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0,00 € im Monat
N26 Standard: 0,00 Euro Kontoführung ohne Bedingungen, dazu gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro.
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N26 vs Vivid Money: Gebühren und Sicherheit

N26 kostet 0 Euro ohne Bedingungen, Vivid ab 3.000 Euro Guthaben oder 1.000 Euro Kartenumsatz. Wir prüfen Karten, Bargeld und die Einlagensicherung im Detail.

Aktualisiert: 23.9.2026
N26 und Vivid Money Standardkonto im direkten Vergleich der Konditionen

N26 gegen Vivid Money: Beide werben mit einem kostenlosen Standardkonto, die Bedingungen dahinter unterscheiden sich aber deutlich. Das N26 Girokonto ist ohne jede Voraussetzung gebührenfrei, Vivid verlangt seit dem 18. August 2026 mindestens 3.000 Euro Guthaben oder 1.000 Euro Kartenumsatz im Vormonat, sonst werden 4,90 Euro fällig. Der größere Unterschied liegt in der Regulierung: N26 ist eine deutsche Bank unter BaFin-Aufsicht, Vivid ein in Luxemburg lizenziertes E-Geld-Institut. Alle Werte von n26.com und vivid.money, Stand 23. September 2026.

Zwei Standardkonten, zwei Wege zur Kostenfreiheit

N26 und Vivid Money bewerben beide ihr Einsteigerkonto als kostenlos. Wie du dort hinkommst, ist bei beiden Anbietern etwas anderes.

Das N26 Standard Girokonto kostet 0,00 Euro im Monat, ohne Mindestgeldeingang, ohne Mindesteinlage und ohne eine Bedingung, die du monatlich erfüllen musst. Dahinter steht die N26 Bank SE mit Sitz in Berlin, ein deutsches Kreditinstitut unter Aufsicht der BaFin. Alle Details zu den fünf Punkten, an denen im Standard trotzdem Gebühren anfallen, haben wir im N26 Girokonto Test einzeln durchgerechnet.

Das Vivid Standardkonto ist ebenfalls kostenlos, allerdings nur für sogenannte Aktivkunden. Seit dem 18. August 2026 gilt dafür eine von zwei Bedingungen: Entweder du hältst am letzten Tag des Kalendermonats mindestens 3.000 Euro Guthaben über alle deine Money-, Invest- und Crypto-Konten zusammen, oder du hast im vorangegangenen Kalendermonat mindestens 1.000 Euro mit der Karte bezahlt. Geldautomatenabhebungen zählen dabei ausdrücklich nicht als Kartenumsatz. Erfüllst du keine der beiden Bedingungen, berechnet Vivid 4,90 Euro im Monat.

Ein Beispiel macht den Unterschied greifbar. Wer 2.800 Euro Gehalt bekommt und davon 900 Euro im Monat mit Karte bezahlt, bleibt bei N26 in jedem Fall bei 0,00 Euro. Bei Vivid greift in diesem Fall weder die Guthaben- noch die Umsatzgrenze, die 4,90 Euro werden also fällig, solange nicht zusätzlich ein Polster von 3.000 Euro auf den Konten liegt. Wer dagegen sein gesamtes Gehalt über Vivid laufen lässt und regelmäßig mit der Karte zahlt, erreicht die 1.000-Euro-Umsatzgrenze meist ohne zusätzlichen Aufwand.

0,00 € ohne Bedingung

Kontoführung 0,00 Euro ohne Mindestguthaben und ohne Kartenumsatz-Pflicht, anders als bei Vivids Aktivkunden-Regel.

N26 Girokonto kostenlos eröffnen

Die Zahlen nebeneinander

Die Zahlen nebeneinander: N26 verlangt für die Kostenfreiheit nirgends eine Bedingung, Vivid koppelt sie an Guthaben oder Kartenumsatz. Die N26-Werte stammen aus dem Preis- und Leistungsverzeichnis, Version 4.4 vom 26. Juni 2026, die Vivid-Werte aus dem Gebührenblatt für Privatkunden, Version 4, gültig seit dem 18. August 2026. Unser Stand ist der 23. September 2026.

