Die ING App zeigt alle Konten und Depots in einer Übersicht und deckt Überweisungen, Kartenverwaltung, Wero und Bargeld ab. Beim Wechsel aufs neue Handy richtest du sie mit deinen Zugangsdaten neu ein, und seit dem 15. September 2026 nennt die ING für die App iOS 16 und Android 11 als Mindestversion. Stand der Angaben ist der 5. November 2026.
Was die App kann: Konten, Karten, Wero und Bargeld
In der ING App liegen Konten, Depots, Karten, Wero und Bargeld unter einer Anmeldung. Nach dem Login zeigt dir die Kontenübersicht sofort alle Konten und Depots, du kannst ihre Reihenfolge ändern und einzelne ausblenden. Die ING nennt über 6 Mio. Kundinnen und Kunden, die die App nutzen.
Für den Alltag sind vier Funktionen zentral. Mit Geld senden überweist du, in der Kartenverwaltung sperrst du deine VISA Card auf Zeit, Wero schickt Beträge an Kontakte, und ING Bargeld zahlt Scheine in über 12.500 Einzelhandelsfilialen aus, ohne Karte und ohne Einkauf. Wie Chatbot, Privatsphäre-Modus und Darkmode im Alltag funktionieren, steht im Test zum ING Girokonto.
Ein Morgen mit der App kann so laufen: Du öffnest sie mit Face ID, Fingerabdruck oder mobilePIN und liest auf „Meine Konten“ den Gesamtsaldo pro Bereich. Die Vorschau zeigt dir, was diesen Monat noch ansteht, und vorgemerkte Umsätze stecken bereits im angezeigten Kontostand. Eine Rechnung wartet noch, also tippst du auf Geld senden, wählst das Konto, gibst die Daten ein und gibst den Auftrag mit der mobilePIN frei. Bevor das Geld rausgeht, gleicht die ING den Empfängernamen mit der IBAN ab. Auf dem Weg zur Bahn zahlst du am Terminal mit dem Handy, weil deine VISA Card in Apple Pay oder Google Pay liegt. Passt dir das Tageslimit der Karte nicht, änderst du es direkt in der Kartenverwaltung.
Die App kostet nichts, das Girokonto 0 Euro bei Geldeingang ab 1.000 Euro im Monat oder unter 28 Jahren, sonst 4,90 Euro im Monat. Stand 5. November 2026.
Gerät und Update: iOS 16, Android 11 und die richtige Reihenfolge
Bevor du die App einrichtest, lohnt ein Blick auf dein Gerät. Die ING nennt in ihrem Hilfe-Center für die App ab dem 15. September 2026 die Mindestversionen Android 11 und iOS 16. Empfohlen sind Android 14 und iOS 17. Bei Apple ging es etwas früher los: Die Release Notes zu Version 9.30.1 vom 6. August 2026 halten fest, dass die App ab dieser Version iOS 16 oder höher benötigt.
Maßgeblich ist das Betriebssystem: Ältere Versionen fallen weg. Das Update selbst ist schnell erledigt. Auf Android öffnest du den Play Store, tippst auf das Profilsymbol, wählst „Apps und Gerät verwalten“ und dann „Aktualisieren“. Auf dem iPhone gehst du in den App Store, tippst auf das Profilsymbol und aktualisierst die ING App unter den ausstehenden Updates. Zuletzt verzeichnet Apple die Version 9.34.7 vom 29. September 2026.
Lässt sich die App nicht aktualisieren, aktualisierst du zuerst das Betriebssystem und danach die ING App, so beschreibt es die ING-Hilfe. Läuft die App auf deinem Gerät gar nicht mehr, nennt die ING als Alternative den kostenpflichtigen photoTAN-Generator, der mit dem Online-Banking am PC arbeitet.
Handywechsel: So kommt die App auf das neue Gerät

Beim Wechsel aufs neue Handy installierst du die App neu und aktivierst sie mit deinen Zugangsdaten. Halte außerdem deinen Ausweis bereit. So läuft es Schritt für Schritt:
- •App laden. Installiere die ING App aus dem Store.
