aber, dass mindestens rund 62 Prozent der Bevölkerung über dir liegen. "Gut" ist beim neuen Score also nicht überdurchschnittlich, sondern eher solides Mittelfeld. Erst ab 776 Punkten bist du in der Gruppe, in der sich fast zwei Drittel der Menschen ohnehin befinden.
Genauso wichtig ist die andere Richtung: Die Skala beginnt bei 100 Punkten. Einen Gesamtscore unter 100 gibt es nicht. Wer eine offene Zahlungsstörung hat, bekommt gar keinen Score berechnet und fällt in die Klasse "Ungenügend". Der eigentlich kritische Bereich der Punkteskala ist die Klasse "Ausreichend" von 100 bis 641 Punkten, und dort liegen laut SCHUFA rund zwei Prozent.
Was die SCHUFA bewusst nicht veröffentlicht, sind konkrete Ausfallwahrscheinlichkeiten je Klasse. Sie nennt nur die qualitativen Risikostufen aus der Tabelle. Wenn du irgendwo eine Prozentzahl dazu liest, stammt sie nicht von der SCHUFA.
SCHUFA Score Tabelle: alle zwölf Kriterien
Das hier ist das Herzstück. Für jedes der zwölf Kriterien gibt die SCHUFA eine feste Punktespanne an, sortiert nach Gewicht von oben nach unten. Bei den drei Kriterien zu Anfragen, Abschlüssen und aufgenommenen Ratenkrediten zählt jeweils der Zeitraum der vergangenen zwölf Monate.
Minimum | Maximum | |
|---|---|---|
| Zahlungsstörungen | 100 | 264 |
| Giro- und Kreditkartenanfragen | 0 | 117 |
| Anfragen außerhalb des Bankenbereichs | 0 | 99 |
| Alter der aktuellen Adresse | 0 | 94 |
| Alter der ältesten Kreditkarte | 0 | 81 |
| Alter des ältesten Bankvertrags | 0 | 69 |
| Aufgenommene Ratenkredite | 0 | 66 |
| Längste Restlaufzeit aller Ratenkredite | 0 | 61 |
| Immobilienkredit oder Bürgschaft | 0 | 55 |
| Vorliegen einer Identitätsprüfung | 0 | 38 |
| Alter des jüngsten Rahmenkredits | 0 | 36 |
| Kreditstatus | 0 | 19 |
| Summe aller zwölf Kriterien | 100 | 999 |
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Was in der Tabelle auffällt
Zwei Dinge springen sofort ins Auge. Erstens hat das Zahlungsverhalten mit 264 Punkten mit Abstand das größte Gewicht, das ist gut ein Viertel der gesamten Skala. Zweitens ist es das einzige Kriterium, dessen Minimum nicht bei null liegt, sondern bei 100 Punkten.
Diese Min-Max-Spannen findest du inzwischen auch bei anderen Anbietern. Was in den Übersichten dagegen praktisch nie steht, sind die Abstufungen innerhalb der Kriterien, also die Frage, wie viele Punkte du bei vier Jahren Kontoführung bekommst statt bei zehn. Genau die gehen wir jetzt der Reihe nach durch, gruppiert nach Themen.
Zahlungsstörungen: das Kriterium mit dem größten Gewicht
Wenn du an deinem Score nur an einer einzigen Stelle arbeiten willst, dann hier. 264 von 999 Punkten hängen daran, ob du deine Rechnungen bezahlst.
Punkte | |
|---|---|
| Keine Zahlungsstörung vorhanden | 264 |
| Erledigt, zwei Jahre oder länger her | 152 |
| Erledigt, liegt ein Jahr zurück | 135 |
| Gerade erledigt | 100 |
| Offene Zahlungsstörung | kein Score |
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Wie die Stufen bei Zahlungsstörungen zustande kommen
Die Treppe liest sich anders, als viele erwarten. Die vollen 264 Punkte gibt es, wenn keine Zahlungsstörung gespeichert ist. Die Stufe mit 152 Punkten ist nicht die Bestnote für Geduld, sondern die beste Stufe für alle, bei denen es einmal einen Eintrag gab. Wörtlich schreibt die SCHUFA: "Liegt keine Zahlungsstörung vor, erhalten Personen 264 Punkte. 100 Punkte fließen bei einer erledigten Zahlungsstörung ein. Liegt die erledigte Zahlungsstörung ein Jahr zurück sind es 135 Punkte, ab zwei Jahren 152 Punkte."