0,00 € im Monat
N26 Standard
Vivid Standard
Kontoführung0,00 €, keine Bedingung0 € als Aktivkunde, sonst 4,90 €
Aktivkunden-Regelnicht erforderlich3.000 € Guthaben oder 1.000 € Kartenumsatz im Vormonat
Erste physische Karte10,00 € einmalig inkl. Versandlaut Tarifseite kostenlos, Gebührenblatt nennt 19,90 €
Erste virtuelle Kartekostenlos1,00 € einmalig
Kartenwartung 2. Karte0,00 €0,90 € im Monat
Kartenzahlung Ausland0 % Bankentgelt weltweitTarifseite gebührenfrei, PDF nennt 1 %
Bargeld abheben frei2x im Monat, danach 2,00 €200 € im Monat, ab 50 € je Abhebung
Bargeld einzahlenüber CASH26, 1,5 %, ab 50 €kein offizieller Weg
Unterkontennur in Premium-Modellenbis zu 3 Pockets im Standard
KundenserviceChat, Zeitangaben widersprüchlichKontaktformular, Livechat nur bei Prime
Trustpilot4,2 von 5, 42.618 Bewertungen4,7 von 5, 30.132 Bewertungen
Regulierungdeutsche Bank, BaFin, 100.000 €E-Geld-Institut, CSSF, Natixis/FGDR

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Karten: Mastercard und Maestro gegen Visa

Bei der Kartenauswahl trennen sich die Wege der beiden Anbieter, und die Rechnung dazu lohnt sich, bevor du dich festlegst.

N26 gibt ausschließlich Mastercard-Debitkarten aus. Die erste virtuelle Karte ist im Standard kostenlos und sofort nach der Kontoeröffnung nutzbar, eine physische Mastercard Debit kostet 10,00 Euro einmalig, der Versand ist darin enthalten. Eine Maestro Karte führt das Preisverzeichnis zwar weiterhin, N26 stellt sie Neukunden aber nicht mehr aus: Wegen des Auslaufens der Maestro-Karten bei Mastercard nimmt N26 keine neuen Bestellungen mehr an, bestehende Karten funktionieren nach eigener Angabe bis Juni 2027. Wer heute ein Konto eröffnet, bekommt also in jedem Fall die Mastercard Debit.

Vivid gibt eine Visa-Debitkarte aus. Die Tarifseite bewirbt bei allen drei Vivid-Tarifen eine "kostenlose erste physische Karte". Das aktuelle Gebührenblatt (gültig seit 18. August 2026) listet für die Ausgabe einer physischen Karte dagegen durchgehend 19,90 Euro, dazu 9,90 Euro Standardversand oder 24,90 Euro Express, ohne eine erkennbare Ausnahme für die erste Karte. Beide Dokumente stehen am 23. September 2026 gleichzeitig online, welche der beiden Angaben beim Checkout tatsächlich zieht, lässt sich aus den Dokumenten allein nicht ableiten. Eine virtuelle Karte kostet bei Vivid 1,00 Euro einmalig, und ab der zweiten Karte fällt eine monatliche Kartenwartung von 0,90 Euro an, die erste Karte bleibt dabei wartungsfrei.

Für die Rechnung heißt das: Wer bei Vivid eine physische und eine virtuelle Karte nutzt und die erste Karte tatsächlich kostenlos bleibt, zahlt 1,00 Euro einmalig plus 0,90 Euro im Monat für die zweite Karte. Nach zehn Monaten liegt diese Summe bei genau 10,00 Euro und damit auf Höhe der einmaligen N26-Gebühr, jeden Monat danach wird N26 günstiger. Gilt dagegen die im Gebührenblatt genannte Zahl für die erste Karte, liegt N26 von Anfang an vorn. Eine Girocard bietet keiner der beiden Anbieter an.

10 € statt laufender Gebühr

Einmalig 10 Euro für die physische Mastercard, danach fällt keine monatliche Kartenwartung an.

N26 Karten ansehen

Kartenzahlung im Ausland: 0 Prozent gegen 1 Prozent

Im Alltag zahlt sich vor allem diese Position aus, wenn du regelmäßig außerhalb der Eurozone unterwegs bist.

N26 verlangt 0 Prozent Bankentgelt auf Kartenzahlungen weltweit und in allen Währungen, umgerechnet wird zum echten Devisenmittelkurs von Mastercard, ohne einen zusätzlichen Fremdwährungszuschlag von N26 selbst. Eine Ausnahme bleibt: Für Mastercard-Umsätze bei Glücksspiel berechnet N26 3 Prozent des Betrags.