- •Log-in tippen und mobilePIN festlegen. Starte die App, tippe auf „Log-in“ und lege eine 5-stellige mobilePIN fest.
- •Zugangsdaten eingeben. Du brauchst deine Zugangsnummer oder deinen Benutzernamen und die Internetbanking PIN beziehungsweise das Passwort. Die Zugangsnummer entspricht den letzten 10 Stellen deiner IBAN.
- •Aktivierung bestätigen. Die ING empfiehlt den Ausweis-Scan, alternativ schickt dir die ING ein Einmalpasswort per Brief. Seit dem Release vom 15. April 2026 geht die Aktivierung auch mit der Online-Ausweisfunktion eID.
- •Altes Gerät löschen. Öffne in der App Service, „Log-in und Sicherheit“ und dort die Geräteverwaltung. Alternativ geht das im Browser nach dem Login, in der Geräteverwaltung steht dann „Löschen“.
- •Karte in die Wallet legen. Das klappt nur mit der VISA Card, die Schritte stehen weiter unten.
Aufträge gibst du auf dem neuen Handy mit der mobilePIN frei, wahlweise mit Face ID oder Fingerabdruck. Spiel die App nicht aus einem Backup zurück. Als häufigsten Grund für eine Freigabe, die nicht klappt, nennt die ING eine App, die aus einem Backup auf das Smartphone aufgespielt wurde. Eine solche Kopie zeigt deine Konten an, gibt aber keine Aufträge frei. Die Lösung beschreibt die ING-Hilfe so: In der App tippst du auf „mobilePIN vergessen“, die App setzt sich zurück, und du aktivierst sie neu mit Zugangsdaten, neuer mobilePIN und Ausweis-Scan.
Dein Zugang gilt auf bis zu drei Geräten, pro Gerät lässt sich aber nur ein Zugang nutzen. Das letzte Gerät lässt sich nicht aus Versehen löschen. Für die Wallet legst du die Karte in der App an: Girokonto, Karten, VISA Debitkarte, dann „Apple Pay Einstellungen“ und „Zu Apple Wallet hinzufügen“. Bei Google Pay läuft es über „Google Pay Einstellungen“. Das gilt nur für die VISA Card, denn die ING unterstützt die girocard bei Apple Pay nicht und bei Google Pay aktuell nicht. Welche der beiden Karten zu dir passt, zeigt der Vergleich der ING Karten.
Login und Sicherheit: mobilePIN, Geräte und Phishing-Schutz
Nach dem ersten erfolgreichen Log-in meldest du dich nur noch mit der mobilePIN an. Sie ist fünfstellig und wird pro Gerät festgelegt. Wahlweise ersetzen Face ID, Touch ID oder Fingerabdruck die PIN beim Einloggen und Freigeben, und klappt die Biometrie einmal nicht, gilt wieder die mobilePIN. Gibst du die mobilePIN dreimal falsch ein, setzt sich die App aus Sicherheitsgründen komplett zurück, du aktivierst sie dann neu.
Am PC läuft das Online-Banking über den QR-Log-in. Du scannst mit der App zwei QR-Codes nacheinander, den Doppel-Scan, den die ING als Sicherheitsmaßnahme beschreibt. Den QR-Scanner findest du in der Kontenübersicht oben rechts neben „Meine Konten“. Zeigt deine App ihn nicht, hilft ein Update im Store. Technisch setzt die ING auf Gerätebindung und Kryptografie, mit einem doppelt geschützten Zugang aus Geräte-PIN und mobilePIN.
Missbrauchen Dritte deine Zugangsdaten zum Online-Banking oder zur App, ersetzt die ING dir laut ihrem Sicherheitsversprechen den finanziellen Schaden aus nicht autorisierten Zahlungsvorgängen. Dafür informierst du die ING sofort und erstattest Strafanzeige. Verdächtige E-Mails leitest du als Anhang an betrug@ing.de weiter, ohne auf Links zu klicken.
