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Verivox DSL-Vergleich: 53 Anbieter, deine Rechte

Verivox DSL-Vergleich in der Praxis: 53 gelistete Anbieter, Cashback bei vielen Tarifen, Durchschnittspreis auf 24 Monate und deine Rechte nach dem Wechsel.

Aktualisiert: 2.9.2026
Verivox DSL-Vergleich am Laptop: Internetanbieter für die eigene Adresse vergleichen und wechseln

Der DSL-Vergleich bei Verivox kostet dich nichts und braucht nur deine Adresse. Auf der Vergleichsseite steht als Sparpotenzial beim Wechsel bis zu 590 Euro, bei vielen Tarifen kommt ein Verivox-Cashback obendrauf, im Beispiel 270 Euro bei MagentaZuhause L. Wir zeigen dir, wie du die Ergebnisliste liest, was der Durchschnittspreis auf 24 Monate umfasst und welche Rechte nach dem Abschluss gelten.

Was du für den Vergleich brauchst

Für den Einstieg reicht deine Adresse. Das Formular fragt Postleitzahl, Ort, Straße und Hausnummer ab, danach klickst du auf Verfügbarkeit prüfen. Die Hausnummer ist dabei kein Beiwerk: Erst mit ihr weiß der Rechner, welche Leitung bei dir tatsächlich anliegt, und nur deshalb steht in der Ergebnisliste am Ende etwas, das du auch bestellen kannst.

Der Vergleich selbst ist für dich kostenlos. Verivox beschreibt das Angebot auf der Vergleichsseite mit drei Punkten, wörtlich: "Eine Suche für alles: Alle Tarife für DSL, Glasfaser und Kabel-Internet übersichtlich auf einen Blick", "Verivox-Cashback: Die meisten Tarife bei uns günstiger sichern als beim Anbieter" und "Einfach bestellen: Bei Verivox bestellen, wir leiten Ihren Auftrag an den Anbieter weiter". Als Größenordnung fürs Sparen steht auf derselben Seite: Beim Wechsel bis zu 590 Euro sparen.

Den Ablauf teilt Verivox in drei Schritte: Preise im Direktvergleich, kostenlose Expertenberatung, online wechseln und sparen. Zum dritten Schritt heißt es dort: "In nur 5 Minuten einfach online abschließen: Ihr neuer Anbieter kümmert sich um den Wechsel."

Wenn du direkt abschließen willst, halte drei Dinge bereit: den Namen deines aktuellen Anbieters mit der Restlaufzeit, deine Festnetznummer mit Vorwahl für den Fall, dass du sie mitnimmst, und deine IBAN. Kunden- und Vertragsnummer beim bisherigen Anbieter brauchst du beim Wechsel über den Verivox-Tarifrechner nach dessen eigener Angabe nicht.

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Postleitzahl, Ort, Straße und Hausnummer eingeben, danach siehst du die verfügbaren Tarife.

Tarife für deine Adresse ansehen

Der Vergleich Schritt für Schritt

Wie das in der Praxis aussieht, haben wir einmal komplett aufgenommen, von der Adresseingabe bis zur Bestellung.

Zwei Dinge ergänzen wir hier gegenüber dem Video. Die Preise in der Aufnahme sind die vom Aufnahmetag und gelten für die dort eingegebene Adresse, deine Liste sieht anders aus. Und die Nirgendwo-Günstiger-Garantie ist keine allgemeine Preisanpassung, sondern eine Erstattung der Preisdifferenz über 24 Monate bis höchstens 100 Euro, die nur greift, wenn du dasselbe Angebot am selben Tag woanders günstiger findest. Die Rechte, die nach dem Abschluss gelten, kommen im Video gar nicht vor, die stehen weiter unten.

Der Weg durch den Rechner läuft in dieser Reihenfolge:

  1. Adresse eingeben und Verfügbarkeit prüfen. Danach steht die erste Liste.
  2. Filter setzen. Verivox nennt als Filter unter anderem eine Mindest-Bandbreite von 16, 50, 100 oder 250 Mbit/s, Neukunden- oder Wechseltarife, mit oder ohne TV-Paket, die Zugangsart DSL-Leitung mit und ohne Drosselung sowie Kabel-Internet, mit oder ohne Telefonflatrate, Auslandsflatrates für die Türkei, Polen, Italien, Griechenland und Russland, die Drosselungs-Ausnahme, nach der Tarife trotz aktiviertem Filter "Ohne Drosselung" angezeigt werden, wenn sie erst ab 300 GB im Monat drosseln, dazu Hardware-Filter für kostenlose oder WLAN-fähige Geräte, Tarife für Jugendliche, Schüler und Studenten sowie die Laufzeit 24 Monate, einen Monat oder alle. Neben den Feldern steht jeweils ein kleines Informationszeichen, das erklärt, für welche Situation welche Downloadgeschwindigkeit gedacht ist.
  3. Tarifdetails öffnen. Dort liegen Preisdetails, Hardware-Auswahl, Optionen wie TV und Telefon, Minutenpreise und die Tarifeigenschaften mit Laufzeit und Kündigungsfrist.
  4. Zum Tarif wechseln. Auf der Tarifseite stehen Download- und Uploadgeschwindigkeit, Anschlussart, Laufzeit und die detaillierte Preisübersicht mit Cashback und Boni.
  5. Bestellen in vier Schritten: persönliche Daten, Angaben zum Anschluss (Neuabschluss oder Wechsel, bisheriger Anbieter, Rufnummernmitnahme), Zahlungsdaten, Zusammenfassung.

