Broker & Depot
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Depot Vergleich: 6 Broker nachgerechnet

Sechs Online-Broker im Vergleich: Depotgebühr, Orderkosten mit nachgerechneten Trades über 100 und 1.000 Euro, Sparpläne, Zinsen und Trustpilot-Bewertungen.

Aktualisiert: 6.9.2026
Sechs Online-Broker im Depot Vergleich mit Ordergebühren und Konditionen

In unserem Depot Vergleich stehen sechs Online-Broker nebeneinander: Scalable Capital, Trade Republic, Smartbroker+, finanzen.net zero, comdirect und Traders Place. Ein neu eröffnetes Depot führen alle sechs für 0 Euro. Die Unterschiede stecken in den Orderkosten, und die haben wir für Trades über 100 und über 1.000 Euro selbst nachgerechnet. Dazu kommen Sparpläne, Handelsplätze, Ordertypen, Zinsen und die Kundenbewertungen vom 6. September 2026.

Sechs Broker, zwei Preislogiken

Scalable Capital, Trade Republic, Smartbroker+, finanzen.net zero, comdirect und Traders Place führen ein neu eröffnetes Depot alle für 0 Euro. Damit ist die erste Frage, an der sich Depots früher entschieden haben, bei diesen sechs Anbietern erledigt. Interessant wird es eine Zeile darunter, nämlich bei der Frage, was eine einzelne Order kostet und wovon dieser Preis abhängt.

Dabei treffen zwei Preislogiken aufeinander. Scalable Capital und Trade Republic nehmen einen festen Betrag pro Order, unabhängig vom Volumen: 0,99 Euro an der European Investor Exchange beziehungsweise 1,00 Euro im Bestpreis-Modus. Smartbroker+, finanzen.net zero und Traders Place arbeiten dagegen mit einer Schwelle. Ab 500 Euro Ordervolumen kostet die Order an ihrem jeweils günstigsten Handelsplatz 0,00 Euro, darunter fällt ein kleiner Zuschlag an, 1,00 Euro bei Smartbroker+ und finanzen.net zero und 0,95 Euro bei Traders Place. Die comdirect rechnet klassisch: Grundentgelt plus Prozentsatz, abgesichert durch eine Mindestprovision.

An einer Beispielrechnung wird der Unterschied greifbar. Eine Order über 1.000 Euro kostet bei der comdirect im außerbörslichen LiveTrading rechnerisch 4,90 Euro Grundentgelt plus 0,25 Prozent vom Volumen, also 2,50 Euro, zusammen 7,40 Euro. Weil die comdirect eine Mindestprovision von 9,90 Euro ansetzt, zahlst du am Ende 9,90 Euro. Dieselbe Order läuft bei finanzen.net zero und bei Traders Place über gettex für 0,00 Euro, bei Trade Republic im Bestpreis für 1,00 Euro. Erst oberhalb von 2.000 Euro Ordervolumen übersteigt die comdirect-Rechnung ihre eigene Mindestprovision, bei genau 2.000 Euro ergeben 4,90 Euro plus 0,25 Prozent noch exakt die 9,90 Euro Mindestprovision. Für Neukunden verschiebt eine laufende Aktion dieses Bild deutlich, dazu weiter unten mehr.

Die Werte oben gelten für Aktien und ETFs am jeweils günstigsten Handelsplatz. Bei Derivaten und anderen Anlageklassen gelten teils andere Gebühren und Schwellen, bei finanzen.net zero zum Beispiel 500 Stück statt 500 Euro. Ein Punkt gilt trotzdem für alle sechs, und jeder Anbieter weist selbst darauf hin: Zu jeder Ordergebühr kommt der marktübliche Spread, also die Differenz zwischen An- und Verkaufskurs, dazu je nach Produkt laufende Kosten und Zuwendungen. Eine Order für 0,00 Euro ist also nicht dasselbe wie eine Order ohne jede Kosten. Wir wiederholen das im weiteren Vergleich nicht bei jeder Zahl, gedanklich gehört es aber unter jede Zeile.

0 Euro Depotgebühr

FREE Broker ohne Depotgebühr, 0,99 Euro pro Order an der European Investor Exchange, PRIME-ETF-Käufe ab 250 Euro ohne Ordergebühr.

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Depotführung: 0 Euro bei allen sechs

Bei fünf der sechs Anbieter ist die Depotführung ohne jede Bedingung kostenlos, Stand 6. September 2026. Scalable Capital weist im FREE Broker 0,00 Euro pro Monat aus, Trade Republic führt Depot und Verrechnungskonto kostenfrei, Smartbroker+ nimmt zusätzlich Nebendepots und Währungskonten in die Kostenfreiheit auf, finanzen.net zero listet Depotverwahrung und Verrechnungskonto im Preis- und Leistungsverzeichnis mit 0 Euro, und Traders Place stellt neben dem Euro-Konto auch die Verrechnungskonten in US-Dollar, Franken und Pfund entgeltfrei.