Vivid wirbt auf der Tarifseite mit "gebührenfreien Zahlungen weltweit" bei allen drei Tarifen. Das offizielle Gebührenblatt nennt im Abschnitt Sonstiges dagegen einen Wechselkursaufschlag von 1 Prozent auf Kartentransaktionen außerhalb des Euro, und zwar für Standard, Plus und Prime gleichermaßen. Beide Aussagen stehen am 23. September 2026 auf offiziellen Vivid-Seiten nebeneinander. Auf 1.000 Euro Kartenumsatz im Urlaub macht das den Unterschied zwischen 0 Euro bei N26 und rund 10 Euro bei Vivid, sofern der Aufschlag aus dem Gebührenblatt tatsächlich greift.

Wer viel im Nicht-Euro-Ausland zahlt, plant diesen möglichen Aufschlag bei Vivid besser ein und prüft die eigene Abrechnung nach der ersten Auslandszahlung. Bei N26 entfällt diese Unsicherheit, weil das Preisverzeichnis dort keine vergleichbare Position kennt.

Bargeld abheben und einzahlen

Bargeld ist der Punkt, an dem sich beide kostenlosen Konten am deutlichsten von einer klassischen Filialbank unterscheiden.

N26 lässt dich zweimal im Kalendermonat kostenlos Bargeld abheben, und zwar an jedem Automaten in der gesamten Eurozone. Jede weitere Abhebung kostet 2,00 Euro, in Fremdwährung werden 1,7 Prozent des Umsatzes fällig. Zusätzlich bietet N26 mit CASH26 einen kostenlosen Weg über Partnergeschäfte: Du erzeugst in der App einen Barcode, lässt ihn an der Kasse scannen und bekommst bis zu 200 Euro je Vorgang ausgezahlt.

Vivid rechnet anders. Kostenlos sind bis zu 200 Euro im Monat, allerdings nur, wenn der einzelne Abhebebetrag mindestens 50 Euro beträgt. Ziehst du weniger als 50 Euro, berechnet Vivid 3 Prozent des Betrags, mindestens aber 1 Euro. Dieselbe 3-Prozent-Regel gilt auch für jeden Betrag, der über die monatlichen 200 Euro hinausgeht. Wer regelmäßig kleinere Summen zieht, verliert bei Vivid also eher als bei N26, dessen Kontingent nach Anzahl der Abhebungen zählt, nicht nach Beträgen.

Beim Einzahlen zieht N26 klar vorbei. Über CASH26 zahlst du im Partnergeschäft Bargeld ein, ab 50 Euro je Vorgang, gegen eine Gebühr von 1,5 Prozent. Bei Vivid findet sich im geprüften Gebührenblatt und auf der Tarifseite keine Position für eine klassische Bareinzahlung an der Ladenkasse. Was Vivid stattdessen anbietet, ist ein Karten-Top-up, also das Aufladen per Debit- oder Kreditkarte, das ist etwas anderes als eine Bareinzahlung. Wer regelmäßig Bargeld einzahlt, kommt bei Vivid damit aktuell nicht auf seine Kosten und greift besser auf N26 oder ein zweites Konto mit Bareinzahlung zurück.

CASH26 zum Einzahlen

Bargeld einzahlen über CASH26 möglich, bei Vivid gibt es dafür aktuell keinen offiziellen Weg.

N26 Standard ansehen

Pockets gegen Spaces: die Unterkonten im Vergleich

Bei den Unterkonten dreht sich das Bild, hier hat Vivid im kostenlosen Tarif die Nase vorn.

N26 Spaces gehören im heutigen Standard nicht mehr zum kostenlosen Konto. Der Support-Artikel zu Spaces beginnt mit der Aufforderung, für die Nutzung auf eine Premium-Mitgliedschaft (Smart, Go oder Metal) zu wechseln. Eine Ausnahme gilt nur für Konten, die vor dem 18. März 2021 eröffnet wurden, dort sind bis zu zwei Spaces möglich.

Vivid Pockets stehen dagegen schon im Standard zur Verfügung: bis zu 3 Pockets, jedes mit einer eigenen IBAN. Die Tarifseite listet zusätzlich "gebührenfreie Lastschriften" als Haken-Feature bei allen drei Tarifen, allerdings mit dem ausdrücklichen Zusatz "demnächst verfügbar". Am 23. September 2026 ist diese Funktion damit angekündigt, aber noch nicht live. Wer heute schon Lastschriften über ein Pocket einziehen lassen will, kann das laut der geprüften Tarifseite noch nicht.

