Kreditkarten
Dauerhaft 0 Euro im Jahr
1 Punkt je 3 Euro punktefähigem Umsatz, bei Payback Partnern kommen die regulären Partnerpunkte obendrauf.
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Payback Amex Kreditkarte: 1 Punkt je 3 Euro

Die Payback American Express im Praxis-Check: 1 Punkt je 3 Euro Umsatz, dauerhaft ohne Jahresgebühr, Punkteverfall ausgesetzt. Alle Kosten im Überblick.

Aktualisiert: 5.9.2026
Payback American Express Karte mit Punktequote, Kostenübersicht und Rückgaberecht im Überblick

Die Payback American Express sammelt bei jeder punktefähigen Kartenzahlung Punkte, 1 Punkt je 3 Euro Umsatz, und kostet dabei dauerhaft kein Jahresentgelt. Neun Belastungsarten sind von der Punktevergabe ausgenommen, die vollständige Liste steht weiter unten. Der größere Hebel steckt allerdings woanders: Solange die Karte zu deinem Payback Konto gehört, du am Programm teilnimmst und mindestens alle drei Jahre Punkte anfallen, ist dein Punktestand vom Verfall ausgenommen. Wir haben die Karte selbst im Einsatz und gehen sie hier Kondition für Kondition durch, von der Punktequote über die Ausnahmen bis zu Fremdwährung, Bargeld und dem verlängerten Rückgaberecht. Grundlage sind das Preis- und Leistungsverzeichnis von American Express, die Mitgliedschaftsbedingungen und die Angaben von payback.de. Stand: 5. September 2026.

Was die Payback Amex im Alltag bringt

Die Payback American Express ist eine dauerhaft beitragsfreie Zahlkarte, mit der du bei jeder punktefähigen Kartenzahlung Payback Punkte sammelst: 1 Punkt je 3 Euro Umsatz, überall dort, wo American Express akzeptiert wird. Neun Belastungsarten bringen keine Punkte, allen voran Tankstellen und Bargeld, die vollständige Liste steht weiter unten. Herausgeberin ist die American Express Europe S.A. mit deutscher Zweigniederlassung in Frankfurt am Main, Payback ist der Vertriebspartner und führt dein Punktekonto.

Der Unterschied zur gewohnten Payback Karte aus dem Portemonnaie ist schnell erklärt. Die reine Sammelkarte punktet nur dort, wo ein Payback Partner an der Kasse steht. Die Amex punktet zusätzlich bei jeder punktefähigen Kartenzahlung, also auch beim Handwerker, im Online-Shop ohne Payback-Anbindung und im Urlaub. Bei einem Payback Partner laufen beide Wege zusammen: Barcode scannen, danach mit der Karte zahlen, beide Gutschriften landen auf demselben Punktekonto.

Rechne es einmal an einem eigenen Monat durch. Die Karte kostet kein Jahresentgelt, und bei 1 Punkt je 3 Euro Umsatz landen aus 1.000 Euro Kartenumsatz 333 Punkte auf dem Punktekonto, also 3,33 Euro, die du ohne Karte nicht hättest. Dagegenzurechnen sind 2 Prozent auf jeden Umsatz, der nicht in Euro abgerechnet wird, praktisch also der Urlaub. Wir haben die Karte selbst im Einsatz, deshalb steht hier nicht nur, was auf der Produktseite steht, sondern auch, was im Alltag daraus wird. Stand aller Angaben ist der 5. September 2026.

So sammelst du mit der Karte Punkte

Die Sammelquote steht wörtlich im Vertragsdokument: Pro drei Euro einer Belastung wird ein Payback Punkt gutgeschrieben. Ein Punkt hat laut den Teilnahmebedingungen einen Gegenwert von einem Cent. Damit liegt die reine Kartenquote bei 0,333 Prozent deines Umsatzes, und diese Zahl sollte man kennen, bevor man die Karte als Cashback-Ersatz einplant. Bei 1.000 Euro Kartenumsatz im Monat sind das 333 Punkte, also 3,33 Euro.

Interessant wird die Karte durch das, was oben draufkommt. Bei Payback Partnern sammelst du die regulären Partnerpunkte weiter, deren Höhe der jeweilige Partner selbst festlegt, und die Kartenpunkte kommen zusätzlich dazu. Payback rechnet dafür ein eigenes Beispiel vor: Bei einer Reise für 3.000 Euro seien es 1.000 Punkte über die Karte plus 1.500 Punkte vom Partner, zusammen 2.500 statt 1.500 Punkte. Die dort genannte Partnerquote von einem Punkt je 2 Euro gilt für diesen einen Partner, sie ist kein Programmstandard.

Dazu kommen zwei Rabattkanäle, die sich stapeln lassen. Im Payback Couponcenter aktivierst du Coupons, die bei einzelnen Partnern ein Vielfaches an Punkten geben. In der Amex App findest du unter "Vorteile" die Amex Offers mit Nachlässen, Gutschriften oder Extrapunkten bei einzelnen Akzeptanzpartnern. Beide sind wechselnd und müssen aktiv registriert werden, eine Zusage über Anzahl oder Höhe der Angebote macht weder Amex noch Payback.

Einlösen kannst du die Punkte im Prämienshop, direkt bei Partnern, als Umwandlung in Miles-and-More-Meilen oder als Überweisung auf dein Bankkonto, ab einem Guthaben von 200 Punkten und ohne Abschlag. Wie der Auszahlungsweg genau läuft, steht in unserem Beitrag zu Payback Punkte auszahlen.

