Die Techniker Krankenkasse verlangt 2026 einen Zusatzbeitrag von 2,69 Prozent, das ergibt einen Gesamtbeitrag von 17,29 Prozent. Der amtliche Durchschnitt liegt bei 2,9 Prozent, den tatsächlichen Marktdurchschnitt beziffert die TK selbst sogar mit 3,0 Prozent. Dazu kommen ein Bonusprogramm nach Paragraf 65a SGB V, Zuschüsse für Zahnreinigung und Osteopathie und eine kostenlose Gesundheits-App. Wir ordnen die Zahlen mit ihren Bedingungen ein, Stand 16. September 2026.
Techniker Krankenkasse: Zusatzbeitrag 2,69 Prozent
Die Techniker Krankenkasse (TK) erhebt 2026 einen Zusatzbeitrag von 2,69 Prozent. Auf ihrer eigenen Beitragsseite ordnet die TK das selbst ein: Mit dem neuen Zusatzbeitrag und einem Gesamtbeitrag von 17,29 Prozent bleibe sie deutlich unter dem Marktdurchschnitt. Der amtliche, gesetzlich festgelegte Durchschnittswert für 2026 liegt bei 2,9 Prozent. Nach eigener TK-Angabe liegt der tatsächliche Durchschnitt am Markt aber bei 3,0 Prozent, weil zahlreiche Kassen über den amtlichen Wert hinausgehen. Die TK liegt damit 0,31 Prozentpunkte unter diesem tatsächlichen Marktschnitt.
Zusammen mit dem allgemeinen Beitragssatz von 14,6 Prozent nach Paragraf 241 SGB V ergibt das den Gesamtbeitrag von 17,29 Prozent. Als Ersatzkasse ist die TK bundesweit geöffnet und zählt nach ihren eigenen Unternehmensdaten 12,5 Millionen Versicherte, davon 9,7 Millionen zahlende Mitglieder und 2,8 Millionen beitragsfrei mitversicherte Familienangehörige (Stand September 2026).
Der Beitragssatz ist aber nur die halbe Geschichte, entscheidend sind die freiwilligen Extras obendrauf. Bei der TK gehören dazu ein Bonusprogramm nach Paragraf 65a SGB V, ein Zuschuss zur professionellen Zahnreinigung, eine Erstattung für Osteopathie und eine kostenlose Gesundheits-App. Genau diese Punkte gehen wir im Folgenden einzeln mit ihren Bedingungen durch.
2,69 Prozent Zusatzbeitrag, unter dem tatsächlichen Marktdurchschnitt von 3,0 Prozent 2026, Wechsel online.
Beitrag und Kennzahlen im Überblick
Die Zahlen nebeneinander, Stand 16. September 2026. Die Beitragswerte stammen von der Beitragsseite der TK, die Unternehmensdaten aus den TK-Unternehmensdaten, die Bewertungen von Trustpilot und dem Finanztip-Nutzerforum.
Stand 16.09.2026 Techniker Krankenkasse | |
|---|---|
| Beitrag 2026 | |
| Zusatzbeitrag | 2,69 % |
| Gesamtbeitrag | 17,29 % |
| Arbeitnehmeranteil | 8,645 % |
| Amtl. Durchschnitt 2026 | 2,9 % Zusatzbeitragssatz |
| Marktdurchschnitt real | 3,0 % laut TK-Angabe |
| Die Kasse | |
| Kassenart | Ersatzkasse, bundesweit offen |
| Versicherte | 12,5 Mio. (Stand 09/2026) |
| Firmenkunden | rund 0,8 Millionen |
| Aufsicht | Bundesamt f. Soziale Sicherung |
| Bewertungen | |
| Trustpilot | 4,2 von 5 (9.656 Bew.) |
| Finanztip-Forum | 75 % negativ (610 Berichte) |
| Auszeichnung | Focus-Money 2026, DFSI |
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Was der Zusatzbeitrag im Monat bedeutet
Rechnen wir den Unterschied zum tatsächlichen Marktdurchschnitt einmal offen durch, damit du ihn nachvollziehen kannst. Die TK selbst nennt für 2026 einen tatsächlichen Marktschnitt von 3,0 Prozent, ihr eigener Zusatzbeitrag liegt bei 2,69 Prozent.