Damit überhaupt etwas gemeldet werden darf, müssen mehrere Bedingungen zusammenkommen: Du wurdest zweimal gemahnt, die erste Mahnung liegt mindestens vier Wochen vor der Meldung, die Forderung ist unbestritten, und du wurdest auf die mögliche Übermittlung an die SCHUFA hingewiesen.
Und es gibt einen sehr konkreten Zeitgewinn, falls doch etwas eingemeldet wurde. Normalerweise bleibt eine erledigte Zahlungsstörung drei Jahre taggenau nach Erledigung gespeichert. Die SCHUFA formuliert die Ausnahme so: Wer die überfällige Forderung binnen 100 Tagen nach der Übermittlung ausgleicht, kann die Speicherfrist von 36 auf 18 Monate verkürzen, sofern in der Zwischenzeit keine weiteren Negativdaten gemeldet wurden und keine Einträge aus dem Schuldnerverzeichnis oder aus Insolvenzbekanntmachungen vorliegen. Diese 100 Tage sind der wichtigste Termin, den du dir in so einem Fall notieren kannst.
Ein Detail am Rand, das im Alltag auftaucht: Inkassoanfragen wirken sich zwölf Monate taggenau negativ aus und werden danach gelöscht.
Kredite: fünf Kriterien und 237 Punkte
Fünf der zwölf Kriterien drehen sich um Kredite. Zusammen sind das 237 Punkte, also knapp ein Viertel der Skala. Die gute Nachricht vorweg: Bei zwei dieser fünf Kriterien bekommst du die volle Punktzahl, wenn kein Ratenkredit aufgenommen wurde beziehungsweise läuft. Beim Rahmenkredit gibt es die volle Punktzahl, wenn keiner besteht oder der jüngste älter als zwei Jahre ist.
Achte beim ersten Block auf das Wort aufgenommen. Gezählt werden die Kredite, die du in den letzten zwölf Monaten neu abgeschlossen hast, nicht alle, die noch laufen. Ein Kredit aus 2023 taucht in diesem Kriterium nicht mehr auf.
Punkte | |
|---|---|
| Neue Ratenkredite (0 bis 66) | |
| Keiner | 66 |
| Einer | 48 |
| Zwei | 32 |
| Drei oder mehr | 0 |
| Längste Restlaufzeit (0 bis 61) | |
| Kein Ratenkredit oder bis zu drei Jahre | 61 |
| Ab drei Jahren | 48 |
| Ab vier Jahren | 28 |
| Ab fünf Jahren | 10 |
| Mehr als sechs Jahre | 0 |
| Kreditstatus (0 bis 19) | |
| Positiv erledigter Ratenkredit | 19 |
| Kein Ratenkredit | 9 |
| Offener oder negativ erledigter Ratenkredit | 0 |
| Jüngster Rahmenkredit (0 bis 36) | |
| Kein Rahmenkredit | 36 |
| Älter als zwei Jahre | 36 |
| Nach einem Jahr | 16 |
| Im ersten Jahr | 0 |
| Immobilienkredit oder Bürgschaft (0 bis 55) | |
| Vorhanden | 55 |
| Nicht vorhanden | 0 |
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Was bei den Kredit-Kriterien zählt
Vier Beobachtungen zu den Stufen oben, die den Unterschied machen.
Bei der Restlaufzeit entscheidet allein der Kredit mit der längsten verbleibenden Laufzeit. Wer die Laufzeit bei einer Finanzierung kurz hält, sammelt hier spürbar mehr Punkte, und die SCHUFA empfiehlt genau das auch selbst.
Beim Kreditstatus bringt ein sauber zurückgezahlter Kredit mehr Punkte als gar kein Kredit. Das ist das kleinste Kriterium und gleichzeitig das interessanteste: Wer einen Ratenkredit zu Ende gebracht hat, steht mit 19 Punkten besser da als jemand, der nie einen hatte und bei 9 Punkten liegt.
Beim Rahmenkredit sind beide Enden gleichgestellt. Ob du gar keinen Rahmenkredit hast oder einen, der länger als zwei Jahre besteht, macht für den Score keinen Unterschied, beides bringt 36 Punkte.