Im letzten Schritt bestätigst du die AGB und die Leistungsbeschreibung des Anbieters, es läuft eine Bonitätsprüfung mit Schufa-Abfrage, und du beauftragst den neuen Anbieter damit, deinen bestehenden Anschluss zu kündigen und die Rufnummern mitzunehmen. Über der Zusammenfassung wies in unserem Durchgang ein Banner auf das 14-tägige Widerrufsrecht hin. Nach dem Absenden kommen Bestätigung und Dokumente per E-Mail.

Wenn dir unterwegs etwas unklar ist, gibt es eine Experten-Hotline, die im Video von Montag bis Sonntag erreichbar ist. Verivox führt die kostenlose Expertenberatung auch auf der Vergleichsseite als einen der drei Schritte auf.

Wie du die Ergebnisliste liest

Die Reihenfolge in der Liste ist kein Zufall, und Verivox legt sie in den Richtlinien zum DSL-Rechner offen. Sortiert wird aufsteigend nach dem Durchschnittspreis pro Monat, bei gleichem Durchschnittspreis alphabetisch. Auf die Frage, ob Provisionen die Reihenfolge beeinflussen können, antwortet Verivox dort selbst: "Nein. Provisionen haben keinen Einfluss auf die Reihenfolge der Vergleichsergebnisse. Unser Tarifvergleich sortiert die Tarife mathematisch nach dem Preis."

Über der Liste kann trotzdem etwas stehen, das nicht der Sortierung folgt. Auch das schreibt Verivox hin: "Oberhalb der Ergebnisliste können Werbe-Angebote platziert werden. Diese Angebote sind klar als 'Anzeige' gekennzeichnet und farblich von den übrigen Ergebnissen abgehoben." Für dich heißt das in der Praxis: Der erste Eintrag ohne Anzeigen-Kennzeichnung ist der günstigste nach Durchschnittspreis.

Du kannst die Sortierung umstellen. Oberhalb des Ergebnisses stehen als Alternativen Datengeschwindigkeit, Kundenzufriedenheit und Anzahl der Kundenbewertungen. Die Bewertungen selbst kommen aus einem geschlossenen System, wie Verivox es beschreibt: Bewerten kann nur, wer über Verivox tatsächlich einen Vertrag abgeschlossen hat. Das macht die Sterne belastbarer als offene Bewertungsportale, in denen jeder schreiben kann.

Jetzt zum Punkt, den man beim Lesen der Liste kennen sollte. Auf den Seiten zu Verbraucherschutz und Über uns schreibt Verivox: "Wir zeigen jedoch auch Tarife an, für die wir keine Provision erhalten." Über der offiziellen DSL-Anbieterliste steht dagegen: "Alle in der nachfolgenden Liste aufgeführten Anbieter sind Kooperationspartner von Verivox, von denen wir für die Vermittlung von Tarifen eine Provision erhalten." Beides steht auf verivox.de, und für dich lässt es sich sauber trennen: Die Sortierung innerhalb der Liste folgt dem Preis, die Auswahl der überhaupt gelisteten Anbieter folgt der Partnerliste. Was daraus für deine Adresse folgt, steht weiter unten im Abschnitt zu den gelisteten Anbietern.

Der Durchschnittspreis auf 24 Monate

Die Zahl, an der du dich in der Liste orientierst, ist der Durchschnittspreis pro Monat, und sie bedeutet etwas anderes als der Betrag, der bei dir vom Konto geht. Verivox rechnet ausdrücklich auf 24 Monate: "Als Basis für die Preisermittlung und den Preisvergleich werden die auf 24 Monate hochgerechneten Kosten der jeweiligen Tarife herangezogen." Der Durchschnittspreis entsteht laut Richtlinien "aus allen innerhalb der jeweiligen Erstvertragslaufzeit fest anfallenden Kosten abzüglich der tarifgebundenen und möglichen Rabatte". Auf der Vergleichsseite steht dazu, dass er "sowohl alle zusätzlichen Kosten als auch eventuelle Vergünstigungen" enthält.