Angenommen, du verdienst 4.000 Euro brutto im Monat und liegst damit unter der Beitragsbemessungsgrenze von 5.812,50 Euro für 2026:
- •Dein Anteil bei der TK: 4.000 Euro mal 1,345 Prozent (die Hälfte von 2,69 Prozent) gleich 53,80 Euro im Monat.
- •Dein Anteil bei einer Kasse mit 3,0 Prozent Zusatzbeitrag: 4.000 Euro mal 1,5 Prozent gleich 60,00 Euro im Monat.
- •Allein dein Anteil spart: 6,20 Euro im Monat, macht 74,40 Euro im Jahr.
- •Zusammen mit dem Arbeitgeberanteil sind es: 12,40 Euro im Monat, macht 148,80 Euro im Jahr.
Bei einem Gehalt an der Beitragsbemessungsgrenze fällt der Unterschied noch größer aus: 108,11 Euro im Jahr allein durch deinen Anteil, 216,23 Euro mit Arbeitgeberanteil. Verdienst du mehr als die 5.812,50 Euro im Monat, bleibt der Beitrag auf die Grenze gedeckelt, die Differenz wächst dann nicht weiter mit.
2,69 Prozent Zusatzbeitrag gegenüber 3,0 Prozent tatsächlichem Marktdurchschnitt 2026 laut TK.
Das TK-Bonusprogramm nach Paragraf 65a SGB V
Neben den Beitragszahlen zahlt die TK eine gesetzliche Prämie für gesundheitsbewusstes Verhalten, das TK-Bonusprogramm. Rechtsgrundlage ist Paragraf 65a SGB V. Wichtig zur Einordnung: Das ist eine gesetzliche Kassenleistung für alle Versicherten und kein Neukundenbonus.
Ab dem 15. Lebensjahr kannst du dich eigenständig über deinen eigenen Zugang anmelden, jüngere Kinder werden über den Account der Eltern erfasst. Die Anmeldung läuft über die TK-App, die Teilnahme beginnt zum ersten Tag des Monats, in dem die Anmeldung eingeht.
Dein Teilnahmejahr dauert 12 Monate. Für jede nachgewiesene Maßnahme, etwa Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen oder sportliche Aktivitäten, bekommst du Punkte gutgeschrieben. Wählst du die Auszahlung, ist jede Aktivität 10 Euro wert. Entscheidest du dich stattdessen für die TK-Gesundheitsdividende, verdoppelt die TK diesen Betrag auf 20 Euro je Aktivität, dafür ist das Geld zweckgebunden für eine gesundheitsbezogene Maßnahme einzusetzen. Eine Obergrenze für die Anzahl der Maßnahmen nennt die TK auf ihrer eigenen Seite nicht, schon die erste eingereichte Aktivität begründet einen Anspruch.
Rechnest du dein Teilnahmejahr nicht innerhalb von drei Monaten ab, verlängert sich deine Teilnahme automatisch um ein weiteres Jahr. Trag dir den Termin am besten gleich ein, dann geht dir kein Bonus verloren.
Steuerlich ist der Bonus für die meisten Versicherten unproblematisch: Nach Paragraf 10 Absatz 2b Einkommensteuergesetz gelten Bonusleistungen einer gesetzlichen Krankenkasse bis 150 Euro pro versicherter Person und Beitragsjahr nicht als Beitragserstattung. Erst darüber hinausgehende Beträge wirken sich auf den Sonderausgabenabzug für deine Krankenversicherungsbeiträge aus. Die tatsächliche Höhe deines Bonus bemisst sich allein an den Maßnahmen, die du im TK-Bonusprogramm nachweist.