Bei der comdirect hat sich hier etwas Grundlegendes verändert, und dieser Punkt geht in vielen Vergleichen unter. Im Preis- und Leistungsverzeichnis mit Gültigkeit ab dem 15. Juli 2026 steht für Depots, die ab diesem Tag eröffnet werden, ein pauschales Depotentgelt von 0 Euro. Wer heute eröffnet, zahlt also nichts und muss dafür auch nichts erfüllen. Die bekannten 1,95 Euro pro Monat gelten ausschließlich für Depots, die bis zum 14. Juli 2026 eröffnet wurden, und auch dort mit Ausnahmen: kostenlos sind die ersten beiden Quartalsabschlüsse nach Depoteröffnung, ein etwaiges Zweitdepot, sowie jedes Quartal mit mindestens zwei Trades, einem Girokonto unter derselben Kundennummer oder einer Sparplanausführung. Wie das Depot im Alltag aussieht, haben wir im comdirect Depot Test ausführlich beschrieben.

Zwei Abgrenzungen gehören dazu, damit die Zahlen vergleichbar bleiben. Bei Scalable Capital beziehen wir uns durchgehend auf den FREE Broker, das Abo PRIME+ kostet laut derselben Preistabelle 4,99 Euro pro Monat und bringt eine Trading-Flatrate mit. Bei der comdirect geht es um das reguläre comdirect Depot, nicht um das Pure Depot. Ein Detail für Goldanleger: Für Xetra-Gold berechnet die comdirect ein Verwahrentgelt von 0,0298 Prozent pro Monat auf den Bestandswert.

Die sechs Broker Zeile für Zeile

Sechs Spalten nebeneinander wären auf dem Handy nicht mehr lesbar, deshalb teilen wir den Vergleich in zwei Tabellen mit identischen Zeilen. In der ersten stehen die drei Anbieter, die ihr Angebot konsequent um die App herum gebaut haben und mit wenigen Handelsplätzen auskommen: Scalable Capital, Trade Republic und finanzen.net zero. Alle Werte stammen aus den Preisverzeichnissen und Produktseiten der Anbieter, unsere Rechnung steht auf dem Stand vom 6. September 2026. Die Ordergebühren gelten jeweils am günstigsten Handelsplatz des Anbieters.

Scalable Capital FREE
Trade Republic
finanzen.net zero
Depotführung0 Euro, ohne Bedingung0 Euro, ohne Bedingung0 Euro, ohne Bedingung
Günstigster PlatzEuropean Investor ExchangeBestpreis, Handel gegen Trade Republicgettex oder Direkthandel mit der Bank
Order über 100 Euro0,99 Euro1,00 Euro1,00 Euro, davon 1 Euro Mindermengenzuschlag
Order über 1.000 Euro0,99 Euro, beim PRIME-ETF-Kauf 0,00 Euro1,00 Euro0,00 Euro
Order an anderen Plätzen1,99 Euro an Xetra und gettex2,00 Euro im Direktpreis an 30 Börsenweitere Plätze werden nicht angeboten
Sparplanausführung0 Euro0 Euro0 Euro
Mindestsparrate1 Euro1 Euro1 Euro
Zinsen auf Guthaben2,60 % p. a. auf dem Tagesgeld2,25 % p. a. nach Aktivierung in der App0 % auf dem Verrechnungskonto
KundenserviceChat, Mo bis Fr 8 bis 18 UhrTelefon und Chat rund um die Uhr in der AppE-Mail an service@finanzen-zero.net
Trustpilot3,9 von 5 bei 6.649 Bewertungen4,5 von 5 bei 48.587 Bewertungen4,5 von 5 bei 10.976 Bewertungen
Neukundenaktionauf der Aktionsseite kein Betrag ausgewiesenkein Betrag ausgewiesen, dafür Savebackkein Betrag ausgewiesen

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Dieselben Zeilen für Smartbroker+, comdirect und Traders Place

In der zweiten Tabelle stehen die drei Anbieter mit dem breiten Handelsplatzangebot. Smartbroker+, comdirect und Traders Place lassen dich an deutschen Parkettbörsen, an Auslandsbörsen und im außerbörslichen Direkthandel ordern. Die Zeilen sind dieselben wie oben, damit du beide Tabellen direkt nebeneinanderlegen kannst. Bei der comdirect nennen wir zwei Preise, weil für Depotneukunden eine Aktionskondition gilt.