Die Bezugsgröße ist damit nicht das erste Jahr, sondern die jeweilige Erstvertragslaufzeit, bei den meisten Tarifen also 24 Monate. Der Laufzeitfilter kennt dafür die Stufen 24 Monate, 1 Monat und alle. Beim Vergleichen ist das ein Vorteil, weil Aktionsrabatte der ersten Monate die Rechnung nicht dominieren.

Was du dabei einplanen solltest: Der monatliche Kontoabgang weicht vom Durchschnittspreis ab, weil Boni einmalig fließen und Aktionspreise nur die ersten Monate gelten. In unserem Video sieht man das an einem konkreten Vertrag: In den ersten drei Monaten stehen dort knapp 10 Euro im Monat, in den Monaten 4 bis 24 rund 56 Euro, und erst mit den verrechneten Boni landet der Durchschnitt bei gut 31 Euro. Der Umgang damit ist simpel: Öffne vor der Bestellung die Preisdetails und schau dir die Monatsstaffel an, dann weißt du, was tatsächlich abgebucht wird.

Wichtig ist auch, welche Boni überhaupt in die Rechnung einfließen. Verivox akzeptiert nach eigenen Richtlinien nur geldwerte Vorteile, die dir innerhalb von 24 Monaten zugutekommen, also Boni, geldwerte Gutscheine, Startguthaben, Grundgebührbefreiungen, Befreiungen von Bereitstellungsgebühren sowie Hardware- und Versandkosten. Boni, die an weitere Voraussetzungen gebunden sind, etwa an eine Vertragsverlängerung oder eine Clubmitgliedschaft, werden nach derselben Quelle gegebenenfalls als Anmerkung erwähnt, fließen aber nicht in die Preisberechnung ein.

Wie groß der Unterschied ausfallen kann, zeigt Verivox mit einer eigenen Beispielrechnung für eine Adresse in Berlin, Postleitzahl 10585, mit mindestens 50 Mbit/s inklusive Internet, Telefon und Router, ausgewiesen mit Stand 27. Juli 2026: Der bisherige Tarif MagentaZuhause M nach Mindestlaufzeit kostet dort für die nächsten 24 Monate 1.197,60 Euro, der günstigste Tarif GigaZuhause 150 Kabel von Vodafone 599,52 Euro inklusive einmaliger Kosten und Vergünstigungen, also 24,98 Euro Durchschnittspreis pro Monat inklusive Router. Die Differenz beträgt in diesem Beispiel 598,08 Euro.

Was mit dem Unterschied passiert, entscheidest du. Wenn du ihn nicht im Alltag versickern lassen willst, ist ein verzinstes Konto der einfachste Weg, etwa das Consorsbank Tagesgeld oder ein Girokonto mit Guthabenzins wie das C24 Girokonto.

Rechnung auf 24 Monate

Verivox rechnet alle festen Kosten und Rabatte der Erstlaufzeit auf 24 Monate um.

Durchschnittspreis für deine Adresse prüfen

Anschlussarten und Tempo im Überblick

Der Rechner heißt DSL-Vergleich, deckt aber mehr als eine Leitungsart ab. Die folgende Übersicht fasst zusammen, wie Verivox die einzelnen Anschlussarten selbst einordnet und welches Tempo die Vergleichsseite dazu nennt.

Wie Verivox es einordnet
Tempo laut Vergleichsseite
Wo du danach suchst
DSL und VDSLZugangsart DSL-Leitung, mit und ohne Drosselungbuchbar bis 250 Mbit/sDSL-Rechner
Kabel-InternetZugangsart Kabel-Internetbis zu 1.000 Mbit/sDSL-Rechner
Glasfaserauf der Vergleichsseite als Anschlussart genannt, in den Richtlinien für DSL und Kabel nicht als eigener Zugangsart-Filterteils höher als 1.000 Mbit/seigener Glasfaser-Rechner, ob Glasfaser auch im DSL-Rechner mitläuft, legt Verivox nicht fest
Mobiles Internet über LTE und 5Geigene Richtlinien für den Mobiles-Internet-Rechnerauf den DSL-Seiten keine Angabeeigener Rechner
Satelliten-Internetauf der DSL-Seite nur als Begriff unter Breitband erklärtauf den DSL-Seiten keine Angabenicht im DSL-Rechner
Filterstufen für die Mindest-Bandbreite16, 50, 100 und 250 Mbit/sals Mindest-Bandbreite laut RichtlinienDSL-Rechner

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Das Verivox-Cashback und was du dafür tust

Das Verivox-Cashback ist eine Prämie von Verivox selbst und kommt zusätzlich zu dem, was der Anbieter macht. Verivox formuliert es so: "Zu vielen der Tarife erhalten Sie außerdem den exklusiven Verivox-Cashback. Wenn Sie einen Tarif mit Verivox-Cashback bestellen, überweisen wir Ihnen den Betrag auf Ihr Konto." Auf der Vergleichsseite steht dazu der Hinweis, dass diese Angebote dadurch bei Verivox günstiger sind als direkt beim Anbieter.