Der Immobilienkredit kennt nur zwei Zustände. Liegt ein Immobilienkredit oder eine Bürgschaft dafür vor, gibt es 55 Punkte, sonst null. Das ist der eine Baustein, der keine Handlung bewertet, sondern eine Lebenssituation. Wer weder einen Immobilienkredit noch eine Bürgschaft dafür hat, kann diese 55 Punkte nicht erreichen, egal wie zuverlässig er zahlt. Das ist die ehrlichste Kritik am neuen Score, und sie lässt sich nicht wegdiskutieren. Praktisch heißt das für dich: Rechne 55 Punkte aus deinem persönlichen Maximum heraus, wenn weder ein Immobilienkredit noch eine entsprechende Bürgschaft vorliegt, und miss dich an den übrigen 944.
Wer den Überblick über laufende Verträge, Kredite und Konten an einem Ort haben möchte, findet ihn in einer Multibanking-App. Wir nutzen dafür Finanzguru: Konten, Depots, Kryptobörsen und Verträge laufen dort zusammen, inklusive Auswertung, wofür das Geld im Monat draufgeht.
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Konten, Karten und Anfragen
Drei Kriterien drehen sich darum, wie viel Bewegung zuletzt in deinen Bankbeziehungen war. Zusammen sind das 297 Punkte und damit der größte Themenblock. Zahlungsstörungen bleiben mit 264 Punkten das größte Einzelkriterium.
Für den dritten Block gilt eine wichtige Abgrenzung: Zu Kreditkarten zählen nur Karten mit Kreditrahmen. Debitkarten und Prepaid-Karten fallen ausdrücklich nicht darunter, auch wenn Visa oder Mastercard draufsteht. Zwischen dem ersten und dem fünften Jahr steigt die Punktzahl laut SCHUFA jährlich an, "von 23 Punkten im ersten Jahr bis auf 59 Punkte im fünften Jahr".
Punkte | |
|---|---|
| Giro und Kreditkarte (0 bis 117) | |
| Keine | 117 |
| Eine | 82 |
| Zwei | 44 |
| Drei oder mehr | 0 |
| Außerhalb der Bank (0 bis 99) | |
| Keine oder eine | 99 |
| Zwei Anfragen | 71 |
| Drei Anfragen | 40 |
| Vier oder mehr | 0 |
| Alter der ältesten Kreditkarte (0 bis 81) | |
| Ab 15 Jahren | 81 |
| Ab 10 Jahren | 74 |
| Im fünften Jahr | 59 |
| Keine Kreditkarte | 24 |
| Im ersten Jahr | 23 |
| Älter als sechs Monate | 14 |
| Jünger als sechs Monate | 0 |
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Was du bei Konten und Karten daraus machst
Die wichtigste Regel zum ersten Block steht direkt bei der SCHUFA: Mehrere Anfragen und Abschlüsse für Girokonten und Kreditkarten innerhalb von 28 Tagen werden nur einmal gezählt. Wer Girokonten vergleicht und danach eines eröffnet, wird dafür also nicht doppelt belastet, solange alles in dieses Zeitfenster fällt. Wenn du ein neues Konto planst, etwa das C24 Girokonto, bündelst du Vergleich und Abschluss am besten innerhalb eines Monats.
Nicht mitgezählt werden laut SCHUFA Tagesgeldkonten, Verrechnungskonten für Wertpapierdepots sowie Basis- und Pfändungsschutzkonten. Auch Girokonten, bei denen du nur Mitnutzer und nicht Inhaber bist, spielen keine Rolle.
Die Anfragen im zweiten Block stammen aus den Branchen Handel und Onlinehandel, Telekommunikation und Finanzdienstleistungen. Im Alltag sind das typischerweise ein neuer Handyvertrag oder ein Kauf auf Raten im Onlineshop. Angenehm ist die Konstruktion trotzdem: Eine einzelne Anfrage im Jahr kostet dich hier gar nichts, weil "keine oder eine" dieselbe Stufe ist.
Die Kreditkarten-Stufen enthalten eine Pointe, die man zweimal lesen muss. Wer gar keine Kreditkarte hat, bekommt 24 Punkte. Wer sich gerade eine geholt hat, bekommt in den ersten sechs Monaten null. Eine frische Karte kostet also zunächst 24 Punkte gegenüber gar keiner Karte, holt das aber im ersten Jahr fast wieder ein und liegt ab dem zweiten Jahr klar vorn.