1 Punkt je 3 Euro

Kartenpunkte, Partnerpunkte und Coupons laufen auf einem Konto zusammen, das Jahresentgelt entfällt dauerhaft.

Zur Payback American Express

Die neun Ausnahmen beim Punktesammeln

In fast jedem Testbericht steht ein einziger Ausschluss: Tankstellen. Der Vertragstext listet neun Kategorien, und ein paar davon trifft man häufiger, als man denkt.

  1. Entgelte für die Nutzung der Karte, zum Beispiel Jahresentgelte
  2. Bargeldauszahlungen jeder Art
  3. Zinsen
  4. Verzugskosten
  5. Belastungen durch missbräuchliche Verwendung der Karte
  6. Der Kauf von American Express Reiseschecks
  7. Belastungen im Zusammenhang mit Finanzdienstleistungen, die über die Karte abgerechnet werden
  8. Die Abwicklung kommerzieller Transaktionen über die Karte, also der Einkauf von Waren und Dienstleistungen zum Weiterverkauf an Dritte
  9. Belastungen bei Tankstellen

Dazu kommt eine Regel, die im Kleingedruckten steht und im Alltag spürbar ist: Punkte werden bis zur vollständigen Bezahlung der zugrunde liegenden Belastung nur vorläufig gutgeschrieben. Jede Gutschrift auf dem Kartenkonto, ausdrücklich auch Gutschriften wegen zurückgegebener Ware, verringert dein Punkteguthaben entsprechend. Wer eine Jacke für 180 Euro kauft und zurückschickt, verliert die 60 Punkte wieder.

Praktisch heißt das: Tanken zahlst du mit einer anderen Karte, weil die Umsätze bei der Amex ohnehin keine Punkte bringen, und bei Retouren rechnest du die Punkte gleich wieder heraus. Der Rest deiner Alltagsumsätze ist punktefähig, und genau dort spielt die Karte ihre Stärke aus.

Alle Kosten auf einen Blick

Die Werte stammen aus dem Preis- und Leistungsverzeichnis von American Express in der Fassung vom 30. Juni 2026, aus den Mitgliedschaftsbedingungen und von der Antragsseite. Stand 5. September 2026.

Stand 05.09.2026
Payback American Express
Karte und Vertrag
Jahresentgelt Hauptkartekein Jahresentgelt, dauerhaft und ohne Bedingung
Zusatzkarteinklusive
Ersatzkartefür den Versand werden keine Entgelte erhoben
Mindestumsatzkeiner für die Beitragsfreiheit
KartensystemAmerican Express
Widerrufsfrist14 Tage
Kündigungsfrist1 Monat, keine Mindestlaufzeit
Bezahlen
Zahlung in Euroohne Entgelt
Fremdwährung2 Prozent auf jeden Umsatz, der nicht in Euro abgerechnet wird
Umrechnung durch HändlerAmex erhebt dann kein Fremdwährungsentgelt, es gilt der Kurs des Händlers
Kontaktlos ohne PINbis 50 Euro
Apple Pay, Google Paybeide unterstützt, dazu PayPal und Payback Pay
Bargeld
Entgelt am Automaten4 Prozent, mindestens 5 Euro
Limit750 Euro je 7 Tage, inklusive aller Zusatzkarten
Freischaltung Bargeldfrühestens 6 Monate nach Bestehen des Kartenkontos
Zusätzliche Prüfungeigene Bonitätsprüfung für den Express Cash Service
Abrechnung
Rhythmusmonatlich, voller Ausgleich per Lastschrift
Teilzahlungnicht vorgesehen
Sollzinsnicht vorgesehen
Verzugszinsen5 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz ab dem Tag nach der ersten Mahnung
Mahngebühr8 Euro je weiterer Mahnung
Rücklastschrift1,20 Euro laut Preis- und Leistungsverzeichnis, payback.de nennt 10 Euro
Punkte und Leistungen
Punkte je Umsatz1 Punkt je 3 Euro, das sind 0,333 Prozent
Punktewert1 Punkt entspricht 1 Cent, Auszahlung ab 200 Punkten
Punkte bei Partnernzusätzlich die regulären Partnerpunkte
Punkteverfallausgesetzt, solange du teilnimmst und mindestens alle drei Jahre Punkte anfallen
Rückgaberechtab 30 Euro Warenwert, 300 Euro je Fall, 1.200 Euro in 12 Monaten
Hotline069 9797-1000, rund um die Uhr

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Fremdwährung hängt an der Währung, nicht am Land

Hier steht in den meisten Ratgebern das Gleiche, und es ist ungenau. Vier von fünf Vergleichsartikeln, die wir am 5. September 2026 ausgewertet haben, schreiben von Zahlungen "außerhalb der Eurozone". Maßgeblich ist etwas anderes.

Die Mitgliedschaftsbedingungen stellen in Ziffer 17.1 auf Transaktionen ab, die "in einer anderen Währung als Euro" bei Amex eingehen. Die Gebühren-FAQ von payback.de sagt es noch klarer: Das Entgelt von 2 Prozent fällt bei Umsätzen an, "die nicht in Euro getätigt werden". Das Kriterium ist die Abrechnungswährung, nicht das Land.

Für dich heißt das zweierlei. Eine Zahlung in polnischen Zloty, tschechischen Kronen, dänischen Kronen oder Schweizer Franken kostet 2 Prozent, obwohl du dich mitten in der EU befindest. Umgekehrt erhebt American Express kein Fremdwährungsentgelt, wenn der Händler dir eine Euro-Rechnung stellt, auch wenn du in Bangkok oder New York stehst. Kostenlos ist das aber nur auf der Amex-Seite: Rechnet der Händler dafür selbst um, legt er Kurs und Aufschlag fest, dazu gleich mehr. Das Fremdwährungsentgelt fällt außerdem nur einmal je Umsatz an, selbst wenn intern zweimal umgerechnet wird, etwa über den US-Dollar.