Erreichbarkeit der App: Einordnung und nächste Schritte
Die Presse hat Störungen der ING App dokumentiert, hier zwei Beispiele aus diesem Jahr. t-online berichtete über eine Störung am 30. Januar 2026, die kurz nach 14 Uhr begann. Die ING meldete sich um 17:20 Uhr auf X mit „wieder uneingeschränkt erreichbar“. Das it-finanzmagazin meldete eine Störung am 20. Oktober 2026, die gegen 5 Uhr begann und gegen Mittag noch nicht vollständig behoben war. Ab etwa 12:30 Uhr meldeten erste Nutzer wieder funktionierende Anmeldungen. Betroffen waren der Login in App und Browser, Überweisungen und das Depot, und die ING sprach von einer technischen Störung.
Am 20. Oktober 2026 funktionierten laut it-finanzmagazin die physischen Karten weiter. Ist die App einmal nicht erreichbar, probierst du den Login später erneut. Gib dabei die mobilePIN nur ein, wenn du sie sicher kennst, denn nach dreimaliger Falscheingabe setzt sich die App zurück. Liegt es nicht an einer Störung, sondern an einer Freigabe, die nicht klappt, beschreibt das Hilfe-Center der ING Lösungen.
Der App-Login als Teil der 200-Euro-Gutschrift
Der App-Login ist eine Bedingung der 200 Euro Gutschrift, die die ING für das erste Girokonto zahlt, das du bis 30.11.2026 beantragst. Stand 5. November 2026 verlangen die Teilnahmebedingungen drei Dinge:
- •mindestens 1 Log-in mit den eigenen Zugangsdaten in die ING App, bei Gemeinschaftskonten für jeden Kontoinhaber
- •die Einwilligung in „Tipps für Sie persönlich“ (personalisierte Hinweise und Angebote auf Basis einer Analyse deiner persönlichen Daten und deiner Zahlungsverkehrsdaten) innerhalb von vier Wochen nach Kontoeröffnung, ohne Widerruf bis zum Erhalt der Prämie
- •zwei aufeinanderfolgende monatliche Geldeingänge in den ersten vier Monaten
Als Geldeingang zählen zum Beispiel Lohn, Gehalt, Pension, Kindergeld oder BAföG, auch in Teilbeträgen. Nicht zählen eigene Überträge wie Bareinzahlungen oder Überweisungen von ING Konten, Umsätze aus Wertpapieren und Gutschriften von Rücklastschriften. Die Grenze liegt bei 1.000 Euro je Monat ab 28 Jahren und bei 700 Euro unter 28 Jahren, bei Gemeinschaftskonten gilt dieselbe Staffel, die 700 Euro greifen dort mit einem Kontoinhaber unter 28 Jahren.
Die Gutschrift kommt nach ca. 7 Werktagen, sobald alle Bedingungen erfüllt sind. Ausgeschlossen ist die Aktion, wenn du in den letzten 12 Monaten ein Girokonto oder Girokonto Future bei der ING hattest, und sie gilt nicht für das Girokonto Junior. Den Login erledigst du, sobald dein Konto eröffnet ist und du die App öffnest. Die vollständigen Teilnahmebedingungen findest du im ING Girokonto Bonus.
200 Euro Gutschrift für das erste Girokonto, wenn zwei monatliche Geldeingänge kommen, du dich in der App einloggst und den Tipps zustimmst. Bedingungen im Text, Stand 5. November 2026.
Die Bereiche der App im Überblick
Welcher Reiter macht was? Die Tabelle ordnet die Bereiche zu, die die ING in ihrer Hilfe nennt. Aufträge und Service liegen in der unteren Menüleiste, die Funktionen eines einzelnen Kontos erreichst du über das Menü oben rechts im Konto (Zahnrad oder „Mehr“).