Daraus lässt sich ein langfristiger Hebel bauen: Eine Karte, die du früh eröffnest und einfach behältst, gewinnt in den ersten fünf Jahren jährlich an Punkten, weitere Stufen folgen ab zehn und ab 15 Jahren. Welche Karten dauerhaft ohne Jahresgebühr laufen und sich deshalb zum Liegenlassen eignen, steht in unserer Kreditkarten-Übersicht. Zwei ehrliche Einschränkungen gehören dazu. Der Anbieter kann eine ungenutzte Karte kündigen, und dann startet die Uhr beim nächsten Mal wieder bei null. Und eine Kreditkarte ist kein Selbstzweck: Sie sollte zu deinem Alltag passen, nicht zu einer Punktetabelle. Wie sich Karten sonst rechnen, steht bei der awa7 Kreditkarte und der Payback American Express.
Die älteste Kreditkarte ist im Score bis zu 81 Punkte wert, eine früh eröffnete Karte arbeitet also für dich.
Dauer und Identität: die stillen Punktebringer
Die letzten drei Kriterien bringen zusammen 201 Punkte und setzen bei Adresse und Bankvertrag vor allem auf Zeit. Das dritte, die Identitätsprüfung, funktioniert dagegen als Entweder-oder. Eines davon ist allerdings der schnellste Hebel im ganzen Score.
Beim Adresskriterium staffelt die SCHUFA zwischen dem siebten Monat und dem zehnten Jahr in Jahresschritten nach oben, bis auf 63 Punkte im zehnten Jahr. Als Bankverträge zählen laut SCHUFA "Girokonten mit Überziehungsmöglichkeit, Kreditkarten, Leasingverträge, Bürgschaften, Blankobauspardarlehen und Kredite".
Punkte | |
|---|---|
| Alter der aktuellen Adresse (0 bis 94) | |
| Ab 20 Jahren | 94 |
| Ab 15 Jahren | 75 |
| Im zehnten Jahr | 63 |
| Ab dem siebten Monat | 6 |
| Bis zu sieben Monate | 0 |
| Alter des ältesten Bankvertrags (0 bis 69) | |
| Ab 20 Jahren | 69 |
| Zehn Jahre | 49 |
| Vier Jahre | 23 |
| Kein Bankvertrag | 18 |
| Nach dem ersten Jahr | 12 |
| Ab drei Monaten | 3 |
| Jünger als drei Monate | 0 |
| Identitätsprüfung (0 bis 38) | |
| Identität ist geprüft | 38 |
| Identität nicht geprüft | 0 |
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Was Zeit und Identität dir bringen
Beim Adresskriterium gibt es eine Feinheit, die einen Umzug abfedert: "Nach Ablauf eines Jahres werden immer noch 30 zusätzliche Tage zur vorherigen Kategorie gezählt."
Zu diesem Kriterium gab es die meisten Rückfragen von Verbraucherseite, weil Adressen manchmal als Umzug verarbeitet wurden, obwohl keiner stattgefunden hat. Die SCHUFA hat die Verarbeitungslogik zwischen Ende Juli und Ende August 2026 angepasst, rückwirkend und ausschließlich zugunsten der Betroffenen. Sichtbar wird das für Account-Nutzer ab dem 1. Oktober 2026.
Beim Bankvertrag lohnt sich eine einfache Merkregel: Maßgeblich ist der älteste Bankvertrag, und dazu zählen neben Girokonten auch Kreditkarten, Leasingverträge, Bürgschaften und Kredite. Wenn du aufräumst und Konten kündigst, fang bei den jüngsten an und lass das älteste stehen. Wer gar keinen Bankvertrag hat, bekommt 18 Punkte, weil ohne Konto auch kein Überziehungsrisiko besteht. Und wenn im Account ein alter Vertrag fehlt, der eigentlich existiert, lohnt sich eine Korrekturmeldung, denn genau dieser Vertrag bestimmt die Punktzahl.
Die Identitätsprüfung kennt nur ein Entweder-oder. Wurde der SCHUFA keine gemeldet, sind es null Punkte. Sobald sie gemeldet ist, formuliert die SCHUFA es so: "Sobald die Identitätsprüfung gemeldet wurde, verbessert sich der Score automatisch um 38 Punkte." Das ist der schnellste Sprung im ganzen System. Ob und auf welchem Weg die Meldung erfolgt, hängt vom jeweiligen Anbieter ab, bei einer Kontoeröffnung läuft die Prüfung ohnehin mit.