So gehst du damit um: Wenn du feste Töpfe mit eigener IBAN suchst und dabei auf N26 setzt, bleibt nur der Umweg über ein kostenpflichtiges Modell ab 4,90 Euro im Monat. Bei Vivid bekommst du die Unterkonten im Standard dazu, solltest aber bis zur offiziellen Freischaltung noch keine Lastschriften darüber planen.

Sicherheit: die Einlagensicherung und die Vivid-Nuance

Das ist der wichtigste Unterschied zwischen beiden Konten, und er verdient eine genaue Erklärung statt eines pauschalen Urteils.

N26 ist eine deutsche Bank. Hinter dem Konto steht die N26 Bank SE mit Sitz in Berlin, ein Kreditinstitut unter Aufsicht der BaFin. Guthaben ist gesetzlich bis 100.000 Euro über die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken abgesichert. Dazu gehört die vollständige Information, dass die BaFin gegen N26 mehrfach Maßnahmen veröffentlicht hat, zuletzt ein seit Dezember 2025 bestandskräftiges Paket mit einem Sonderbeauftragten und zusätzlichen Eigenmittelanforderungen. Das sind Auflagen an die Organisation der Bank unter laufender Aufsicht, die gesetzliche Einlagensicherung bleibt davon unberührt.

Vivid Money S.A. ist keine Bank, sondern ein E-Geld-Institut. Auf der eigenen Support-Seite beschreibt Vivid sich selbst als zugelassen und beaufsichtigt von der Commission de Surveillance du Secteur Financier (CSSF), der luxemburgischen Finanzaufsicht. Eine deutsche Banklizenz oder eine Zulassung durch die BaFin weist Vivid auf seinen eigenen Seiten nicht aus, und dein Konto ist rechtlich damit keine klassische Bankeinlage.

Das bedeutet aber nicht, dass Vivid ungesichert ist. Im Hilfe-Center erklärt Vivid den eigenen Schutzmechanismus ausführlich: Kundengelder liegen auf getrennten, im Namen von Vivid gehaltenen Bankkonten sowie in Anteilen eines qualifizierten Geldmarktfonds, verwaltet von BNP Paribas Asset Management. Vivid schreibt dazu wörtlich, "100 % des Geldes auf deinem Vivid-Konto ist abgesichert". Zusätzlich sind Gelder bei der Sicherungsbank Natixis (BPCE-Gruppe) durch die französische Einlagensicherung FGDR bis 100.000 Euro pro Kunde geschützt, nach Vivids eigenen Worten "dasselbe Schutzniveau, das du bei jeder französischen oder europäischen Bank hättest". Auf der Marketing-Tarifseite selbst taucht das Thema am 23. September 2026 nicht auf, die Erklärung findet sich im Hilfe-Center.

Unsere Vivid Money Erfahrungen mit diesem Punkt lassen sich so zusammenfassen: Die pauschale Aussage "Vivid hat keinerlei Einlagensicherung" greift zu kurz. Richtig ist, dass Vivid keine deutsche Banklizenz und keinen Schutz über die BaFin-Entschädigungseinrichtung hat, so wie N26 ihn bietet. Vivid setzt stattdessen auf ein anderes, e-geld-typisches Modell aus Kundengeld-Trennung, Geldmarktfonds und einer französischen Einlagensicherung über die Partnerbank Natixis. Wer diesen Unterschied kennt, kann die beiden Konten fair gegeneinander abwägen.

100.000 € gesichert

Deutsche Bank unter BaFin-Aufsicht, Einlagen gesetzlich bis 100.000 Euro geschützt.

N26 mit BaFin-Absicherung eröffnen

Kundenservice: der Chat-Widerspruch bei N26

Beim Support unterscheiden sich beide Konten deutlich, und bei N26 lohnt ein genauer Blick auf die eigenen Angaben.