20 Euro ETF-Anteil
Smartbroker+
comdirect Depot
Traders Place
Depotführung0 Euro, inklusive Nebendepots0 Euro für ab dem 15.07.2026 eröffnete Depots0 Euro, inklusive Währungskonten
Günstigster PlatzgettexLiveTrading, der außerbörsliche Handelgettex oder Baader Trading
Order über 100 Euro1,00 Euro9,90 Euro, in der Aktion 3,90 Euro0,95 Euro
Order über 1.000 Euro0,00 Euro9,90 Euro, in der Aktion 3,90 Euro0,00 Euro
Order an anderen Plätzen4 Euro plus Nebenentgeltean der Börse zusätzlich mindestens 2,50 Euro5,00 Euro an Tradegate, 6,00 Euro an L&S
Sparplanausführung0 Euro1,5 % des Ordervolumens je Ausführung0 Euro
Mindestsparrate1 Euro1 Euro1 Euro
Zinsen auf Guthaben2,0 % p. a. bis 100.000 Euro1,75 % p. a. für 12 Monate zur Depoteröffnung2 % p. a. ab 5.000 Euro Mindesteinlage
KundenserviceTelefon und E-Mail, Mo bis Fr 9 bis 17 UhrTelefon, Live-Chat und E-MailChat, E-Mail und Rückruf-Service
Trustpilot3,8 von 5 bei 2.355 Bewertungen1,4 von 5 bei 4.144 Bewertungen2,9 von 5 bei 221 Bewertungen
Neukundenaktion20 Euro ETF-Anteil über unseren Linkbis zu 150 Euro Prämie60 Euro in ETF-Anteilen

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Sparpläne: 1 Euro Sparrate bei allen sechs

Für die meisten Depots ist der Sparplan der eigentliche Hauptanwendungsfall, und hier liegen fünf der sechs Anbieter sehr eng beieinander. Bei Scalable Capital, Trade Republic, Smartbroker+, finanzen.net zero und Traders Place kostet jede Ausführung 0 Euro, und alle sechs starten bei einer Sparrate von 1 Euro.

Bei den Aktiensparplänen hat Traders Place die größte ausgewiesene Auswahl. Die Sparplanseite nennt rund 10.800 Sparpläne insgesamt, davon 8.046 auf Aktien, 2.324 auf ETFs, 411 auf Fonds und 13 auf Kryptowerte, jeweils ohne Ausführungsgebühr. Praktisch ist dort auch der Rhythmus: monatlich, zweimonatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich, und im Monatsplan lassen sich mehrere Ausführungstage pro ISIN nutzen, woraus sich ein wöchentlicher oder zweiwöchiger Sparplan bauen lässt. Für ETF- und Fondssparpläne außerhalb dieser Auswahl weist die Konditionenseite 0,50 Euro je Ausführung aus. Wie sich das Depot im Alltag anfühlt, steht in unseren Traders Place Erfahrungen.

Smartbroker+ zählt über 10.800 Sparpläne auf Aktien, ETFs und Fonds, darunter über 2.400 ETF-Sparpläne und über 500 Fondssparpläne, und führt in der Konditionentabelle alle fünf Sparplanarten mit 0 Euro. Scalable Capital kommt auf über 2.700 besparbare ETFs und 4.500 sparplanfähige Aktien ab 1 Euro. finanzen.net zero nennt mehr als 10.000 Aktien- und ETF-Sparpläne und stellt ausdrücklich klar, dass im Sparplan auch der Mindermengenzuschlag entfällt, die 1-Euro-Grenze aus dem Ordergeschäft spielt hier also keine Rolle. Trade Republic führt die Sparplanausführung für Aktien, ETFs und Krypto kostenfrei, eine Anzahl der Sparpläne weist der Anbieter auf seinen Produktseiten nicht aus.

Die comdirect geht diesen Weg bewusst anders und rechnet je Ausführung ab: 1,5 Prozent des Ordervolumens pro Ausführung und Wertpapierkennnummer bei Aktien, ETFs und Zertifikaten. Auf eine Sparrate von 200 Euro sind das 3 Euro pro Monat. Zwei Wege führen daran vorbei. Über 500 ETFs sind als ETF-Specials ausgewählt und lassen sich bis zum 31. Dezember 2027 ohne Orderentgelt besparen, bei insgesamt mehr als 1.500 sparplanfähigen ETFs laut Produktseite. Und Fondssparpläne laufen mit mindestens 25 Prozent Rabatt auf den Ausgabeaufschlag, bei einem Teil der Fonds mit bis zu 100 Prozent. Aktiensparpläne bleiben bei den 1,5 Prozent. Der Live-Finder der Bank zählt dabei rund 2.000 sparplanfähige Aktien, die Übersichtsseiten führen an anderer Stelle noch ältere Zahlen.

8.046 Aktiensparpläne

Rund 10.800 Sparpläne ohne Ausführungsgebühr, ab 1 Euro Sparrate, wöchentlich bis jährlich ausführbar.

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Anlageklassen und Handelsplätze der App-Broker

Sechs Anlageklassen und die Handelsplätze stehen wieder in zwei Tabellen mit derselben Zeilenlogik. Zuerst die drei App-Broker. Zwei Punkte fallen dabei auf, und beide betreffen das, was ein Anbieter nicht auf seine Produktseiten schreibt: Trade Republic führt aktiv gemanagte Fonds dort nicht auf, finanzen.net zero führt Einzelanleihen weder auf den Produktseiten noch im Preis- und Leistungsverzeichnis. Zinsanlagen bildet zero stattdessen über Geldmarkt- und Anleihe-ETFs ab.