Die Höhe hängt am Tarif, eine feste Zahl oder eine Spanne nennt Verivox nicht. Wie das konkret aussieht, zeigen die Tarife, die am 2. September 2026 auf der Vergleichsseite standen. Das ist eine Momentaufnahme, denn die Beträge wechseln mit den Aktionen der Anbieter:

  • Pure Speed 250 von PYUR mit 150 Euro Cashback, 23,83 Euro monatlich und 17,58 Euro Durchschnittspreis, 250 Mbit/s, Bewertung 8,8. Die Telefon-Flat ist für 2,99 Euro im Monat optional zubuchbar, der Tarif ist als dauerhaft günstiger Sparpreis auch nach dem 24. Monat ausgewiesen und trägt das Label CHIP Testsieger Internet.
  • MagentaZuhause L von der Telekom mit 270 Euro Cashback, 30,53 Euro monatlich und 24,49 Euro Durchschnittspreis, 100 Mbit/s, Bewertung 8,6, dazu die Aktion ohne Bereitstellungspreis.
  • GigaZuhause 100 DSL von Vodafone mit 155 Euro Cashback, 37,70 Euro monatlich und 31,24 Euro Durchschnittspreis, 100 Mbit/s, Bewertung 8,4.

Ausgezahlt wird das Geld nicht automatisch, du forderst es an. Der Weg führt über dein Verivox-Kundenkonto zu Meine Verträge, dort in die Vertragsdetails und auf Jetzt Cashback anfordern. Dabei lädst du eine Kalendermonatsrechnung als Datei mit höchstens 200 kb hoch. Die Frist ist der Punkt, den man sich in den Kalender schreibt: Die Rechnung muss spätestens 6 Monate nach Vertragsabschluss hochgeladen sein. Überwiesen wird auf die Bankverbindung, die du bei der Tarifantragstellung angegeben hast.

Eine Bedingung gehört mit dazu: Der Cashback gilt nur für Neukunden beim jeweiligen Anbieter, ein Tarifwechsel beim selben Anbieter berechtigt nicht zur Auszahlung. Wenn du bei deinem bisherigen Anbieter bleiben willst, rechnest du also ohne Cashback und vergleichst den reinen Tarifpreis. Für alle, die tatsächlich den Anbieter wechseln, ist er dagegen echtes Geld obendrauf, und die Mechanik ist dieselbe wie bei anderen Rückvergütungen im Alltag, etwa beim Auszahlen von Payback Punkten.

Die drei Verivox-Prämien nebeneinander

Neben dem Cashback gibt es zwei weitere Prämien von Verivox. Die Nirgendwo-Günstiger-Garantie gilt nach Verivox-Angabe ausschließlich für Tarife, die im Vergleichsrechner gelistet sind und über die Bestellstrecke von Verivox abgeschlossen wurden.

Was du bekommst
Bedingung
Frist
Verivox-Cashbacktarifabhängiger Betrag, überwiesen auf dein Kontonur als Neukunde beim jeweiligen Anbieter, Kalendermonatsrechnung als Datei bis 200 kbRechnung spätestens 6 Monate nach Vertragsabschluss hochladen
Nirgendwo-Günstiger-GarantieErstattung der Preisdifferenz über 24 Monate, höchstens 100 Euroexakt gleiches Angebot bei Anbieter- und Tarifname, Vertragskonditionen, Hardware und Optionen, Nachweis per Screenshot mit Datum und UhrzeitFund am selben Tag wie die Bestellung, Auszahlung nach Aktivierung und Upload der ersten Kalendermonatsrechnung
Newsletter-BonusAktionscode über 30 Euro Extra-AktionsbonusNewsletter-Anmeldung, der Code kommt per E-Mail; die vollständigen Teilnahmebedingungen weist Verivox auf der DSL-Seite nicht auseinlösbar innerhalb von 90 Tagen nach der Anmeldung, und nur beim Abschluss eines über Verivox vermittelten Internettarifs

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Wer im Vergleich steht und wo du zusätzlich nachsiehst

Bei der Marktabdeckung legt Verivox die Karten selbst auf den Tisch und veröffentlicht die Anbieterliste. Unter den Richtlinien zum DSL-Rechner liegt eine Seite mit zwei Tabellen, teilnehmende und nicht teilnehmende Anbieter für Internettarife, jeweils mit Stand Februar 2026. Darin stehen 53 teilnehmende Anbieter und 217 nicht teilnehmende.