Satzungsleistungen im Überblick
Der gesetzliche Leistungskatalog ist bei jeder Krankenkasse gleich, er steht im SGB V. Unterscheiden können sich Kassen nur bei den freiwilligen Satzungsleistungen. Diese Übersicht zeigt drei Extras der TK mit Betrag und Bedingung, alle Werte von den Leistungsseiten der TK, Stand 16. September 2026 (Seite zur Zahnreinigung: 1. Juli 2026).
Stand 16.09.2026 Leistung der TK | |
|---|---|
| Zähne | |
| Prof. Zahnreinigung | bis 40 €, 1x im Jahr, ab 18 |
| Naturheilkunde | |
| Osteopathie | 40 € je Sitzung, max. 3 |
| Reisen | |
| Impfleistung | 100 % übernommen |
| Impfstoff | 10 % Zuzahlung, 5 bis 10 € |
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Welche Bedingungen an den Leistungen hängen
Ein Betrag ohne seine Bedingung ist bei Krankenkassen wenig wert, deshalb hier die Details zu den drei Posten aus der Tabelle.
Professionelle Zahnreinigung, bis zu 40 Euro im Kalenderjahr. Der Zuschuss gilt einmal pro Kalenderjahr ab 18 Jahren. Auf der Rechnung muss entweder wörtlich "professionelle Zahnreinigung" stehen oder die GOZ-Ziffer 1040, sonst kann die TK die Kosten nicht zuordnen. Eingereicht wird die Rechnung über die TK-App oder den Online-Bereich "Meine TK".
Osteopathie, bis zu 120 Euro im Jahr. Erstattet werden bis zu drei Sitzungen pro Kalenderjahr, je Sitzung maximal 40 Euro. Voraussetzung sind eine ärztliche Verordnung, die vor Behandlungsbeginn schriftlich vorliegen muss, und ein Behandler mit abgeschlossener osteopathischer Ausbildung.
Reiseimpfungen. Die ärztliche Impfleistung erstattet die TK vollständig, vorausgesetzt die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung für dein Reiseziel und die Impfung findet bei einer Kassenarztpraxis oder dem Gesundheitsamt statt. Für den Impfstoff selbst zahlst du die gesetzliche Zuzahlung von 10 Prozent, mindestens 5 und höchstens 10 Euro. Hängt die erste Impfung einer Impfserie mit einer privaten Auslandsreise zusammen, übernimmt die TK auch die Folgeimpfungen zur Grundimmunisierung, selbst wenn diese erst nach der Reise stattfinden.
Professionelle Zahnreinigung, Osteopathie und Reiseimpfungen als freiwillige Extras der TK.
Die TK-Coach App
Digital bietet die TK mit TK-Coach eine kostenlose Gesundheits-App für alle Versicherten. Nach Verifizierung deiner Mitgliedschaft über "Meine TK" stehen dir über 70 Video-Workouts, 60 Audio-Coachings und 65 Entspannungskurse zur Verfügung, dazu ein Kochbuch mit über 500 Rezepten.
Die App bietet Selbsttests, ein Gesundheitsprofil, eine Anbindung an gängige Wearables über Health Connect und wöchentliche sowie monatliche Auswertungen. Aktivitäten in der App lassen sich zudem direkt für das TK-Bonusprogramm nutzen, ein Umweg über Papierbelege entfällt damit für Aktivitäten, die du bereits digital erfasst hast.
Unser Video zur TK
Wie wir die Techniker Krankenkasse einschätzen, zeigen wir auch im Video.
Die Zahlen im Video sind mittlerweile überholt, aktuell sind sie weiter oben im Artikel.
Wie Versicherte die TK bewerten
Bei Bewertungen zeigt sich ein geteiltes Bild, und wir ordnen es lieber ehrlich ein, als nur die freundlichere Zahl zu zitieren.