Das findest du dort | |
|---|---|
| Meine Konten | Alle Konten und Depots auf einen Blick, Gesamtsaldo pro Bereich, Konten umbenennen, sortieren und ausblenden, QR-Scanner für den Log-in am PC |
| Aufträge | Daueraufträge |
| Investieren | Direkt-Depot mit Ordermanager, Watchlist und Sparplänen sowie Smart Invest |
| Service | Postbox, Karten, Geldautomatensuche, Chat-Hilfe sowie Log-in und Sicherheit mit Geräteverwaltung |
| Einzelnes Konto | Vorschau und Karten, dazu ING Bargeld, Kleingeld Plus und Cashback über das Menü oben rechts (Zahnrad oder „Mehr“) |
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Meine Konten, Geld senden und Aufträge

Die Kontenübersicht Meine Konten ordnest du selbst. Über die drei Punkte oben rechts benennst du Konten um, sortierst sie und blendest einzelne aus, der Gesamtsaldo erscheint pro Bereich. Seit dem Release vom 2. Dezember 2025 rechnet die App vorgemerkte Umsätze direkt in den angezeigten Kontostand ein.
Für eine Überweisung wählst du zuerst das Konto, tippst auf Geld senden, gibst die Daten ein und prüfst sie vor dem Bestätigen. Voreingestellt ist ein Limit von 2.000 Euro pro Tag, das du individuell änderst. Nach einer Erhöhung dauert es bei Girokonten etwa 4 Stunden, bis sie aktiv ist. Die Echtzeitüberweisung ist in App und Online-Banking kostenlos vorausgewählt. Seit dem 9. Oktober 2025 prüft die ING außerdem vor jeder Überweisung und Echtzeitüberweisung kostenlos, ob Empfängername und IBAN zusammenpassen.
Praktisch bei Rechnungen: Bei der Fotoüberweisung fotografierst du die Rechnung oder scannst den aufgedruckten QR-Code, und die App erzeugt die Überweisung für dich. Daueraufträge erreichst du mit einem Tipp auf Aufträge. Die Vorschau im Konto zeigt, was diesen Monat noch ansteht, einschließlich vorgemerkter, noch nicht abgebuchter Umsätze. Mit dem Kontostands-Alarm legst du einen Betrag fest, den dein Konto nicht unterschreiten soll. Push-Nachrichten kommen außerdem bei einem hinzugefügten oder entfernten Gerät und bei abgelehnten Kartentransaktionen.
Wero: Geld an Kontakte senden und online bezahlen
Wero ist seit August 2025 in die ING App integriert. Du erreichst es aus der Girokonto-Ansicht über den Schnellzugriff oder das Zahnrad und sendest oder forderst Geld über Kontakte aus deinem Telefonbuch an. Eine Mobilnummer ist laut ING-Hilfe optional. Die ING beschreibt Wero als Zahlung von Konto zu Konto, die in der Regel in unter 10 Sekunden ankommt.
Seit dem 3. Juni 2026 zahlst du mit Wero auch online bei teilnehmenden Händlern. Zahlungen im Einzelhandel vor Ort nennt die ING als künftige Erweiterung, Stand 5. November 2026. Pro Transaktion gelten bis zu 100.000 Euro, pro Woche bis zu 100 Transaktionen, dazu kommen die Limits deines Girokontos.
Ein paar Rahmenbedingungen gehören dazu: Pro Kunde lässt sich vorerst ein Girokonto für Wero registrieren, Wero läuft auf bis zu drei Geräten und nur mit privaten Girokonten, und Bevollmächtigte können sich aktuell nicht anmelden. Wer mehrere Girokonten bei der ING führt, wählt deshalb vorab das Konto, das Wero bekommen soll.