Die Aussage "Unser Tarifrechner für DSL & Kabel beinhaltet über 90 Prozent der online verfügbaren Angebote" bezieht sich dabei auf Angebote, nicht auf Anbieterköpfe. Beides passt zusammen, wenn man sieht, wer nicht dabei ist: überwiegend regionale Netze und Stadtwerke. In der Liste der Nichtteilnehmer stehen unter anderem eazy, EnBW, NetCom BW, Osnatel, Versatel, wilhelm.tel, KielNET, goetel und dokom, dazu sehr viele Stadtwerke von Bochum über Münster bis Oldenburg.

Daraus folgt eine konkrete Handlungsempfehlung: Nutze den Vergleich, um die überregionalen Anbieter für deine Adresse durchzurechnen, und sieh danach zusätzlich beim lokalen Stadtwerk oder Glasfasernetz nach. Das gilt besonders, wenn in deiner Straße gerade gebaut wird: Wer nicht in der Teilnehmerliste steht, taucht im Rechner auch nicht auf, und ein Ausbau-Angebot bekommst du dann nur direkt beim Netzbetreiber.

Verlass dich für deine Verfügbarkeit deshalb nicht auf die Namensliste, sondern auf die Adressprüfung im Rechner.

Vier weitere Punkte aus den Richtlinien gehören zum vollständigen Bild. Berücksichtigt werden Anbieter, die von der Bundesnetzagentur gemäß § 6 TKG zugelassen sind und deren Tarifinformationen öffentlich im Internet abrufbar sind. Voraussetzung ist außerdem, dass der Anbieter ein vorwahlen- oder postleitzahlbasiertes Verfügbarkeitsgebiet gemeldet hat. Verglichen werden Neukunden- und Wechseltarife für Privatkunden, Bestandskundentarife bleiben außen vor, weil sie nicht veröffentlicht werden. Und Verivox behält sich vor, einzelne Anbieter oder Tarife nicht abzubilden sowie Angebote bei massiven Verbraucherbeschwerden mit Warnhinweisen zu kennzeichnen oder zu entfernen.

Zum Thema Glasfaser ein praktischer Hinweis. Die Vergleichsseite nennt als Anschlussarten DSL, VDSL, Kabel und Glasfaser. Die offiziellen Richtlinien tragen den Titel "Richtlinien des Verivox-Preisvergleichs für DSL & Kabel" und führen als Zugangsart-Filter die DSL-Leitung mit und ohne Drosselung sowie Kabel-Internet auf. Deutsche-Glasfaser steht als teilnehmender Anbieter in der Partnerliste, und für Glasfaser gibt es zusätzlich einen eigenen Rechner unter verivox.de/glasfaser/vergleich. Wenn an deiner Adresse Glasfaser liegt, schaust du deshalb am besten in beide Rechner.

Adresse genügt

53 teilnehmende Anbieter, darunter Telekom, Vodafone, 1&1, O2, PYUR, M-net, NetCologne und EWE.

Verfügbarkeit an deiner Adresse prüfen

Der Wechsel: wer was übernimmt

Beim Wechsel läuft das Meiste nicht über dich. Verivox beschreibt den Ablauf so: "Ihr neuer Anbieter führt die Kündigung bei Ihrem alten Provider durch. Damit entfallen für Sie alle Formalitäten einer Kündigung." Anschließend stimmt sich der bisherige Anbieter mit dem neuen ab, und zum Stichtag surfst du über den neuen Tarif.

Verivox rät ausdrücklich davon ab, selbst zu kündigen und den neuen Vertrag getrennt zu beauftragen, weil das längere Ausfallzeiten riskiert und die Mitnahme der Festnetznummer erschwert. Diese Empfehlung deckt sich mit dem Gesetz, denn nach § 59 Absatz 1 TKG erfolgen Anbieterwechsel und Rufnummernmitnahme unter Leitung des aufnehmenden Anbieters, und die beteiligten Anbieter sorgen dafür, dass es keine Unterbrechung des Dienstes gibt.

Vier Kostenpunkte solltest du kennen, alle nach Angaben von Verivox:

  • Eine Wechselgebühr erheben die Provider nicht.
  • Ein möglicher Technikerbesuch ist für dich kostenlos, weil du beim neuen Anbieter als Neukunde giltst. Kosten entstehen nur bei besonderen Maßnahmen oder wenn du den Termin versäumst.
  • Beim Umzug können je nach Provider rund 49 bis 69 Euro anfallen.
  • Für die Rückkehr zum selben Anbieter gilt in den meisten Fällen eine Sperrfrist von mindestens 3 Monaten, teilweise 6 Monaten. Wer also nur wegen eines Neukundenbonus wechselt und zurück will, plant das mit Vorlauf.