Scalable Capital FREE
Trade Republic
finanzen.net zero
Anlageklassen
Aktienüber 8.000ja, Anzahl nicht ausgewiesenmehr als 8.500 aus 52 Ländern
ETFsmehr als 2.700ja, Anzahl nicht ausgewiesenüber 2.000
Fondsüber 3.800 ohne Ausgabeaufschlagauf den Produktseiten nicht aufgeführtja, ohne Ausgabeaufschlag über gettex
Anleihenjaja, ab 1 Euro, inklusive US-Anleihennicht als eigene Anlageklasse geführt
Derivateüber 1,8 Millionennicht ausgewiesenja, sechs Emittenten
Kryptoüber Crypto-ETPsja, plus 2 % Crypto Saveback59 Coins und über 50 Krypto-ETPs
Handel
Handelsplätze3, alle in Deutschland30 Börsen im Direktpreis-Modusgettex plus Direkthandel mit der Bank
Auslandsbörsenneinja, unter anderem NYSE und Nasdaqnicht ausgewiesen
Außerbörslicher Handelnicht ausgewiesenBestpreis läuft gegen Trade Republicja, Direkthandel mit der Baader Bank

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Dieselbe Aufstellung für die anderen drei

Bei Smartbroker+, comdirect und Traders Place ist die Antwort auf die Anlageklassen-Frage kurz: alle sechs sind an Bord. Der Unterschied liegt in der Tiefe und in den Handelsplätzen. Die comdirect ist der einzige Anbieter im Vergleich mit Zugang zur Terminbörse Eurex und mit CFD-Handel, Traders Place bepreist Auslandsbörsen in 23 Ländern, und Smartbroker+ handelt über 550 Aktien und 140 ETFs auch bei Volumen über 100.000 Euro gebührenfrei über gettex.

Smartbroker+
comdirect Depot
Traders Place
Anlageklassen
Aktienüber 40.000ja, inklusive Auslandsbörsenja, an rund 40 Handelsplätzen
ETFsüber 2.500über 2.0002.324 davon sparplanfähig
Fonds18.000 ohne Ausgabeaufschlagja, mit Rabatt auf den Ausgabeaufschlagja, 411 davon sparplanfähig
Anleihen40.000 Staats- und Unternehmensanleihenjaja, über gettex ab 500 Euro ohne Gebühr
Derivatemehr als 4,6 Millionenja, dazu Eurex und CFD-Handelja, bei vier Premium-Partnern ab 0 Euro
Kryptoja, 0,90 % vom Kurswertjaja, Wallet über die Tangany GmbH
Handel
Handelsplätzeüber 30 im In- und Ausland13 deutsche Plätze plus LiveTradingrund 40
Auslandsbörsenja, 17 Plätzeja, eigene Preiszeile im Verzeichnisja, 23 Länder
Außerbörslicher Handelja, 8 Partnerja, LiveTrading mit 4 Partnernja, 7 Partner

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Ordertypen: von drei bis zehn

Wer nur einen ETF-Sparplan laufen lässt, wird diesen Abschnitt überspringen. Wer aktiv handelt und Positionen absichern will, entscheidet hier.

Das größte Set hat die comdirect. Die Ordermaske führt unlimitierte Orders, Limit, Stop Loss, Stop Buy, Trailing Stop Loss, Trailing Stop Buy, Stop-Loss-Limit und Stop-Buy-Limit im außerbörslichen Handel sowie Fill or Kill und Immediate or Cancel an Xetra und Tradegate. Dazu kommen die Komfortorders mit Next Order und One Cancels Other. Smartbroker+ kommt auf sieben Typen, darunter Trailing-Stop-Loss für den Verkauf und OCO, mit einer Einschränkung, die man kennen sollte: Das vollständige Set gibt es an gettex und Tradegate, an anderen Plätzen sind es drei bis sechs Typen. Wie sich das in der Bedienung anfühlt, zeigen wir in der Smartbroker+ App im Test.

finanzen.net zero deckt mit Limit, Stop, Stop-Limit, Trailing Stop Loss und OCO die fünf Typen ab, die im Alltag zählen, und liegt damit vor den beiden anderen App-Brokern. Traders Place bietet billigst und bestens, Limit, Stop Buy, Stop Loss, Stop Limit und Trailing Stop Loss, eine OCO-Order weist die Orderarten-Seite nicht aus. Scalable Capital führt Markt-, Limit-, Stop- und Stop-Limit-Orders sowie eine Take-Profit-Order nach dem Kauf, dazu ein automatisches Sicherheitslimit von maximal 5 Prozent über dem letzten Briefkurs bei Markt-Käufen. Zu OCO schreibt der Anbieter ausdrücklich, dass er diesen Typ aktuell nicht anbietet. Trade Republic nennt Market, Limit und Stop, sowohl im Bestpreis als auch im Direktpreis.

Kurz eingeordnet: Für Sparplan und Buy-and-hold reicht jedes dieser Sets. Sobald du mit Trailing Stops arbeitest, kommen comdirect, Smartbroker+, finanzen.net zero und Traders Place infrage, zwei Orders miteinander verknüpfen kannst du bei comdirect, Smartbroker+ und finanzen.net zero.