Ein Konto nur wegen dieser 38 Punkte zu eröffnen, lohnt sich nicht: Eine neue Giro- oder Kreditkartenanfrage kostet im Kriterium darüber bis zu 35 Punkte. Wenn ohnehin ein Kontowechsel ansteht, nimmst du die Identitätsprüfung dagegen einfach mit.
Steht ohnehin ein neues Konto an: Vergleich und Abschluss innerhalb von 28 Tagen zählen im Score nur einmal.
Warum die Skala bei 999 Punkten endet
Jetzt die Rechnung, die das ganze System erklärt. Addiere die zwölf Maximalwerte:
264 + 117 + 99 + 94 + 81 + 69 + 66 + 61 + 55 + 38 + 36 + 19 = 999
Und jetzt die Minimalwerte. Elf Kriterien starten bei null, nur die Zahlungsstörungen starten bei 100:
100 + 0 + 0 + 0 + 0 + 0 + 0 + 0 + 0 + 0 + 0 + 0 = 100
Die Skala von 100 bis 999 ist also nicht gerundet und nicht gewählt, sie ist schlicht die Summe der zwölf Kriterien. Das erklärt zwei Dinge auf einmal: warum die Höchstpunktzahl diese krumme 999 ist, und warum es einen Score unter 100 nicht geben kann.
Die vier Blöcke im Verhältnis
Nach Themenblöcken sortiert sieht die Verteilung so aus, und zur Kontrolle geht die Rechnung wieder auf: 264 + 297 + 237 + 201 = 999. Wenn du wissen willst, wo bei dir am meisten zu holen ist, schau dir zuerst die beiden großen Blöcke an.
Kriterien | Maximale Punkte | Anteil an der Skala | |
|---|---|---|---|
| Zahlungsverhalten | 1 | 264 | gut ein Viertel |
| Konten, Karten und Anfragen | 3 | 297 | knapp ein Drittel |
| Kredite | 5 | 237 | knapp ein Viertel |
| Dauer und Identität | 3 | 201 | gut ein Fünftel |
| Gesamt | 12 | 999 | die volle Skala |
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So gewinnst du Punkte
Aus den zwölf Kriterien lassen sich sehr konkrete Schritte ableiten. Einen Teil davon empfiehlt die SCHUFA selbst, der Rest ergibt sich direkt aus den Punktetabellen oben.
- •Rechnungen pünktlich zahlen. 264 Punkte hängen an diesem einen Kriterium, mehr als an jedem anderen. Wenn doch etwas gemeldet wurde: innerhalb von 100 Tagen ausgleichen, dann kann sich die Speicherfrist von 36 auf 18 Monate verkürzen.
- •Identitätsprüfung melden lassen. 38 Punkte, ohne Wartezeit. Der schnellste Effekt im gesamten Score.
- •Neuverträge bündeln. Die SCHUFA rät wörtlich: "lassen Sie sich am besten nicht länger als einen Monat Zeit, um die verschiedenen Angebote zu sichten und den Abschluss durchzuführen." Grund ist die 28-Tage-Regel, innerhalb derer Anfragen und Abschlüsse nur einmal zählen.
- •Die ältesten Verträge behalten. Alter zahlt sich gleich zweifach aus, beim ältesten Bankvertrag (bis 69 Punkte) und bei der ältesten Kreditkarte (bis 81 Punkte). Beim Aufräumen also unten anfangen.
- •Bei Krediten auf Anzahl und Laufzeit achten. Die SCHUFA formuliert es so: "Verbraucherinnen und Verbraucher sollten lieber einen großen Kredit aufnehmen als mehrere kleine." Und eine Restlaufzeit von bis zu drei Jahren bringt in ihrem Kriterium die volle Punktzahl.
- •Anfragen außerhalb der Bank sparsam halten. Eine Anfrage im Jahr kostet nichts, ab der zweiten wird es spürbar. Ein möglicher Auslöser sind Ratenkäufe im Onlineshop.