Die Rufnummer kannst du laut Verivox mitnehmen, solange du im gleichen Vorwahlgebiet bleibst. Was für die Rufnummernmitnahme und für die Ausfallzeit gesetzlich zusätzlich gilt, steht im nächsten Abschnitt.

Deine Rechte nach dem Abschluss

Das Telekommunikationsgesetz gibt dir nach dem Abschluss eine ganze Reihe von Ansprüchen, von denen ein großer Teil seit dem 1. Dezember 2021 gilt. Die folgende Übersicht listet die Schwellen, ab denen sie greifen.

Worum es geht
Ab welcher Schwelle
Was dir zusteht
§ 56 TKG, Laufzeitanfängliche Laufzeit höchstens 24 Monate, zusätzlich Pflicht, einen Vertrag mit höchstens 12 Monaten anzubietenvor Vertragsschlusshat sich der Vertrag nach der anfänglichen Laufzeit stillschweigend verlängert, ist er jederzeit mit einem Monat Frist und ohne Kosten kündbar
§ 57 TKG, GeschwindigkeitAbweichung nach den Kriterien der Verfügung 99/2021, nachgewiesen mit der Breitbandmessungeine der drei Schwellen genügtMinderung im Verhältnis der Abweichung oder außerordentliche Kündigung ohne Frist
§ 58 TKG, Störung Tag 3 und 4Störung nicht innerhalb von zwei Kalendertagen nach der Meldung beseitigtdritter und vierter Tag des vollständigen Ausfalls5 Euro oder 10 Prozent des Monatsentgelts je Tag, der höhere Betrag zählt
§ 58 TKG, Störung ab Tag 5vollständiger Ausfall dauert anab dem fünften Tag10 Euro oder 20 Prozent des Monatsentgelts je Tag, der höhere Betrag zählt
§ 58 TKG, versäumter TerminKundendienst- oder Installationstermin vom Anbieter versäumtje versäumtem Termin10 Euro oder 20 Prozent des Monatsentgelts, je nachdem was höher ist
§ 59 TKG, AnbieterwechselWechsel unter Leitung des aufnehmenden Anbieters, Dienst darf nicht länger als einen Arbeitstag unterbrochen seinjeder weitere Arbeitstag der Unterbrechung10 Euro oder 20 Prozent des Monatsentgelts je Arbeitstag, der höhere Betrag zählt
§ 59 TKG, Rufnummernmitnahmebeantragbar bis zu einem Monat nach VertragsendeAktivierung am vereinbarten Tag, spätestens innerhalb des darauffolgenden Arbeitstageskeine direkten Entgelte, bei Verzögerung 10 Euro je Tag vom Anbieter, der sie zu vertreten hat
§ 1 TKTransparenzV, ProduktinformationsblattPflicht seit dem 1. Juni 2017vor Vertragsschlussminimale, normalerweise verfügbare und maximale Datenübertragungsrate schwarz auf weiß
§ 54 Absatz 3 TKG, Vertragszusammenfassungklare und leicht lesbare Zusammenfassung nach EU-Muster, kostenlosbevor du deine Vertragserklärung abgibstkann sie technisch nicht vorher gestellt werden, hängt die Wirksamkeit des Vertrages davon ab, dass du ihn nach Erhalt in Textform genehmigst

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Tempo nachmessen: die Messkampagne der Bundesnetzagentur

Das ist der Abschnitt, der im Zweifel am meisten wert ist. Wenn dein Anschluss langsamer ist, als im Vertrag steht, gibt dir § 57 Absatz 4 TKG das Recht, das Entgelt zu mindern oder außerordentlich ohne Kündigungsfrist zu kündigen. Gemindert wird in dem Verhältnis, in dem die tatsächliche Leistung von der vereinbarten abweicht. Und das Minderungsrecht besteht so lange fort, bis der Anbieter nachweist, dass er die vereinbarte Leistung ordnungsgemäß erbringt.

Der Nachweis läuft über ein festgelegtes Verfahren, und der übliche Browser-Speedtest gehört nicht dazu. Die Bundesnetzagentur weist selbst darauf hin, dass eine Browsermessung nur die aktuelle Datenübertragungsrate im Browser erfasst und unter Umständen nicht die tatsächliche Rate des Anschlusses. Nachweistauglich ist die Breitbandmessung Desktop-App der Bundesnetzagentur.