Auf Trustpilot kommt die TK auf 4,2 von 5 Sternen bei 9.656 Bewertungen (Stand 16. September 2026). Trustpilot sammelt Bewertungen breit über alle Kundenkontakte hinweg, das Bild ist entsprechend durchmischt zwischen sehr zufriedenen und einzelnen kritischen Stimmen.
Im Finanztip-Nutzerforum fällt das Bild deutlich kritischer aus: Von 610 ausgewerteten Erfahrungsberichten (Stand der Auswertung August 2026) sind 75 Prozent negativ und 23 Prozent positiv, der Rest neutral. Ein Forum für Erfahrungsberichte zieht überproportional Versicherte an, die gerade ein Problem haben, wer zufrieden ist, schreibt seltener einen Beitrag. Die beiden Quellen widersprechen sich deshalb nicht zwingend, sie messen unterschiedliche Dinge: Trustpilot den Gesamteindruck über viele Kontaktarten, das Finanztip-Forum konkrete Problemfälle.
Inhaltlich dreht sich die Kritik im Finanztip-Forum vor allem um Krankengeld. Mehrere Berichte schildern, dass der Medizinische Dienst schon nach wenigen Wochen Arbeitsunfähigkeit eingeschaltet wird und Zahlungen bei Zweifeln an der Diagnose zunächst ausgesetzt werden. Das ist eine ernstzunehmende Kritik und keine Ausnahme in den Berichten. Handhabbar wird das mit lückenlosen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen und einer frühzeitigen Rücksprache mit der behandelnden Praxis, das reduziert nach den Erfahrungsberichten die Zahl der Rückfragen.
Als Arbeitgeber und im Vergleich mit anderen Kassen sammelt die TK zusätzlich Auszeichnungen: Focus-Money hat die TK 2026 gemeinsam mit dem Deutschen Finanz-Service Institut (DFSI) als "Beste Krankenkasse Bundesweit geöffnet" ausgezeichnet, Grundlage war ein Katalog von über 400 Fragen bei 70 geprüften Krankenkassen (Stand 6. Februar 2026). Auch das ist eine Fremdbewertung durch ein Institut, kein eigenes Marketing-Versprechen der TK, aber eben auch keine unabhängige Nutzerbewertung wie Trustpilot.
So läuft der Wechsel zur TK
Der Wechsel der Krankenkasse ist gesetzlich geregelt, das gilt für die TK genauso wie für jede andere gesetzliche Kasse. Die wichtigsten Regeln stehen in Paragraf 175 SGB V.
Eine Mindestbindung von zwölf Monaten gilt auch bei der TK. Der Gesetzestext in Absatz 4 Satz 1 ist eindeutig: "Versicherungspflichtige und Versicherungsberechtigte sind an die von ihnen gewählte Krankenkasse mindestens zwölf Monate gebunden." Erst nach Ablauf dieser Frist kannst du kündigen, wirksam wird die Kündigung zum Ende des übernächsten Kalendermonats nach deiner Erklärung.
Kündigen musst du nicht selbst. Satz 4 regelt: "Bei einem Wechsel in eine andere Krankenkasse ersetzt die Meldung der neuen Krankenkasse über die Ausübung des Wahlrechts nach Absatz 2 Satz 1 die Kündigungserklärung des Mitglieds." Du erklärst deine Wahl also gegenüber der TK, sie informiert deine bisherige Kasse automatisch im elektronischen Meldeverfahren.
Abgelehnt werden kannst du nicht. Absatz 1 verpflichtet jede gewählte Kasse, die Mitgliedschaft nicht abzulehnen oder die Erklärung durch falsche oder unvollständige Beratung zu erschweren.
Erhöht deine bisherige Kasse den Zusatzbeitrag, greift ein Sonderkündigungsrecht. Dann kannst du unabhängig von den zwölf Monaten zum Ablauf des Monats kündigen, für den der erhöhte Satz erstmals gilt.