Ein Detail aus Ziffer 17.6 dreht sich beim zweiten Hinsehen um: Bietet dir der Händler an, direkt in Euro abzurechnen, erhebt American Express für diese Transaktion kein Fremdwährungsentgelt. Klingt gut, ist es meistens nicht, denn Wechselkurs und Aufschlag legt dann der Händler fest, und dessen Kurs liegt in der Praxis über dem American Express Wechselkurs. Die saubere Handhabung: Lehn die Umrechnung an der Kasse und am Automaten ab, lass in Landeswährung abrechnen und nimm die 2 Prozent bewusst in Kauf. Wer regelmäßig in Fremdwährung zahlt, legt sich zusätzlich eine Karte ohne Auslandsentgelt daneben, etwa die awa7 Kreditkarte oder die easybank Visa.

Bargeld am Automaten und die Sechs-Monats-Regel

Bargeld ist die teuerste Nutzungsart dieser Karte, und es gibt drei Hürden statt einer.

Das Entgelt liegt bei 4 Prozent, mindestens 5 Euro, und zwar im Inland genauso wie im Ausland. Wer 100 Euro zieht, zahlt die Mindestgebühr von 5 Euro, das sind effektiv 5 Prozent. Dazu kommt ein Limit von 750 Euro je 7 Tage, das sich auf dein gesamtes Kartenkonto inklusive aller Zusatzkarten bezieht.

Die dritte Hürde steht in den Mitgliedschaftsbedingungen. Bargeldbezug am Automaten läuft über den Express Cash Service, und der erfordert eine zusätzliche Bonitätsprüfung. Die Freischaltung erfolgt nach Anmeldung und positiver Prüfung "frühestens sechs (6) Monate nach Bestehen des Kartenkontos". Eine frisch zugestellte Karte kann also gar kein Bargeld ziehen, egal wie hoch dein Verfügungsrahmen ist.

Ein Punkt spricht andererseits für die Karte: Zinsen entstehen dabei nicht. Die Auszahlung wird wie jede andere Belastung behandelt und zum normalen Fälligkeitstermin per Lastschrift ausgeglichen. Anders als bei einer Revolving-Kreditkarte laufen keine taggenauen Sollzinsen mit.

Handhabung in einem Satz: Für Bargeld nimmst du die Karte deines Girokontos, und die Amex setzt du dort ein, wofür sie gebaut ist, nämlich fürs Bezahlen und Punktesammeln.

Charge Card: Abrechnung ohne Sollzins

Payback nennt den Produkttyp selbst beim Namen: In Deutschland gibt American Express Europe S.A. Charge Cards heraus, die im Volksmund als Kreditkarte bezeichnet werden. Der Unterschied ist keine Wortklauberei, er entscheidet über deine Kosten.

Bei einer Charge Card wird die Gesamtsumme der Umsätze eines Monats abgerechnet, und der Forderungsbetrag muss zum Fälligkeitstermin in voller Höhe ausgeglichen werden. Das übernimmt eine Lastschrift von deinem hinterlegten Girokonto, eine Teilzahlung ist nicht vorgesehen. Damit gibt es auch keinen Sollzinssatz, den man aus Versehen auslösen könnte. Bei vielen anderen kostenlosen Kreditkarten ist die Teilzahlung ab Werk eingestellt und muss aktiv umgestellt werden, sonst laufen zweistellige Effektivzinsen mit. Hier existiert diese Einstellung schlicht nicht.

Wo Kosten entstehen können, ist der Zahlungsverzug. Bleibt die Lastschrift mangels Deckung liegen, berechnet American Express ab dem ersten Tag nach Zugang der ersten Mahnung Verzugszinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz, für jede weitere Mahnung pauschal 8 Euro, und eine Rücklastschrift kostet 1,20 Euro. Hier lohnt der genaue Blick: payback.de nennt für die Rücklastschrift an einer Stelle 10 Euro. Maßgeblich ist der Wert aus dem Preis- und Leistungsverzeichnis, weil dieses Vertragsbestandteil ist, die Vertriebsseite dagegen nicht. Der Basiszinssatz nach § 247 BGB wird halbjährlich von der Deutschen Bundesbank festgestellt, den absoluten Satz musst du also zum jeweiligen Stichtag dort nachsehen.

Im Alltag reicht dagegen eine einzige Vorkehrung: genug Deckung auf dem Referenzkonto zum Abrechnungstermin. Wer bewusst in Raten zahlen will, braucht dafür eine Karte mit echtem Kreditrahmen, zum Beispiel die Extra Kreditkarte, und wie eine reine Debitkarte funktioniert, die sofort abbucht, zeigt der Beitrag zur Trade Republic Karte. Für alle anderen ist das Modell der Payback Amex das entspanntere: Wer den Betrag jeden Monat durchlaufen lässt, zahlt für diese Karte keinen Cent Zinsen, weil es keine Zinsen gibt, in die man hineinrutschen könnte.

Ohne Sollzins

Voller Ausgleich per Lastschrift, keine Teilzahlung und damit kein Zinssatz, der aus Versehen läuft.