Service-Bereich: Karten, Limits, Wallet und Hilfe

Im Bereich Service liegt die Kartenverwaltung. Dort sperrst du eine Karte, bestellst eine Ersatzkarte, änderst die PIN und setzt persönliche Tages- und Wochenlimits. Die temporäre Sperre gibt es seit dem Release vom 2. Dezember 2025. Sie ist sofort aktiv, du hebst sie jederzeit selbst wieder auf, und derzeit gilt sie nur für die VISA Card. Eine dauerhafte Sperre lässt sich nicht rückgängig machen, du bekommst automatisch eine neue Karte mit neuer Kartennummer. Die Sperr-Hotline der ING erreichst du rund um die Uhr unter 069 / 34 22 24.
Als Standard gelten je Karte 1.000 Euro Bargeld pro Tag und 4.000 Euro für Bargeld und Kartenzahlungen zusammen pro Kalenderwoche, Stand 5. November 2026. In der App änderst du entweder das Tageslimit oder das Wochenlimit. Maximal lassen sich 5.000 Euro am Tag und 15.000 Euro pro Woche je Karte einstellen. Die Wunsch-PIN legst du in der App selbst fest, das kostet nichts. Eine neu festgelegte PIN der VISA Card gilt sofort, die girocard-PIN verknüpfst du einmal an einem Geldautomaten, bei den Automaten der ING ist das gebührenfrei. Nur wer bei der VISA Card statt der Wunsch-PIN einen PIN-Brief verlangt, zahlt 5 Euro. Weitere Preise und Limits ordnet der ING Karten Vergleich ein.
Zum Bezahlen mit dem Handy legst du die VISA Card in Apple Pay oder Google Pay, die Nutzung von Apple Pay ist kostenlos. Bei Google Pay reicht bis 25 Euro ein eingeschalteter Bildschirm, darüber bestätigst du per Fingerabdruck oder Code. Bekommst du eine neue Karte, aktualisiert sich die Karte in deiner Wallet automatisch, in manchen Fällen musst du die neue Karte noch aktivieren.
Im Service-Bereich liegen außerdem die Postbox mit Kontoauszügen, Infos zu Depotabrechnungen und der Jahressteuerbescheinigung sowie die Hilfe. Der Chatbot hilft Tag und Nacht weiter, und unter Service, Hilfe rufst du den ING Service direkt aus der App an. Der Privatsphäre-Modus zeigt Umsätze, aber keine Kontostände, und wirkt jetzt auch im Depot. Den Darkmode aktivierst du in den Einstellungen deines Smartphones oder Tablets.
Die VISA Card ist im Girokonto enthalten und lässt sich in Apple Pay oder Google Pay legen, die girocard kostet 1,49 Euro im Monat. Stand 5. November 2026.
Was die App leistet und was du beim Start einstellst
Was die App im Alltag leistet
- Alle Konten und Depots in einer Übersicht, mit Gesamtsaldo pro Bereich, sortierbar und mit ausblendbaren Konten
- Karte per Tipp temporär sperren und Tages- oder Wochenlimit selbst setzen, bis 5.000 Euro am Tag und 15.000 Euro pro Woche je Karte
- Wero: Geld in der Regel in unter 10 Sekunden von Konto zu Konto senden, seit 3. Juni 2026 auch online bei teilnehmenden Händlern
- ING Bargeld ohne Karte in über 12.500 Einzelhandelsfilialen, Auszahlung kostenfrei
- Empfängerprüfung vor jeder Überweisung seit 9. Oktober 2025, Echtzeitüberweisung kostenlos vorausgewählt
- Face ID, Touch ID oder Fingerabdruck statt mobilePIN beim Einloggen und Freigeben
- Chatbot rund um die Uhr, Privatsphäre-Modus und Darkmode
Was du beim Start einstellst
- Mindestversionen laut ING ab 15. September 2026: iOS 16 und Android 11, empfohlen sind iOS 17 und Android 14
- Beim Handywechsel die App neu aktivieren, denn eine Kopie aus dem Backup gibt keine Aufträge frei
- Temporäre Sperre, Apple Pay und Google Pay gibt es derzeit nur für die VISA Card, nicht für die girocard
- Ein Zugang pro Gerät, bis zu drei Geräte pro Zugang und bei Wero ein Girokonto pro Kunde
- Kleingeld Plus braucht ein Extra-Konto und pausiert bei Girokonto-Guthaben unter 20 Euro
Bargeld und Cashback: ING Bargeld, Automatensuche und DealWise

Mit ING Bargeld hebst du Bargeld ab, ohne eine Karte zu benutzen. Du schaltest die Funktion einmalig in der App frei, erzeugst einen Barcode, der 4 Stunden gilt, und löst ihn in einer teilnehmenden Filiale des Einzelhandels ein. Bundesweit nehmen mehr als 12.500 Filialen teil, je Auszahlung sind 10 bis 300 Euro möglich, innerhalb von 24 Stunden gelten maximal 999,99 Euro für Ein- und Auszahlungen zusammen. Auszahlungen sind kostenfrei, für Einzahlungen berechnet die ING 1,5 % des Betrags.