So läuft die Messkampagne ab:

  1. Vertragswerte heraussuchen. Die vertraglich vereinbarte maximale Datenübertragungsrate steht im Produktinformationsblatt und in der Vertragszusammenfassung. Nach Paragraf 1 Absatz 2 Nummer 5 TKTransparenzV muss das Blatt bei Festnetzanschlüssen alle drei Werte enthalten, also die minimale, die normalerweise verfügbare und die maximale Rate, jeweils für Download und Upload. Wenn dein Blatt eine davon nicht ausweist, ist das schon der erste Punkt, den du beim Anbieter ansprichst.
  2. Rechner vorbereiten. Gemessen wird ausschließlich über eine direkte LAN-Verbindung. Das WLAN am Router muss aus sein, die App erfasst den WLAN-Status vorab und verhindert die Messung sonst. Andere Geräte vom LAN trennen, VPN aus, Energiesparmodus aus, aktuelle Router-Firmware, und die Netzwerkkarte muss mindestens so schnell sein wie der Anschluss.
  3. Laptop ans Stromnetz. Im Nachweisverfahren sind nur Messungen mit einem Laptop bei Anschluss an die Stromversorgung möglich.
  4. Zehn Messungen pro Messtag. Zwischen der fünften und der sechsten Messung eines Tages liegen mindestens drei Stunden, zwischen allen anderen Messungen mindestens fünf Minuten.
  5. Das Ganze an drei unterschiedlichen Kalendertagen. Zwischen den Messtagen liegt jeweils mindestens ein Kalendertag, und alle drei Tage müssen innerhalb von höchstens 14 Kalendertagen liegen. Macht in Summe 30 Messungen.
  6. Messprotokoll sichern. Nach erfolgreichem Abschluss bekommst du ein Messprotokoll als PDF, das digital signiert ist und aussagt, ob eine Abweichung nach den Kriterien der Bundesnetzagentur festgestellt wurde.

Erheblich ist die Abweichung nach der Allgemeinverfügung 99/2021 der Bundesnetzagentur, wenn einer von drei Fällen zutrifft: wenn nicht an mindestens zwei von drei Messtagen jeweils mindestens einmal 90 Prozent der vertraglich vereinbarten maximalen Geschwindigkeit erreicht werden, wenn die normalerweise zur Verfügung stehende Geschwindigkeit nicht in 90 Prozent der Messungen erreicht wird, oder wenn an mindestens zwei von drei Messtagen jeweils mindestens einmal die minimale Geschwindigkeit unterschritten wird. Ein einziger dieser Fälle genügt.

Zwei Details noch, die beim Geltendmachen helfen. Fällt der Dienst vollständig aus, wird eine Entschädigung nach § 58 Absatz 3 TKG auf die Minderung angerechnet, du bekommst also nicht doppelt. Und bei der Unterbrechung im Wechselfall zählt § 59 Absatz 2 TKG Arbeitstage, und weil der Samstag in aller Regel kein Arbeitstag ist, macht das einen Tag Unterschied. Wenn du dich auf die Frist berufen willst, nimm den Gesetzeswortlaut. Kommst du mit deinem Anbieter nicht weiter, verweist Verivox selbst auf die Verbraucherschlichtungsstelle Telekommunikation bei der Bundesnetzagentur, die zwischen beiden Seiten vermittelt.

Verivox als Unternehmen

Hinter dem DSL-Vergleich steht die Verivox GmbH, Max-Jarecki-Straße 21 in 69115 Heidelberg, eingetragen beim Amtsgericht Mannheim unter HRB 754408, Geschäftsführer ist Daniel Puschmann. Gegründet wurde Verivox 1998 in Heidelberg, seit 2025 gehört das Unternehmen nach eigener Angabe zu The Mavriq Division, einem Verbund europäischer Vergleichsportale im Besitz der Moltiply S.p.A. Verivox beschäftigt nach eigener Angabe 500 Mitarbeitende und hat seit 1998 mehr als 8 Millionen Menschen als Kunden gezählt.

Wie das Geschäft finanziert wird, steht offen auf der Seite: "Unsere Vergleiche sind für unsere Kunden kostenlos. Damit das so bleibt, verdienen wir Geld durch Provisionen, durch Werbung sowie durch die Vermarktung von übergeordneten Marktdaten." Ergänzend hält Verivox im Bereich Verbraucherschutz fest: "Kein Anbieter aus den Branchen, die wir vergleichen, ist an Verivox beteiligt." Das ist eine ungewöhnlich klare Offenlegung, und sie macht das Modell nachvollziehbar: Du zahlst nichts, der Anbieter zahlt eine Vermittlungsprovision.