0 Euro ab 500 Euro Order

Aktien, ETFs und Fonds über gettex ab 500 Euro Kurswert ohne Ordergebühr, darunter 1 Euro Mindermengenzuschlag, Sparpläne ohne Zuschlag.

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Kundenservice: wer wie erreichbar ist

Hier hat sich seit unserem Video am meisten bewegt, und zwar bei dem Anbieter, dem man es am wenigsten zugetraut hätte.

Die comdirect bleibt der einzige der sechs mit einer frei zugänglichen Servicerufnummer, einem Live-Chat und einem E-Mail-Kontakt gleichzeitig. Unter 04106 708 25 00 erreichst du den Service direkt, dazu kommen Kontaktformular, Fax und eine Postanschrift in Quickborn. Für alle, die im Zweifel lieber mit jemandem sprechen, ist das ein echtes Argument.

Trade Republic hat nachgelegt. Die Support-Seite trägt heute die Überschrift "Hilfe 24/7: Telefon und Chat" und beschreibt Support von echten Menschen per Live-Chat oder Telefon, rund um die Uhr. Zwei Einschränkungen gehören dazu: Beides läuft ausschließlich über die App, eine öffentliche Rufnummer und eine allgemeine Service-E-Mail-Adresse gibt es nicht, für Beschwerden nennt der Anbieter beschwerde@traderepublic.com. Und Trade Republic schreibt selbst, der Kundenservice werde in den kommenden Wochen für alle ausgerollt, am 6. September 2026 ist der Rollout also noch nicht abgeschlossen.

Smartbroker+ ist montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr unter 030 257708403 erreichbar, dazu per E-Mail und über das Kontaktformular in der App. Traders Place setzt auf Chat auf der Website und in der App, E-Mail und einen Rückruf-Service, den du über ein Online-Formular anstößt, erreichbar montags bis freitags von 9 bis 16:30 Uhr. Eine Servicerufnummer für den Direktanruf weist der Anbieter nicht aus, wie sich das im Alltag schlägt, steht in unserem Test der Traders Place App. Scalable Capital hilft per Chat von montags bis freitags zwischen 8 und 18 Uhr und nennt service@scalable.capital ausdrücklich für den Fall, dass du nicht in dein Konto kommst. finanzen.net zero nennt als Kontakt die Adresse service@finanzen-zero.net, eine Servicerufnummer und einen Chat weist der Anbieter auf seinen Seiten nicht aus.

Was die Kundenbewertungen sagen

Konditionen sagen, was ein Anbieter verspricht. Bewertungen sagen, wie es sich anfühlt, wenn etwas hakt. Wir haben die Trustpilot-Profile aller sechs Anbieter am 6. September 2026 abgerufen. Die Anzahl der Bewertungen steht bewusst daneben, denn 221 Stimmen tragen eine ganz andere Aussagekraft als 48.587. Ein Hinweis gehört ebenfalls dazu: Trade Republic und comdirect bieten neben dem Depot auch Girokonto und Karten an, und die Erfahrungen mit diesen Produkten fließen in dieselbe Gesamtnote ein.

Gesamtnote
Anzahl der Bewertungen
Trade Republic4,5 von 548.587
finanzen.net zero4,5 von 510.976
Scalable Capital3,9 von 56.649
Smartbroker+3,8 von 52.355
Traders Place2,9 von 5221
comdirect1,4 von 54.144

Tipp: Scrolle horizontal, um alle Spalten zu sehen

Zinsen auf dein Guthaben

Nicht jeder Euro im Depot ist investiert. Wer Cash parkt, sollte wissen, was der Broker darauf zahlt, denn die Spanne reicht im Vergleich von 0 bis 2,60 Prozent.

Den höchsten Satz weist Scalable Capital aus: 2,60 Prozent pro Jahr auf unbegrenztes Guthaben, gültig seit dem 1. September 2026, taggenau berechnet und monatlich gutgeschrieben. Der Satz gilt für alle Kunden, im FREE Broker genauso wie in PRIME+, ein Neukundenbonus ist er also nicht. Wichtig ist die Struktur dahinter: Das Tagesgeld ist ein eigenes Konto, das Verrechnungskonto selbst wird mit 0 Prozent verzinst. Details dazu stehen im Scalable Capital Tagesgeld.

Trade Republic zahlt 2,25 Prozent pro Jahr auf unbegrenztes Cash, täglich berechnet und monatlich ausgezahlt, ohne separates Konto, aber erst nach Aktivierung der Funktion in der App. Die Zinsen kommen von Partnerbanken und aus Geldmarktfonds, die Abgeltungsteuer von 26,375 Prozent behält der Anbieter automatisch ein. Smartbroker+ führt ein Zinskonto bei der Baader Bank mit 2,0 Prozent bis 100.000 Euro und 1,75 Prozent für Beträge von 100.000 bis 1.000.000 Euro, darüber bleibt das Guthaben unverzinst. Traders Place zahlt ebenfalls 2 Prozent bis 1.000.000 Euro, allerdings mit einer Mindesteinlage von 5.000 Euro und nur per Überweisung vom eigenen Verrechnungskonto, gutgeschrieben wird vierteljährlich, die Konditionen gelten bis zum 31. Dezember 2027.