- •Deine Daten prüfen und korrigieren lassen. Fehlende oder falsche Daten können Punkte kosten, wenn dadurch der maßgebliche älteste Bankvertrag oder das Alter der aktuellen Adresse falsch erfasst wird, ohne dass du etwas falsch gemacht hast. Über den SCHUFA-Account kannst du eine Korrektur direkt anstoßen.
Eine Sache sagen wir offen dazu: Ein Kredit oder eine Kreditkarte nur zum Punktesammeln ist keine gute Idee. Der Score ist ein Nebeneffekt von Entscheidungen, die ohnehin zu deiner Lage passen sollten, und keine Disziplin für sich. Die drei naheliegenden Hebel sind pünktlich zahlen, eine vorhandene Identitätsprüfung melden lassen und sinnvolle alte Verträge nicht allein wegen des Scores zu kündigen.
Die SCHUFA-App und was kostenlos geht
Der Weg zu deinem Score führt über den SCHUFA-Account, entweder im Browser über app.schufa.de oder über die SCHUFA-App für iOS und Android. Die Registrierung ist kostenfrei.
Kostenlos bekommst du dort laut SCHUFA zwei Dinge: die Übersicht über die zu dir gespeicherten bonitätsrelevanten Daten und den neuen SCHUFA-Score "mit Erklärungen, wie genau der persönliche Score berechnet wurde". Genau diese Erklärungen sind die Punktestufen, die du oben gesehen hast, nur eben mit deinen eigenen Werten daneben. Die SCHUFA nennt das Feature im Account Erklärtool, gesucht wird es oft als Score-Simulator.
Für die Registrierung brauchst du eine Identifizierung: den Personalausweis mit Online-Ausweisfunktion (eID) oder alternativ einen PIN-Brief per Post. Einen zweiten kostenlosen Weg gibt es über die SCHUFA-Tochter bonify, die Anmeldung ist dort mit Ausweis, Bankkonto oder eID möglich.
Unabhängig davon gibt es die kostenlose Datenkopie nach Art. 15 DSGVO. Sie kommt postalisch, laut SCHUFA in der Regel innerhalb von sieben Tagen, gesetzlich innerhalb eines Monats. Sie zeigt, woher die Informationen stammen und an wen sie in den vergangenen zwölf Monaten weitergeleitet wurden. Der praktische Grund, sie zu bestellen: Darin steht deine Datensatznummer, und die brauchst du, wenn du score-neutrale Anfragen löschen lassen willst.
Was die meineSCHUFA-Pakete kosten
Der einzige Unterschied beim Score selbst zwischen kostenlos und kostenpflichtig ist die Aktualität. Im kostenfreien Account werden die Daten "jeweils am Anfang eines Quartals aktualisiert", die Abos zeigen den Score tagesaktuell. Die Kriterien, die Punkte und der Gesamtscore sind auch kostenlos vollständig sichtbar.
Stand 03.09.2026 Preis | Aufs Jahr gerechnet | Kern-Leistung | |
|---|---|---|---|
| SCHUFA-Account (App und Web) | 0 Euro | 0 Euro | Score und Daten, Aktualisierung zum Quartalsbeginn |
| meineSCHUFA kompakt | 4,95 Euro im Monat | 59,40 Euro | tagesaktueller Score, Dateneinblick in Echtzeit, UpdateService, digitale BonitätsAuskunft |
| meineSCHUFA plus | 6,95 Euro im Monat | 83,40 Euro | zusätzlich Identitätsschutz, Datenmonitoring rund um die Uhr, Warnungen, SOS-Hotline |
| meineSCHUFA premium | 9,95 Euro im Monat | 119,40 Euro | zusätzlich UnternehmensAuskunft und zwei zusätzliche Zugänge für zwölf Monate |
| SCHUFA-BonitätsCheck | 29,95 Euro einmalig | einmalig | Bonitätsnachweis als PDF, 60 Tage lang unbegrenzt teilbar |
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Lohnt sich ein Abo für dich
Alle drei Abos haben eine Mindestlaufzeit von zwölf Monaten, mit einer Kündigungsfrist von einem Monat zum Laufzeitende. Danach läuft der Vertrag auf unbestimmte Zeit und ist zum Ende des laufenden Vertragsmonats kündbar. Beim günstigsten Paket sind das über die Mindestlaufzeit also 59,40 Euro.