N26 wirbt auf seiner Kontoseite im Hero-Bereich mit "24/7 Chat-Support". Direkt in der Fußnote derselben Seite steht dagegen: "Unser Kundenservice ist täglich von 11:00 bis 19:00 Uhr erreichbar. Bei einfachen Fragen hilft dir unser Chatbot rund um die Uhr weiter." Das Support-Center von N26 nennt wiederum eine dritte Zeitspanne, täglich von 07:00 bis 23:00 Uhr, auch an Sonn- und Feiertagen. Rund um die Uhr erreichbar ist damit belegbar der Chatbot, ein Mitarbeiter dagegen nur innerhalb der genannten Fenster. Eine Telefonhotline gibt es im Standard nicht, dafür ist ein kostenpflichtiges Modell nötig.

Vivid bietet den Kundenkontakt im Standard- und im Plus-Tarif laut der eigenen Vergleichstabelle nur über ein Kontaktformular an, ein Livechat ist dort explizit ausgeschlossen. Erst im Prime-Tarif führt Vivid einen Livechat in der Kundenbetreuung auf.

Für den Alltag heißt das: Bei einer einfachen Frage antwortet bei N26 zunächst der Chatbot, bei dringenden Anliegen außerhalb der Servicezeiten bleibt dir bei beiden Anbietern zunächst nur das schriftliche Formular oder der Chat-Warteschlauf. Wer telefonischen Kontakt für unverzichtbar hält, braucht bei N26 ein Premiumkonto, bei Vivid ist das Telefon auf keinem der drei Tarife vorgesehen.

Bewertungen bei Trustpilot

Kundenstimmen sind kein Ersatz für die eigene Prüfung der Konditionen, geben aber ein Stimmungsbild, das wir dir nicht vorenthalten wollen.

N26 steht bei Trustpilot am 23. September 2026 bei 4,2 von 5 Sternen aus rund 42.600 Bewertungen. Damit hat sich der Wert seit unserem Video deutlich verbessert, dort hatten wir noch von 3,3 von 5 gesprochen.

Vivid liegt mit 4,7 von 5 Sternen aus 30.132 Bewertungen auf Trustpilot noch etwas höher, Stand 23. September 2026. Auch dieser Wert ist gegenüber dem Video gestiegen, dort waren es 4,5 von 5 bei rund 18.000 Bewertungen. Beide Konten haben also seit der Aufnahme spürbar an Zuspruch gewonnen, sowohl bei den Sternen als auch bei der Zahl der Bewertungen.

Unser Video zum Vergleich

Wir haben beide Konten in einem eigenen Video gegenübergestellt, mit Kontoführung, Karten, Bargeld, Unterkonten und Kundenservice.

Seit der Aufnahme haben sich einige Zahlen bei Vivid geändert, dazu kommt eine wichtige Korrektur bei der Einlagensicherung. Beides ordnen wir im nächsten Abschnitt ein.

Was sich seit dem Video geändert hat

Die Aktivkunden-Regel bei Vivid. Im Video reichte noch ein Kontoguthaben von 1.000 Euro oder eine einzige Kartenzahlung im Monat, sonst wurden 3,90 Euro fällig. Seit dem 18. August 2026 gilt die deutlich strengere Fassung: 3.000 Euro Guthaben oder 1.000 Euro Kartenumsatz im Vormonat, sonst 4,90 Euro. Im Artikel gilt durchgehend die neue Fassung.

Die Gebühr für kleine Abhebungen. Das Video nennt für Abhebungen unter 50 Euro eine feste Gebühr von 3 Euro. Das aktuelle Gebührenblatt spricht dagegen von 3 Prozent des Betrags, mindestens 1 Euro, keine feste Summe.

Die Kartenwartung. Im Video sind es 99 Cent im Monat ab der zweiten Karte, aktuell weist das Gebührenblatt 0,90 Euro aus. Unsere Rechnung zum Kartenkosten-Vergleich oben nutzt durchgehend den aktuellen Wert.

Die Lastschriften über Pockets. Das Video beschreibt sie als bereits nutzbares Feature. Die Tarifseite kennzeichnet "Gebührenfreie Lastschriften" am 23. September 2026 ausdrücklich mit dem Zusatz "demnächst verfügbar".

Die N26 Maestro Karte. Das Video nennt sie als gleichwertige Alternative zur Mastercard. N26 nimmt für Neukunden inzwischen keine Maestro-Bestellungen mehr an, bestehende Karten laufen bis Juni 2027.