Bei der comdirect hängt der Zins am Neukundenstatus. Zur Depoteröffnung wirbt die Bank mit 1,75 Prozent pro Jahr für 12 Monate auf Guthaben bis zu 1.000.000 Euro, die Tagesgeld-Hauptseite nennt für Neukunden 1,5 Prozent bis auf weiteres bis 5.000.000 Euro, im Standardmodell sind es 0,75 Prozent. finanzen.net zero verzinst das Verrechnungskonto laut Preis- und Leistungsverzeichnis mit 0 Prozent und führt kein Tagesgeldkonto. Wer dort Cash parken will, wird auf Geldmarkt-ETFs verwiesen, und das ist etwas anderes als Tagesgeld: eine Produktrendite mit Marktrisiko, kein garantierter Zins der Bank. Alle Zinssätze in diesem Abschnitt sind variabel und stehen auf dem Stand vom 6. September 2026.

Aktionen für Neukunden

Vier der sechs Anbieter legen für den Einstieg etwas obendrauf, und die Bedingungen unterscheiden sich stärker als die Beträge.

Am einfachsten zu erfüllen ist die Aktion bei Smartbroker+: Über unseren Aktionslink bekommen Neukunden 20 Euro als Anteil am SPDR MSCI World UCITS ETF mit der Wertpapierkennnummer A2N6CW. Die Einbuchung erfolgt spätestens sechs Wochen nach der Depoteröffnung, und wer das Depot vorher kündigt, verliert den Anspruch. Die Prämie kommt also direkt als investierter Anteil ins Depot und nicht als Bargeld. Alles zum Anbieter steht in unseren Smartbroker+ Erfahrungen.

Die höchste Summe schreibt die comdirect aus: bis zu 150 Euro Prämie, und die Aufteilung ist wichtig. 100 Euro gibt es für die Depoteröffnung im Aktionszeitraum bis zum 15. September 2026, Bedingung ist die Einwilligung in werbliche E-Mails der Commerzbank AG, die bis zur Auszahlung bestehen bleiben muss, gezahlt wird innerhalb einer Woche nach der Depoteröffnung. Die weiteren 50 Euro sind eine Early-Bird-Prämie für ein Altersvorsorgedepot, das du eröffnen musst, sobald comdirect dieses Produkt anbietet, spätestens bis zum 31. März 2027, ausgezahlt wird im Mai 2027. Die Bank hält dabei selbst fest, dass die Einführung dieses Produkts von den gesetzlichen Rahmenbedingungen und der Zertifizierung abhängt und ohne Einführung kein Anspruch besteht. Die 50 Euro hängen also an einem Produkt, das es heute noch nicht gibt. Alle Bedingungen im Detail haben wir in der comdirect Prämie aufgeschrieben.

Traders Place zahlt 60 Euro in Anteilen des Xtrackers II EUR Overnight Rate Swap UCITS ETF. Dafür sind drei Trades über jeweils mindestens 100 Euro Kurswert innerhalb von 45 Tagen nötig, das Depot muss bei der Zuteilung aktiv sein und einen Portfoliowert von mindestens 1.000 Euro ausweisen, eingebucht wird innerhalb von sechs Wochen nach Erfüllung. Laut den Teilnahmebedingungen zählt der Bonus als Einkünfte aus Kapitalvermögen und ist damit kapitalertragsteuerpflichtig, die Anteile kommen mit Anschaffungskosten von 0 Euro ins Depot. Die Details stehen im Traders Place Bonus.

Scalable Capital weist auf der eigenen Aktionsseite und im Dokument zu Sonderkonditionen keinen Neukundenbonus in Euro aus, sondern aktuelle Sonderkonditionen, Stand 6. September 2026, wie den gebührenfreien PRIME-ETF-Kauf ab 250 Euro an der European Investor Exchange. Trade Republic nennt statt einer Startprämie den laufenden Saveback von 1 Prozent auf berechtigte Kartenzahlungen bis 1.500 Euro Kartenumsatz im Monat, Bedingung sind mindestens 50 Euro monatlich in Sparplänen. finanzen.net zero weist auf den Produktseiten keinen Neukundenbonus aus. Bei Smartbroker+ gibt es über unseren Aktionslink 20 Euro als ETF-Anteil für Neukunden (dazu gleich mehr), und zusätzlich ein allgemeines Empfehlungsprogramm mit 50 Euro für beide Seiten, dort muss der Geworbene innerhalb von vier Wochen einen Bestand von mindestens 500 Euro nachweisen.

Bis zu 150 Euro Prämie

0 Euro Depotführung, 3,90 Euro Orderentgelt für Depotneukunden und 100 Euro Prämie bei Depoteröffnung bis 15.09.2026, Bedingungen im Text.