Die Rechnung dazu ist schnell gemacht. Wenn du deinen Score einfach im Blick behalten willst, reicht der kostenlose Account vollständig, und du sparst dir die 59,40 Euro. Ein Abo wird interessant, wenn du in den nächsten Wochen eine Finanzierung oder einen Umzug planst und tagesaktuell sehen willst, ob eine Korrektur angekommen ist, oder wenn du den Identitätsschutz und das laufende Monitoring aus dem plus-Paket wirklich nutzt.
Unser Durchgang durch die App im Video
Wie sich das alles in der App anfühlt, siehst du am schnellsten im Video. Wir gehen dort mit einem echten Account durch jedes einzelne Kriterium, öffnen die Punktestufen und zeigen anschließend den Rest der App: Einträge, gespeicherte Vertragsdaten, Anfragen im Detail und den Bereich für Korrekturen.
Drei Hinweise, damit du die Zahlen im Video richtig einordnest.
Die Punktwerte im Video sind unsere eigenen Werte, nicht die Maxima. Wenn dort 63 Punkte für die Adresse oder 44 Punkte für Kontoanfragen stehen, ist das unser persönlicher Stand in diesem Kriterium. Die jeweiligen Höchstwerte stehen in den Tabellen weiter oben, für die Adresse sind es 94 Punkte, für die Kontoanfragen 117.
Die Skala beginnt bei 100, nicht bei null. Im Video sagen wir, unterhalb von 100 Punkten sei man im roten Bereich. Das trifft es nicht ganz: Einen Gesamtscore unter 100 Punkten gibt es gar nicht, weil sich die Skala aus der Summe der Kriterien ergibt. Der kritische Bereich ist die Klasse "Ausreichend" von 100 bis 641 Punkten, und wer eine offene Zahlungsstörung hat, bekommt gar keinen Score.
Bei den Zahlungsstörungen läuft die Spanne von 100 bis 264 Punkten. Die beste Stufe ist nicht "seit mehr als zwei Jahren keine Störung", sondern "nie eine Störung gehabt". Die 152 Punkte für zwei Jahre gelten nur, wenn es einmal eine erledigte Zahlungsstörung gab.
Anfragen: was den Score bewegt und was nicht
Rund um SCHUFA-Anfragen kursiert mehr Halbwissen als um jedes andere Detail. Die Kriterienliste macht es eindeutig: Von zwölf Kriterien zählen überhaupt nur zwei Anfragen. Das eine erfasst Anfragen und Abschlüsse für Girokonten und Kreditkarten, das andere Anfragen außerhalb des Bankenbereichs.
Eine Ratenkreditanfrage fällt unter keines von beiden. Die SCHUFA schreibt es auch direkt hin: "Keinen Einfluss auf den Score haben Kredit-, Leasing- oder Hypothekenanfragen." Was deinen Score bewegt, ist der Abschluss eines Kredits, und zwar über die Kriterien aufgenommene Ratenkredite, längste Restlaufzeit und Kreditstatus. Nicht die Frage nach einem Angebot kostet Punkte, sondern der unterschriebene Vertrag.
Damit lässt sich sehr entspannt vergleichen. Konditionsanfragen bei einem Kreditvergleich sind score-neutral, und nach dieser Aussage gilt das auch für die Kreditanfrage selbst. Der Satz stammt aus dem SCHUFA-Ratgeber zu Anfragen mit Stand 9. Oktober 2024 und ist weiterhin online. Er deckt sich mit der Kriterienlogik, weil eine Ratenkreditanfrage unter keines der beiden Anfrage-Kriterien fällt. Anfragen aus der Branche Finanzdienstleistungen zählen allerdings in Kriterium 7 mit. Gespeichert werden Anfragen trotzdem, und zwar zwölf Monate lang, danach werden sie automatisch taggenau gelöscht. Wie das in der Praxis abläuft, haben wir uns beim Verivox Kreditvergleich im Detail angesehen.
Bei Girokonten und Kreditkarten ist es umgekehrt: Dort zählen Anfragen sehr wohl, aber die 28-Tage-Regel entschärft das Ganze. Vergleich und Abschluss innerhalb von vier Wochen ergeben zusammen einen einzigen Zähler.