Hebst du lieber am Automaten ab, hilft die Geldautomatensuche unter Service, Konto verwalten, Girokonto, „Bargeld abheben oder einzahlen“. Die ING wirbt damit, dass du mit der VISA Card an 97 % aller Geldautomaten in Deutschland ab 50 Euro kostenlos Bargeld abhebst.
Der Cashback Service DealWise gehört zur Muttergesellschaft ING Bank N.V. in den Niederlanden. Du erreichst ihn in der App über das Konto, oben unter „Mehr“ im Bereich „Cashback Service“, und das Cashback landet nach Ablauf der Rückgabefrist auf deinem Girokonto. Die Aktionen wechseln, im November 2026 nennt die ING bis zu 10 % Cashback bei Amazon und 12 % bei SharkNinja. Ein pauschales Cashback auf jede Kartenzahlung ist das nicht.
Sparen und Investieren: Kleingeld Plus, Depot und Extra-Konto
Kleingeld Plus rundet Kartenzahlungen auf 1 oder 5 Euro auf und schreibt den Rundungsbetrag deinem Extra-Konto gut, das dafür Voraussetzung ist. Es gilt bei VISA Card und girocard, online und mit Apple Pay oder Google Pay, aber nicht bei Bargeldabhebungen. Liegt das Girokonto-Guthaben unter 20 Euro, pausiert Kleingeld Plus. Nach der Aktivierung greift es ab dem nächsten Bankarbeitstag, die Beträge werden täglich überwiesen.
Im Bereich Investieren liegt das Direkt-Depot. Du kaufst und verkaufst Wertpapiere mit oder ohne Limit und nutzt Ordermanager, Watchlist, Charts, Sparpläne, Start-Buy und Stop-Loss. Seit dem Release vom 17. November 2025 zeichnest du Neuemissionen über die Wertpapiersuche. Smart Invest nennt die ING digitale Vermögensverwaltung: Die App zeigt die Wertentwicklung, nimmt Einzahlungen vom Referenzkonto entgegen und lässt dich Sparplan, Gewichtung und Anlagestrategie ändern. Das Sicherungsverfahren der ING gilt nicht für Wertpapiere im Direkt-Depot und Smart-Depot.
Das Extra-Konto ist das Tagesgeldkonto der ING. Stand 5. November 2026 zahlt das erste Extra-Konto 3,75 % Zinsen p. a. für 4 Monate, in Kombination mit einem neuen Girokonto 4,00 % p. a., jeweils bis zu einem Guthaben von 250.000 Euro. Voraussetzung ist, dass du in den letzten 12 Monaten kein Extra-Konto bei der ING geführt hast. Danach sowie für Beträge über 250.000 Euro gelten 0,75 % p. a. variabel. Die ING bewirbt die Kombination mit den Black Weeks bis 30.11.2026. Die Zinsen werden taggenau berechnet und jährlich zum 31.12. gutgeschrieben, Details stehen im ING Tagesgeld. Deinen Freistellungsauftrag erreichst du laut ING über das kleine Info-i in der Detailansicht des Extra-Kontos.