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Diese Zahlen aus dem Video sind überholt

Unser Vergleichsvideo zeigt dieselben sechs Anbieter in derselben Reihenfolge. Sieh es dir an, wenn du die Konditionen lieber erklärt bekommst als gelesen.

Acht Punkte liegen heute anders als zum Zeitpunkt der Aufnahme, und die Bewertungen haben sich am stärksten bewegt.

Erstens Trade Republic. Im Video ordnen wir den Anbieter bei etwas mehr als drei von fünf Sternen ein. Am 6. September 2026 stehen dort 4,5 von 5 bei 48.587 Bewertungen. Das ist der größte Sprung im ganzen Vergleich.

Zweitens Traders Place. Ebenfalls im Video bei etwas mehr als drei von fünf Sternen eingeordnet, heute sind es 2,9 von 5 bei 221 Bewertungen. Bei dieser Anzahl bewegt jede einzelne Bewertung den Schnitt spürbar.

Drittens der comdirect Neukundenzins. Das Video nennt 3 Prozent. Belegt sind heute 1,75 Prozent pro Jahr für 12 Monate bis 1.000.000 Euro im Rahmen der Depoteröffnung, die Tagesgeld-Hauptseite nennt für Neukunden 1,5 Prozent bis auf weiteres bis 5.000.000 Euro.

Viertens die comdirect Prämie. Im Video sind es 100 Euro, heute wirbt die Bank mit bis zu 150 Euro: 100 Euro fürs Depot bis zum 15. September 2026 und 50 Euro Early-Bird-Prämie für ein Altersvorsorgedepot, das erst noch eingeführt werden muss. Die Aufteilung und die Fristen stehen in der comdirect Prämie.

Fünftens die comdirect Orderkosten. Im Video ist die comdirect der teuerste Anbieter, und beim Regulärpreis von 9,90 Euro Mindestprovision bleibt das auch so. Für Depotneukunden gilt in der Aktion bis zum 15. September 2026 allerdings ein Orderentgelt von 3,90 Euro pro Trade an deutschen Börsenplätzen und im außerbörslichen Handel, ausgenommen sind Eurex, CFD-Handel und Aktien-Neuemissionen. Der Vergünstigungszeitraum beträgt laut Aktionsbedingungen 36 Monate, an anderer Stelle derselben Seite stehen noch ältere Zeiträume. Depotneukunde ist, wer in den letzten sechs Monaten kein Depot bei comdirect geführt hat, börsenplatzabhängige Entgelte kommen weiterhin dazu.

Sechstens finanzen.net zero und die 500-Euro-Grenze. Im Video zählen wir zero zu den Brokern, die ab 500 Euro Ordervolumen kostenlos handeln lassen. Genauer ist es so: Ein Mindestordervolumen gibt es dort nicht, du kannst also jeden Betrag ordern. Der Kauf und Verkauf von Aktien, ETFs und Fonds über gettex oder im Direkthandel mit der Bank kostet 0 Euro, und bei einem Kurswert unter 500 Euro kommt ein Mindermengenzuschlag von 1 Euro dazu. Bei Optionsscheinen und Zertifikaten hängt dieser Zuschlag nicht am Betrag, sondern an der Stückzahl: Unter 500 Stück ist 1 Euro fällig. Im Sparplan entfällt der Zuschlag komplett.

Siebtens Scalable Capital. Im Video nennen wir 25 Euro Neukundenbonus. Scalable Capital weist auf der eigenen Aktionsseite und im Dokument zu den Sonderkonditionen aktuell keinen Bonusbetrag aus, sondern aktuelle Sonderkonditionen, Stand 6. September 2026, darunter den gebührenfreien PRIME-ETF-Kauf ab 250 Euro, nur an der European Investor Exchange.

Achtens Smartbroker+. Über unseren Link läuft inzwischen eine eigene Aktion: 20 Euro als Anteil am SPDR MSCI World UCITS ETF für Neukunden, eingebucht spätestens sechs Wochen nach der Depoteröffnung.

Wofür welcher Broker passt

Wofür du einen Neobroker nimmst

  • Order über 1.000 Euro für 0,00 Euro bei Smartbroker+, finanzen.net zero und Traders Place, jeweils über gettex, das ist ein eigenständiger Handelsplatz und keine bankinterne Ausführung
  • Kleine Order über 100 Euro ab 0,95 Euro bei Traders Place und 0,99 Euro bei Scalable Capital
  • Sparplanausführung für 0 Euro bei fünf der sechs Anbieter, ab 1 Euro Sparrate
  • 8.046 Aktiensparpläne bei Traders Place, über 2.700 besparbare ETFs bei Scalable Capital
  • 2,60 Prozent Zinsen pro Jahr bei Scalable Capital, 2,25 Prozent bei Trade Republic, jeweils ohne Betragsgrenze
  • 20 Euro ETF-Anteil bei Smartbroker+ über unseren Link, 60 Euro in ETF-Anteilen bei Traders Place
  • 4,5 von 5 Sternen bei finanzen.net zero mit 10.976 Bewertungen und bei Trade Republic mit 48.587 Bewertungen
  • Über 30 Handelsplätze bei Smartbroker+ und rund 40 bei Traders Place, inklusive Auslandsbörsen