Karte ansehen

Der Verfügungsrahmen und was Amex dazu sagt

American Express veröffentlicht für diese Karte keine Spanne für den Verfügungsrahmen. In den Mitgliedschaftsbedingungen steht wörtlich: "Normalerweise wird der Umsatz über Ihr Konto von uns nicht begrenzt, wir können aber unter Umständen nach billigem Ermessen ein vorübergehendes oder dauerhaftes Umsatzlimit vereinbaren." Payback formuliert dieselbe Sache aus Vertriebssicht: kein festes Limit, individuell an die finanziellen Möglichkeiten angepasst.

In unserem eigenen Konto hat die Amex App am Tag der Videoaufnahme einen bestätigten Rahmen von bis zu 10.000 Euro angezeigt. Das ist unsere Erfahrung mit einem konkreten Konto und keine Produkteigenschaft, übertragbar ist der Wert nicht. Was du erwarten darfst, ist eine Zahl, die zu deinen Angaben im Antrag passt und die sich mit der Zeit ändern kann.

Sinnvoll ist deshalb der regelmäßige Blick in die App, bevor eine größere Ausgabe ansteht, etwa eine Mietwagenkaution oder eine Reisebuchung. Ob für dein Konto überhaupt ein Umsatzlimit festgelegt ist, kannst du laut Mitgliedschaftsbedingungen jederzeit erfragen, online oder telefonisch unter 069 9797-1000. Und lässt American Express eine Zahlung über ein festgelegtes Limit hinaus zu, zahlst du nach entsprechender Aufforderung so viel auf das Kartenkonto ein, dass der Saldo wieder im Limit liegt. Wer eine große Buchung plant, klärt sie also am besten mit einem kurzen Anruf vorab, dann steht der Zahlung nichts im Weg.

Punkteverfall: der eigentliche Hebel

Für viele Sammler ist das der Grund, warum die Karte überhaupt interessant ist, und er wird meistens unter dem Startbonus begraben.

Ohne Zahlkarte gilt Ziffer 5 der Payback Teilnahmebedingungen: Punkte verfallen mit Ablauf des 30. September eines Kalenderjahres, frühestens jedoch nach 36 Monaten ab Registrierung des jeweiligen Punktes. Wer über Jahre sammelt und selten einlöst, verliert regelmäßig etwas.

Mit der Karte ändert sich das. Während der Laufzeit des Kartenvertrages sind die Punkte unbegrenzt gültig, sofern du aktiv am Payback Programm teilnimmst. Zwei Bedingungen hängen daran, und beide sind leicht zu erfüllen: Du musst weiterhin am Programm teilnehmen, und es dürfen nicht drei Jahre lang gar keine Punkte gesammelt werden. Die zweite Bedingung erledigt sich nicht allein dadurch, dass die Karte im Portemonnaie liegt: Tankstellen, Bargeld und die übrigen ausgenommenen Belastungen bringen keine zusätzlichen Kartenpunkte. Punktegutschriften der Payback Partner bleiben davon ausdrücklich unberührt, und für die Drei-Jahres-Bedingung zählt jede Punktegutschrift auf deinem Payback Konto. Innerhalb von drei Jahren muss also nur mindestens einmal etwas gutgeschrieben werden, und dafür reicht ein einziger Einkauf mit der Karte oder ein gescannter Payback Barcode beim Partner.

Ein Punkt ist für die Entscheidung wichtig: Ab Beendigung des Kartenvertrages richtet sich die Gültigkeitsdauer wieder nach den normalen Teilnahmebedingungen. Die 36-Monats-Regel greift dann sofort erneut. Wer die Karte kündigt und ein großes Punkteguthaben liegen hat, sollte das vorher einplanen und die Punkte entweder einlösen oder auszahlen lassen. Das ist die Marketingaussage "Punkte verfallen nie wieder" in ihrer präzisen Fassung.

Solange die Karte in deinem Konto liegt, musst du dich um den 30. September dagegen gar nicht mehr kümmern. Für Sammler mit einem gewachsenen Punktestand ist das der Posten, der über die Jahre am meisten bringt, und er kostet dich kein Jahresentgelt.

Punkte behalten

Solange die Karte zu deinem Payback Konto gehört und du weiter sammelst, ist dein Punktestand vom Verfall ausgenommen.

Punkte vor dem Verfall schützen

Das verlängerte Rückgaberecht in Zahlen

Zur Karte gehört eine Leistung, die im Alltag mehr wert ist, als sie klingt: das On- und Offline-Rückgaberecht. Es greift, wenn ein Händler eine Rückgabe ablehnt. Alle Werte stammen aus den Versicherungsbedingungen in der Fassung vom 1. Januar 2025, die dem Produktdokument beiliegen.

Stand 05.09.2026
On- und Offline-Rückgaberecht
VersichererChubb European Group SE, Direktion für Deutschland in Frankfurt
VersicherungsnehmerAmerican Express, versicherte Person bist du
Mindestwarenwert30 Euro
Frist90 Tage ab Übergabe beim Kauf
Grenze je Fall300 Euro
Grenze je 12 Monate1.200 Euro je Karteninhaber
HändlerGeschäftssitz und Anschrift in Deutschland
Wareneu, funktionstüchtig, unbeschädigt, beweglich, für den persönlichen Gebrauch
Zahlungvollständig mit der Payback American Express bezahlt
Versicherungsfallder Verkäufer stimmt der Rückgabe nicht zu
Nachweisschriftliche Bestätigung des Händlers über die Ablehnung
Verhältnis zu Drittensubsidiär, andere Leistungsträger gehen vor
Voraussetzungkein Verzug beim Ausgleich der Kartenbelastungen
Mehrere Amex-KartenLeistungen addieren sich nicht
AuszahlungGutschrift auf das Kartenkonto

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Wer versichert und was ausgeschlossen ist

Zwei Dinge zum Rückgaberecht sollte man vor dem ersten Leistungsfall wissen, weil sie die Erwartung sortieren.