Die Trustpilot-Werte beider Anbieter. N26 stand im Video bei 3,3 von 5 aus rund 34.000 Bewertungen, aktuell sind es 4,2 von 5 aus rund 42.600. Vivid stand bei 4,5 von 5 aus rund 18.000, aktuell 4,7 von 5 aus 30.132.

Die Einlagensicherung. Das Video zieht daraus ein pauschales Fazit gegen Vivid, ohne die eigene Erklärung von Vivid im Hilfe-Center zu berücksichtigen. Die vollständige Einordnung mit der Natixis- und FGDR-Absicherung steht im Abschnitt zur Sicherheit weiter oben.

Wofür du N26 nimmst, wofür du Vivid nimmst

Wofür du N26 nimmst

  • Kontoführung 0,00 Euro im Monat, ohne jede Bedingung
  • Deutsche Bank unter BaFin-Aufsicht, Einlagen gesetzlich bis 100.000 Euro gesichert
  • Kartenzahlungen weltweit zu 0 Prozent Bankentgelt, kein bekannter Aufschlag
  • Zwei kostenlose Abhebungen im Monat in der gesamten Eurozone
  • Bargeld einzahlen über CASH26 möglich, 1,5 Prozent ab 50 Euro
  • Physische Mastercard für einmalig 10,00 Euro, danach keine laufende Kartengebühr
  • Support-Center mit täglich 07:00 bis 23:00 Uhr Chat-Erreichbarkeit
  • Trustpilot 4,2 von 5 aus rund 42.600 Bewertungen, deutlich verbessert seit dem Video

Wofür du Vivid nimmst

  • Bis zu 3 Pockets mit eigener IBAN schon im kostenlosen Standard
  • Erste physische Karte laut Tarifseite kostenlos, Rabatt beim Checkout möglich
  • 200 Euro im Monat kostenlos abheben, wenn du jeweils mindestens 50 Euro ziehst
  • Trustpilot 4,7 von 5 aus 30.132 Bewertungen, die höchste Bewertung im Vergleich
  • Cashback bis zu 20 Euro im Monat im Standard-Tarif
  • Kostenfreiheit lässt sich über den Kartenumsatz statt über ein festes Guthaben erreichen
  • Natixis-Absicherung über die französische FGDR bis 100.000 Euro pro Kunde
  • Einrichtung ohne deutsche Banklizenz, dafür mit CSSF-Aufsicht aus Luxemburg

Fazit: und jetzt entscheidest du

Beide Konten haben ihre Stärken, und die Entscheidung hängt weniger vom Preis als von deinen Gewohnheiten ab.

N26 ist die planbarere Wahl. Die Kontoführung kostet immer 0,00 Euro, unabhängig von Guthaben oder Kartenumsatz. Dazu kommen eine deutsche Banklizenz mit BaFin-Aufsicht, gesetzlich bis 100.000 Euro gesicherte Einlagen, kostenlose Kartenzahlungen weltweit und ein Weg, Bargeld über CASH26 auch einzuzahlen. Wer sein Konto unkompliziert und ohne monatliche Bedingung führen will, findet hier die einfachere Struktur.

Vivid punktet bei Unterkonten und beim Cashback. Bis zu drei Pockets mit eigener IBAN, dazu Cashback bis zu 20 Euro im Standard-Tarif, sind im Vergleich zu N26 ein echtes Plus, solange du die Aktivkunden-Bedingung erfüllst. Der Preis dafür ist ein anderes Sicherungsmodell: keine deutsche Banklizenz, sondern ein CSSF-reguliertes E-Geld-Institut mit einer französischen Einlagensicherung über die Partnerbank Natixis.

Und jetzt liegt die Entscheidung bei dir: Wer Wert auf eine deutsche Bank mit fester Kostenfreiheit legt, ist bei N26 richtig. Wer die zusätzlichen Unterkonten und das Cashback von Vivid nutzen will und die Aktivkunden-Regel im Blick behält, kann Vivid als Zweitkonto neben N26 führen. Mehr zur N26 App und zum Depot samt Steuerautomatik findest du im Test der N26 App, die Kartenkonditionen im Detail im N26 Mastercard Test. Ein drittes kostenloses Konto mit Zinsen auf dem Girokonto zeigt der C24 Girokonto Test, und wie C24 gegen die ING abschneidet, steht im Vergleich C24 vs ING.

0,00 € im Monat

Kontoführung 0,00 Euro ohne Bedingungen, Eröffnung in wenigen Minuten in der App.

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