Diese Tour ist kein zweiter Rundgang durch die Revolut App. Girokonto und Karten stehen bereits ausführlich im Revolut Girokonto, Aktien, ETFs und Steuern im Revolut Depot. Hier geht es nur um das, was in beiden Artikeln fehlt: den Krypto-Bereich der App, die Kids & Teens Konten für Kinder und Jugendliche, die kostenpflichtigen Pläne mit Lounge-Zugang und Reiseversicherung, dazu die Wege, RevPoints zu kaufen statt nur zu sammeln. Alle Angaben stammen von den offiziellen Revolut-Seiten, Stand 16. September 2026.
Diese App-Tour ergänzt zwei Artikel, nicht noch einen Rundgang
Wer die Revolut App öffnet, findet Girokonto, Karten, Depot, Krypto und ein Bonusprogramm in einem einzigen Menü. Die Grundfunktionen davon haben wir bereits ausführlich eingeordnet: Wie das kostenlose Standard-Konto, die Währungskonten und die Karten funktionieren, steht im Revolut Girokonto. Wie Aktien- und ETF-Orders abgerechnet werden und was die Steuer angeht, steht im Revolut Depot. Beide Artikel decken den größten Teil der App bereits ab.
Vier Bereiche fehlen dort bewusst, weil sie eigene Regeln und eigene Konditionen mitbringen: der Krypto-Bereich, der zu keinem der beiden Konten gehört, die Kids & Teens Konten für Kinder und Jugendliche, die kostenpflichtigen Pläne mit ihren Reise-Extras und der Weg, RevPoints aktiv zu kaufen statt nur über Kartenumsatz zu sammeln. Genau darum geht es auf dieser Seite.
Girokonto ohne Monatsgebühr, Krypto, Depot und Kids & Teens im selben Zugang.
Krypto in der App: Handel, Kurs und die Krypto-Karte
Der Krypto-Bereich sitzt in der App direkt neben dem Depot, gehört rechtlich aber zu keinem der beiden Bestandskonten. Im Revolut Depot haben wir bereits geklärt, dass Revolut Securities Europe UAB, die Gesellschaft hinter Aktien und ETFs, ausdrücklich keine Kryptodienste erbringt. Wer in der App auf Kryptowährungen tippt, verlässt damit das Wertpapiergeschäft und wechselt in ein eigenes Produkt mit eigener Gebührenstruktur.
Die Gebühren richten sich nach deinem Abo und deinem 30-Tage-Handelsvolumen. Laut revolut.com/crypto/tiered-pricing, geprüft am 16. September 2026, liegt sie im Standard- und im Plus-Abo anfangs bei 1,49 Prozent je Kryptotransaktion (bis 10.000 Euro Volumen) und sinkt mit mehr Volumen bis auf 0,49 Prozent. Im Premium- und im Metal-Abo startet sie bei 0,99 Prozent und sinkt bis auf 0,29 Prozent, im Ultra-Abo startet sie bei 0,49 Prozent und sinkt bis auf 0 Prozent. Wer aktiver handeln will, findet daneben die separate Handelsplattform Revolut X, dort liegen die Gebühren bei 0 Prozent für Maker-Orders und 0,09 Prozent für Taker-Orders. Tauschst du Euro direkt gegen einen Stablecoin, fällt bis zu einem von Revolut nicht oeffentlich bezifferten Volumenlimit keine Krypto-Gebühr an, oberhalb davon berechnet Revolut laut eigener Angabe eine Gebühr.
Ein Pflichthinweis steht dabei fest im App-Rundgang, wörtlich von Revolut selbst: "Nicht reguliert oder geschützt. Der Wert kann fallen." Das gilt für jede Kryptoposition in der App, unabhängig vom Abo. Die praktische Konsequenz für die Handhabung: Wer Krypto über Revolut hält, sollte nur Beträge einsetzen, deren vollständigen Verlust er verschmerzen kann, denn weder die Einlagensicherung des Girokontos noch die Anlegerentschädigung des Depots greifen hier.
Auffällig im App-Rundgang sind außerdem die kryptogebundenen Debitkarten, zum Beispiel mit einem Dogecoin-Design auf der Kartenoberfläche. Zahlst du damit, wandelt Revolut die hinterlegte Kryptowährung im Moment der Transaktion automatisch in Euro um, du musst also vorher nichts manuell verkaufen. Wer lieber einen Anbieter nutzt, der sich ausschließlich auf Kryptowährungen spezialisiert hat, findet eine Einordnung in unseren Bitpanda Erfahrungen.
Krypto-Handel und krypto-gebundene Debitkarten in derselben App wie Girokonto und Depot.