Unser Link führt auf eine Wechselstrecke des Vergleichsportals VGK24, die deinen Antrag an die TK weiterleitet. Die gesetzliche Mechanik aus Paragraf 175 Absatz 4 Satz 4 SGB V übernimmt danach den Rest, du schreibst deiner alten Kasse also keine eigene Kündigung.
TK, hkk oder BKK firmus im Vergleich
Die hkk und die BKK firmus sind die beiden Kassen, die in unserem eigenen Vergleich am häufigsten neben der TK gesucht werden. Die folgende Tabelle zeigt dir die Kennzahlen im direkten Nebeneinander, eine Rangfolge geben wir bewusst nicht vor. Stand der Werte: 16. September 2026.
Stand 16.09.2026 Werte 2026 | |
|---|---|
| Techniker (TK) | |
| Zusatzbeitrag | 2,69 % |
| Gesamtbeitrag | 17,29 % |
| Zahnreinigung | bis 40 €, 1x im Jahr |
| hkk Krankenkasse | |
| Zusatzbeitrag | 2,59 % |
| Gesamtbeitrag | 17,19 % |
| Zahnreinigung | 1x/Jahr gratis im DentNet |
| BKK firmus | |
| Zusatzbeitrag | 2,18 % |
| Gesamtbeitrag | 16,78 % |
| Regionale Öffnung | 10 von 16 Bundesländern |
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Was der Vergleich zeigt
Beim Zusatzbeitrag liegt die BKK firmus mit 2,18 Prozent am günstigsten, gefolgt von der hkk mit 2,59 Prozent und der TK mit 2,69 Prozent. Die Differenz zwischen TK und BKK firmus beträgt 0,51 Prozentpunkte, bei 4.000 Euro brutto sind das rund 10,20 Euro im Monat für deinen Anteil allein. Allerdings ist die BKK firmus seit dem 14. April 2026 nur noch in zehn von sechzehn Bundesländern für Neumitglieder geöffnet, die TK dagegen ist als Ersatzkasse bundesweit offen, in jedem Bundesland ohne Einschränkung.
Bei der Zahnreinigung zeigt sich ein weiterer Unterschied: Die hkk zahlt sie in DentNet-Praxen einmal jährlich komplett, die TK gibt einen Zuschuss von bis zu 40 Euro. Wer regelmäßig zur professionellen Zahnreinigung geht und eine DentNet-Praxis in der Nähe hat, gleicht damit den Beitragsvorteil der hkk zusätzlich aus.
Für wen sich welche Kasse lohnt, hängt am Ende stärker an den einzelnen Leistungen als am Beitrag allein. Unsere Einordnung zur hkk Krankenkasse und zur BKK firmus zeigt die jeweiligen Satzungsleistungen im Detail, dort verlinken wir auch zurück auf diesen TK-Vergleich.
Stärken und Grenzen der TK
Bevor wir zum Fazit kommen, hier die gesammelte Bilanz aus Beitragsseite, Satzung und Bewertungen.