Wofür du die comdirect nimmst

  • 0 Euro Depotführung für alle Depots, die ab dem 15.07.2026 eröffnet werden, ohne Trade- oder Girokonto-Bedingung
  • 3,90 Euro Orderentgelt pro Trade für Depotneukunden, laut Aktionsbedingungen 36 Monate lang
  • Bis zu 150 Euro Prämie, davon 100 Euro für die Depoteröffnung bis zum 15.09.2026
  • Zehn Ordertypen plus Komfortorders mit Next Order und One Cancels Other
  • Einzige Adresse im Vergleich mit Eurex-Zugang für Optionen und Futures sowie CFD-Handel
  • Servicerufnummer, Live-Chat und E-Mail gleichzeitig, als einziger der sechs Anbieter
  • Über 500 ETF-Specials ohne Orderentgelt besparbar, befristet bis 31.12.2027
  • 1,75 Prozent Tagesgeldzins pro Jahr für 12 Monate im Rahmen der Depoteröffnung

Fazit: sechs Depots, sechs Nutzungsprofile

Einen Testsieger für alle gibt es in diesem Vergleich nicht, weil sich die Anbieter an unterschiedlichen Stellen unterscheiden. Wir ordnen deshalb nach Nutzungsprofil zu.

Für den breitesten Einsatz sehen wir Smartbroker+ vorn. Depot und Nebendepots kosten 0 Euro, über gettex handelst du ab 500 Euro Ordervolumen ohne Ordergebühr und darunter für 1 Euro, alle sechs Anlageklassen sind verfügbar, über 30 Handelsplätze inklusive 17 ausländischer stehen bereit, das Ordertypen-Set umfasst sieben Typen, der Telefonsupport ist werktags erreichbar, und auf dem Zinskonto liegen 2,0 Prozent pro Jahr bis 100.000 Euro. Einzuplanen sind an den meisten anderen Plätzen wie Tradegate, L&S Exchange und Baader Trading 4 Euro, bei bestimmten Partnern wie der DZ BANK ab 500 Euro nur 2 Euro. Wer überwiegend über gettex ordert, trifft das selten.

Für viele kleine Orders passt Traders Place. 0,95 Euro unter 500 Euro Kurswert ist der niedrigste Preis für die kleine Order im Vergleich, dazu kommen rund 10.800 Sparpläne ohne Ausführungsgebühr und Ausführungstage, die sich bis zum Wochenrhythmus verdichten lassen. Die 2,9 von 5 Sternen bei 221 Bewertungen gehören ins Bild, bei dieser Anzahl ist die Aussagekraft aber begrenzt.

Für maximale Einfachheit sind finanzen.net zero und Trade Republic da. Bei zero handelst du Aktien, ETFs und Fonds ab 500 Euro Kurswert für 0 Euro über gettex, darunter für 1 Euro. Trade Republic und finanzen.net zero teilen sich mit 4,5 von 5 den besten Bewertungswert, wobei Trade Republic mit 48.587 Bewertungen die deutlich größere Stichprobe hat. Trade Republic nimmt 1 Euro pro Order, unabhängig vom Volumen, zahlt 2,25 Prozent auf Cash und bietet Telefon und Chat rund um die Uhr in der App, der Rollout läuft aber noch und eine öffentliche Rufnummer gibt es nicht.

Für Sparpläne und geparktes Cash spricht Scalable Capital. 2,60 Prozent pro Jahr ohne Betragsgrenze sind der höchste Satz im Vergleich, PRIME-ETF-Käufe ab 250 Euro laufen an der European Investor Exchange ohne Ordergebühr, und die Sparplanausführung kostet nichts. Der Handel bleibt auf drei deutsche Plätze beschränkt.

Und die comdirect bleibt die Adresse für alles, was ein Neobroker nicht abdeckt. Eurex-Zugang, CFD-Handel, zehn Ordertypen, Servicerufnummer und Live-Chat, dazu 0 Euro Depotführung für neue Depots und 3,90 Euro pro Trade für Depotneukunden. Wer telefonisch erreichbaren Service will, Optionen handelt oder Konto, Depot und Altersvorsorge unter einem Dach bündelt, ist dort richtig, auch wenn die Regulärpreise über denen der Neobroker liegen.

Wenn du noch einen weiteren Anbieter danebenlegen willst: Das Consorsbank Depot haben wir separat aufgeschrieben, samt der Consorsbank Prämie für Neukunden.

Unsere Einordnung

0 Euro Depotführung, über gettex ab 500 Euro Ordervolumen ohne Ordergebühr, 2,0 Prozent auf dem Zinskonto und 20 Euro ETF-Anteil für Neukunden über unseren Link.

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Häufig gestellte Fragen

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