Kids und Teens: Revolut fürs Taschengeld ab 6 Jahren
Für ein privates Revolut-Konto gilt ein Mindestalter von 18 Jahren, das steht bereits im Revolut Girokonto. Für Kinder und Jugendliche gibt es trotzdem einen Weg in die App, und der läuft über Revolut U18, in der App als Kids & Teens bezeichnet.
Laut revolut.com/de-DE/premium, geprüft am 16. September 2026, lassen sich bis zu zwei Kids & Teens Konten für Familienmitglieder im Alter von 6 bis 17 Jahren mit deinem eigenen Revolut-Konto verknüpfen. Jede Freigabe läuft über die App des Elternteils: Du genehmigst neue Karten und größere Ausgaben deines Kindes direkt aus deinem eigenen Zugang, ohne dass dein Kind ein eigenständiges Konto ohne Aufsicht bekommt. Die Karten selbst lassen sich personalisieren, und auf dem Kids-Sparkonto fallen nach Revolut-Angabe täglich Zinsen an. Peer-to-Peer-Geld an Freunde senden dürfen Jugendliche ab 13 Jahren.
Ein Beispiel macht den Ablauf greifbar. Du hast selbst ein Revolut-Konto und richtest deiner zehnjährigen Tochter ein eigenes Taschengeldkonto ein. Dafür öffnest du in deiner App den Menüpunkt für ein neues Konto und wählst dort Kids & Teens. Die App fragt nach dem Namen und Geburtsdatum deiner Tochter und legt darauf ein eigenes Unterkonto mit eigener Karte an. Bevor die Karte tatsächlich nutzbar wird, bestätigst du die Einrichtung in deiner eigenen App, denn die Freigabe liegt bei dir als Elternteil, nicht bei deinem Kind. Danach wählt ihr gemeinsam ein Kartendesign aus den personalisierbaren Optionen, und du entscheidest, wie viel Taschengeld automatisch aufs Konto wandert. Zahlungen deiner Tochter siehst du in deiner eigenen App mit, größere Beträge genehmigst du einzeln. Möchte sie später, mit 13 Jahren, kleine Beträge an eine Freundin schicken, kann sie das dann selbst über Peer-to-Peer-Zahlungen erledigen, weiterhin innerhalb der Grenzen, die du als Elternteil einstellst.
Der Haken an der Konstruktion: Ein Kids & Teens Konto gibt es nie eigenständig, es hängt immer an einem aktiven Revolut-Konto eines Erwachsenen. Wer selbst kein Konto eröffnen will, kommt für sein Kind also nicht an Revolut vorbei. Für Familien, die ohnehin schon ein Revolut-Konto nutzen, ist das dagegen kein Umweg, sondern genau der eingebaute Weg.
Bis zu zwei Kinderkonten mit deinem eigenen Revolut-Konto verknüpfen, Freigabe direkt aus deiner App.
Premium, Metal und Ultra: Die Pläne im Vergleich
Die Pläne im Vergleich, Stand 16. September 2026. Alle Werte stammen von revolut.com/de-DE/premium und dem Gebührenverzeichnis Teil I der jeweiligen Stufe.
Standard | 8,99 €/Monat Premium | |
|---|---|---|
| Monatspreis | 0,00 € | 8,99 € |
| Auslandsüberweisung | 0,15 % Grundgebühr | 20 % Rabatt darauf |
| Abheben gebührenfrei | 200 €/Monat | 400 €/Monat |
| Lounge-Zugang | nicht enthalten | ermäßigt, 1.600+ Lounges |
| Fast Track Kontrolle | nicht enthalten | inklusive |
| Reiseversicherung | nicht enthalten | inklusive bis 76. Geburtstag |
| Käuferschutz | nicht enthalten | bis 2.500 €/Jahr |
Tipp: Scrolle horizontal, um alle Spalten zu sehen
RevPoints kaufen und per Wechselgeld sammeln
Die Basis von RevPoints haben wir bereits im Revolut Girokonto erklärt: Im Standard-Abo bekommst du einen Punkt je 10 Euro Kartenumsatz. Die App bietet daneben zwei weitere Wege, an Punkte zu kommen, ohne dafür einzukaufen.
RevPoints lassen sich direkt kaufen, im App-Rundgang zeigt sich in der Regel ein Verhältnis von 2 Cent je RevPoint, mit einem Mengenrabatt, je größer das gekaufte Paket ist. Wer regelmäßig nachkaufen will, kann das laut App-Anzeige auch als wiederkehrenden Kauf einrichten. Die zweite Möglichkeit ist die Wechselgeld-Rundung: Aktivierst du sie, rundet Revolut jede Kartenzahlung auf den nächsten vollen Betrag auf, und die Differenz fließt im selben Verhältnis von 2 Cent je RevPoint in dein Punktekonto. Für Neukunden zeigt die App außerdem einen Willkommensbonus von 3.000 RevPoints, wenn innerhalb von 90 Tagen 150 Transaktionen ausgeführt werden, das ist eine Mechanik des Programms und kein Betrag, den wir hier versprechen.