Erstens ist der Versicherer nicht American Express, sondern die Chubb European Group SE. American Express ist Versicherungsnehmer, du bist die versicherte Person, und im Leistungsfall wendest du dich an Chubb. Zweitens ist die Leistung kein zusätzliches Widerrufsrecht. Der Versicherungsfall tritt erst ein, wenn du innerhalb von 90 Tagen versuchst, die Ware zurückzugeben, und der Verkäufer dem nicht zustimmt. Für die Abwicklung brauchst du eine schriftliche Bestätigung des Händlers, aus der die Ablehnung und ihr Grund hervorgehen. Das ist in der Praxis die eigentliche Hürde.

Ziffer 2.2 der Versicherungsbedingungen listet 18 ausgeschlossene Warenpositionen. Praxisrelevant sind vor allem diese: reduzierte Ware, Mobiltelefone mit Zubehör, Bücher, Speichermedien und Software, Lebens- und Genussmittel sowie Kosmetik, Dienstleistungen aller Art einschließlich Transport und Garantien, Eintrittskarten und Tickets, Schmuck, Edelmetalle und Pelze, medizinische Hilfsmittel wie Brillen, Motorfahrzeuge und deren Teile sowie gebrauchte oder instand gesetzte Gegenstände. Der Klassiker im Alltag ist die reduzierte Ware, denn genau die kauft man am häufigsten. Dazu kommt aus Ziffer 2.1 eine eigene Bedingung, die kein Warenausschluss ist: Versichert ist nur Ware, die vollständig mit der Karte bezahlt wurde. Die Handhabung ist einfach: Bei einem Kauf, bei dem dir das Rückgaberecht wichtig ist, zahlst du den gesamten Betrag mit der Karte und schaust kurz, ob die Ware reduziert ist.

Und hier gibt es eine Stelle, an der Werbung und Bedingungen auseinanderlaufen. Die Amex-Produktseite bewirbt zum 90-tägigen Rückgaberecht ausdrücklich "Schutz für deine Einkäufe bei Einbruch-Diebstahl, Raub und Beschädigung". Die Leistungsübersicht der Versicherungsbedingungen nennt für diese Karte dagegen nur zwei Deckungen: das On- und Offline-Rückgaberecht und den Beistandsservice GlobalAssist. Das Preis- und Leistungsverzeichnis führt unter "Versicherungen" sogar nur das Rückgaberecht und listet GlobalAssist davon getrennt unter "Service" als "Weltweiten Informations- und Hilfsdienst". Wir geben beides wieder, wie es dort steht. Maßgeblich ist die Leistungsübersicht der Versicherungsbedingungen, und die ist für den Alltag klar genug: Lehnt der Händler die Rückgabe ab, tritt der Versicherungsfall ein, und Chubb erstattet im Rahmen der Bedingungen.

Zur zweiten Leistung gehört eine ehrliche Einordnung: GlobalAssist ist keine Reiseversicherung. Es ist ein Organisations- und Vermittlungsdienst, der im Ausland Ärzte, Anwälte oder Dolmetscher vermittelt und in Notfällen Kostenvorschüsse leistet, etwa bis 3.000 Euro bei medizinischen Notfällen oder bis 1.000 Euro bei Verlust von Zahlungsmitteln. Diese Vorschüsse werden deinem Kartenkonto belastet, du zahlst sie also selbst. Die Leistungen gelten auf Auslandsreisen für eine maximale Reisedauer von 120 Tagen, ausgenommen von dieser Grenze sind nur die ausdrücklich genannten Informationsleistungen. Für einen normalen Urlaub spielt das keine Rolle, wer länger am Stück unterwegs ist, plant den Schutz separat. Wer echten Auslandsschutz braucht, schließt eine Auslandskrankenversicherung ab und behandelt GlobalAssist als das, was es ist: ein Telefon, das im Notfall abgenommen wird.

Wo American Express akzeptiert wird

Das ist die Einschränkung, an der sich für die meisten entscheidet, ob die Karte als Erst- oder als Zweitkarte taugt. Und es ist die Stelle, an der die Datenlage dünner ist, als die Werbung vermuten lässt.

Weder American Express noch Payback veröffentlichen eine Akzeptanzquote für Deutschland. Payback nennt "über 160 Millionen Akzeptanzpartner weltweit", und für Deutschland bleibt es bei der Formulierung "zahlreich akzeptiert". Eine deutsche Zahl gibt es dort nicht, und auch Bundesbank und EHI weisen keine Amex-Quote für den deutschen Handel aus. Zitierfähig sind genau zwei Datenpunkte:

  • Die Deutsche Bundesbank schreibt im Monatsbericht Dezember 2025 zum Kartenmarkt, dass Kreditkarten "von rund der Hälfte der Unternehmen" akzeptiert werden, während die Girocard von 73 Prozent akzeptiert wird. American Express ist eine Teilmenge der Kreditkarten, mehr als diese rund die Hälfte kann die Amex-Akzeptanz rechnerisch also nicht sein.
  • Das EHI Retail Institute beziffert über handelsdaten.de den Umsatzanteil der American-Express-Kreditkarten am gesamten Kreditkartenumsatz im deutschen Einzelhandel für das Jahr 2022 auf 6,95 Prozent.