Girokonto-Antrag bis 30.11.2026 plus erstes Extra-Konto mit 4,00 Prozent Zinsen p. a. für 4 Monate auf bis zu 250.000 Euro, sofern du in den letzten 12 Monaten kein Extra-Konto bei der ING hattest, danach 0,75 Prozent p. a. variabel.
Der App-Rundgang im Video
Im Video vom 12. Januar 2025 gehen wir die App Bereich für Bereich durch, bei uns in der App siehst du dabei Girokonto und Extra-Konto nebeneinander.
App im Video und App heute
Seit dem Video haben sich vor allem Zinsen und Prämien geändert. Das Extra-Konto zahlte im Video 3 % p. a. für vier Monate und danach 1,25 % p. a., heute sind es 3,75 % p. a. allein oder 4,00 % p. a. mit Girokonto, jeweils vier Monate bis 250.000 Euro, danach 0,75 % p. a. variabel. Die Bedingung aus dem Video gilt weiter: Du bekommst den Aktionszins nur, wenn du zuvor kein Extra-Konto geführt hast, heute bezogen auf die letzten 12 Monate.
Die Prämie für das Weiterempfehlen des Extra-Kontos lag im Video bei 50 Euro, heute gibt es dafür 75 Euro Gutschrift, auf Wunsch spendet die ING stattdessen 50 Euro an UNICEF, die Aktion läuft als Black Weeks bis 30.11.2026.
Der Cashback-Partner heißt DealWise. Im Video steht „Überweisung“, heute tippst du dafür auf „Geld senden“. Neu hinzugekommen sind die temporäre Kartensperre seit dem 2. Dezember 2025 und Wero, das seit August 2025 in der App steckt. Chatbot, Privatsphäre-Modus und Darkmode kommen im Video nicht vor.
Vieles aus dem Video gilt heute noch: Die VISA Card lässt sich weiterhin in Apple Pay und Google Pay legen, und das Girokonto Future kostet 1 Euro im Monat zusätzlich, wobei die ING einen Betrag in gleicher Höhe an das vom Kunden gewählte Förderprojekt zahlt. Heute gilt außerdem: ING Bargeld zahlt Auszahlungen kostenfrei aus und verlangt 1,5 % für Einzahlungen, und die Kontoführung ist kostenlos ab 1.000 Euro Geldeingang oder unter 28 Jahren.
Wie die App in den Stores abschneidet
Im Apple App Store steht die App am 5. November 2026 bei 4,7 von 5 Sternen aus rund 740.000 Bewertungen, die aktuelle Version 9.34.7 stammt vom 29. September 2026. Bei Google Play sind es 4,5 Sterne aus 217.000 Rezensionen und über 5 Mio. Downloads.
Der Kontowechselservice der ING ist kostenlos und in rund 10 Minuten erledigt, dein altes Konto bleibt dabei bestehen. Stand 5. November 2026.
Wie sich andere Banking-Apps im Funktionsumfang unterscheiden, zeigen unsere Rundgänge zur C24 App, zur N26 App, zur VR Banking App und zur Revolut App.
Wer hinter der App steht: ING Deutschland
Anbieter der App ist die ING-DiBa AG, in den Stores heißt die App ING Deutschland. Das Play-Listing erklärt die Umbenennung selbst: Die App heißt nicht mehr Banking to go, sondern einfach ING Deutschland. Die Umbenennung erfolgte laut inside-digital Ende November 2024.
Beim Schutz deiner Guthaben greifen zwei Ebenen, Stand 5. November 2026. Die gesetzliche Einlagensicherung deckt maximal 100.000 Euro pro Person über die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken, bei Gemeinschaftskonten hat jeder Kontoinhaber einen eigenen Anspruch. Zusätzlich ist die ING dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken angeschlossen, der Guthaben aktuell bis zu 3 Mio. Euro pro Kunde sichert. Dieser Wert gilt seit dem 1. Januar 2025 als Höchstgrenze und sinkt ab dem 1. Januar 2030 auf höchstens 1 Mio. Euro. Für Wertpapiere im Direkt-Depot und Smart-Depot gilt das Verfahren nicht. Wie der Schutz im Vergleich zu C24 aussieht, steht im Vergleich C24 gegen ING.