Wer nur nebenbei sammeln will, braucht sich um keinen dieser beiden Wege zu kümmern, die Grundmechanik über den Kartenumsatz reicht dafür aus. Wer die Punkte gezielt für einen bestimmten Flug oder Gutschein aufstocken will, findet im Zukauf und in der Rundung zwei zusätzliche Stellschrauben, die aber eine echte Ausgabe sind und kein Cashback-Gegenwert.
Unser Video zum App-Rundgang
Im Video gehen wir die App einmal komplett durch, vom Homebildschirm über die Karten bis zum Krypto- und RevPoints-Bereich.
Ergänzend zum Video die vier Punkte, die in diesem Artikel im Mittelpunkt stehen: der Krypto-Bereich mit eigener Gebührenstruktur je Abo, die Kids & Teens Konten ab 6 Jahren, die kostenpflichtigen Pläne mit Lounge-Zugang und Reiseversicherung, und die beiden zusätzlichen Wege zu RevPoints über Zukauf und Wechselgeld-Rundung.
Was die App zusätzlich mitbringt
Was neu dazukommt
- Krypto-Handel und krypto-gebundene Debitkarten direkt in derselben App wie Girokonto und Depot
- Gestaffelte Krypto-Gebühren, im Ultra-Abo schon ab 0,49 Prozent, auf Revolut X sogar 0 Prozent für Maker-Orders
- Kids & Teens Konten für 6- bis 17-Jährige, bis zu zwei Kinder gleichzeitig mit deinem Konto verknüpfbar
- Elternfreigabe für jede Karte und größere Ausgabe direkt aus der eigenen App
- Peer-to-Peer-Geld senden für Jugendliche schon ab 13 Jahren möglich
- Premium bündelt Lounge-Rabatt, Fast Track Kontrolle, Reiseversicherung und Käuferschutz bis 2.500 Euro im Jahr für 8,99 Euro im Monat
- RevPoints lassen sich gezielt zukaufen, mit Mengenrabatt bei größeren Paketen
- Wechselgeld-Rundung wandelt Kleinbeträge automatisch in RevPoints um
Was du beachtest
- Krypto ist laut Revolut nicht reguliert oder geschützt, den vollständigen Verlust trägst du allein
- Standard- und Plus-Kunden starten beim Krypto-Kauf bei 1,49 Prozent Gebühr, nur hohes Handelsvolumen senkt sie
- Premium kostet 8,99 Euro im Monat, das summiert sich bei mehreren Abos in einer Familie
- Lounge-Zugang ist nur ermäßigt, einen genauen Rabattbetrag nennt Revolut auf der Preisseite nicht
- Ein Kids & Teens Konto braucht immer ein aktives Revolut-Konto eines Elternteils
- RevPoints kaufen ist eine zusätzliche Ausgabe ohne Cashback-Gegenwert
Kurz gefasst: für wen sich die Zusatzfunktionen lohnen
Vier Bereiche der Revolut App bringen eigene Regeln mit, die im normalen Girokonto- und Depot-Vergleich untergehen. Für Krypto-Interessierte liegt der Reiz darin, Handel, Karte und Girokonto nicht über drei Apps zu verteilen, die mit dem Handelsvolumen fallenden Gebühren machen das für aktivere Nutzer zusätzlich attraktiv. Für Familien ist Revolut U18 ein eingebauter Weg, Kindern ab 6 Jahren ein eigenes, aber elterlich kontrolliertes Konto zu geben, ohne einen separaten Anbieter zu suchen. Für Vielreisende rechnet sich Premium spätestens dann, wenn Lounge-Zugang, Reiseversicherung und Käuferschutz zusammen öfter im Jahr genutzt werden. Für alle anderen bleiben RevPoints eine Nebenleistung, die sich mit dem Zukauf und der Wechselgeld-Rundung gezielt beschleunigen lässt, aber nur, wer die Punkte auch wirklich einlösen will.
Die Konditionen von Girokonto und Depot, von der Kontoführung bis zur Anlegerentschädigung, stehen weiterhin im Revolut Girokonto und im Revolut Depot. Wie sich Revolut als reines Währungs- und Reisekonto gegen ein deutsches Alltagskonto schlägt, zeigt der Vergleich C24 gegen Revolut, und weitere kostenlose Girokonten findest du im Girokonto-Vergleich.
Girokonto ohne Monatsgebühr, Krypto, Depot und Kids & Teens Konten direkt in der App.
Häufig gestellte Fragen
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