Beide Werte beschreiben nicht exakt die Frage "Wie viele Läden nehmen meine Amex?", aber sie zeigen die Größenordnung ehrlicher als jedes Bauchgefühl. In der Praxis deckt die Karte Supermärkte, große Ketten, Online-Shops, Hotels und Reiseanbieter gut ab und wird beim kleinen Café, beim Bäcker oder beim Handwerker öfter abgelehnt.

Die Handhabung ist unkompliziert, und sie kostet nichts: eine Visa oder Mastercard als zweite Karte daneben. Weil die Payback Amex dauerhaft kein Jahresentgelt kostet, entsteht durch das Halten beider Karten kein laufender Nachteil. Passende beitragsfreie Zweitkarten sind zum Beispiel die Extra Kreditkarte mit eigenem Kreditrahmen oder die awa7 Kreditkarte, einen breiteren Überblick gibt unser Kreditkarten-Vergleich.

Antrag, SCHUFA und Voraussetzungen

American Express nennt auf der Produktseite drei Voraussetzungen, die du mit Ja beantworten können musst: Du bist über 18 Jahre alt, dein Hauptwohnsitz ist in Deutschland, und du verfügst über eine in Euro geführte Bankverbindung in einem SEPA-Teilnahmeland. Ein Mindesteinkommen nennt keine der offiziellen Seiten.

Geprüft wird trotzdem. Payback beschreibt, dass American Express im Rahmen der Antragsbearbeitung eine SCHUFA-Anfrage durchführt und die persönlichen Angaben für eine interne Kreditprüfung benötigt. Das Produktdokument benennt die Datenübermittlung genau: Übermittelt werden "Daten über die Beantragung, die Durchführung und Beendigung dieser Geschäftsbeziehung" sowie Daten über nicht vertragsgemäßes oder betrügerisches Verhalten an die SCHUFA Holding AG. Im Alltag heißt das: Solange du deine Monatsrechnung ausgleichst, gehen nur die drei Vertragsstationen an die SCHUFA, alles Weitere setzt eine Vertragsstörung voraus. Welche Einträge deinen Score bewegen und welche neutral sind, haben wir im Beitrag zum SCHUFA Score aufgeschlüsselt, dort ist auch das Alter der ältesten Kreditkarte ein Thema.

Der Ablauf danach ist Standard: Antrag online ausfüllen, Identifizierung nach dem Geldwäschegesetz per Videochat, per PostIdent in der Filiale oder über die Online-Ausweisfunktion, danach Kartenversand. Payback nennt für den Versand fünf bis zehn Werktage und für den Gesamtprozess von Antrag bis Ausstellung in der Regel rund zwei Wochen. Der Vertrag kommt erst zustande, wenn American Express dir die Karte zusendet.

Zwei Dinge, die man mitnehmen sollte: Payback schreibt ausdrücklich, dass jeder Antrag individuell geprüft wird und die Karte auch dann erteilt werden kann, wenn ein anderer Anbieter zuvor abgelehnt hat. Und du hast 14 Tage Widerrufsrecht ohne Angabe von Gründen, ausübbar auch online über die Widerrufsseite von American Express.

Der Willkommensbonus und seine Bedingungen

Zur Karte gehört ein Willkommensbonus in Form von Payback Punkten. Eine feste Zahl steht bewusst nicht im Preis- und Leistungsverzeichnis, dort ist von einem "im Rahmen ihres Kartenantrags genannten Willkommensbonus" die Rede. Maßgeblich ist also der Betrag, den dir dein Kartenantrag anzeigt, und der wechselt mit der laufenden Aktion. Die jeweils aktuelle Höhe und die Rechenbeispiele dazu stehen in unserem Beitrag zum Payback Amex Bonus.

Stabil sind dagegen die Bedingungen, und die solltest du vor dem Antrag kennen:

  • Neukunde ist, wer innerhalb der letzten 18 Monate vor Antragstellung nicht Hauptkarteninhaber desselben deutschen Kartenprodukts bei American Express war. Als Hauptkarteninhaber gilt jeder, mit dem ein Vertrag über dieses Produkt geschlossen wurde, unabhängig davon, wie er endete, also auch nach Widerruf, Kündigung oder Rücktritt.
  • Zwölf Monate Haltefrist. Bei einer Kündigung oder einem Kartenwechsel innerhalb der ersten zwölf Monate nach Ausstellung erlischt der Anspruch rückwirkend.
  • Gutschrift rund vier Wochen nach Kartenausstellung, laut Payback FAQ rund vier Wochen nach Ersteinsatz und Zahlung. Je nach Aktion kann ein Teil der Punkte an einen Mindestumsatz geknüpft sein, das steht dann in den Aktionsbedingungen.
  • Rückabwicklung möglich. Wurde ein Bonus gutgeschrieben, obwohl die Bedingungen nicht erfüllt waren, darf American Express die Punkte wieder abziehen.

Weil die Karte kein Jahresentgelt kostet, ist die Haltefrist im Grunde kostenlos: Zwölf Monate liegen lassen kostet dich nichts außer der Entscheidung, sie nicht vorzeitig zu kündigen. Welche anderen Karten gerade ein Startguthaben zahlen, steht in unserer Übersicht zum Kreditkarten-Bonus.

Willkommensbonus

Die aktuelle Höhe des Willkommensbonus siehst du direkt im Kartenantrag, das Jahresentgelt entfällt dauerhaft.