Girokonto und Karten hinter der App: Konditionen
Die App selbst ist kostenlos, die ING überschreibt ihre App-Seite mit „Banking per App. Kostenlos & ohne Gedöns.“ Das Girokonto dahinter kostet 0 Euro, wenn im Kalendermonat mindestens 1.000 Euro Geld eingehen oder der Kontoinhaber unter 28 Jahre alt ist, sonst 4,90 Euro im Monat. Bei einem Gemeinschaftskonto reichen 1.000 Euro für das ganze Konto. Du hast ab Kontoeröffnung 3 Monate Zeit: Erst wenn im dritten Monat der Mindestbetrag nicht eingeht, bucht die ING das Entgelt für diesen Monat zum ersten Mal ab. Als Geldeingang zählt alles außer Wertpapierumsätzen, eigenen Überträgen und Gutschriften aus Rücklastschriften.
Die VISA Card ist im Girokonto enthalten. Die girocard kostet 1,49 Euro im Monat, im Monat der Eröffnung oder Bestellung noch nichts, und das Entgelt wird im Folgemonat belastet. Zahlen und Abheben rechnet die ING getrennt. Zahlungen mit der VISA Card sind in Deutschland und in Euro-Ländern kostenlos, in Fremdwährung berechnet die ING 2,20 % Auslandseinsatzentgelt. Bargeld hebst du in Deutschland ab einem Mindestbetrag von 50 Euro kostenlos ab. In Ländern mit Euro ist die Abhebung ebenfalls kostenlos, ein Automatenbetreiber kann aber ein eigenes Entgelt erheben. In Fremdwährung kommen auch hier 2,20 % Auslandseinsatzentgelt dazu. Alle Preise gelten mit Stand 5. November 2026 nach dem Preis- und Leistungsverzeichnis der ING. Den kostenlosen Monat der girocard nennt die ING in ihren FAQ.
Fazit: Für wen sich die App eignet
Die ING App bündelt Konten, Karten, Wero, Bargeld und Depot unter einer Anmeldung, und der Handywechsel gelingt, wenn du die App nach der Anleitung der ING-Hilfe neu aktivierst. Praktisch ist die Kartenverwaltung, denn Sperre, Limits und PIN liegen in einem Bereich, und die temporäre Sperre für die VISA Card ist seit dem 2. Dezember 2025 dabei. Schon in unserem Rundgang vom Januar 2025 wirkte die App übersichtlich, man fand sich gut zurecht.
Für dich passt die App, wenn du dein Banking vom Handy aus erledigst und ein Gerät mit mindestens iOS 16 oder Android 11 besitzt, empfohlen sind iOS 17 und Android 14. Auch Wero ist dann eine Option, sofern dir ein Girokonto pro Kunde reicht. Wer mit dem Handy bezahlen will, legt die VISA Card in Apple Pay oder Google Pay, denn die ING unterstützt die girocard dort aktuell nicht.
Wer die ING mit anderen Konten vergleicht, liest die Erfahrungen zum DKB Girokonto und zum comdirect Girokonto, die Zahlen nebeneinander stehen im Vergleich DKB gegen ING. Wenn dir die App zusagt, beantragst du das ING Girokonto bis 30.11.2026 und kannst dabei die 200 Euro Gutschrift erhalten, wenn du die Bedingungen erfüllst.
Kostenlos ab 1.000 Euro Geldeingang im Monat oder unter 28 Jahren, VISA Card inklusive, dazu 200 Euro Gutschrift bei Antrag bis 30.11.2026 mit den Bedingungen aus dem Text.
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