Bei den Bewertungen weist Verivox auf der Vergleichsseite 4,9 von 5 aus 281.450 Bewertungen aus und spricht von 96 Prozent zufriedenen Kunden. Für den Internetvergleich allein stehen dort 4,9 aus 816 Bewertungen der letzten zwölf Monate. Als Telekommunikationsexperte tritt Jens-Uwe Theumer auf der Seite mit einem Zitat auf.

Was für den Vergleich spricht

Das nimmst du mit

  • Der Vergleich ist für dich kostenlos und braucht nur deine Adresse
  • Sortiert wird aufsteigend nach Durchschnittspreis, bei gleichem Preis alphabetisch
  • Der Durchschnittspreis rechnet alle festen Kosten und Rabatte der Erstlaufzeit auf 24 Monate um
  • Bei vielen Tarifen kommt der Verivox-Cashback obendrauf, am 2. September 2026 etwa 270 Euro bei MagentaZuhause L
  • Der neue Anbieter übernimmt die Kündigung, Kunden- und Vertragsnummer beim alten Anbieter brauchst du nicht
  • Bewertungen kommen aus einem geschlossenen System, bewerten kann nur, wer über Verivox abgeschlossen hat
  • Nirgendwo-Günstiger-Garantie über 24 Monate bis 100 Euro auf gelistete und über Verivox bestellte Tarife
  • Anbieterliste und Sortierregeln stehen öffentlich auf verivox.de

Das behältst du im Blick

  • 53 Anbieter nehmen teil, 217 stehen in der Nichtteilnehmer-Liste, überwiegend regionale Netze und Stadtwerke
  • Bestandskundentarife bleiben außen vor, verglichen werden Neukunden- und Wechseltarife
  • Die Höhe des Verivox-Cashbacks hängt am Tarif, eine Spanne nennt Verivox nicht
  • Der Cashback gilt nur für Neukunden beim jeweiligen Anbieter
  • Der monatliche Kontoabgang weicht vom Durchschnittspreis ab, weil Boni einmalig fließen
  • Die Nirgendwo-Günstiger-Garantie greift nur bei einem Fund am selben Tag
  • Zum 30-Euro-Newsletter-Bonus steht auf der DSL-Seite nur die Fußnote mit der 90-Tage-Frist

Fazit: der eigentliche Grund für den Vergleich

Der stärkste Grund für einen DSL-Vergleich steht nicht in der Preisspalte. Er heißt Verfügbarkeit. Welcher Anbieter für dich der beste ist, entscheidet die Leitung vor deinem Haus. Genau deshalb fragt der Rechner nach Straße und Hausnummer und nicht nur nach der Postleitzahl, und genau deshalb bringt eine Bestenliste weniger als eine Adressprüfung.

Praktisch heißt das: Adresse eingeben, Filter auf die Bandbreite setzen, die du wirklich brauchst, und die Liste nach Durchschnittspreis lesen. Vor der Bestellung einmal in die Preisdetails schauen, damit du die Monatsstaffel kennst. Und wenn in deiner Straße gerade Glasfaser gebaut wird, zusätzlich beim lokalen Netzbetreiber nachfragen, denn 217 Anbieter stehen in der Nichtteilnehmer-Liste, überwiegend regionale.

Nach dem Abschluss lohnt es sich, das Produktinformationsblatt und die Vertragszusammenfassung abzulegen. Sie sind die Dokumente, gegen die du später misst, und mit der Breitbandmessung der Bundesnetzagentur wird aus einem langsamen Anschluss ein Anspruch auf Minderung oder außerordentliche Kündigung. Der größte Teil dieser Rechte gilt seit dem 1. Dezember 2021, die Pflicht zum Produktinformationsblatt schon seit dem 1. Juni 2017.

Wie derselbe Anbieter beim Geld statt beim Internet arbeitet, haben wir im Verivox Kreditvergleich aufgeschrieben, inklusive der Frage, was schufaneutral wirklich heißt. Weitere Werkzeuge, mit denen wir Kosten und Vermögen im Blick behalten, findest du in unserer Übersicht der Finanz-Tools, zum Beispiel den Portfolio-Tracker im Artikel zu Parqet. Und wer beim Abschluss laufender Verträge grundsätzlich auf Prämien achtet, findet die aktuellen Aktionen im Neukundenbonus-Bereich. Wie viel ein einzelnes Abo über die Jahre kostet, rechnen wir in den Audible Erfahrungen vor, und was eine Vertragsanfrage mit deinem Score macht, steht im neuen SCHUFA Score.

Ohne Kosten für dich

Verfügbarkeit prüfen, Durchschnittspreis auf 24 Monate vergleichen, bei vielen Tarifen Verivox-Cashback mitnehmen.

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