Zum Kartenantrag

Herausgeberin, Lizenz und Aufsicht

Hinter der Karte steht nicht Payback, sondern die American Express Europe S.A. (Germany branch), Güterplatz 1, 60327 Frankfurt am Main, eingetragen beim Registergericht Frankfurt am Main unter HRB 112342. Es ist die Zweigniederlassung einer spanischen Aktiengesellschaft mit Sitz in Madrid.

Die Erlaubnis zur Erbringung von Zahlungsdiensten kommt entsprechend aus Spanien: American Express Europe S.A. hält eine Erlaubnis der Banco de España unter der Referenznummer 6.837. In den Mitgliedschaftsbedingungen nennt Amex drei zuständige Aufsichtsbehörden, die BaFin mit Dienstsitzen in Bonn und Frankfurt, die Europäische Zentralbank und die Banco de España. Das ist der klassische Fall einer EU-weit tätigen Gesellschaft mit deutscher Zweigniederlassung: Die Lizenz liegt im Herkunftsland, die deutsche Niederlassung wird deshalb nicht als eigenständig lizenziertes Institut in der BaFin-Unternehmensdatenbank geführt.

Für dich als Kunde bleibt der Rahmen deutsch: Der Vertrag unterliegt deutschem Recht, die Vertragsbedingungen sind in deutscher Sprache gefasst, und Klagen gegen American Express können beim zuständigen Gericht in Frankfurt am Main erhoben werden. Der Kundenservice ist unter 069 9797-1000 rund um die Uhr erreichbar.

Ein Detail zur Vertragskonstruktion gehört an diese Stelle: Der Bestand des Kartenvertrages hängt an deiner Teilnahme am Payback Programm. Beendest du die Teilnahme, endet der Kartenvertrag automatisch, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Wer also überlegt, bei Payback auszutreten, sollte wissen, dass die Karte damit ebenfalls weg ist. Für die Punkte ist die Beendigung der Programmteilnahme in Ziffer 5 der Teilnahmebedingungen ein eigener Verfallsgrund, sie enden also mit der Teilnahme und nicht erst nach 36 Monaten. Wer dagegen nur den Kartenvertrag kündigt und im Payback Programm bleibt, behält seine Punkte unter der normalen 36-Monats-Regel. In beiden Fällen löst du sie vorher ein oder lässt sie dir ab 200 Punkten auszahlen.

Was heute anders ist als im Video

Im Video gehen wir die Karte in wenigen Minuten durch, mit Highlights, Kosten und einem klaren Fazit.

An sechs Stellen ist der Videostand heute zu grob, an einer ist er schlicht falsch. Der Reihe nach.

Die Fremdwährungsgebühr hängt an der Währung. Im Video sagen wir "außerhalb der Eurozone". Richtig ist: Die 2 Prozent fallen bei jedem Umsatz an, der nicht in Euro abgerechnet wird, auch innerhalb der EU. Rechnet der Händler direkt in Euro um, erhebt Amex das Entgelt gar nicht, dafür bestimmt dann er den Kurs.

Der Willkommensbonus rotiert. Im Video nennen wir mindestens 1.000 Punkte. Das Preis- und Leistungsverzeichnis nennt bewusst keine feste Zahl, sondern verweist auf den im Kartenantrag genannten Betrag.

Die Punkte-Ausschlüsse sind neun, nicht einer. Im Video nennen wir nur die Tankstellen. Der Vertragstext listet zusätzlich Kartenentgelte, Bargeld, Zinsen, Verzugskosten, missbräuchliche Verwendung, Reiseschecks, Finanzdienstleistungen über die Karte und kommerzielle Transaktionen zum Weiterverkauf.

Beim Rückgaberecht fehlen im Video drei Bedingungen. Der Jahresdeckel von 1.200 Euro je Karteninhaber in zwölf Monaten, die Anforderung, dass der Händler Geschäftssitz und Anschrift in Deutschland haben muss, und die Tatsache, dass der Versicherungsfall erst mit der Ablehnung durch den Händler eintritt. Versicherer ist Chubb.

Beim Bargeld fehlen zwei Hürden. Neben den 4 Prozent gelten ein Limit von 750 Euro je sieben Tage sowie eine zusätzliche Bonitätsprüfung mit Freischaltung frühestens sechs Monate nach Bestehen des Kartenkontos.

Der Kreditrahmen im Video ist unser Konto. Die bis zu 10.000 Euro, die dort in der App zu sehen sind, sind eine individuelle Zusage. American Express weist keine Spanne aus. Und ein Thema fehlt im Video ganz: die Akzeptanz im deutschen Handel, die weiter oben ihren eigenen Abschnitt bekommen hat.

Was Testberichte sagen

Wir haben uns am 5. September 2026 angesehen, wie andere die Karte bewerten. Das Bild ist erstaunlich einheitlich, und es lohnt sich, die Unterschiede zu kennen.

Bei den Kosten und der Punktequote sind sich alle einig, dort gibt es auch wenig Interpretationsspielraum. Beim Thema Akzeptanz wird es weicher: kreditkarten.com führt "weniger Akzeptanzstellen" als Nachteil und vergibt intern die Note "Befriedigend 3,0" für Akzeptanzstellen. finanzwissen.de kommt im eigenen Test bei der Akzeptanz vor Ort auf "mittel" und beschreibt, dass es beim Bäcker oder im kleinen Café eng werden kann. travel-dealz.de schreibt, die Akzeptanz in Deutschland sei "nicht besonders hoch", werde aber zunehmend besser, und nennt als Beispiel, dass zuletzt fast alle Supermärkte inklusive Aldi und Lidl dazugekommen sind. urlaubstracker.de formuliert es milder und verweist darauf, dass man in den meisten Ländern kaum Probleme haben dürfte. Eine Zahl nennt keiner der Beiträge.