Dafür steht die TK
- Zusatzbeitrag von 2,69 Prozent unter dem amtlichen Durchschnitt von 2,9 Prozent und unter dem tatsächlichen Marktdurchschnitt von 3,0 Prozent 2026 laut TK
- Bundesweit geöffnete Ersatzkasse mit 12,5 Millionen Versicherten, Stand September 2026
- Bonusprogramm nach Paragraf 65a SGB V mit 10 Euro Auszahlung oder 20 Euro Gesundheitsdividende je Aktivität, ohne genannte Obergrenze
- Zuschuss zur professionellen Zahnreinigung bis 40 Euro, Osteopathie bis 120 Euro und nahezu vollständig übernommene Reiseimpfungen
- Kostenlose TK-Coach App mit über 70 Video-Workouts, 60 Audio-Coachings und 65 Entspannungskursen
- Von Focus-Money und dem DFSI 2026 als "Beste Krankenkasse Bundesweit geöffnet" ausgezeichnet
- Trustpilot-Bewertung von 4,2 von 5 Sternen bei 9.656 Bewertungen
Was du wissen solltest
- Im Finanztip-Nutzerforum sind 75 Prozent von 610 ausgewerteten Erfahrungsberichten negativ, Schwerpunkt ist die Handhabung von Krankengeld und Prüfungen durch den Medizinischen Dienst
- Der Zuschuss zur Zahnreinigung ist auf 40 Euro im Jahr gedeckelt, liegt die tatsächliche Rechnung darüber, trägst du die Differenz selbst
- Nach Paragraf 175 SGB V bist du mindestens zwölf Monate an die neu gewählte Kasse gebunden
- Bonusleistungen über 150 Euro pro Person und Jahr gelten laut Paragraf 10 Absatz 2b EStG als Beitragserstattung und mindern den Sonderausgabenabzug
Drei dieser Punkte lassen sich gut einordnen. Die Zwölf-Monats-Bindung entfällt automatisch, sobald deine bisherige Kasse den Zusatzbeitrag erhöht, dann greift das Sonderkündigungsrecht sofort. Die 150-Euro-Grenze bei der Steuer wird erst relevant, wenn die Summe deiner Bonuspunkte im Jahr rechnerisch darüber liegt, bei den üblichen Beträgen von 10 bis 20 Euro je Aktivität ist das nur bei vielen einzelnen Nachweisen der Fall. Und beim Zuschuss zur Zahnreinigung hilft ein Blick auf die Rechnung vorab: Liegt der Praxispreis absehbar über 40 Euro, planst du die Differenz einfach mit ein, statt dich später zu wundern.
Fazit: für wen die TK passt
Die Techniker Krankenkasse ist 2026 eine bundesweit geöffnete Ersatzkasse mit einem Zusatzbeitrag von 2,69 Prozent, das liegt unter dem amtlichen Durchschnitt von 2,9 Prozent und unter dem tatsächlichen Marktdurchschnitt von 3,0 Prozent, den die TK selbst nennt. Bei 4.000 Euro brutto sind das 74,40 Euro im Jahr für dich allein und 148,80 Euro inklusive Arbeitgeberanteil.
Dazu kommen das Bonusprogramm nach Paragraf 65a SGB V mit bis zu 20 Euro je Aktivität über die Gesundheitsdividende, ein Zuschuss zur Zahnreinigung, eine Osteopathie-Erstattung bis 120 Euro und die kostenlose TK-Coach App. Bei den Bewertungen zeigt sich ein geteiltes Bild: Trustpilot bewertet die TK mit 4,2 von 5 Sternen, das Finanztip-Nutzerforum fällt mit 75 Prozent negativen Berichten deutlich kritischer aus, vor allem beim Thema Krankengeld. Beide Quellen haben wir eingeordnet, keine davon sollte deine Entscheidung allein tragen.
Unsere Einschätzung: Wenn deine aktuelle Kasse über 2,9 Prozent Zusatzbeitrag liegt und dir eine bundesweit garantiert offene Ersatzkasse mit einem Bonusprogramm ohne genannte Obergrenze wichtig ist, ist die TK einen Vergleich wert. Legst du den Fokus rein auf den niedrigsten Beitrag, lohnt zusätzlich ein Blick auf die hkk Krankenkasse oder die BKK firmus, sofern dein Bundesland dort offen ist. Wer danach weiter aufräumen will, findet bei uns die Finanzguru App, den Verivox DSL-Vergleich und den SCHUFA Score als nächste Bausteine.
2,69 Prozent Zusatzbeitrag, unter dem tatsächlichen Marktdurchschnitt von 3,0 Prozent 2026, Wechsel online.
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hkk Krankenkasse
Zusatzbeitrag 2,59 Prozent, Leistungen und Bonusprogramm der bundesweit offenen Ersatzkasse im Vergleich.

BKK firmus Krankenkasse
2,18 Prozent Zusatzbeitrag, der günstigste Wert Deutschlands, und die Bundesländer-Einschränkung im Detail.

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