Eine ganze Reihe von Anfragemerkmalen ist von vornherein score-neutral und lässt sich auf Wunsch löschen. Dazu gehören laut SCHUFA unter anderem die Konditionenanfrage zu einer Kreditanfrage, die Konditionenanfrage zu einem Immobilienkredit, die Anfrage zur Identitäts- oder Altersprüfung, die Bestätigung der Bankverbindung, die Adressanfrage und die Anfrage im Zusammenhang mit einem Mietverhältnis. Die Löschung läuft über das SCHUFA-Hilfeportal, und dafür brauchst du die Datensatznummer aus der kostenlosen Datenkopie oder aus der BonitätsAuskunft.
Der neue Score im Überblick
Was der neue Score gut macht und was du beim Lesen deiner Zahl im Kopf behalten solltest.
Was der neue Score besser macht
- Alle zwölf Kriterien sind mit ihren Punktespannen öffentlich dokumentiert
- Im kostenlosen SCHUFA-Account siehst du, wie viele Punkte jedes Kriterium bei dir bringt
- Die Skala von 100 bis 999 ist die Summe der zwölf Kriterien und damit nachrechenbar
- 38 Punkte gibt es sofort, sobald eine Identitätsprüfung gemeldet ist
- 264 Punkte und damit gut ein Viertel der Skala hängen allein an pünktlichen Zahlungen
- Kredit-, Leasing- und Hypothekenanfragen haben keinen Einfluss auf den Score
- Anfragen und Abschlüsse für Girokonten und Kreditkarten innerhalb von 28 Tagen zählen nur einmal
- Für 83 Prozent bleibt der Score in derselben Klasse wie beim bisherigen Bankenscore
Was du dabei im Blick behältst
- 55 Punkte gibt es nur mit Immobilienkredit oder Bürgschaft, wer weder das eine noch das andere hat, erreicht sie nicht
- Der kostenlose Score wird nur zum Quartalsbeginn aktualisiert, tagesaktuell startet bei 4,95 Euro im Monat
- Die Abos laufen mindestens zwölf Monate, bei kompakt sind das 59,40 Euro
- Unternehmen haben bis Ende 2028 Zeit umzustellen, deine Bank kann noch den alten Score sehen
- Ausfallwahrscheinlichkeiten je Score-Klasse veröffentlicht die SCHUFA nicht
- Die Registrierung verlangt die Online-Ausweisfunktion oder einen PIN-Brief per Post
Zwei dieser Punkte lassen sich direkt handhaben. Für die Registrierung ohne Online-Ausweisfunktion forderst du einfach den PIN-Brief an, das dauert länger, funktioniert aber ohne NFC. Und wenn dich der Quartalsrhythmus stört, gibt es die kostenlose Datenkopie als zweiten Blick auf deine Daten, ohne dass du ein Abo brauchst.
Fazit: was du aus deinem Score machst
Der neue SCHUFA Score ist zum ersten Mal ein System, das du nachrechnen kannst. Zwölf Kriterien, feste Punktespannen, in der Summe genau 999 Punkte. Damit ist die Zahl auf deinem Bildschirm keine Blackbox mehr, sondern eine Rechnung, deren einzelne Posten du siehst.
Drei Dinge nimm mit. Erstens: Das Zahlungsverhalten ist mit 264 Punkten der größte Einzelposten, alles andere kommt danach. Zweitens: Die 38 Punkte für die Identitätsprüfung sind der schnellste Gewinn, den es in diesem System gibt. Drittens: Alte Verträge sind wertvoll. Der älteste Bankvertrag und die älteste Kreditkarte bringen zusammen bis zu 150 Punkte, allein durch Zeit.
Und eine Einordnung, die beim Lesen der eigenen Zahl hilft: Wer in der Klasse "Gut" liegt, steht solide da, aber rund 62 Prozent der Bevölkerung liegen in "Hervorragend". Die Bezeichnungen sind strenger, als sie klingen.
Für den laufenden Blick auf deine Daten reicht der kostenlose SCHUFA-Account vollständig. Wer zusätzlich Ordnung in Konten, Depots und Verträge bringen möchte, fährt mit einer Multibanking-App gut. Wie wir unsere Depots auswerten, steht im Artikel zu Parqet, und die passenden Konten dazu findest du in unserem Girokonto-Vergleich. Wer den ganzen Markt nebeneinander sehen will, findet ausführliche Übersichten auf unserer Schwesterseite finanzarena, zum Girokonto Vergleich und zum Kreditkarten Vergleich.
Konten, Depots, Kryptobörsen und Verträge in einer App, mit Auswertung deiner Ausgaben.
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