Beim Versicherungsumfang fällt das Urteil in mehreren Beiträgen kritisch aus, kreditkarten.com, kreditkarte24.de und finanzwissen.de führen ihn als Nachteil. Das deckt sich mit den Bedingungen: Es gibt genau zwei Deckungen, und Reiseversicherungen gehören nicht dazu. Positiv hervorgehoben wird an mehreren Stellen die Miles-and-More-Umwandlung, und finanzwissen.de nennt einen Vorteil, den wir teilen: Weil monatlich per Lastschrift voll abgerechnet wird, gibt es hier gar keine Ratenzahlung, in die man rutschen kann.

Und zur Vollständigkeit: American Express und Payback werben mit einer Auszeichnung von Focus Money als beste Kreditkarte. Das ist die Eigenaussage der Anbieter, wir geben sie als solche wieder.

Stärken und Grenzen nebeneinander

Die kurze Übersicht, bevor es ans Fazit geht. Jeder Punkt auf der rechten Seite lässt sich handhaben, keiner davon kostet dich laufend Geld.

Stärken im Alltag

  • Kein Jahresentgelt für Haupt- und Zusatzkarte, dauerhaft und ohne Bedingung
  • 1 Punkt je 3 Euro auf jeden punktefähigen Umsatz dort, wo American Express akzeptiert wird
  • Bei Payback Partnern kommen die regulären Partnerpunkte zusätzlich dazu
  • Punkteverfall ausgesetzt, solange die Karte läuft und du weiter sammelst
  • Ein Punkt entspricht einem Cent, Auszahlung aufs Bankkonto ab 200 Punkten
  • Voller Ausgleich per Lastschrift, damit kein Sollzins und keine Ratenzahlung
  • Bargeldabhebungen lösen keine taggenauen Sollzinsen aus
  • Verlängertes Rückgaberecht ab 30 Euro Warenwert, bis 300 Euro je Fall
  • Versand von Ersatzkarten ohne Entgelt, Sperrung rund um die Uhr möglich
  • Apple Pay, Google Pay, PayPal und Payback Pay werden unterstützt
  • Kontaktlos ohne PIN bis 50 Euro, Kündigungsfrist von einem Monat

Wo andere Karten besser sind

  • 2 Prozent auf jeden Umsatz, der nicht in Euro abgerechnet wird
  • Bargeld kostet 4 Prozent, mindestens 5 Euro, begrenzt auf 750 Euro je 7 Tage
  • Bargeld erst nach zusätzlicher Bonitätsprüfung und frühestens nach sechs Monaten
  • Neun Belastungsarten bringen keine Punkte, darunter Tankstellen und Bargeld
  • Punkte werden bei Warenrückgabe wieder storniert
  • Akzeptanz im deutschen Handel schmaler als bei Girocard, Visa und Mastercard
  • Rückgaberecht nur bei Händlern mit Geschäftssitz in Deutschland, 18 Warenausschlüsse
  • SCHUFA-Anfrage im Antrag, Amex übermittelt Daten zur Geschäftsbeziehung an die SCHUFA
  • Keine Teilzahlung, wer bewusst in Raten zahlen will, braucht eine andere Karte

Kurz gefasst: lohnt sich die Payback Amex

Lohnt sich die Payback American Express? Wenn du Payback ohnehin nutzt und überwiegend in Euro zahlst: ja, und der Grund dafür ist nicht der Startbonus.

Die Rechnung, die zählt, hat drei Posten. Erstens die Kartenquote von 0,333 Prozent, die für sich genommen kein Renditeargument ist: Bei 1.000 Euro punktefähigem Umsatz im Monat sind es rund 40 Euro im Jahr. Zweitens die Partnerpunkte und Coupons, die bei Payback Partnern zusätzlich anfallen und den Löwenanteil ausmachen. Drittens der ausgesetzte Punkteverfall, der bei einem gewachsenen Punktekonto schnell mehr wert ist als beide anderen Posten zusammen. Weil die Karte dauerhaft kein Jahresentgelt kostet, steht auf der anderen Seite eine Null.

Wofür du eine zweite Karte brauchst. Für Reisen mit Fremdwährungszahlungen, für Bargeld am Automaten und für die Läden, die American Express nicht nehmen. Eine beitragsfreie Visa oder Mastercard daneben löst alle drei Punkte auf einmal, etwa die Extra Kreditkarte mit eigenem Kreditrahmen, die awa7 Kreditkarte oder die easybank Visa. Wer lieber Cashback statt Punkte sammelt, findet die Alternativen im Kreditkarten-Vergleich und im Beitrag zur PayPal Mastercard.

Unsere Empfehlung fällt damit klar aus: Für Payback Sammler ist diese Karte eine der wenigen, die im Alltag jeden Monat etwas abwirft, ohne dafür einen Cent zu verlangen. Nimm sie als Zweitkarte ins Portemonnaie, zahl damit überall dort, wo sie akzeptiert wird, und lass die Lastschrift ihre Arbeit machen. Die aktuelle Höhe des Willkommensbonus siehst du im Kartenantrag, die Details dazu stehen im Payback Amex Bonus.

Kurz gefasst

Dauerhaft ohne Jahresentgelt, 1 Punkt je 3 Euro punktefähigem Umsatz und ein Punktekonto, das während der Kartenlaufzeit vom Verfall ausgenommen bleibt.

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Payback Amex Kreditkarte: 1 Punkt je 3 Euro | finanzvorteile